Die lustige Po-Ente - Ina Brandt - E-Book

Die lustige Po-Ente E-Book

Ina Brandt

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Beschreibung

Roboter Clyde und Einhorn Pony finden eine tote Ente im Park. Sie wittern ein Verbrechen und machen sich auf die Suche nach dem Täter. Schnell werden sie fündig, und eine skurrile Geschichte kommt zum Tageslicht. Zauberhaft, ernsthaft und immer wieder lachhaft komisch. Eine Achterbahn durch die Genres, mit Wortwitz, einer kleinen Prise Romantik und einer großen Schaufel Albernheit. Viel Spaß!

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Seitenzahl: 28

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Inhaltsverzeichnis

Clyde

Pony

Der Tatort

Faktenlage

Ernst

Das Geständnis

Im Rat-Haus

Fanni

Das Urteil

Dienst im Park

Das Picknick

Überraschung 1 – Post ist da

Probewoche?

Happy Ent(e)

Happy Clyde

Danke

Clyde

An verregneten Tagen sieht man fast niemals Roboter auf der Straße. Zwar sind sie inzwischen recht gut isoliert, und manche tragen sogar Regenjacken und Stiefel. Aber die Mythen und Legenden über im Regen verunglückte Vorfahren brennen sich auf jede Festplatte.

Clyde macht es heute nichts aus. Im Gegenteil. Er ist gerade lieber allein und möchte lange spazieren gehen. Seine Gedanken hängen bei einem dummen Streit in der Familie, über Hamsterräder als Stromquelle. Klar, damit kann man keinen Roboter aufladen. Aber eine Lampe betreiben? Und niedlich wäre das doch auch.

Die Eltern sind gegen Haustiere. Das verträgt sich nicht mit Robotern. Sie beißen Kabel durch. Und brauchen ganz andere Pflege. Aber sie sind doch so putzig! Clyde wünscht sich, die Schule bald abzuschließen, und eine eigene Wohnung zu haben. Mit Haustier. Vielleicht sollte er mit einer Grünpflanze anfangen. Wenn die überlebt, schafft es auch ein Hamster, oder? Clyde fühlt sich allein, und im grauen Regen merkt er es noch mehr, dass er sich jemanden zum Quatschen wünscht. Gemeinsam spazieren gehen macht sicher viel mehr Spaß, egal bei welchem Wetter. Na gut, dafür würde der Hamster nicht helfen.

Aber er wäre eine Art Gesellschaft zu Hause.

Missmutig trabt er durch den Nieselregen. Es ist März, es könnte langsam wärmer werden. Wird es aber nicht. Für Roboter ist das nicht so schlimm, sie merken es nur an einigen Bauteilen, die sich bei Kälte zusammenziehen. Und bei Wärme ausdehnen.

Während er seinen Gedanken nachhängt, fällt Clyde eine Gestalt in den Büschen auf. Trotz des murkeligen Wetters schimmert es da hell. Ein weißes Tier läuft nervös auf und ab. Neugierig geht er über die Wiese, zu den Büschen.

Pony

Erstaunt reibt sich Clyde die Augen. So ganz kann er nicht glauben, was er da sieht. Das weiß schimmernde Tier sieht tatsächlich aus wie ein Einhorn. Und es läuft etwas hektisch immer um eine Stelle in der Wiese herum.

"Oh weh! Meine Güte! Was mache ich nun? Was ist da passiert?", stammelt es dabei vor sich hin. Als Clyde sich bemerkbar macht, kommt es sofort angaloppiert.

"Wie gut, dass du da bist! Ich bin so aufgeregt und weiß nicht weiter!"

"Was ist denn los?", fragt Clyde und geht langsam zu der Stelle in der Wiese.

"Das!!!", sagt das Einhorn, und zeigt mit dem Horn auf etwas braunbuntes im Gras.

Clyde schaut genauer hin. Eine Ente liegt da. Und sie liegt sehr still.

"Ist sie tot?", fragt Clyde sachlich.

"Ja! Sie atmet nicht und ist kalt. Und irgendwas stimmt nicht!! Ich fühle das in meinem Horn!"

"Du fühlst, dass etwas nicht stimmt, in deinem Horn? Was soll denn nicht stimmen?", fragte Clyde, immer noch eher wenig bewegt. Robotern ist es auf eine sachliche Art bewusst und gehört zum Leben dazu, dass Dinge und Wesen nicht dauerhaft da sind.

"Ja, als Einhorn kann man Dinge fühlen, die anderen verborgen bleiben. Und hier ist etwas Schlimmes passiert."

Clyde ist plötzlich ganz wach und ihm wird klar, dass dieser Nieselregen-Tag sich nach dem blöden Streit in eine interessante Richtung entwickelt.

Seine müden LEDs beginnen, ihre Farben wiederzufinden und blinzeln durcheinander.