Wogen der Flamme - Belle Gene - E-Book

Wogen der Flamme E-Book

Belle Gene

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Beschreibung

Romantische Kurzgeschichten: Von den sonnenverwöhnten Wellen der Florida Keys bis zu den verschneiten Straßen Bostons erzählt Wellen der Herzen dreizehn Geschichten über die Magie der Liebe. Eine Mutter findet auf einer Jacht neue Leidenschaft, eine Tänzerin enthüllt in einem roten Kleid ihr Geheimnis, ein Paar tanzt unter dem Mondlicht San Franciscos, und ein Kuss im Schnee wird zum Schicksal. In jeder Geschichte flüstern Natur, Sehnsucht und zarte Berührungen von der Suche nach Verbindung ob in einem Jazz-Club, auf Santorini oder bei Kerzenlicht im College-Wohnheim. Diese Geschichten sind ein Tanz der Herzen, voller Momente, die die Seele berühren und die Liebe in all ihren Facetten feiern.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 88

Veröffentlichungsjahr: 2025

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Wogen der Flamme

Romantische Kurzgeschichten

Belle Gene

Autorin

Belle Gene ist eine Meisterin romantischer Geschichten, die Sehnsucht und Leidenschaft in Worte fasst. Ob auf rauen Meeren, in verschneiten Tälern oder unter funkelnden Sternen – ihre Kurzgeschichten in „Wogen der Flamme“ entfachen zarte Momente und prickelnde Träume.

Impressum

Titel: Wogen der Flamme

Romantische Kurzgeschichten

Autor: Bella Gene

ISBN: 9783692287355

Kontakt: https://kopfkino.vip

Haftungsausschluss:

Die Inhalte dieses eBooks wurden mit größter Sorgfalt erstellt. Die Autorin und die Verlegerin übernehmen jedoch keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der bereitgestellten Informationen. Die Nutzung der Inhalte erfolgt auf eigenes Risiko des Lesers/der Leserin. Jegliche Haftung für Schäden, die direkt oder indirekt aus der Nutzung dieses eBooks entstehen, ist ausgeschlossen, soweit dies gesetzlich zulässig ist. Externe Links (z. B. zu https://kopfkino.vip) wurden zum Zeitpunkt der Veröffentlichung geprüft, eine Haftung für deren Inhalte oder Verfügbarkeit wird jedoch nicht übernommen.

Hinweis zu Ähnlichkeiten:

„Wogen der Flamme“ ist ein Werk der Fiktion. Namen, Charaktere, Orte und Ereignisse sind entweder Produkte der Fantasie der Autorin oder werden fiktiv verwendet. Jegliche Ähnlichkeit mit realen Personen, lebend oder verstorben, sowie tatsächlichen Ereignissen oder Orten ist rein zufällig und nicht beabsichtigt.

Kapitel 1: Tanz der Wellen

Lukas, 43, spürte, wie die salzige Brise seine Haut kitzelte, als er mit Anna die „Seabird“ betrat, eine elegante 40-Fuß-Jacht, die er für zwei Wochen in den Florida Keys gechartert hatte. Das Schiff war ein Traum: ein glänzendes Teakdeck, das im Sonnenlicht golden schimmerte, zwei gemütliche Kajüten mit Mahagonibetten und weichen Leinenlaken, ein kleiner Salon, der nach poliertem Holz und Meer duftete.

Mit seinem Kapitänspatent, vor drei Jahren nach einer Lebenskrise erworben, brauchten sie keinen Skipper. Zwei Wochen Sonne, türkisfarbene Buchten, einsame Strände – konnte dies der Beginn einer großen Liebe sein?

Lukas, ein geschiedener Unternehmer, dessen Softwarefirma ihn reich, aber einsam gemacht hatte, trug seit seiner schmerzhaften Trennung vor fünf Jahren eine stille Leere in sich. Die langen Abende allein in seinem Loft in Berlin hatten ihn gelehrt, sein Herz zu schützen.

Doch dann trat Anna, 35, in sein Leben. Sie war alleinerziehende Mutter eines siebenjährigen Jungen, Noah, und arbeitete im „Blue Haven Café“ in Miami, wo Lukas jeden Morgen seinen Espresso trank, seit er nach Florida flüchtete vor seinem alten Leben. Ein Jahr lang plauderten sie über das Wetter, Bücher, das Leben – bis ihre Gespräche tiefer wurden, ihre Blicke länger, ihre Lächeln wärmer. Ihre gemeinsame Leidenschaft für das Meer entfachte einen Funken. „Komm mit mir segeln“, hatte Lukas eines Morgens gesagt, seine Stimme vorsichtig, aber hoffnungsvoll.

„Kein Druck, nur wir und das Meer.“ Anna zögerte, ihre grünen Augen suchten in seinen nach Sicherheit. Noah war ihr Ein und Alles, und eine neue Liebe fühlte sich wie ein Wagnis an. „Was, wenn Noah mich braucht?“, fragte sie, ihre Finger nervös am Tresen. Lukas lächelte sanft. „Dann bringen wir ihn zusammen zu deinen Eltern. Ich will, dass du dich sicher fühlst.“ Annas Herz machte einen Sprung – er verstand.

Ein paar Tage später fuhren sie gemeinsam nach Orlando. Noah saß auf der Rückbank von Lukas’ Mietwagen, ein kleiner Wirbelwind mit zerzaustem Haar und einem Piratenbuch in den Händen. „Wirst du wirklich ein Kapitän sein?“, fragte er Lukas, seine Augen groß vor Neugier. Lukas lachte, warf Anna einen Blick zu. „Nur für zwei Wochen, Kumpel. Aber ich zeig dir die Jacht, wenn du willst.“ Noah strahlte, und Anna spürte, wie ihre Sorgen leichter wurden. In Orlando begrüßten Annas Eltern sie herzlich, die Veranda ihres kleinen Hauses duftete nach Jasmin. Noah rannte in die Arme seiner Großmutter, während Lukas half, seine kleine Reisetasche ins Haus zu tragen. „Er ist in guten Händen“, flüsterte Annas Mutter ihr zu, zwinkerte.

„Genieß die Zeit, Liebes.“ Anna umarmte Noah fest, versprach, ihm Muscheln mitzubringen. Lukas kniete sich zu ihm, reichte ihm eine kleine Muschel aus seiner Tasche. „Die hab ich am Strand gefunden. Pass drauf auf, okay?“ Noah nickte ernst, und Anna spürte Tränen in den Augen – Lukas’ Geste war so einfach, so echt. Im Auto zurück nach Miami legte Anna ihre Hand auf seine, ein stilles Danke. Mit Noah gut bei den Großeltern, die ihn mit Liebe und Eiscreme verwöhnten, fühlte Anna sich frei, das Abenteuer zu wagen, das ihr Herz schneller schlagen ließ.

In Miami angekommen, tauchten sie in die vibrierende Energie der Stadt ein. Sie schlenderten durch Coconut Grove, wo Palmen im Wind flüsterten und Straßenmusiker Reggae spielten. In einem kleinen Imbissstand teilten sie eine Schale Ceviche, die nach Limette und Koriander schmeckte, und lachten, als Anna mit einem Tropfen Sauce am Kinn kämpfte. Lukas wischte ihn sanft weg, ihre Blicke trafen sich, und für einen Moment stand die Welt still.

Als sie nach Key West übersetzten, begrüßte sie das Geschrei der Möwen, der Duft von Salz und Tang, das Glitzern des Ozeans. An Bord der „Seabird“ mixte Lukas spritzige Limonade mit frischer Minze und Eistee mit einem Schuss Zitrone, während Anna am Bug stand, ihr blaues Röckchen im Wind tanzte, ihr bauchfreies Top eine Spur von Sommersprossen auf ihrer Taille enthüllte.

Ihre roten Haare leuchteten wie ein Sonnenbrand, und Lukas spürte, wie sein Herz schneller schlug. Doch er hielt sich zurück, wollte ihr Raum geben, ihr Vertrauen gewinnen. Sie bezogen ihre Kajüten – Lukas die kleinere mit einem schmalen Bett, Anna die mit dem runden Fenster, durch das das Meer wie ein Gemälde schimmerte. In einem Supermarkt kauften sie Proviant: reife Mangos, duftendes Baguette, cremigen Brie, eine Flasche Sauvignon Blanc.

Am Abend aßen sie im „The Rusty Anchor“, einem Restaurant am Kai, wo Kerzenlicht über ihre Gesichter flackerte. Die Wellen plätscherten, der Mond spiegelte sich im Wasser. Beim Teilen eines Key-Lime-Pie streiften ihre Finger sich, ein Kribbeln wie ein Stromschlag. „Auf uns“, sagte Lukas, hob sein Glas. Anna lächelte scheu, ihre Wangen röteten sich. „Auf uns“, flüsterte sie. Zurück an Bord verabschiedeten sie sich mit einem Kuss – flüchtig, zart, doch voller Versprechen.

Am Morgen wehte Kaffeeduft durch die „Seabird“. Lukas stand am Steuer, prüfte die Segel. Anna trat ins Cockpit, ihr weißer Bikini kontrastierte mit Jeansshorts. „Guten Morgen, Kapitän“, neckte sie. Lukas lachte, sein Herz hüpfte. Beim Frühstück – Mangos, Joghurt, Croissant – sprachen sie über Träume. Anna erzählte von Noahs Piratenfantasien, Lukas von seiner Flucht aufs Meer nach der Scheidung. Sie segelten nordwärts, der Wind sanft bei 10 Knoten. In einer Bucht vor Islamorada warfen sie Anker, das Wasser so klar, dass Fische unter der Oberfläche tanzten. Sie sprangen hinein, planschten, lachten wie Kinder. Anna schwamm zu Lukas, ihre Hand streifte seinen Arm, ihre Blicke verschlungen im türkisfarbenen Licht.

Am Abend zauberte Anna ein Dinner: Salat mit Avocado und Limettensaft, gegrillte Zucchini, kühler Wein. Unter dem Sternenhimmel, zu Norah Jones’ „Come Away With Me“, sprachen sie über Ängste. Anna gestand ihre Sorge, Noah nicht genug zu geben; Lukas, wie seine Scheidung ihn verschlossen machte. „Du machst mich mutiger“, sagte er, seine Hand suchte ihre. Anna schmiegte sich an ihn, ihr Duft nach Kokos und Meer. Der Sonnenuntergang tauchte den Horizont in Rosa und Gold.

Die Tage verschmolzen in Meer, Sonne, Nähe. Sie schnorchelten über Korallenriffe, Anna zeigte auf einen Rochen, ihre Augen leuchteten. Sie sonnte sich, Lukas bewunderte ihre Stärke. An einem einsamen Strand gingen sie Hand in Hand, die Sonne ein Feuerball. „Ich hab Angst, Lukas“, flüsterte Anna. „Was, wenn Noah mich weniger liebt, wenn ich dich liebe?“ Lukas zog sie an sich. „Wir machen’s langsam. Noah ist dein Herz, und ich will ihn mit dir teilen.“ Sie küssten sich, die Wellen ihr Zeuge.

An Bord, bei gegrilltem Red Snapper und Ella Fitzgeralds „At Last“, tanzten sie, ihre Körper im Takt. Ihre Lippen fanden sich, zart, dann leidenschaftlich. „Du machst mich glücklich“, flüsterte Lukas. Anna lächelte. „Du mich auch.“ In ihrer Kajüte schliefen sie eng umschlungen ein, das Meer ihr Wiegenlied.

In Key Largo aßen sie im „Snook’s Bayside“, Anna im türkisfarbenen Kleid, Lukas in Leinen. Sie tanzten Salsa in einem Open-Air-Club, doch als Tom, ein junger Mann, Anna aufforderte, spürte Lukas Eifersucht. An der Bar fragte er sich, ob er genug war. Zurück an Bord sprach Anna ihn an: „Ich will nur dich.“ Sie küssten sich, die Spannung löste sich. Lukas gestand seine Unsicherheit, Anna ihre Angst um Noah. Unter den Sternen wuchs ihre Liebe.

Die letzten Tage verbrachten sie in ihrer Bucht, schwammen, liebten sich zart. Sie bestiegen den Olymp, den höchsten Punkt der Keys, im Morgengrauen. Das Gras feucht, der Ozean ein Mosaik aus Blau. Sonnenstrahlen brachen durch die Wolken, tauchten die Welt in Gold. „Ich will das mit dir. Für immer“, flüsterte Lukas. Anna nickte, Tränen in den Augen, und küsste ihn. „Du, ich, Noah – wir schaffen das.“

In Miami, am Bug der „Seabird“, schworen sie, wieder zu segeln – zusammen, für immer, mit Noah an ihrer Seite.

Kapitel 2: Sternennacht

Aisha, 29, und Samir, 32, hatten schon immer von der Mojave-Wüste geträumt – eine weite, geheimnisvolle Landschaft, die sie mit ihrer kargen Schönheit rief. Zu Hause in San Francisco, wo sie in einem kleinen Loft in der Mission lebten, hatten sie monatelang über diese Reise gesprochen, Karten studiert, Fotos von Dünen und Sternenhimmeln auf Pinterest gespeichert. Ihre Beziehung war noch jung, gerade ein Jahr alt, doch ihre Liebe wuchs mit jeder geteilten Leidenschaft.

Samir, ein Grafikdesigner mit einem Hang zu Abenteuern, hatte Aisha bei einer Vernissage kennengelernt, wo sie als Kuratorin arbeitete. Ihre erste Unterhaltung über die Kunst der Natur – Wüsten, Berge, das Meer – hatte sie verbunden. „Stell dir vor, wir schlafen unter den Sternen in der Mojave“, hatte Samir eines Abends gesagt, ein Funkeln in seinen braunen Augen.

Aisha, deren Leben zwischen Galerien und Vernissagen oft hektisch war, sehnte sich nach dieser Stille. Doch sie zögerte. „Eine Woche in der Wüste? Was, wenn’s zu viel wird?“, fragte sie, ihre Stimme weich, aber unsicher. Samir nahm ihre Hand, seine Finger warm. „Wir machen’s zusammen. Nur wir und die Wüste.“ Sein Lächeln gab ihr Mut, und so buchten sie eine achttägige Tour bei einem spezialisierten Veranstalter, der sie in die Tiefen der Mojave führen würde.

Eine Woche vor der Reise saßen sie in ihrem Loft, packten Rucksäcke mit Wanderschuhen, Wasserflaschen und Sonnencreme. Aisha hielt inne, eine Haarsträhne fiel in ihr Gesicht. „Samir, was, wenn wir uns in der Wüste verlieren? Nicht nur geografisch, sondern… du weißt schon.“ Samir zog sie an sich, seine Hände an ihren Hüften. „Dann finden wir uns gegenseitig. Wie immer.“ Sie lachte, küsste ihn sanft, ihre Sorgen lösten sich in seiner Wärme auf. Am Abreisetag fuhren sie nach Barstow, wo die Tour begann. Der Veranstalter begrüßte sie mit einem Lächeln und wies ihnen einen robusten Geländewagen zu, Teil eines Konvois mit drei Fahrzeugen. Aisha und Samir saßen eng beieinander auf der Rückbank, ihre Finger verschlungen, während die Mojave vor ihnen lag – endlos, wild, faszinierend.