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Lesevergnügen für die schönste Zeit des Jahres mit Weihnachtsgeschichten, Humor und Charme: Wie kann man nur den Weihnachtsmann dazu bringen, auch dieses Jahr seine Geschenke an die Kinder zu verteilen? Die alte Jette wandert durch den weihnachtlichen Wald und macht sich Sorgen um die Helden der schönsten Zeit des Jahres. Welche Rolle spielt dabei die ominöse Anti-Weihnachts-Partei? Anke Wolff zieht durch ihre ungewöhnlichen Geschichten einen Faden der Mitmenschlichkeit. Nicht zuletzt deshalb ist dieses Buch ein Geschenk das auf wundersam weihnachtliche Weise alle Herzen berührt.
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Seitenzahl: 164
Veröffentlichungsjahr: 2013
Inhalt
Jönssons wundersamer Weihnachtsabend
Eine Geschichte vom wahren Weihnachtsfrieden
Erzähle mir deine Weihnachtsgeschichte …
Designed by Oma Finchen
Von der Antiweihnachtspartei und dem Haus »Wertefort«
Nikolaus und Höllenhund
»Du statt ich«
Winterliche Gäste
Wünsche sind wie …
Vorweihnachtliche Gedanken um die Liebe
Dies und das muss man einfach mitnehmen
Von der Not und dem größten freundschaftlichen Geschenk
Von der neugierigen Tanne
Warnung: »Du wirst Hundeoma!«
»Schön, dass es Sie gibt«
Moni fragt: »Wohin mit dem Ding?«
Kleine Monster zu Besuch
Frust im Kaufhaus
Gut Schluck mit Henkelpott-Aphorismen
Von der Großzügigkeit der Freundschaft
Kleine vorweihnachtliche Gedankenwanderung
Lieber, guter Weihnachtsmann
Weihnachten die Herzen öffnen
Wie schmücken wir den Weihnachtsbaum?
Weihnachten in der Balance
Zum Fest nach Hause
Ärger – fein sortiert
Ballaststoff zum Jahreswechsel
Geständnis eines Silvestermuffels
Der Apotheker Jönsson hatte als Letzter seine Ladentür zugemacht. Endlich Feierabend. Es wäre jetzt nach der Hektik der letzten Tage zu überlegen, ob man sich nicht doch ein wenig in Festtagsstimmung bringen sollte, trotz der kritischen Haltung, die einer wie Jönsson dem höchsten Fest des Jahres, das Weihnachten hieß, entgegenhielt. Durch die gläserne Tür beobachtete er das Treiben draußen auf den Straßen rund um den Marktplatz. Alles eilte nach Hause.
Nein, Jönsson war kein bisschen weihnachtlich zumute; er wettete mit sich selbst, dass es keiner dieser hastenden Gestalten, die da draußen heimwärts strebten, so ging wie ihm, dem Apotheker, der die Wundergläubigkeit der Menschheit an Weihnachten als reine Gefühlsduselei abtat. Der 24. Dezember, was war das schon? Ein Tag wie jeder andere, ein Zufallsdatum, dem man die Geburt eines Kindes im fernen Bethlehem zugeordnet hatte! Und darum entfachte die Welt nun dieses Theater, illuminierte Straßen, Plätze und Häuser mit Sternen und Lichterketten. Nun ja, irgendwie heimelig war das schon, wenn künstliche Helligkeit die Dunkelheit belebte, aber alles in allem – Jönsson fühlte sich nicht imstande, das große Halleluja mitzusingen, das die Menschheit heute Nacht allenthalben anstimmen würde. Außerdem oder vor allem hatte er ja auch anderes zu tun.
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
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