Vinzenz Pallotti - ein Lebensbild - Alexander Holzbach - E-Book

Vinzenz Pallotti - ein Lebensbild E-Book

Alexander Holzbach

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Beschreibung

Vinzenz Pallotti Ein Lebensbild Das Leben des Vinzenz Pallotti als Erzählung. Ein spannendes und unterhaltsames Werk. Ein Bestseller - das kürzeste, biographische Werk über den Heiligen und das meistgelesene! Und doch lässt dieses Büchlein keine Station seines Lebens aus, vielmehr wird Pallottis Umgebung und Lage nacherlebbar beschrieben und durch die Zeichnungen von Elmar Lixenfeld anschaulich illustriert. Die Leser bekommen durch die besondere Art und lebendige Schreibweise des Autors ein gutes und nachvollziehbares Bild von der Zeit und der Ausstrahlung Vinzenz Pallottis.

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Seitenzahl: 44

Veröffentlichungsjahr: 2015

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Alexander Holzbach SAC

Vinzenz Pallotti

Ein Lebensbild

Das Generalat der Pallottiner hinter dem Ponte Sisto

Alexander Holzbach SAC

Vinzenz Pallotti

Ein Lebensbild

Mit Zeichnungen von Elmar Lixenfeld

Pilgern nach Loreto. Das wollte Vinzenz Pallotti zusammen mit Vater und Bruder. Ob sie bei ihrer Wallfahrt nach Loreto eine Pause in Tolentino machten? Das Städtchen bot sich an, liegt es doch an der Straße zwischen Rom und Italiens beliebtestem Marienwallfahrtsort, der das »Haus der Maria« beherbergt. Dort wollte der Neupriester mit Vater und Bruder danken und die hl. Messe feiern. Besagtes Tolentino ist nicht allein selbst Ziel zahlreicher Pilger, weil viele Italiener zum Grab des hl. Nikolaus (nicht zu verwechseln mit seinem berühmteren Namensvetter von Myra) ziehen. Die Stadt hatte einige Jahre zuvor Geschichte geschrieben. Hier diktierten die Generäle Napoleons dem Papst einen Frieden, der dem Kirchenstaat fast den Todesstoss versetzt hätte. Vom Ende des Papsttums war in Europa damals ernsthaft die Rede. Denn wer konnte sich das Petrusamt ohne eigenen Staat vorstellen? Demütigend war es für Papst und Kirche, als Napoleons Generäle den betagten Pius VI. (1775 – 1799) aus Rom wegschleppten und nach Frankreich brachten, wo der alte Mann gebrochen starb.

Inhalt

Es gärt im Staat des Papstes

Zeit und Familie prägen ihn

Angst vor dem Anspruch

Ein junger Priester hilft der Jugend

Den Karneval mochte er nicht

Der Mensch braucht Bildung

Er lebt glaubwürdig

Schwierigkeiten schrecken ihn nicht

Es kommt auf den Klerus an

Aus seinem Wunsch wird Wirklichkeit

Jede Idee braucht ein Fest

Verkündigung kennt kein Monopol

Jeder Einsatz hat auch Grenzen

Die Gemeinschaft wächst an ihrer Aufgabe

Sein Tod war nicht das Ende

Sempre piu – immer mehr

Illustrationen

Literatur

Zeit und Familie prägen ihn

Den Sanfedisten stand wohl auch die Familie Pallotti nahe. Sie litt darunter, wie mit den Bischöfen von Rom umgegangen worden war. Sie konnte sich nicht vorstellen, dass die Wirren der Besatzungszeiten Aufbrüche in eine neue, bessere Welt sein sollten. Trotz der desolaten Wirtschaftslage im Kirchenstaat ging es den Pallottis mit ihren Lebensmittelgeschäften einigermassen gut. Sie sahen in den vielen Ungebildeten und Armen der Stadt weniger eine politische als mehr eine christliche Herausforderung. Konkrete Nächstenliebe war im Hause Pallotti grossgeschrieben, ebenso Beteiligung am geistlichen Leben der Kirche. Gebet und Gottesdienst prägten Tag und Jahr. Selbstverständlich wurden Karitasarbeit, die Mission, verschiedene Kirchen und Klöster unterstützt.

Die Scala Regia geleitet zu den apostolischen Gemächern

Was Wunder, dass Vinzenz Pallotti ganz auf der Seite des Papstes und ganz auf der Seite der Armen steht. Politisches Denken – man mag das heute bedauern – ist ihm fremd.

Ende Mai 1818 will sich also der Neupriester für die Weihe bei Maria, der Mutter Jesu, in ihrem Heiligtum in Lorteo bedanken. Vermutlich legten er, sein Vater und sein Bruder Giovanni in Tolentino eine Rast ein; zumindest der Name der Stadt war Vinzenz vertraut. Der alte, später heiliggesprochene Vinzenz Strambi, den der junge Pallotti kennenlernen durfte, war hier Bischof gewesen. Auch er gehörte zu den Männern, die durch ihr persönliches Vorbild Einfluss auf den Berufswunsch des Jugendlichen nahmen.

Es stellt sich die Frage: Warum wollte Vinzenz Pallotti Priester werden, in politisch und kirchlich schwieriger Zeit, in der auch in Rom die Priester eher misstrauisch beurteilt wurden?