Verlag: Freies Geistesleben Kategorie: Für Kinder und Jugendliche Sprache: Deutsch Ausgabejahr: 2016

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E-Book-Beschreibung Warten auf Gonzo - Dave Cousins

Oz ist immer für einen Lacher zu haben. Es ist wirklich nicht seine Schuld, dass manche Leute so humorlos sind. Doch bei einem seiner Scherze geht der Schuss nach hinten los, und er setzt eine Kette von Ereignissen in Gang, die in ein einziges Durcheinander münden. Man muss es tatsächlich erlebt haben, wie Oz versucht, den Schaden zu begrenzen – auf seine eigene, einzigartige Weise. Oder anders ausgedrückt: Jeder kann einen Fehler machen, aber um alles zu versauen, muss man ein Genie sein. Auch seine größere Schwester Meg zieht Oz nicht aus dem Schlamassel – doch dann bekommt sie selbst ein Problem. Eines, das von Tag zu Tag größer wird …

Meinungen über das E-Book Warten auf Gonzo - Dave Cousins

E-Book-Leseprobe Warten auf Gonzo - Dave Cousins

FÜR MEINE GROSSELTERN IN LIEBE UND DANKBARKEIT, WEIL SIE MIR SO VIELE GESCHICHTEN ERZÄHLT HABEN.

Inhalt

An Gonzo

DER ANFANG - G MINUS 245

1 Wie man einen Pete-Taylor hinlegt

2 Slips

3 Dead Frank

4 Verbranntes Gummi in der Luft

5 Wie der Song schon sagt …

6 OMG

7 Kissen fressen

8 «Wie stochern im Wespennest»

9 Schon irgendwie beeindruckend

10 Ein Schaumgummi-Alien

11 Unfassbar unheimlich

12 Die Dreisekundenregel

13 «Wünsch mir Glück»

14 Zum Mond schwimmen

15 «Also, das ist eine echte Katastrophe»

16 Wie man sich Freunde macht

17 «Hab ich was verpasst?»

18 «Immer diese Entscheidungen»

19 Ein Junge mit blauen Haaren

20 «Sag einfach Danke und frag nicht groß»

21 Der Augenblick, in dem ich merkte, wie blöd ich war

DIE MITTE - G MINUS 199

22 Ein verqueres Zeichen der Zuneigung

23 Ein Friedensangebot

24 Eine ganz neue Perspektive

25 «Man kann nicht direkt von den Beatles zu Dead Frank übergehen»

26 Was es bedeutete, Gonzo zu sein

27 «Tritt nie ein Schwein»

28 Lebenssaftaussagender Quatschschinken

DAS ENDE - G MINUS 72

29 «Als hättest du einen kompletten anderen Menschen in dir»

30 «Seit wann bist du so interessant?»

31 Weit über das Pflichtprogramm hinaus

32 Eine Dummheit

33 «Du kannst tatsächlich eine Eule nachmachen?»

34 «Entwerder machst du mit oder eben nicht»

35 «Ich war noch nie der Böse»

36 Der nächste Samstag

37 Ein Katastrophenszenario

38 «Sie behalten einfach alles im Blick»

39 «Zeit, sich wie ein Mann den Konsequenzen zu stellen»

40 G

Danksagung

Impressum

Leseprobe

AN GONZO

Hör zu, G, es ist wichtig, und ich habe wenig Zeit. Ich möchte aber, dass du erfährst, wie sich alles zugetragen hat, denn eigentlich sollte es nicht so enden.

Ich schiebe es Marcel Duchamp in die Schuhe, doch der ist tot, man kann ihm nicht mehr viel anhaben. Als er der Mona Lisa, also dem wohl berühmtesten Bild der Welt, einen Schnauzer und einen Spitzbart verpasste, sagte er, er wolle die menschliche Wahrnehmung von Kunst herausfordern.

Das war gelogen. Er hat es getan, weil es lustig war. Schnurrbärte sind lustig – Ende der Geschichte.

In unserem Fall fängt die Geschichte damit erst an.

EINS

WIE MAN EINEN PETE-TAYLOR HINLEGT

Weißt du, was meine treu sorgende Mutter zu mir gesagt hat, als sie mich vor der Schule abgesetzt hat? Nicht etwa: Viel Spaß, mein Schatz! Noch nicht einmal: Viel Glück!

Nichts dergleichen, nur: «Also, Marcus, denk dran, der erste Eindruck zählt! Sei bloß nicht so arrogant.»

Aber in einem Punkt hat sie immerhin recht, G, denn wenn man in eine neue Schule geht, muss der erste Eindruck wirklich sitzen. Nicht wie bei Pete Taylor. Der kam am Anfang der Fünf, und gleich am ersten Tag in der ersten Stunde machte er sich in die Hose. Pete war ein witziger, intelligenter Typ und ein hervorragender Sportler. Doch als ich vier Jahre später von der Hardacre Highschool abging, lief er immer noch unter dem Spitznamen Pipi-Pete.

Versteh mich nicht falsch, G: Ich hatte nicht etwa Angst, dass mich meine Blase im Stich lassen würde, als ich an jenem Morgen die Schule betrat– aber einen Pete-Taylor kann man in verschiedenen Varianten hinlegen.

«Das ist Ryan. Er zeigt dir, wo’s langgeht.» Der Stufenleiter der Neun wies lächelnd auf die Gestalt, die eben an der Bürotür aufgetaucht war. Der Junge musste dringend zum Friseur. Vor lauter braunen Locken, die ihm ins Gesicht fielen, konnte man kaum seine Augen erkennen.

«Willkommen an unserer Schule.» Als sein Arm vorschoss, begriff ich, dass er mir die Hand schütteln wollte. «Ich heiße Ryan.»

«Oz.» Ich lächelte ihn beim Handschlag an. Ehrlich, ich war freundlich und kein bisschen arrogant.

«Ich zeig dir alles, damit du dich schnell zurechtfindest», sagte Ryan. «Frag mich einfach, wenn du etwas wissen willst.» Sein Akzent war heftig, und ich musste mich total konzentrieren, um überhaupt etwas zu verstehen.

«Okay.»

«Die Schule ist 1875 erbaut worden und fing mit einer Klasse von dreiundzwanzig Schülern an», erklärte er, während wir eine Treppe hinaufgingen. «Mittlerweile sind es über siebenhundert.» Ryan hörte sich wie ein Museumsführer an, und ich überlegte, ob man ihm aufgetragen hatte, mir das alles zu erzählen, oder ob er wirklich glaubte, es würde mich interessieren.

«Das Motto der Schule lautet: Libertas a scientia venit. Das heißt ungefähr: Freiheit entsteht aus Wissen oder so ähnlich.» Er zuckte die Achseln. «Willst du etwas Bestimmtes wissen? Oder soll ich einfach weitermachen?»

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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