0,99 €
365 Tage im Wandel beschreibt David Mertens Kampf zurück ins Leben, nach 3 für ihn schweren Schicksalsschlägen aus Jobverlust, Existenzangst und Beziehungsende. Dabei erlebt der Leser eine ungeschönte Palette der verschiedensten Emotionen, beginnend von Resignation, Depression, Stagnation, Schuldgefühlen bis hin zum unbedingten Willen, einen Neuanfang zu starten, um seinen Lebenstraum zu verwirklichen.
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Seitenzahl: 24
Veröffentlichungsjahr: 2018
Vorwort
Prolog
Mein Pepteller
Telegramm der Endlichkeit
Verwelkte Blüten
Thanatos
Demenz
Klinge
Das Wesen in meinem Schlafzimmer
2017 – The End
Melancholie
Geister die ich rief
Abschiedsbrief
I´m a criminal
Identitätskrise
PS: Ich liebte dich
Freund von Niemand
Trügerischer Schein
Antiheld
Selbsterkenntnis
Kunst
Vorbei – mein Garten Eden
Alter Ego
Rebot
Status Quo (2018)
Flashback
Danksagung
N7
Mein swipestyle
Ende.
Nachwort
Liebe Leserinnen und Leser,
die folgenden Werke wurden allesamt innerhalb eines Jahres, zwischen September 2017 und August 2018 verfasst. Der Ausgangspunkt dieser Werke war die Trennung von meiner jahrelangen Freundin, in ihnen verarbeite ich die Trennung mit all ihren Facetten, die diese hatte. Ich schrieb alle Stücke fernab davon, sie in der breiten Öffentlichkeit veröffentlichen zu wollen, dementsprechend ungefiltert und echt sind sie geworden. Natürlich sehe ich viele Dinge nun anders als beschrieben. Jedoch beschreiben diese Werke chronologisch den Entwicklungslauf meines Lebens und auch meiner Persönlichkeit. Die Gefühlspalette reicht vom Gefühl der Ohnmacht, bis hin zum Hass, zur Resignation, Hoffnung und Glück. Die Umstände, in welchen ich die meisten Stücke schrieb, waren wenig von Glück geprägt, hatte ich erst mein Arbeitsverhältnis gekündigt aufgrund eines Burnouts, kam eine schmerzhafte Trennung einher, welche mich schwerst depressiv machte über Monate hinweg. Finanziell musste ich 6 Monate mit ALG1 auskommen, später mit nix, verlor deswegen meine Wohnung, stand mit einem Fuß auf der Straße, bis ich in Bonn eine neue, wunderbare Wohnung fand.
Der Ortswechsel wurde bewusst von mir gewählt, ich sah darin die einzige Möglichkeit mein Leben in die richtigen Bahnen zu legen. Ich habe Köln immer geliebt, doch gefühlt wurde alles, was ich an dieser Stadt liebte, von einigen Menschen kaputt gemacht. Um es vorweg zu nehmen, sicherlich war die Trennung von meiner Exfreundin mit einer beispiellosen Bergabspirale verbunden, dennoch sehe ich mich nicht als Opfer einer bösen Ex, von vielen Menschen die auf einmal nicht mehr da waren oder der Welt. Es kam, wie es kommen musste und wahrscheinlich ist diese Zeit nötig gewesen, um mein Leben endlich in die richtigen Bahnen zu lenken, bestand mein Leben doch seit dem 16 Lebensjahr nur von einem exzessiven Wochenende zum nächsten zu stolpern. Ich habe gelernt, die einfachen Dinge schätzen zu lernen, einen Freund mit, dem ich ein Bier trinke oder einen Ausflug mit meiner Mutter zu machen. Dinge, die ich zwar auch damals schon gern tat, sie mir aber jetzt wertvoller erscheinen.
Ich schreibe am Anfang das Ende,
das letzte Jahr, viel gesprochen,
erzählte Legende.
Hör mein Herz langsam wieder pochen.
Musste mich mit Themen auseinandersetzen,
wie konnte ich sie nur so verletzen,
wie konnte ich nur ihr Herz brechen,
konnte sich einer in meine Lage
hineinversetzen?
Wie konnte sie mir mein Glück nehmen,
tat auf mein Geburtstag und Weihnachten nix
