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„Dreidimensionale“ Wortspiele, Streifzüge durch Flora und Fauna, Nachdenkliches… Moderne, anspruchsvolle Lyrik.
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Seitenzahl: 71
Veröffentlichungsjahr: 2015
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Lass lange die Gedanken weilen
Nutz Geist … bis Ungeschriebenes
Zu Tage tritt, lies zwischen Zeilen
Weil dieses Buch nicht »fürs Gesäß!«
Für meine Familie in memoriam
Gasthaus Zum Adler
vor1800 † 2014
VorSchrift
Sonntags Pflicht?
»Nachruf« zum Adler
in memoriam
Wahnnehmung
OM
Sibirischer Frühling
Frühlingstag
Printemps
Es ist Frühling
Feuchtes Märchen
Heisser Tag
Nur einen Sommer
Laubatio
Herbst I
Herbst zeitlos
Sextett
@vent
Alle Jahre wieder
Zwei Links, Zwei Rechts, …
Winter I
Winter II
Winter III
Jahreswechsel
Trickdiebe
Der Holzwurm
Schädlings-Dreisatz
Glück-Lichter
Hot Spot
Überraschung!
Aurelio
Pubertäre Energie
Unfragen
Deutschlandsucht
Diät?
En Wok
Dönerlittchen
Kalorieecho
Mittagsschläfchen
Studien-Gang
Diss-Counter
»Mc Spyware«
Ede V
.
Under Cover
FanKurven
Synchron
AQuatschYoga
Saturday Fight Fever
Schach
Après Sotschi
Ohne Skrupel
Leichtzinsfehler
Must Haves
Schalt-Greis
Eiserne Lady
Nervenkitzel
Linie 8
Wo ist die Zeit geblieben?
Taktpause
Nerd
Totemismus?
In vier Zeilen 2.0
In vier Zeilen 2.0
Signs Fiction
Feature
Milde Standpauke
Je später der Abend
Foot stuff
Wie Motten das Licht
Fou(s)fetischistin
SheGebiet
VegetArie
Bornout Syndrom
Quel Blamage
Aqua … waRum?
Ü 30
Wanderlismus
Zeitungs(st)Erben
Beteuerungen
2013
Wahlkürenritt
KoCouleures
Steuerfluch(t)
Die Schere klafft
¥€$
Vitamin€
Edle Einstellung
Fairantwortung
KarriEhre
Stadtaufstellung
Flirt-Exkursion
Farewell
Jahrtausendsommer?
Ozapft is
All Inclusive
Andere Sphäre
Was ein Traum!
Cette journée inoubliable
Glück
Bettszene
Optische Abwechslung
Grenzgänger
Dampftreffen
Unbrauchbare Noten
Abgas-Skandal
POsitYve geladen
Indianernatur
Herbst II
Archäooptik
Der Mensch denkt
…
Am jüngsten Tag
Vielleicht
Ill,egal?
Strafsache
Sterbliche Bilanz
Nachrufe
Nachtoderfahrung
Bestimmt
Bange Fragen
Tod
Traum vom Himmel
Danksagung
Quellen- und Bildnachweis
Philosophie
beschäftigt sich mit
dem Kern der Dinge,
Lebenskunst
mit dem Fruchtfleisch.
Sir Alec Guinness
Geschätzte Leser,
der Titel VERSOLOPHIE spiegelt MEINE PHILOSOPHIE vom VERS wider, bei der ich als eine Art Wortmarionettenspieler häufig „kursive Fäden“ benutze, damit Zusammenhänge, Mehrdeutiges, Sinn komplexer „Kryptogramm-Texte“ (ggf. durch notwendige Fußnoten) etc. leichter erkennbar, und verständlich werden. Vergleichbar mit Komponisten, die ihrer Musik durch INSTRUMENTe (auch der GESANG zählt als solches!), sphärische Sounds, Effekte, usw. auf der „Achterbahn der Töne“ Harmonie und Tiefe verleihen, um so dem Ohr dank unerwartet angenehmer Überraschungen (zumindest bei mir) ein einzigartiges Audiogenusserlebnis zu bieten.
Vom Gasthaus ADLER (Baujahr unbekannt) erzählten meine Eltern immer gerne mit einem Lachen, es sei MEIN ALLERERSTES WORT - noch vor Mama und Papa! – gewesen.
Neben Gedichten aus Flora und Fauna, hier und da mit einem Blick zu den Sternen verwoben, haben Sie (nicht nur) bei horizontal, bzw. vertikal verpackten Lebenslagen reichlich Gelegenheit, sich von Ihrem Zwerch so richtig das Fell über die Ohren ziehen zu lassen.
«Cette journée inoubliable» stellte mich dabei vor eine ungleich höhere Herausforderung als bisher. Die (stellenweise leicht übertriebene!) Geschichte schildert eine Hochzeit in Frankreich (worüber sicher auch die dortigen Freunde amüsiert wären), die sich in einem kleinen Ort nahe Orléans ereignet hat. Wer dabei nur BAHNHOF, besser gesagt wessen Französisch sich auf „Wu lait wu Kuh schae …?“ („Wollen Sie Milch von einer schönen Kuh?“) beschränkt, sollte wissen, dass eine Übersetzung nur sinngemäß, jedoch nicht 1:1 möglich ist.
Als gewissermaßen SCHRIFTLICHER AUFSCHREI treten politische, real kritische Themen, bis hin zu abscheulich UNMENSCHLICHSTEN MISSSTÄNDEN! (z.B. Ill,egal? S.129) ins Prangerrampenlicht. NEVERENDING ALPTRÄUME, wie sie uns von den Medien fast täglich als BAD NEWS rund um den Globus präsentiert werden, lassen mir – in einem Gefühl zwischen Ohnmacht und Entsetzen – nicht selten die Tränen aus den Augen schießen … (You Know What I Mean)
„Is This The World We Created …?“
Freddie Mercury
„Endzeit-Texte“ (Tod, Bange Fragen, etc.) mit zum Teil lebhafter Phantasie, rücken erneut das Jenseits in den Fokus. „WIE und OB überhaupt“ bleibt jedoch weiterhin die zentrale Schlüsselfrage, da es kein auf Erden lebender Mensch wissen kann. Dennoch - glauben Sie mir! - geschehen Dinge zwischen Himmel und Erde, da ich sie selbst schon erlebt habe, die unseren menschlichen Verstand BEI WEITEM! übersteigen. Daher steht für mich außer Frage, dass eine Macht – nach meinem Dafürhalten GOTT - existiert, der uns mit Nachsicht und Gnade unvorstellbarer Größe einmal an seiner immerwährenden Glückseligkeit teilhaben lässt.
In diesem Sinne darf ich Ihrem Kopf nun viel Vergnüg-Gen auf der Entdeckungstour seiner „Ach!lles-Verse“ wünschen. Vielleicht dringt IHR GEIST dabei ja in Tiefen vor, worin er bisher noch nie gewesen ist.
Wenn deine Seele keinen Sonntag hat, dann verdorrt sie.
Albert Schweitzer
Karl, guter Christ, er tut’s mit Freude!
Eilt schnellen Schrittes zu, Gebäude
Was Schall entlädt mit hellem Klang
Vom Turm, im Fünftongussgesang.
Sieht, wie ein »Weißer Stock«, igitt!
In frisch gezapften Brownie tritt
Den Vierfuß, bis zum letzten Rest
Aus dunklen Kotflügeln gepresst,
Weil Frauchen Tatort voller Schwung
Verließ, statt Spurensicherung.
Dabei, obwohl ihm Galle stieg
Blieb’s bei ’nem kurzen Blickblitzkrieg.
Dafür handgreiflich, hinterm Gitter,
Reißt Unkraut junger Jäti-Ritter.
Ein ältrer Knirps, paar Meter weiter
Bohrt, qualmend, Löcher auf der Leiter …
Im Schiff indes, gibt Bachkantate
Karl, ersten Noten-Anpfiff grade,
Laut! – Organist am Rundrippchor,
Vom Spieltisch aus, direkt ins Ohr.
Den zweiten (Predigt der Gardine),
Erhält von Klara – Konkubine –
Weil, alter Religion treu, klar!
Danach, sein Gang »Zum Adler« war.
Gern steuerte aus Dorfes Stamme
Gast, Wirtschaft an, die damals STAR.
Jetzt geht von Bord (a. D.) ein Name
DER: – Ade, Ade!… ADLER – »war«.
Jahrzehntelang auf Kneip(p)es Spuren
Wandten geschickt wir, Glas um Glas,
Kalt, Thekenkeepers Wellness-Kuren
An, aus des Berges Bräu vom Fass!
Brüder sah am runden Tische
Hier sonntagmorgens spielen Skat
Indes ich, … Butter bei die Fische,
Bestellte Schnitzel, mit Salat!
Zukünftig bleiben Wehmutstropfen
Gedanklich – nun Erinnerung –,
Die sehnsuchtsvoll im Herzen klopfen
Bis … alte Zeiten – wieder jung?
Als Diljemer, nicht drüber froh!
Steh’ ich nun hier: – –
»Am Ground, seh’ roh«,
Dass Abrissbagger Bruch begangen
Grad’ mit Geschichte angefangen.
Diljemer – St. Ilgener Bürger
Humor ist nichts anderes, als eine Erscheinungsform der Religion – nur wer über den Dingen steht, kann sie belächeln.
„Pater Brown“ – alias Heinz Rühmann
Von dreien Einen der Tankstelle
Mimte verliebt, voller Esprit.
Als Pater Brown, des Herren Wille?
Bewies motorisches Genie.
Nach winz’gem Schluck hat »3f Pfeiffer«
Des Alkohols Gärung erklärt, …
In jener Feuerzangenbowle
Die legendär ins Zwerchfell fährt.
Der Menschlichkeit schillernde Farbe
Strahlt’ aus, nur vor der Kamera?
Hauptmann von Köpenick, welch Gabe!
Worin der Vielfalt Können sah …
Brillierte stets in jeder Rolle
Noch heut’ geht Herz auf, höre zu
Wobei ich höchste Achtung zolle
Beim Klange seines La, Le, Lu.
Zum 20. Todestag (3. Oktober!)
Unter Drogen findet man nicht sich selbst, sondern nur den Teufel.
Konstantin Wecker
Ein Joint
Erwies als Arshitekt
Sich, böse!
Bei ’nem Buben
Als Halluzinogen,
Versteckt,
In dessen
Oberstuben.
Mephisto griff
Nach grauen Zellen
Ging, sitzend drin
Ans Höllenwerk
Bespukte ihn
Mit Sendewellen
Flößte, wie süß!
Folgenden Dreck:
Ja, trau dich nur
Spring’ aus dem Fenster (Im 8.!)
Du kannst fliegen – –
Zu spät erschienen
Schreckgespenster
Kam unten –
Zum Erliegen.
Die Natur gab uns nur Dasein; Leben gibt uns die Kunst und Vollendung die Weisheit.
Schiller
Aus Tasse, noir, in aller Früh
Trinkt Hindu im Café Grand Brüh
Bestellt, zu meditativem Zweck
Voller Erleuchtung! Zen-Gebäck.
Das setzt sofort ihm, sonst Asket!
Weil sie von Karma was versteht?
Samt kleiner Schale frischer Buddha
Vor, junges schleierhaftes Luder.
Im Magen führt nun die Empfängnis
Bis zum Nirwana an Erkenntnis;
Erreicht, infolge Appetits!
Den Zustand – jenseits des Sanskrits.
Wind fährt,
Statt zart in erste Halme
Samt Frost
Im leisen Nacht-Zug vor
Natur treibt’s langsam
Auf die Palme!
Denkt wohl,
Wir hätten noch Humor.
Nicht nur
Saisonbedingter Schläfer
Fiebert
