Vampira - Folge 38 - Uwe Voehl - E-Book

Vampira - Folge 38 E-Book

Uwe Voehl

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Beschreibung

Es begann vor genau einhundert Jahren, in einem Zug nach Kyōto. Und es endete nie. Damals wurde eine eigene, beengte Welt geboren, bestehend aus den Waggons des Zuges, seiner Passagiere und seiner düsteren Geheimnisse. Eine nur Stunden währende und doch unvergängliche Welt. Bis Lilith Eden einbricht in den Rhythmus des Lebens und Vergehens - und in ihm gefangen wird. Nun ist sie selbst Bestandteil dieser Welt des Jahres 1896, auf dem Weg von Tokio nach Kyōto. Es gibt kein Entkommen, weder aus dem Zug noch vor den Schrecken, die darin lauern...

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Seitenzahl: 148




Vollständige E-Book-Ausgabeder beim Bastei Verlag erschienenen Romanheftausgabe

Lübbe Digital und Bastei Verlag in der Bastei Lübbe GmbH & Co. KG

© 2012 by Bastei Lübbe GmbH & Co. KG, Köln

Datenkonvertierung E-Book:César Satz & Grafik GmbH, Köln

ISBN 978-3-8387-2159-0

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GRÜNDERGustav H. Lübbe († 1995)

Geschäftsführung:Stefan Lübbe (Vorsitzender)

Cheflektor: Dr. Florian MarzinVerantwortlich für den Inhalt

Lektorat: Michael Schönenbröcher

VERLAG UND REDAKTIONBastei Lübbe GmbH & Co. KGSchanzenstraße 6 – 20, 51063 KölnTelefon: 0221/8200-0 – Telefax: 0221/8200-3450

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Titelbild:

Fabian Fröhlich

Lilith Eden – Tochter des Menschen Sean Lancaster und der Vampirin Creanna. Für 98 Jahre lag sie schlafend in einem lebenden Haus in Sydney, doch sie ist vor der Zeit erwacht. Sie muss gegen die Vampire kämpfen, die in ihr einen Bastard sehen, bis sie sich ihrer wahren Bestimmung bewusst wird.

Der Symbiont – Ein geheimnisvolles Wesen, das Lilith als Kleid dient, obwohl es fast jede Form annehmen kann. Der Symbiont ernährt sich von Vampirblut und verlässt seine Wirtin bis zu deren Tod nie mehr.

Der Scout – Ein magisches Tattoo in Liliths linker Hand, das sie vom Körper lösen und durch dessen Augen sie sehen kann. Doch was man dem Scout zufügt, spürt auch sie.

Landru – Mächtigster der alten Vampire. Seit 268 Jahren jagt er dem Lilienkelch nach, dem Unheiligtum der Vampire, der ihm damals von Felidae gestohlen wurde.

Felidae – Vampirin im Auftrag einer geheimnisvollen Macht, die Liliths Geburt in die Wege leitete und damit einen Plan verfolgt, der die Welt der Menschen und Vampire verändern wird.

Beth MacKinsey – Gleichgeschlechtlich veranlagt, hat sich die Journalistin in Lilith verliebt und ist zurzeit deren einzige Gefährtin im Kampf gegen die Vampire.

Die Vampire – Noch kennt niemand ihre wahre Herkunft, doch sie leben seit Urzeiten neben den Menschen in Sippen zusammen. Um einen neuen Vampir zu schaffen, muss ein Menschenkind schwarzes Blut aus dem Lilienkelch trinken. Der Kodex verbietet Vampiren, sich gegenseitig umzubringen.

Die Dienerkreaturen – Tötet ein Vampir einen Menschen mit seinem Biss, wird dieser ihm nicht ebenbürtig, sondern eine Kreatur, die dem Vampir bedingungslos gehorcht. Ihrerseits kann eine Dienerkreatur den Vampirkeim nicht weitergeben und wird – anders als die Ur-Vampire – mit zunehmendem Alter immer lichtempfindlicher.

Für Robert Craven, einen uralten Hexer, befreit Lilith die Vampirin Fee aus der Gewalt rumänischer Blutsauger. Fees Biss kann Leben verlängern – doch sie hat den Verstand verloren. Craven verspricht, sich um sie zu kümmern. Er verschafft Lilith und Beth eine neue Existenz in Tokio. Dort löst Lilith beinahe einen Krieg zwischen Vampiren und Werwölfen aus. Die Wölfin Nona, Landrus Geliebte, kann die Fehde verhindern. Dabei droht sie Lilith zu enttarnen, wird aber kurz davor vom Geist eines Magiers, den sie einst verriet und tötete, aufgespürt und schwer verletzt. Im letzten Moment kann ihr Mentor, der Guru Chiyoda, sie retten und den Magier vernichten. Er versetzt Nona in einen Heilschlaf – Lilith ist fürs erste wieder sicher …

Nachdem sie ein von Vampiren initiiertes Satanistentreffen in Rumänien unterwandert und gesprengt hat, besucht Lilith das Dorf, das sie wenige Wochen zuvor von einer Vampirsippe befreite. Eine Dienerkreatur, ein Mädchen namens Laila, hat überlebt und terrorisiert nun das Dorf. Als Lilith sie aufspürt, hat sich die Kreatur mit einem Artefakt der Sippe bewaffnet: ein Schlangenstab mit magischen Eigenschaften. Als Lilith ihn berührt, erlebt sie die blutrünstige Vision einer »Dunklen Arche« – ohne viel mit dem Begriff anfangen zu können. Sie tötet Laila und kehrt mit dem Artefakt nach Japan zurück.

Kurze Zeit später bittet der Geist einer schwangeren Vampirin, sozusagen eine Vorgängerin von Creanna, Lilith um Hilfe. Sie wurde von Landru einst an ein Grab gebannt, am Leben erhalten von der Seele des halb menschlichen Kindes, das nie zur Welt kam. Wieder erfährt Lilith Einzelheiten über das LICHT, das auch hinter ihrer eigenen Existenz zu stecken scheint, bevor sie die Leidende erlöst.

Beth hat den Schlangenstab unterdessen eigenmächtig dem Sammler Tomaso zukommen lassen, der seine Herkunft bestimmen soll. Doch die Magie des Stabes zwingt den Mann, das Opferinstrument zu benutzen: Er mordet und stiehlt die Herzen der Leichen. Bevor Lilith den Sammler stoppen kann, sind die Tokioter Vampire auf ihn aufmerksam geworden. Zwar kann Lilith das Artefakt wieder an sich nehmen, doch Tomaso fällt in die Hände der Vampire …

Gefangen in der Zeit

Prolog

Als ich erwache, spüre ich, dass sich etwas verändert hat. Mein erster Blick gilt Mitsou, aber der Sarg, in dem sie liegen müsste, ist leer. Ich spüre, wie der Boden des Waggons unter meinem Körper leicht vibriert und jede einzelne Bahnschwelle eine leichte Erschütterung auslöst.

Ich befinde mich im Gepäckwagen. Meine Augen haben sich längst an die Dunkelheit gewöhnt. Ich kenne jeden Winkel und den Inhalt aller hier aufbewahrten Gepäckstücke. In den Nächten habe ich mir oft einen Spaß daraus gemacht, sie zu öffnen und ihren Inhalt zu erforschen. Es war ein netter Zeitvertreib zwischen den Liebesspielen in Mitsous Armen.

Ich spüre, wie meine Besorgnis wächst, weil Mitsou nicht dort liegt, wo sie liegen sollte. Es ist ein besorgniserregendes Zeichen dafür, dass meine Macht Risse bekommen hat.

Ich versuche meine Gedanken wieder unter Kontrolle zu bekommen. Vielleicht ist Mitsou ja vor mir aufgewacht, denke ich. Vielleicht hat sich ein winziges Rädchen, das unser aller Schicksal seit Ewigkeiten beeinflusst, diesmal anders gedreht. Aber wie auch immer: Sie ist fort! Sie ist von mir, ihrem Herrn und Meister, dem sie ihr immer wiederkehrendes Dasein verdankt, geflüchtet!

Dann beginne ich nachzudenken, und ein wilder Zorn erfasst mich. Was, wenn auch die anderen alle vor mir erwacht sind? Wenn sie sich alle gegen mich verschworen haben? Wenn gar das wunderbare, sich stets im Kreis drehende Rad meiner Existenz aus dem Takt geraten ist?

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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