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Eine junge Frau, gerade ein Jahr verheiratet, wird durch einen Autounfall querschnittgelähmt. Sie lernt während der Rehabilitation den Umgang mit Pfeil und Bogen. Mit eisernem Willen und Disziplin meistert sie fortan ihr Leben. Durch die Unterstützung ihrer Familie gewinnt sie nicht nur mehrere Meisterschaften im Bogenschießen, sondern kann sich sogar für die Paralympics 2000 qualifizieren und fliegt nach Sydney. Werden hier ihre bisherigen Mühen durch eine Medaille belohnt?
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Seitenzahl: 271
Veröffentlichungsjahr: 2016
Inhalt
Impressum
Vorwort
1. Kapitel
2. Kapitel
3. Kapitel
4. Kapitel
5. Kapitel
6. Kapitel
7. Kapitel
8. Kapitel
9. Kapitel
10. Kapitel
Impressum
Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek:
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie.
Detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://www.d-nb.de abrufbar.
Alle Rechte der Verbreitung, auch durch Film, Funk und Fernsehen, fotomechanische Wiedergabe, Tonträger, elektronische Datenträger und auszugsweisen Nachdruck, sind vorbehalten.
© 2016 novum Verlag
ISBN Printausgabe: 978-3-95840-134-1
ISBN e-book: 978-3-95840-135-8
Lektorat: Pia Euteneuer
Umschlagfoto: Stokkete | Dreamstime.com
Umschlaggestaltung, Layout & Satz: novum Verlag
www.novumverlag.com
Vorwort
Viele tausend Unfälle geschehen Jahr für Jahr auf unseren Straßen, im Haushalt und im Berufsleben. Die Folgen sind mehr oder weniger belastend. Einschneidende Veränderungen im Leben des Betroffenen und dessen Angehörigen sind gerade bei schweren Folgen gravierend. Nur wenigen ist es vergönnt, ihr Dasein so zu meistern, dass sie Höchstleistungen erlangen. Fasziniert von einem Fall in unserem Freundeskreis kam ich auf die Idee, dieses Buch zu schreiben. Die Personen und deren Handlung sind frei erfunden, aber der Ablauf der Feierlichkeiten und der Wettkämpfe bei den Paralympics in Sydney 2000 sind authentisch und entsprechen den Berichten von Teilnehmern.
Durch die Berichterstattung in den Medien erhielten viele Sportvereine nach den Spielen in Sydney einen großen Zulauf an Interessenten. Vielerorts waren bereits Bestrebungen zu beobachten, dass Behinderte in die seit langer Zeit etablierten Vereine integriert wurden. Es wäre zu wünschen, dass dieser positive Trend anhält und behinderte Menschen nicht weiter ausgegrenzt bleiben. Um mehr Verständnis füreinander soll auch dieses Buch werben.
Vielen Dank sage ich meinen Freunden, Bekannten und nicht zuletzt meiner Frau, die es mir ermöglichten, diese Arbeit zu vollenden. Danken möchte ich auch Frau Lindner für die Korrektur und dem novum Verlag, damit dieses Werk veröffentlicht werden konnte.
Der Verfasser
1. Kapitel
Ein Montag im Dezember 1988. „Nach dem Wecken dreimal recken, weg sind alle Sorgen, einen schönen guten Morgen.“ Schlaftrunken tastete Karin nach dem Radiowecker, um die Nachtruhe an diesem Morgen wiederherzustellen. Mit ihren 25Jahren konnte sie abends kein Ende finden, aber früh aus dem Bett, das war auch nicht ihr Ding. Eine kurze Ruhepause entstand, als sie die Taste betätigt hatte, aber dann ertönte wieder Musik. Es war auch Zeit zum Aufstehen. Barfuß schleppte sie sich ins Badezimmer, zog sich das Nachthemd über den Kopf und reckte sich ausgiebig. Das Spiegelbild zeigte eine mittelgroße, schlanke Frau mit blondem sportlich kurz geschnittenem Haar. Ihre wohlgeformten Brüste und der kleine Bauchansatz unterstrichen auf vorteilhafte Weise ihre Weiblichkeit. Sie begann mit der Morgentoilette, aber erst das kalte Wasser im Gesicht brachte ihre Lebensgeister in Schwung. Ein Morgenmuffel war sie nicht, doch etwas Zeit brauchte sie schon. Karin zog sich ihre Lieblingsjeans an und ließ einen leichten Pullover locker darüber fallen.
Vor einem Jahr hatte sie Uwe geheiratet und sie hatten sich eine kleine Wohnung gemietet. Der Tagesablauf war längst noch keine Routine geworden. Uwe arbeitete als Werkzeugmacher und durch seinen Schichtdienst in der Maschinenfabrik, war er oft nicht zu Hause, oder er brauchte seinen Schlaf. Dann hatte selbst die Hausarbeit Pause.
Während die Kaffeemaschine ihr Werk vollendete, zog Karin, die an diesem Morgen alleine war, die Gardinen auf und nörgelte über das Wetter und die Vorhersage vom gestrigen Abend. Sie öffnete auch die Vorhänge im Wohnzimmer und erschrak über die plötzlich hereinbrechenden Schauer. Für die Jahreszeit war es viel zu warm, aber wenn das alles als Schnee gefallen wäre, hätte es bestimmt eine Katastrophe gegeben. Und das heute Morgen! Karin arbeitete in der Großstadt in einem Supermarkt als Großhandelskauffrau und hatte gleitende Arbeitszeit. Das war ein Vorteil, denn bei der Fahrstrecke von ca. 50 km konnte immer mal etwas dazwischenkommen. Nach einem kleinen Frühstück zog sie sich ihre Jacke an und trat vor die Tür.
Behände schwang sie sich in ihren Opel und machte sich auf den Weg. Es regnete immer noch, aber nicht mehr so heftig. Trotzdem kam sie längst nicht so schnell vorwärts wie sonst. Angstvoll sah sie, wie der Mercedes vor ihr auf der Landstraße in der Nähe des Kalkwerkes eine riesige Wasserwand nach beiden Seiten auftürmte. Ihr Opel konnte diese Wassermassen jedoch nicht bewältigen, und sie erschrak über das unvermutete Eigenleben ihres Fahrzeuges. Mit weit aufgerissenen Augen sah sie einen Baum auf sich zukommen und dachte nur noch:
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