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Auf offene und bewegende Weise sind Gefühle, Gedanken und Erlebnisse in Form von Gedichten wiedergegeben. Dieser lebendige Gedichtband ist erfrischend, er bewegt und aktiviert und es macht Freude ihn zu lesen.
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Seitenzahl: 24
Veröffentlichungsjahr: 2013
Angela Schulze
ACHTERBAHNGEFÜHLE
Gedanken auf dem Weg durch ein Empfindungs-Sammelsurium
Books on Demand
Für meine Mutter.
„Du wolltest nicht, dass diese „Gedanken“ verloren gehen und hast 30 Jahre auf eine Veröffentlichung gewartet. Für Deine Liebe und Deinen unerschütterlichen Glauben an mich danke ich Dir und liebe Dich.“
Vorwort
Liebe
Hoffnung
Melancholie
Unsicherheit
Sehnsucht
Fantasie
Solange
Leben
Fließbandgefühle
Nur für mich
Offenbarung
Mutter – Tochter Verhältnis
Ähnlichkeiten
Kein Wagnis
Dilemma
Antlitz
Für R
Trotz
Generalprobe
Zufrieden
Traurigkeit
Frühjahrsgedanken
Sommergedanken
Herbstgedanken
Wintergedanken
Schattenboxen
Danksagung
Im Frühsommer 1982 verliebte ich mich, während einer schwierigen Lebensphase, in einen Psychologiestudenten. Unsere kurze Beziehung katapultierte meine ohnehin angeschlagene Gefühlswelt zusätzlich auf ungeahnte Hochs und Tiefs. Diese Gedichte halfen mir dabei diese Zeit zu verarbeiten.
An eine Veröffentlichung habe ich nie wirklich gedacht, bis meine Mutter sie mir Weihnachten 2012 zum Geschenk machte.
Mit ‚meinem’ Psychologiestudenten habe ich noch über viele Jahre einen freundschaftlichen Kontakt gehabt. Letztendlich ist es auch ihm zu verdanken, dass ich damals mein Leben neu überdachte, andere Prioritäten setzte und meinen Mann kennen lernte.
Ich möchte Dich ansehen können
und die Liebe in Deinen Augen finden.
Ich möchte Dich berühren, Dich streicheln.
Dir nahe sein. Mit Dir schlafen. Dich fühlen.
Deine Hand in meiner spüren.
Schweigende Gespräche mit Dir führen.
Neben Dir liegen, neben Dir schlafen,
neben Dir aufwachen.
Mich an Dich herankuscheln.
Ich möchte mit Dir die Welt draußen lassen
und mit Dir mich dieser Welt stellen.
Ohne Vorurteile, ohne Zwang, ohne Einengung,
ohne Besitzanspruch mit Dir eine Weile
den langen Weg gemeinsam gehen.
Ich möchte Dich ohne Angst lieben können,
ohne Angst mehr zu geben als zu nehmen.
Ich möchte mit Dir reden,
Dir helfen, in Schwierigkeiten zu Dir stehen.
Und damit mein Glück vollkommen wird
und meine Liebe etwas ohne
bitteren Beigeschmack ist,
möchte ich das Gleiche auch von Dir.
Das wäre mein blauer Himmel,
meine Wolke im grauen Alltag.
Meine Poesie, meine Liebe zu Dir.
November 1982
So lange wie möglich
hinauszuzögern
ins Bett zu gehen.
Zu Dir
und
doch allein.
Schlafen,
um zu vergessen.
Schlafen, damit die Zeit
schneller verrinnt.
So schnell wie möglich
aufwachen.
Ein neuer Tag ohne Dich.
Vielleicht bist Du mir heute nah.
November 1982
Wenn Deine Kälte mich frieren lässt,
bin ich einsamer als wenn ich alleine wäre.
Wenn Deine Wärme mich einhüllt,
bin ich geborgener als wenn ich alleine wäre.
Wenn Deine Liebe erlischt
und Deine Wärme geht
und ich auch Deine Kälte nicht mehr spüre,
habe ich Dich verloren, sagst Du.
Aber in meiner Erinnerung bist Du noch da.
Deine Liebe, Deine Wärme, Deine Kälte.
Es ist nicht wahr, was Du sagst.
Nicht ich habe Dich verloren,
sondern Du Deine Gefühle für mich.
