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Die 18-jährige Claudia ist verzweifelt. Sie möchte unbedingt den Führerschein machen und sich ein eigenes Auto kaufen. Doch ihr fehlt das nötige Geld. Bei ihrer Suche nach einem einträglichen Ferienjob trifft sie auf die 40-jährige Maria, die Claudia Geld dafür bietet, wenn sie hin und wieder für sie einen privaten Striptease aufführt. Claudia ist sich zunächst unsicher, wagt es dann aber doch, unter der Bedingung das Maria sie nicht anfassen darf. Maria verspricht sich daran zu halten. Doch schon bald entdeckt Claudia ihre lesbischen Neigungen... Diese kleine Kurzgeschichte, beinhaltet detaillierte Schilderungen von sexuellen Handlungen zwischen zwei Frauen unterschiedlichen Alters.
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Seitenzahl: 47
Veröffentlichungsjahr: 2017
Erotische Kurzgeschichte von Svenja Chafe
»50,- Euro pro Monat ist ein Witz! Da brauch ich ja 100 Jahre, bis ich mir meinen Führerschein und ein eigenes Auto leisten kann!« schrie ich und knallte wutentbrannt die Tür hinter mit zu. Wieder hatte ich mich mit meinen Eltern über die Höhe meines Taschengeldes gestritten. Als 18-jähriges Mädchen aus einer langweiligen Kleinstadt wünschte ich mir nichts sehnlicher als ein eigenes Auto, damit ich am Wochenende abends auch mal nach Stuttgart in einen der angesagten Clubs fahren konnte. Und mit 50 Euro pro Monat Taschengeld lag dieses Ziel noch in sehr weiter Ferne, da ich mir noch nicht mal den Führerschein leisten konnte, ganz zu schweigen von einem eigenen Auto.
Gut, ich verstehe ja, dass meine Eltern auch nicht viel Geld haben, da die Hypothek auf unser Haus keine großen Sprünge zuließ, aber es nervte schon gewaltig.
Es würde mir also nichts weiter übrig bleiben, als mir neben der Schule auch einen Nebenjob zu suchen. Die Frage war nur, was für einen!?
Die naheliegenden Jobs, wie z.B. Zeitungen austragen, kellnern oder babysitten waren in so einem kleinen Provinznest nur schwer zu bekommen, wenn man weder Erfahrung noch gute Kontakte hatte. Hatte ich natürlich alles längst versucht, aber leider ohne Erfolg.
Babsi, meine beste Freundin, hatte vorgeschlagen, ich sollte doch einfach im »Bonzenviertel« von Haustür zu Haustür gehen und fragen, ob ich irgendwelche Arbeiten, wie z.B. Gartenarbeiten, Besorgungen machen, Auto waschen, Babysitten oder Ähnliches für sie machen könnte. »Die haben ja genug Kohle!«, meinte Babsi.
»Bonzenviertel«, so nannten wir die paar Straßen, die ganz oben am Hang verliefen, mit Blick über das Neckartal. Dort standen einige recht »noble Hütten«, bei manchen hätte man durchaus auch von einer »Villa« sprechen können.
Je länger ich darüber nachdachte, umso besser gefiel mir die Idee von Babsi und etwas Besseres fiel mir auch nicht ein.
Schon am nächsten Abend wollte ich mein Glück versuchen.
Am nächsten Tag hatte ich mir eine enge, weiße Bluse und einen Minirock angezogen und leichtes, dezentes Make-up aufgelegt. Ich wollte einerseits seriös und erwachsen rüber kommen, aber nicht zu bieder und unsympathisch wirken. Auch ein bisschen sexy - denn wofür habe ich denn schließlich meine weiblichen Reize - aber natürlich auf keinen Fall billig!
Als ich schließlich zufrieden war, mit dem was ich im Spiegel sah, machte ich mich auf den Weg ins „Bonzenviertel“.
Als ich schließlich die erste Straße abgeklappert hatte, war ich total enttäuscht und ziemlich frustriert. Bei den meisten Häusern antwortete erst gar niemand auf mein Klingeln oder ich wurde bereits an der Gegensprechanlage abgewimmelt.
Nur ein paar Mal hatte ich überhaupt Gelegenheit etwas ausführlicher mit jemandem zu sprechen, aber niemand hatte einen Job für mich.
Ich überlegte schon, ob ich aufgeben sollte. Doch ich beschloss stattdessen, meine Strategie ein wenig zu ändern, und es noch wenigstens ein paar Mal zu versuchen.
Ich hatte schon recht früh entdeckt, dass meine weiblichen Reize recht häufig beim Erreichen meiner Ziele sehr hilfreich sein konnten. Ich hatte zum Glück fast eine 90-60-90 Figur, da ich viel Sport trieb und mich immer gesund ernährte und meine naturblonden Haare, meine langen Beine und blauen Augen taten ihr Übriges. Nicht nur bei Männern, sonder durchaus auch bei vielen Frauen hatte ich schon meinen Willen durchsetzen können, weil ich meine weiblichen Reize spielen gelassen hatte.
Also öffnete ich zwei Knöpfe meiner Bluse und knotete sie vor meinem Bauch zusammen, so dass mein schlanker Bauch bis über den Bauchnabel freilag. Dann frischte ich noch etwas meinen Lippgloss auf, schob meinen BH zurecht und zog meinen Minirock noch ein Stückchen höher, so dass meine langen Beine gut zur Geltung kamen. Dann machte ich mich schließlich wieder auf den Weg.
Das nächste Haus war wieder ein Reinfall. Also klingelte ich beim Nächsten. Die Gegensprechanlage knackte nur kurz und dann summte es am Gartentor neben der Doppelgarage. Also drückte ich dagegen und es öffnete sich. Dahinter verlief ein kleiner, geschwungener Weg bis hinauf zum Haus. Es war ein sehr schönes, großes Haus mit hohen Fenstern. Ich lief staunend den Weg hinauf zur Tür.
Kurz bevor ich dort angekommen war, öffnete sich die Tür und eine bildhübsche Frau, schätzungsweise um die 40, mit langen kastanienbraunen Haaren, bekleidet mit einem aufwendig bestickten seidenen Morgenmantel begrüßte mich freundlich an der Tür.
Etwas nervös erklärte ich ihr leicht stammelnd, dass ich auf der Suche nach einem Job sei, um mein Taschengeld aufzubessern.
Sie musterte mich kurz und meinte dann mit einer freundlichen Geste, ich solle doch erst mal hereinkommen.
Ich freute mich über so viel Freundlichkeit und folgte ihrer Einladung. Sie führte mich in ein sehr geschmackvoll eingerichtetes, großes Wohnzimmer und bot mir an, mich mit ihr auf die Couch zu setzen.
»So, nun erzähl mal, um was es genau geht!«, forderte sie mich auf. Zum ersten Mal hatte ich die Gelegenheit meine Geschichte in ganzer Länge zu erzählen. Also erzählte ich ihr, von meinem Traum den Führerschein zu machen und ein eigenes Auto zu kaufen.
Die ganze Zeit über hörte sie mir aufmerksam zu und schien mich ein bisschen zu mustern, was mich noch nervöser machte.
»Mmmhh, lass mich mal überlegen, wie ich dir helfen kann...« rieb sie sich am Kinn und schaute mich unverwandt an, als ich meine Geschichte fertig erzählt hatte.
»Hilfe im Garten oder beim Einkaufen brauche ich eigentlich nicht! Tut mir leid!« meinte sie schließlich und meine Hoffnungen sanken rapide.
»Aber für so ein hübsches, attraktives Mädchen wie dich, wüsste ich was, wie du viel schneller an dein Geld kommst!«, meinte sie mit einem vieldeutigen Lächeln auf den Lippen.
Ich horchte auf, konnte mir aber keinen rechten Reim darauf machen, was sie wohl meinte, also fragte ich: »Ok, und wie?«
»Nun, dazu musst du Folgendes wissen: Mein Ehemann ist Maschinenbauingenieur in leitender Position und daher sehr oft geschäftlich verreist, manchmal sogar Wochen lang. Jetzt gerade ist er irgendwo in Mexiko und kommt erst in 3 Wochen zurück.
