Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente - Die Grundlagen des Immunsystems und unserer Gesundheit - Robert Kopf - E-Book

Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente - Die Grundlagen des Immunsystems und unserer Gesundheit E-Book

Robert Kopf

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  • Herausgeber: BookRix
  • Kategorie: Ratgeber
  • Sprache: Deutsch
  • Veröffentlichungsjahr: 2018
Beschreibung

Vitamine sind die Bausteine des Lebens, an vielen Stoffwechselvorgängen beteiligt und unentbehrlich für die Energiegewinnung, den Aufbau von Geweben und ein starkes Immunsystem. Einige Vitamine dienen als "Radikalenfänger". Weil sie aggressive Moleküle, sogenannte freie Radikale, im Körper abfangen, schützen sie die Zellen unseres Körpers vor der Entartung.Vitamine sind essenziell, also lebenswichtig. Unser Körper kann Vitamine nicht selbst herstellen, sondern muss sie aus der Nahrung aufnehmen. Es gibt zwei Ausnahmen: Vitamin D entsteht im Organismus mit der Hilfe von Sonnenlicht und das Vitamin K, welches auch von Bakterien im menschlichen Darm gebildet wird. Provitamine sind Vitaminvorstufen, die unser Körper in die entsprechenden Vitamine umwandelt. Ein Beispiel hierfür ist Beta-Carotin, das vom Organismus in Vitamin A umgebaut wird. In diesem Buch erkläre ich Ihnen die Vitamine A, D, E, K, C, B1, B2, B3, B5, B6, B7, B12, F, Cholin, Folsäure und Inositol.Mineralstoffe und Spurenelemente sind anorganische Substanzen und wie die meisten Vitamine essentiell. Sie haben im Organismus wichtige Funktionen und sorgen für ein intaktes Hormon- und Immunsystem, starke Knochen und Muskeln, gesunde Zähne, geistige Fitness, gute Nerven und einen reibungslosen Stoffwechsel. Man unterscheidet zwischen Spurenelementen, die nur in sehr geringen Mengen benötigt werden und Mineralstoffen, die in größeren Mengen im Körper vorhanden sind (Mengenelemente). Zu den Spurenelementen gehören Chrom, Eisen, Fluor, Jod, Kupfer, Mangan, Selen und Zink. Mengenelemente sind Chlorid, Kalium, Kalzium (Calcium), Magnesium, Natrium und Phosphor. In diesem Ratgeber lesen Sie Wissenswertes über die Wirkung von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen, ihr Vorkommen, den Tagesbedarf sowie über die Mangelsymptome.

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Robert Kopf

Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente - Die Grundlagen des Immunsystems und unserer Gesundheit

Ein naturheilkundlicher Ratgeber

BookRix GmbH & Co. KG80331 München

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis "Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente - Die Grundlagen des Immunsystems und unserer Gesundheit" ISBN 978-3-95500-845-1

 

1. Vitamine

Wissenswertes über Vitamine, die Bausteine des Lebens

Vitamin F

 

Fettlösliche Vitamine:

Vitamin A (Retinol)

Vitamin D (Calciferol)

Vitamin E (Tocopherol)

Vitamin K (Phyllochinon)

 

Wasserlösliche Vitamine:

Vitamin C (Ascorbinsäure)

Cholin

Folsäure

Inositol

Vitamin B1 (Thiamin)

Vitamin B2 (Riboflavin)

Vitamin B3 (Niacin)

Vitamin B5 (Pantothensäure)

Vitamin B6 (Pyridoxin)

Vitamin B7 (Biotin)

Vitamin B12 (Cobalamin)

 

2. Mineralstoffe (Mengenelemente)

Wissenswertes über Mineralstoffe und Spurenelemente

Calcium (Ca, auch Kalzium)

Chlorid

Kalium (K)

Magnesium (Mg)

Natrium (Na)

Phosphor (P)

 

3. Spurenelemente

Chrom (Cr)

Eisen (Fe)

Fluorid (F, Fluor)

Jod (J)

Kupfer (Cu)

Mangan (Mn)

Selen (Se)

Zink (Zn)

 

Nachwort

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Wissenswertes über Vitamine, die Bausteine des Lebens

Vitamine sind komplizierte und meist unbeständige organische Substanzen. Sie sind äußeren Einflüssen gegenüber sehr empfindlich. So führt die Einwirkung von Licht, Sauerstoff und Hitze zu einer Verringerung des Vitamingehaltes unserer Nahrung. Wasserlösliche Vitamine können zudem durch den Kochvorgang aus den Nahrungsmitteln herausgelöst werden und finden sich dann in der Gärflüssigkeit wieder.

 

Vitamine sind die Bausteine des Lebens, an vielen Stoffwechselvorgängen beteiligt und unentbehrlich für die Energiegewinnung, den Aufbau von Geweben und ein starkes Immunsystem. Einge Vitamine dienen als "Radikalenfänger". Weil sie aggressive Moleküle, sogenannte freie Radikale, im Körper abfangen, schützen sie die Zellen unseres Körpers vor der Entartung.

 

Die meisten Vitamine sind essenziell, also lebenswichtig. Unser Körper kann Vitamine nicht selbst herstellen, sondern muss sie aus der Nahrung aufnehmen. Es gibt zwei Ausnahmen: Vitamin D entsteht im Organismus mit der Hilfe von Sonnenlicht.Vitamin K wird auch von Bakterien im menschlichen Darm gebildet.

 

Provitamine sind Vitaminvorstufen, die unser Körper in die entsprechenden Vitamine umwandelt. Ein Beispiel hierfür ist Beta-Carotin, das im Körper in Vitamin A umgebaut wird.

 

Das Fehlen von Vitaminen in der Nahrung führt bei Mensch und Tier zu schweren Erkrankungen. Ein Vitaminmangel verursacht Hypovitaminosen (Mangelkrankheiten), die unter anderem eine Herabsetzung der Widerstandskraft des Organismus gegen Infektionen zur Folge haben. Aber auch die Verabreichung zu hoher Vitamingaben kann zu Störungen im Organismus (Hypervitaminosen) führen.

 

Die häufigsten Ursachen für einen Vitamin- und Mineralstoffmangel sind eine unausgewogene Ernährung, einseitige Diäten, starkes Schwitzen (Salzverlust beim Sport), Durchfall und Erbrechen, Alkoholismus, Magersucht und Stoffwechselstörungen. Insbesondere bei Kindern und Jugendlichen entsteht recht schnell ein Mineralstoffmangel, da in der Wachstumsphase mehr Mineralien und Spurenelemente benötigt werden. Auch bei älteren Menschen besteht häufig ein erhöhter Bedarf aufgrund schlechterer Aufnahme und Verwertung von Mineralstoffen und Vitaminen aus der Nahrung.

 

Man unterscheidet fettlösliche und wasserlösliche Vitamine

 

Die wichtigsten fettlöslichen Vitamine sind:Vitamin A (Retinol)Vitamin D (D2-5, Calciferol)Vitamin E (Tocopherol)Vitamin K (Phyllochinon)

 

Zu den wasserlöslichen Vitaminen gehört das Vitamin C und der Vitamin B-Komplex, in dem etwa zwanzig in der Natur häufig vergesellschaftet vorkommende Vitamine zusammengefaßt sind. Vitamin B ist ganz wichtig für die Leber- und Nervenzellen.

 

B-Vitamine stecken in Vollkornprodukten (bevorzugen Sie Dinkel), in Brokkoli, Spinat und Milch sowie in Fleisch, Leber und Fisch. Hirse ist ebenfalls reich an B-Vitaminen und Mineralien. Hirse gibt es auch als Extrakt zu kaufen. Auch Obst, Gemüse, Bananen, Hühnchen und Fisch enthalten viel von den Nervenvitaminen des Vitamin B-Komplexes.

 

Ideal wäre es, täglich fünf Portionen Obst, Salat oder Gemüse zu verspeisen, um den Vitaminbedarf zu decken. Weitere wichtige Vitaminquellen sind Milchprodukte, Eier, Fisch und als "Beilage" hochwertiges Fleisch. Auch kaltgepresste pflanzliche Öle, Vollkornprodukte und Nüsse sind gute Vitaminlieferanten.

 

Folgende allgemeine Hinweise sollten bei der Nahrungszubereitung zur Vermeidung höherer Vitamin- und Mineralstoffverluste Beachtung finden:Früchte und Gemüse frisch kaufen Lebensmittel möglichst nicht dem Licht aussetzen, sondern dunkel aufbewahren und abdecken.Gemüse erst zu Beginn der Nahrungszubereitung putzen und nicht stundenlang vorher.Obst und Gemüse vor dem Zerkleinern waschen und niemals längere Zeit wässern. Immer in Töpfen mit festschließenden Deckeln garen, da der Sauerstoff in der Luft sonst bestimmte Vitamine zerstört. Mit möglichst wenig Flüssigkeit garen. Gemüse am besten dünsten (Garen in wenig Flüssigkeit) oder dämpfen (Garen in Wasserdampf). Kochen (garen in viel Flüssigkeit) bringt die höchsten Vitamin- und Mineralstoffverluste. Beim Druckdünsten oder Druckdämpfen (Schnellkochtopf) die Garzeiten genau einhalten, sonst verringern sich die Vorzüge dieser Methode bezüglich der Nährwerterhaltung. Die Garflüssigkeit möglichst mitverwenden, zum Beispiel zur Suppen- oder Soßenzubereitung.

Vitamin F

Das ist die Gruppe der essentiellen und mehrfach ungesättigten Fettsäuren, vor allem Linol- und Linolensäure, die sich reichlich in hochwertigen und kaltgepressten Pflanzenölen finden.

 

Die Wirkung:  Zur Vorbeugung von Arteriosklerose und Cholesterinablagerungen in den Blutgefäßen Fördert gesunde Haut und gesundes Haar Regt die Drüsenfunktion des Körpers an Macht den Zellen das Kalzium verfügbar Schützt vor Herzerkrankungen und Demenz

 

Es gibt gute und "schlechte" Fettsäuren

 

Die schlechten Fettsäuren schädigen die Blutgefäße, erhöhen die Blutfettwerte, schädigen die Leber, fördern Herz- und Kreislauferkrankungen, Rheuma, Demenz, Arteriosklerose und Stoffwechselstörungen.

 

Die Guten unter den Fettsäuren sind die mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Diese kann der Körper zum großen Teil nicht selbst herstellen. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren sorgen für ein gesundes Herz, stärken die Blutgefäße und Knochen, das Körpergewebe, die Zellwände, sorgen für ein intaktes Immun- und Hormonsystem, eine gute Durchblutung, mindern die Blutfettwerte, reduzieren das Diabetes- und Herzinfarktrisiko und senken den Blutdruck. Bekannt sind diese Fettsäuren unter den Namen Omega 3, Omega 6 und Omega 9. 

 

Diese Omegas stecken in naturbelassenen und kaltgepressten Ölen: Olivenöl, Rapsöl, Distelöl, Weizenkeimöl, Leinöl, Arganöl (bestes Öl, kommt aus Marokko), Traubenkernöl, Sonnenblumenöl, Leinsamenöl, Walnussöl. Ferner in Hering, Makrele, Lachs, grünem Gemüse, Getreide, Macadamianüssen und Avocados.   

 

Ungesättigte Fettsäuren dienen als Antioxidantien, da sie freie Radikale „entgiften“ können, ebenso als Baustoffe von Zell-Membranen. Ein besonderer Stellenwert kommt dabei der Omega-3-Säure zu, die dazu beitragen kann, erhöhten Blutfettwerten, Herzerkrankungen, Arteriosklerose und rheumatischen Erkrankungen vorzubeugen. 

 

Leinöl hat einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren, insbesondere der Linolensäure, die einen sehr hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren aufweist, aber vom Mensch nicht selbst produziert werden kann und somit mit der Nahrung aufgenommen werden muss. Ein schmackhaft zubereiteter Quark mit Leinöl bildet einen großen Anteil einer herz- und darmpflegenden, knochenkräftigenden, energiereichen, abwehrsteigernden und gesunden Ernährung. 

 

Ungesättigte Fettsäuren spalten Verdauungsenzyme im Darm besser auf, beschleunigen den Transport von Cholesterin und senken das Risiko für Durchblutungsstörungen, Rheuma, Demenz, Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes und Übergewicht. 

 

Gesättigte Fettsäuren dagegen - vorwiegend enthalten in tierischen Fetten - erhöhen die Blutfettwerte und lagern sich an den Blutgefäßwänden ab. Nur etwa 10% des Fettbedarfs sollte man mit diesen Fetten decken. 

Vitamin E (Tocopherol)