Wohlstand (Zusammengefasste Ausgabe) - Charles Fillmore - E-Book

Wohlstand (Zusammengefasste Ausgabe) E-Book

Charles Fillmore

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Beschreibung

Wohlstand bündelt Charles Fillmores Lehre, dass Versorgung kein Zufall, sondern ein geistiges Gesetz ist. In sachlich-homiletischem Ton entfaltet er das "Gesetz der Gedankenwirkung" und verbindet Bibelauslegung mit Übungen: Verneinungen und Bejahungen, Glaube als Formkraft, Vorstellungsbildung, Dankbarkeit und Zehntengeben als Bewusstseinsübung. Gleichnisse und Wundergeschichten werden innerlich gedeutet, um Seelenhaltungen zu bilden, die Fülle hervorbringen. Stilistisch mischt das Buch Predigt, Auslegung und mentalwissenschaftliches Handbuch; im Kontext der New-Thought-Bewegung will es christliche Mystik mit Praxis versöhnen. Fillmore (1854–1948), Mitbegründer der Unity School of Christianity, war Autodidakt und Herausgeber. Geprägt von Emerson, biblischer Mystik und der Heilungsbewegung suchte er nach Gesetzen hinter Gesundheit und Versorgung; persönliche Erfahrungen mit körperlicher Einschränkung und die Arbeit mit seiner Frau Myrtle bestärkten ihn, Gebet, Affirmation und Dienst als Weg zu lehren. Redaktionstätigkeit und Lehrkurse verdichtete er in "Wohlstand" zu einem kompakten Kompendium praktischen Christentums. Empfehlenswert ist dieses Werk allen, die Spiritualität nicht als Flucht, sondern als Praxis ethischer Selbstverantwortung verstehen. Theologinnen, Seelsorger, Coachende und Suchende finden klare Übungen, wiederholbare Prinzipien und eine tragfähige biblische Hermeneutik. Wer bereit ist, die Sprache seiner Zeit historisch zu lesen, entdeckt eine Schule der Aufmerksamkeit, die den Begriff Wohlstand vom bloßen Haben zur gelebten Teilhabe an göttlicher Fülle verschiebt. Quickie Classics fasst zeitlose Werke präzise zusammen, bewahrt die Stimme des Autors und hält die Prosa klar, schnell und gut lesbar – destilliert, niemals verwässert. Extras der erweiterten Ausgabe: Einführung · Zusammenfassung · Historischer Kontext · Kurze Analyse · 4 Reflexionsfragen · Redaktionelle Fußnoten.

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Veröffentlichungsjahr: 2026

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Charles Fillmore

Wohlstand (Zusammengefasste Ausgabe)

Bereicherte Ausgabe. Christliche Metaphysik in Praxis: Gesetz der Gedankenwirkung, Affirmationen, Gebet und Dank als Weg zu Füllebewusstsein und spiritueller Ökonomie.
Einführung, Studien, Kommentare und Zusammenfassung von Hannah Stein
Bearbeitet und veröffentlicht von Quickie Classics, 2026
EAN 8596547887072
Quickie Classics fasst zeitlose Werke präzise zusammen, bewahrt die Stimme des Autors und hält die Prosa klar, schnell und gut lesbar – destilliert, niemals verwässert. Extras der erweiterten Ausgabe: Einführung · Zusammenfassung · Historischer Kontext · Kurze Analyse · 4 Reflexionsfragen · Redaktionelle Fußnoten.

Inhaltsverzeichnis

Einführung
Synopsis
Historischer Kontext
Wohlstand
Analyse
Reflexion
Notizen

Einführung

Inhaltsverzeichnis

Zwischen der drängenden Erfahrung materieller Knappheit und der kühnen Behauptung geistiger Fülle spannt sich in Charles Fillmores Wohlstand jene Spannung auf, die das Buch als Einladung versteht, die Gesetze des Bewusstseins ernster zu nehmen als die augenblicklichen Kontostände und so den Begriff von Reichtum von einem äußeren Ergebnis zu einer inneren, praxisgetragenen Haltung zu verschieben, in der Denken, Glaube und geübte Aufmerksamkeit nicht bloß Begleitmusik wirtschaftlicher Entscheidungen sind, sondern deren formende Ursache, wodurch Wohlstand weniger als Besitzstand, sondern als geordnete Beziehung zu Quellen, Zwecken und Mitmenschen erscheint und der Weg dorthin als geistige Schulung statt kurzfristiger Technik.

Als Werk der religiös-spirituellen Ratgeberliteratur innerhalb der amerikanischen New-Thought- und Unity-Tradition richtet sich das Buch weniger an einen geografischen Ort als an den Bewusstseinsraum seiner Leserinnen und Leser, in dem Einstellungen, Worte und Handlungen zur Bühne werden. Entstanden aus Lehrvorträgen und Schriften des Unity-Mitbegründers Charles Fillmore und in den 1930er Jahren im Umfeld der Unity School veröffentlicht, steht es in einem Diskurs, der Praktiken des Gebets, der Affirmation und der Selbstprüfung als gestaltende Kräfte versteht. Der Kontext ist pastoral und pädagogisch zugleich: ein Studio geistiger Übung, das Alltag, Arbeit und Beziehungen als Felder der Anwendung begreift.

Ausgangspunkt ist die Frage, wie ein Leben, das materiellen Anforderungen genügt, mit einer tiefen religiösen Gewissheit von Sinn und Fülle verbunden werden kann, ohne in bloße Besitzfixierung oder weltabgewandte Frömmigkeit zu kippen. Fillmore spricht in der Stimme eines Lehrers und Seelsorgers, mit didaktischer Klarheit, wiederkehrenden Begriffen und biblischen Verweisen, die nicht belehren, sondern ordnen und motivieren sollen. Das Leseerlebnis ist ruhig, systematisch und anwendungsorientiert: Kapitel bauen Begriffe auf, laden zum Nachdenken ein und verbinden Überzeugungen mit Praktiken, die schrittweise, reflektiert und eigenverantwortlich erprobt werden können, ohne schnelle Versprechen, aber mit einer klaren Haltung der Ermutigung.

Im Zentrum stehen die Idee der geistigen Kausalität und der Gedanke, dass Haltung, Sprache und Erwartung als Samen wirken, deren Ernte sich in Lebensumständen zeigt. Wiederkehrend sind das Gesetz von Geben und Empfangen, die Verantwortung für eine klare Ausrichtung, die Pflege der Dankbarkeit und ein Verständnis von Verwaltung, das Besitz als anvertraute Ressource deutet. Wohlstand erscheint als Übereinstimmung von innerem Bild, tätiger Liebe und vernünftiger Praxis. Dabei betont das Buch die Vereinbarkeit von Spiritualität und wirtschaftlicher Kompetenz: Ordnung schaffen, Prioritäten klären, Großzügigkeit üben, Entscheidungen prüfen – nicht als Askese, sondern als Ausdruck eines geheilten Verhältnisses zur Fülle.

In Gegenwart beschleunigter Märkte, digitaler Ablenkungen und anhaltender Unsicherheit spricht die nüchterne Verbindung aus Spiritualität und Praxis besonders deutlich. Viele ringen mit Schuld, Angst oder Überforderung im Blick auf Geld; andere suchen Wege, beruflichen Erfolg mit Sinn und Verantwortung zu verbinden. Das Buch bietet hierfür einen Rahmen, der Bewusstsein, Gewohnheiten und Beziehungen zusammendenkt, ohne sich in magischen Abkürzungen zu verlieren. Es lädt ein, Fülle nicht gegen Nachhaltigkeit, Ethik oder Solidarität auszuspielen, sondern sie in deren Dienst zu stellen. So bleibt der Text relevant: als Korrektiv zum Mangeldenken und als Ermutigung zu kluger, menschlicher Gestaltung.

Wer dieses Buch liest, begegnet einer Methode, die weniger auf spektakuläre Einsichten als auf beharrliche Ausrichtung setzt. Sinnvoll ist ein langsames Lesen, mit Pausen zum Notieren, Überprüfen von Motiven und Übertragen in kleine, überprüfbare Schritte des Alltags. Die Sprache ist schlicht, manchmal repetitiv, um Kerngedanken einzuprägen; der Ton bleibt freundlich, aber verbindlich. Dadurch entsteht ein Lehrgang, der sowohl Introspektion als auch konkrete Entscheidungsklarheit fördert. An die Stelle des schnellen Ratgebers tritt eine Art Übweg: Denken ordnen, Worte wählen, Handeln ausrichten – und die eigenen Ergebnisse als Lehrmaterial für weitere Korrekturen ernst nehmen.

Für heutige Leserinnen und Leser eröffnet Wohlstand einen weiten Blick auf Reichtum als Zusammenspiel von Sinn, Charakter und Handlung, der weder naive Vertröstung noch zynischen Pragmatismus braucht. Das Buch fordert zur Prüfung geläufiger Annahmen heraus, stärkt das Verantwortungsgefühl und ermutigt, Großzügigkeit und Kompetenz zusammenzudenken. Es verspricht keine Wunder, aber es bietet eine konsistente Grammatik der Fülle, die im eigenen Kontext angewandt werden kann. Wer die Verbindung von geistiger Haltung und gelebter Praxis sucht, findet hier einen ruhigen, zuverlässigen Begleiter – und eine Einladung, Wohlstand als Beziehung zu verstehen: zu sich, zu anderen und zu einer tragenden Quelle.

Synopsis

Inhaltsverzeichnis

Charles Fillmores Werk Wohlstand entwirft einen spirituell-praktischen Zugang zu materieller Fülle aus der Perspektive des New Thought. Als Mitbegründer der Unity-Bewegung verortet er Wohlstand nicht primär in Besitz, sondern in einer Bewusstseinsausrichtung auf eine geistige Quelle. Der Text richtet sich an Leserinnen und Leser, die finanzielle und berufliche Fragen mit innerer Arbeit verbinden möchten. Er eröffnet mit der Behauptung einer universalen Fülle, die durch geistige Gesetze zugänglich werde. Daraus leitet er das Ziel ab, Denken, Fühlen und Handeln so zu ordnen, dass äußere Versorgung Ausdruck innerer Klarheit, Glauben und Zielgerichtetheit wird.

Zu Beginn präzisiert Fillmore zentrale Begriffe und unterscheidet zwischen vergänglichen Dingen und einer zugrunde liegenden geistigen Substanz. Wohlstand erscheint als natürliche Folge einer bewussten Verbindung mit dieser Quelle, nicht als Zufall oder reines Ergebnis äußerer Anstrengung. Fehlvorstellungen über Geld – etwa Angst, Mangeldenken oder die Fixierung auf Status – würden den Fluss blockieren. Dem setzt er das Prinzip des Vertrauens entgegen: Wer Ursache und Wirkung im Geist verstehe, könne Ideen empfangen, Möglichkeiten erkennen und angemessen handeln. Damit verschiebt sich der Fokus von Besitzstandswahrung hin zur Pflege einer inneren Haltung der Offenheit und Ordnung.

Aus dieser Grundlegung entwickelt das Buch einen Weg der Praxis. Es betont Gebet und Meditation als Mittel, das Denken auszurichten und behindernde Überzeugungen zu durchlichten. Konsequent empfiehlt Fillmore, hemmende Vorstellungen von Mangel oder Unwürdigkeit zu verneinen und konstruktive Überzeugungen zu bejahen, bis sich ein stabiler innerer Bezug auf Fülle etabliert. Dankbarkeit fungiert als Haltung, die Wahrnehmung schärft und die Bereitschaft zum Empfangen erhöht. Die Betonung liegt auf Regelmäßigkeit: Kurze, klare geistige Übungen sollen den Alltag durchdringen, damit Entscheidungen, Gespräche und Arbeitsschritte zunehmend aus einer ruhigen, zielklaren Mitte erfolgen.

Ein wesentlicher Strang ist das Gesetz von Geben und Empfangen. Wohlstand zeigt, wie Großzügigkeit, Teilen und bewusste Zuwendung den Kreislauf von Versorgung in Bewegung halten. In diesem Rahmen ordnet Fillmore auch das Prinzip des Zehnten ein: Wer einen festen Teil abgibt, übt Vertrauen und trennt sich von ängstlicher Anhaftung. Das Ziel ist nicht Verzicht, sondern freie Zirkulation. Ebenso thematisiert das Buch den Umgang mit Schulden, Verpflichtungen und Sorgen: Durch Ordnung, Ehrlichkeit und beharrliche geistige Ausrichtung lassen sich Lasten schrittweise regulieren, ohne in Druck oder Resignation zu verfallen.

Neben innerer Arbeit unterstreicht das Werk die Bedeutung konkreten Handelns. Ideen gelten als Kanäle der Versorgung, die in Beruf, Unternehmungen oder Dienst am Nächsten Form gewinnen. Disziplin, Verlässlichkeit und aufmerksames Hören auf Intuition verbinden sich mit nüchterner Planung. Erfolg entsteht hier nicht aus Hast, sondern aus Übereinstimmung von Motiv, Ziel und Methode. Fillmore mahnt, Impulse zu prüfen, Chancen sachlich zu bewerten und Arbeit als Ausdruck schöpferischer Teilhabe zu begreifen. So entsteht ein Bild von Wohlstand, das Kreativität, Nutzen für andere und verantwortliche Verwaltung von Ressourcen zusammendenkt.

Das Buch greift typische Einwände auf und grenzt sich von magischem Denken oder egozentrischem Streben ab. Geistige Gesetze seien keine Abkürzung für Gier, sondern forderten Charakterbildung, Integrität und Fairness ein. Rückschläge bewertet Fillmore als Hinweise auf innere Klärung: Wo Angst, Neid oder Unordnung auftauchen, empfiehlt er erneute Ausrichtung und kleine, konsequente Schritte. Wohlstand wird als Lernweg beschrieben, der Beziehungen, Gesundheit und Lebenssinn berührt. Damit plädiert das Werk für eine Ethik der Fülle: Versorgung soll nicht isolieren, sondern Gemeinschaft stärken und verantwortliches Gestalten fördern.

Im Ergebnis präsentiert Wohlstand ein kohärentes Programm aus geistiger Ausrichtung, ethischem Maß und praktischer Umsetzung. Die übergeordnete Aussage lautet, dass materielle Sicherheit am zuverlässigsten dort entsteht, wo Denken, Gefühl und Handeln mit einer als freundlich verstandenen Ordnung des Lebens kooperieren. Ohne finale Versprechungen lädt das Buch dazu ein, die Prinzipien prüfend anzuwenden und Erfahrungen zu sammeln. Seine nachhaltige Wirkung liegt in der Verbindung von innerer Arbeit und konkreter Lebensführung, durch die Wohlstand als Ausdruck von Klarheit, Dienstbereitschaft und Vertrauen verstanden wird, statt als bloßes Anhäufen von Dingen.