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Anfangs hatte mir jemand gesagt: „Du wirst aus 100 nicht deinen Mann rausfinden!“ Da dachte ich: Dann ist es eben der 101.! Als sich Marie nach neundreiviertel Jahren Beziehung endlich von ihrem psychopathischen Freund trennt, beginnt über diverse Partnerbörsen ein „Männermarathon“, der abwechslungsreicher nicht sein könnte: Männer mit Kind, ohne Kind, mit Bauch, ohne Bauch, mit Haar, ohne Haar, mit Hund, ohne Hund, doll duftend, fürchterlich furzend. Moderne Männer und solche mit Ansichten aus dem Mittelalter. Die meisten fallen regelrecht „mit der Tür ins Haus“ und so wird es der Mittdreißigerin nie langweilig ... Wohin Marie ihre amüsante Odyssee schließlich führt? – Begleiten Sie diese lebensbejahende Frau auf ihrer abenteuerlichen Reise durch die Männerwelt und lassen Sie sich überraschen … Eine kurzweilige Lektüre für jedefrau – und jedermann!
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Seitenzahl: 119
Veröffentlichungsjahr: 2017
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Marie N. Berg
101 Date
AUGUST VON GOETHE LITERATURVERLAG
FRANKFURT A.M. • LONDON
Die neue Literatur, die – in Erinnerung an die Zusammenarbeit Heinrich Heines und Annette von Droste-Hülshoffs mit der Herausgeberin Elise von Hohenhausen – ein Wagnis ist, steht im Mittelpunkt der Verlagsarbeit. Das Lektorat nimmt daher Manuskripte an, um deren Einsendung das gebildete Publikum gebeten wird.
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Lektorat: Alexandra Eryiğit-Klos
ISBN 978-3-8372-2092-6
Sieben Mal hatte ich schon begonnen. Das Buch. Es wollte nicht geschrieben werden. So schien es. Immer wieder stürzte der Computer ab, die Zeilen waren noch nicht gespeichert oder ich fand die Worte nicht. Ich schrieb in „Ich“-Form oder auch in einer fremden Person. Ich schrieb es um … und neu. Alles weg. Ich fange von Neuem an. Die Geschichte schreit so zum Himmel. Sie muss erzählt werden.
Meine Erlebnisse packte ich in Tagebücher. Auch sieben. Jedes Buch hatte einen Titel, der grob die jeweilige Phase meines Lebens umriss. Von „Fluchtmomente“ über „Schach Matt“, „Glücksfall“ bis hin zu „Endlich“ reichte die Palette.
Den Sinn dieser Ereignisse habe ich bis heute nicht erfassen können. Gut. Ich entwickelte meine Persönlichkeit. Es war mein Leben. Mein spezielles Leben. Niemand anderes Leben. Meins. Dennoch. All die Akteure darin, all die Statisten und Darsteller… alle hatten eine Rolle. Also eine Aufgabe. Für mich, für sich. Für die Nachkommen, für die Leser. Man kann sich amüsieren darüber oder den Kopf schütteln. Man kann nachdenken, wie es einem selbst ergangen ist, ob es Parallelen gibt. Oder man kann es verwerfen und sagen, bloß gut, ich hab so was nicht erlebt. Man kann sich beim Lesen bestätigt fühlen oder ablehnen, welche Erkenntnisse andere Menschen daraus ziehen. Man kann sich seine Meinung selbst bilden. Wie gut. Aber anstoßen soll es dazu.
Am besten ich beginne in meiner Kindheit. Diese liegt 40 Jahre zurück. Als Kind dachte ich, es wäre eine gute Zeit. Weil ich ja so lebte, musste es also gut sein. Was wusste ich schon von „Gut“ und „Böse“? Nichts. Alles, was man erlebte, war eben so, und es war normal. Es WURDE zur Normalität. Aber als Erwachsene – jetzt weiß ich, dass ich alles andere als glücklich war. Und meine Fotos aus Kindertagen belegen, dass ich auf keinem der Bilder lächelte oder ausgelassen lachte. Immer ernst und traurig, nachdenklich war ich, in mich gekehrt. Als ich mit zwölf einen Sportunfall hatte, bei dem mir die zwei vorderen Schneidezähne abgeschlagen wurden, war es ganz aus. Ich lachte nur mit vorgehaltener Hand. Oder presste die Lippen aufeinander.
Wir spielten Kettenhasch. Man fasste sich an und musste die anderen freien Kinder jagen. Wer gefangen wurde, musste an dieser Kette mit anfassen. Und weiter ging die Jagd. Ich war ganz außen, die Kette schleuderte mit so einer Wucht um die Kurve, dass ich den Halt verlor und hinfiel. Es war eigentlich kein Fallen, sondern ein Knallen. Der Aufprall mit dem Kinn auf den Parkettboden der Sporthalle war ein Trauma. Dann meine zwei Zähne vor mir auf dem Fußboden liegend. Der stechende Schmerz im gesamten Kopf und Kieferbereich. Ich schmeckte Blut. Sammelte meine zwei Zähne auf und hielt sie in der Kinderhand wie einen kostbaren Schatz, der mir grad durch die Finger rann. Ich weinte. Ich wiederholte immer wieder: „Meine Zähne … meine Zähne …“ Als ob ich grad mein Kind verloren hätte. Die anderen standen entsetzt um mich herum. Ein, zwei lachten und amüsierten sich köstlich über die Pose, die ich da abgegeben haben muss. „Hä, hä, die hat sich die Zähne ausgeschlagen!“ Die Sportlehrerin, eigentlich eher ein Mann, schob die Kinder beiseite. Etwas hilflos hob sie mich auf und begleitete mich in die Umkleidekabine. „Ist dir schlecht?“ „Ja, mir tut alles weh …“ „Geh mal lieber nach Hause.“ Und so entließ sie mich mit einem blutverschmierten Mund und T-Shirt. Ich nahm meinen Ranzen und lief zum Bus. Mit verheultem Gesicht und einem Taschentuch an die Wunde haltend fuhr ich heim. Meine Mutter arbeitete im Kindergarten. Sie war mit den Kindern aber gerade spazieren. Ich suchte sie in unserem Dorf, wo sie hingelaufen sein könnte. An einem Teich im unteren Teil des Örtchens fand ich sie endlich. Es waren etwa zwei Stunden vergangen seit dem Unfall. Als sie mich sah, wurde sie kreidebleich. „Mädel, was ist denn mit dir passiert???“, rief sie aufgeregt. „Ich kann doch jetzt nicht mit dir zum Arzt. Ich muss arbeiten!“ Ich weinte wieder. „Na, wir sehen mal …“ So liefen wir das Dorf wieder hinauf. Die kleinen Kindergartenzwerge starrten mich an und plapperten nach ihrem Verständnis, wie ich wohl aussähe und was denn Schreckliches passiert sei und dass das wohl unglaublich wehtun müsse … Jajaja, es tut weh!!!, dachte ich.
Zum Glück war die Chefin meiner Mutter da. Sie hatte nur in Ruhe Büroarbeiten erledigen wollen und meine Mutter mit den Kindern rausgeschickt. Als sie mich sah, übernahm sie die Truppe der Drei- bis Fünfjährigen und gab meiner Mutter frei. Wir konnten nach nunmehr drei Stunden endlich zu einem Arzt fahren. Dort verbrachte ich weitere zwei Stunden beim Röntgen und der Untersuchung. Eine Wurzel war gesplittert und der Zahn musste komplett entfernt werden – sofort. Der andere wurde versorgt, blieb aber zur Hälfte erhalten. Ehe alles abgeheilt war, musste ich mit dieser Lücke herumlaufen. Mit 13, mit 14, zur Jugendweihe, mit 16, als andere ihren ersten Freund hatten. Man wollte mich verkuppeln, im Ferienlager, mit Stanley. Ein Hübscher für sein Alter. Aber als ich den Mund aufmachte, meinte er nur: „Iiihhh, die ist ja hässlich!“ Das war’s dann. Ich wollte niemals einen Mann.
Ein Provisorium aus Kunststoff verhüllte dann den halben Zahn und den angrenzenden Zahn, der herumgewachsen war und die Lücke endlich schloss. Mit 18 war ich in etwa wiederhergestellt. Da es aber ein Provisorium war, blieb es einmal in einem Pfefferkuchen stecken, den ich abbiss, oder es war vom Essen an der Rückseite durchgebissen und musste auch hier erneuert werden. Glücklicherweise kam die Wende. Es gab andere neue Möglichkeiten, die Zahnärzte jetzt anwenden konnten. Sie lernten, neue Techniken und Materialien einzusetzen. Mit 20 hatte ich endlich eine schöne Krone über diesem Dilemma. Und lächelte wieder gern in den Spiegel.
Durch diese Ereignisse war ich wohl sehr schüchtern und zurückgezogen. Ich war es ja schon als Kind, weil meine Mutter mich mit ihren Kindergartenerziehungsmethoden auch erzog. Es gab ständig den erhobenen Zeigefinger. Ein Mädchen tut das nicht, man soll nicht, man darf nicht …
Weil sie immer sauber und adrett sein wollte und in solch einer Kindereinrichtung immer Weiß trug, musste ich das auch. Weiße Strickpullover, die mich kratzten, weiße Blusen mit Spitzeinsatz, weiße Strumpfhosen. Im Winter eine weiße Mütze. Weiße Handschuhe. Ich wollte so gern mal bunt tragen. Wenigstens eine Farbe. Es gab eine grüne Hose. Und einen dunkelblauen Samtrock. Aber nur für gut. Für Sonntag. Zu Feierlichkeiten. Zum Glück. Jeans waren erlaubt. Für die Woche.
Ich hatte es satt … und trug meine Jugendweihebluse in „Eierschalenfarbe“ und den dunklen Rock und wohl rote Schuhe … Sie fuhr mich an: „Lass dich auslachen, wie ein Kasper siehst du aus. Ständig setzt du dich über mich hinweg. Du sollst mir gefälligst gehorchen. So geht das nicht weiter mit dir. Das ist nicht normal mit dir. Ich werde wohl mal zum Arzt müssen mit dir …“ Und ich spürte eine flache Hand auf meinen Hintern sausen. Dreimal, es tat höllisch weh. Die Tränen schossen mir ins Gesicht. Was war denn wieder falsch? Trotzdem ging ich so angezogen zur Schule. Mein Herz raste. Ich musste wirklich etwas Schreckliches getan haben. Mir egal. Ich wollte so gehen. Meine Klassenkameraden riefen: „Hey, die Marie … cool. Du hast mal was Buntes an!“, und umringten mich wie einen Exoten aus einem fernen Land. Ich war der Star. Wenigstens für diesen Tag. Ab heute immer wieder! Das war beschlossene Sache. Daheim am Nachmittag erzählte ich es meiner Mutter. „Na, da hast du eben Glück gehabt!“, antwortete sie schnippisch. Und beachtete mich nicht weiter. Ich war stolz auf mich und ging in mein Zimmer.
Mein Vater verließ unsere Familie, als ich sechs Jahre alt war. Ein schmerzlicher Verlust für mich, da ich das „Papakind“ war. Den Streit bekam ich mitten in der Nacht mit. Lautstark warfen sie sich Worte an den Kopf. Ich verstand nicht den Wortlaut. Wohl aber, worum es als Situation ging. Mein Vater zerrte meine Mutter zum Fenster herein, es gelang ihm aber nicht. Sie kletterte im Nachthemd parterre wieder hinaus. Es war Februar und es lag Schnee. Er rannte zur Haustür hinaus und brachte sie auf den Händen wieder mit. Sie schrie und trommelte mit den Fäusten auf ihn ein. Sie wollte zum Teich laufen und sich umbringen, wie ich später erfuhr.
Ich weinte. Mein Vater nahm mich samt meinem Teddy auf den Arm und brachte mich wieder zu Bett. Beruhigend redete er auf mich ein, dass ich keine Angst haben bräuchte und alles schon wieder gut werden würde. Ich solle nur schlafen. Das tat ich wohl auch. Mehr weiß ich nicht mehr von der Szene.
Am nächsten Morgen, als ich aufstand, sah ich eine leere Weinflasche vor der Schrankwand liegen und in dem Lack der Schranktür eine hässliche Schramme. Meine Mutter hatte die Flasche nach meinem Vater geworfen, aber eben die Tür des Möbelstücks getroffen. Tüten von Naschsachen lagen herum, Müll … eine Decke. Die Gardine hing halb aus der Schiene gerissen. Es war was los gewesen letzte Nacht. Vater war weg. Es gab Frühstück. Ich saß allein am Tisch. Mein Bruder war wahrscheinlich in seinem Zimmer oder draußen … weg von dem Ganzen.
Diese Kämpfe und das Gezeter meiner Mutter erlebte ich die gesamten Jahre noch, die ich zu Hause wohnte. Im Nachhinein muss ich wohl feststellen, dass ich aus dieser Nacht letztendlich als Schuldige hervorging. Ich wurde zwischen meinen Elternteilen hin- und hergezerrt. Mein Vater wollte mich mitnehmen. Meine Mutter gegen ihn gewinnen. Und so setzte sie mich ständig als Druckmittel ein. Bis er aufgab. Er holte mich aber weiter heimlich von der Schule ab. Was aber nicht heimlich blieb, weil ich ja von den Klassenfreunden gesehen wurde, und die erzählten es meiner Mutter brühwarm. Ich bekam den Ärger ab und die Dresche. Sie versohlte mir ständig den Hintern, wenn ich log und mit dem Fahrrad „zu einer Freundin“ in die Stadt fuhr. Natürlich wusste sie, wo ich wirklich hinwollte. Nein, SOLLTE: denn eigentlich hatte ich keine Lust mehr auf diese Lügen. Ich wollte gar nicht mehr zu meinem Vater, wenn ich dauernd dafür büßen musste. Ich wollte meine Ruhe!!! Und mit 18 sagte ich ihm das in einem Brief. Außerdem hatte er mir Ingrid vorgestellt, seine neue Frau. Er zog in eine andere Stadt. So war der Kontakt eh beendet. Er hoffte zwar, ich würde zu ihm kommen, die Entscheidung treffen, Mutter von mir aus zu verlassen, aber er wollte ja auch nur seinen Triumph ihr gegenüber. Es ging gar nicht mehr um mich. Und so blieb ich eben bei Mutter, weil man das so machte als gute Tochter.
Während meine Mutter eben keine wirklich gute war. Als ich mit einer Schulfreundin zum Sportarzt ging, weil sie sich am Knie verletzt hatte, wartete ich im Treppenhaus. Das Wartezimmer war voller Leute. Ich wollte mich nicht dazwischenquetschen. Es dauerte also eine Weile, ehe meine Freundin zur Untersuchung dran war. Etwas gelangweilt stand ich da an der Treppe im Ärztehaus. Auf dem halben Treppenpodest stand plötzlich ein Mann mit blonden, halblangen Haaren. Der blieb da stehen. Ungewöhnlich, denn was wollte man in einem Ärztehaus, wenn man nicht in eine Behandlung ging? Nur so da im Treppenhaus zu stehen, das kam mir schon komisch vor. Da ich mich auch so beobachtet fühlte, ging ich etwas beiseite, sodass er mich nicht mehr sehen konnte. Ich ihn aber auch nicht. Da bemerkte ich einen Schatten die Treppe heraufkommen, langsam … aber keine Person dazu. Wieder arbeitete mein Instinkt, meine Vorsicht sehr genau. Wieder kam mir das komisch vor. Und so schritt ich zurück an meinen vorherigen Standpunkt. Was ich da entdeckte, ließ mich so erschrecken … ich rannte wie ein geölter Blitz die nächste Treppe empor und schloss mich in der Toilette ein. Mein Herz raste. Es war der blonde Mann. Er hatte sich mit dem Rücken am Geländer die Stufen emporgeschlichen und massierte sein Glied. Er hatte seinen Penis aus der Hose herausgeholt, die stand halb offen und er bereitete sich vor, offenbar, um mich zu packen und mich zu nehmen.
In der Toilette war mir so schlecht. Mir drehte sich der Magen um. Mir war schwindelig. In meinen Ohren rauschte es. Was war eigentlich passiert? Mist, wenn der mich jetzt verfolgt hatte … Ich saß hier in der Falle. Mein Atem ging wie bei einer Dampflok. Das musste ich abstellen … der Typ durfte mich nicht hören. Langsam beruhigte ich mich und atmete, mich selbst beruhigend, etwas tiefer ein und aus. Klaren Kopf bewahren!, ermahnte ich mich selbst. Ich hatte wegen des Rauschens im Kopf nicht gehört, ob jemand auch in die Toilette nachgekommen war. Angespannt horchte ich, ob ich jemanden ausmachen konnte. Nichts. Ich nahm all meinen Mut zusammen und riss die Tür auf. Mit voller Wucht, falls der Angreifer da gestanden hätte, sodass er sie an den Kopf bekommen musste und vielleicht einen Moment außer Gefecht gesetzt war. So, dass ich fliehen konnte. Niemand stand da. Mit der Ausgangstür tat ich es nochmals so. Niemand. Zum Glück, er war mir nicht gefolgt. Stattdessen hörte ich zwei ältere Damen ganz aufgeregt rufen: „Haben Sie den nackten Mann gesehen? Da war ein Mann, entblößt …“ Ich war mir nun sicher, dass er nicht mehr da war.
