Sigmund Freud, geboren 1856 im mährischen Freiberg, verstorben 1939 in London, zählt zu den bis heute einflussreichsten Denker:innen der europäischen Geistesgeschichte. Bereits um 1900 revolutionierte der spätere Begründer der Psychoanalyse nicht nur das Verständnis psychischer Erkrankungen und ihre klinische Behandlung. Sein Werk bietet zudem prägende Einsichten zur psychischen Natur des Menschen und zur komplexen Beziehung zwischen Individuum und Gesellschaft und ihrer Bedeutung für die moderne Kultur. Dana von Suffrin ist Schriftstellerin und Historikerin und promovierte 2017 über ein wissenschaftshistorisches Kapitel des frühen Zionismus. Heute lebt sie in München und schreibt Romane, Erzählungen, Essays, Theatertexte und Hörspiele. Zuletzt erschienen u. a. die Romane "Noch mal von vorne" (2024) sowie "Toxibaby" (2026). Sie wurde mehrfach ausgezeichnet, jüngst mit dem Tukanpreis (2024) und dem Chamisso-Preis (2025).