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»Ich werde Tobias die Alpenrosen geben, sobald er aufwacht«, verspricht die Kerschbaumbäuerin und nimmt Liesl den herrlichen Strauß ab. Doch sie weiß genau, dass sie weder die Blumen noch Liesls Grüße weitergeben wird. Nun, da sie endlich am Ziel ihrer leidenschaftlichen Wünsche angekommen ist, wird sie ihre Zukunft auf keinen Fall aufs Spiel setzen.
Nach seinem tragischen Unfall ist der gut aussehende Bergführer Tobias Reinach in jeder Hinsicht von der reichen Bäuerin abhängig, und sie wird ihre Chance nutzen. Von diesem bildhübschen, blutjungen Dirndl jedoch droht ihrer Liebe Gefahr, das spürt Judith Kerschbaum genau. Sie versteht es geschickt, Liesl auch in Zukunft von Tobias fernzuhalten, und so wartet der schwer kranke Mann weiter sehnsüchtig, aber vergebens auf einen Brief oder einen Besuch seiner heimlichen Liebsten ...
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Seitenzahl: 115
Veröffentlichungsjahr: 2020
Cover
Impressum
Ihre sündige Liebe
Vorschau
BASTEI LÜBBE AG
Vollständige eBook-Ausgabeder beim Bastei Verlag erschienenen Romanheftausgabe
© 2020 by Bastei Lübbe AG, Köln
Programmleiterin Romanhefte: Ute Müller
Verantwortlich für den Inhalt
Titelbild: Michael Wolf
eBook-Produktion:3w+p GmbH, Rimpar (www.3wplusp.de)
ISBN 9-783-7325-9877-9
www.bastei.de
www.luebbe.de
www.lesejury.de
Ihre sündige Liebe
Dramatischer Roman um das Schicksal einer leidenschaftlichen Frau
Von Christa Kirchmayr
»Ich werde Tobias die Alpenrosen geben, sobald er aufwacht«, verspricht die Kerschbaumbäuerin und nimmt Liesl den herrlichen Strauß ab. Doch sie weiß genau, dass sie weder die Blumen noch Liesls Grüße weitergeben wird. Nun, da sie endlich am Ziel ihrer leidenschaftlichen Wünsche angekommen ist, wird sie ihre Zukunft auf keinen Fall aufs Spiel setzen.
Nach seinem tragischen Unfall ist der gut aussehende Bergführer Tobias Reinach in jeder Hinsicht von der reichen Bäuerin abhängig, und sie wird ihre Chance nutzen. Von diesem bildhübschen, blutjungen Dirndl jedoch droht ihrer Liebe Gefahr, das spürt Judith Kerschbaum genau. Sie versteht es geschickt, Liesl auch in Zukunft von Tobias fernzuhalten, und so wartet der schwer kranke Mann weiter sehnsüchtig, aber vergebens auf einen Brief oder einen Besuch seiner heimlichen Liebsten …
Beim Daxlwirt in Petrang am Stillser Horn hockten die Männer in der verräucherten Wirtsstube beisammen und redeten sich die Köpfe heiß. Themen gab es genug, über die sie diskutieren konnten, da brauchten sie nur die Zeitung aufzuschlagen oder das Radio anzudrehen. Doch was draußen in der Welt geschah, interessierte die Stillser, wie man die Menschen aus dem Hochtal nannte, wenig.
Wichtig war, was hier in ihrer engeren Heimat zu Füßen der Berge geschah, wer geboren wurde, wem Freude widerfuhr oder wen ein Leid heimsuchte. Ob der Landmaschinen-Vertreter Dobrigl, ein leidenschaftlicher Bergsteiger, beim dritten Versuch das Himmels-Törl bezwingen würde. Ob der Kleinhäusler Adam seine Schulden bezahlen oder der Tierarzt Dr. Zangl die neue Wirtschafterin würde halten können, das war für die Stillser brandaktuell.
Darüber hinaus interessierte der Holzpreis, die nächste Viehversteigerung unten im Marktflecken Stillsach, die Genehmigung für den Bau eines gemeindeeigenen Skilifts, die erneute Wildererplage und die Bedrohung durch den Borkenkäfer, gegen den man machtlos war bisher. Darüber wurde heftig debattiert, die Meinungen prallten aufeinander, und der gute Rotwein heizte zudem mächtig an.
Einer Meinung war die aus Bauern, Jägern, Holzfällern, Tagelöhnern zusammengewürfelte Runde, zu der sich auch der Landmaschinenvertreter gesellt hatte, nur, als es um eine Rettungsaktion am Larner ging, die um ein Haar misslungen wäre.
»Wenn der Reinach-Tobias net ein solch todesmutiges Husarenstückl geleistet hätt’, dann wären die vom Kegelverein talwärts glatt in die Hölle gefahren und nimmer herausgekommen«, lobte der Bürgermeister den jungen Bergführer.
Die anderen pflichteten ihm bei. »Leicht hätt’ der Tobias selber draufgehen können. Hat nimmer viel gefehlt, der Hüttenwirt hat ihm schon das letzte Amen beten wollen!«
»Ist überhaupt ein braver Bursch, der sich allweil für andere einsetzt, net nur am Berg!«
»Muss auch noch solche geben, nicht nur lauter Hallodris, wie sie heutzutage pfeilgrad aus dem Boden schießen wie die Pilze«, brummte der Jäger und fixierte dabei den Sohn des Daxlwirts, der sich an einem klemmenden Zapfhahn zu schaffen machte.
Niemand ahnte, dass nebenan, im Extrastüberl, zu dem es eine Durchreiche gab, die jetzt halb geöffnet war, ein junges Mädchen stand und dem Männergespräch atemlos lauschte.
Der Tandler, der mit seinen vielen, bunten Waren gerade im Stillser Hochtal von Hof zu Hof ging, hatte den Blick des Jägers hinüber zum Daxler-Vinzenz wohl bemerkt. Hatte der Grünrock den Vinzenz womöglich erwischt, wie der sich auf irgendeine Weise, die gewiss nicht astrein war, Wildbret verschafft hatte?
Mir kann’s wurscht sein. Solange ich nicht weiß, woher der Vinz das Wild hat, das er mir verkauft, solange brennt’s mich nicht, dachte der Tandler und zündete sich mit zufriedener Miene einen neuen Stumpen an.
Jeder muss sehen, wo er bleibt, die Schuhbandln und Spitzen, Gummilitzen und Nähgarn, Knöpfe und das sonstige Kleinzeug allein machen mich nicht reich. Da wäre ich ja schön blöd, wenn ich hinunter ins Tal leer fahren würde und nicht dann und wann eine Gamsdecke, schöne Geweihe, saftiges Wildbret und dergleichen mehr zum Verkaufen mitnehmen würd’.
Sie redeten noch eine Weile über Tobias Reinach.
»Hat der eigentlich drüben in seiner Heimat ein Weiberleut? Hier sieht man ihn ja nie mit einer. Du müsstest es doch wissen, Tandler, ob er dort eine hat?«
»Ist mir nix davon bekannt. Er ist ja bei einem Onkel in Tirol aufgewachsen, von dem hätt’ er von Rechts wegen den Hof erben sollen, hat ja die Bauernarbeit vom strengsten Buckeln an gelernt. Aber daraus ist nix geworden, weil der Onkel sich auf seine narrischen alten Tage noch einmal was Junges zum Aufwärmen ins Bett genommen hat.«
Sich seiner Wichtigkeit bewusst, blähte sich der ohnedies schon massige, rotgesichtige Tandler geradezu auf und trommelte bei jedem Wort mit seinen dicken Wurstfingern auf den gescheuerten Wirtshaustisch.
Drinnen im Extrastüberl, an dessen holzvertäfelten Wänden eine Riesenmenge von Gamskrickeln und Hirschgeweihen hing, wo ausgestopfte Dachse und Marder, ein Hermelin und gar ein Adler mit weitgespannten Flügeln ernst herunterschauten, schlug das Herz der Lauschenden schneller.
Nein, er hat keine da drüben, ich hab ihn lieb und er mich, dachte Liesl Vergeiner, und ein Lächeln spielte um ihren vollen, schön geschwungenen Mund. Freilich braucht ihr das nicht zu wissen, denn ihr würdet es mit eurem Gerede doch bloß in den Schmutz ziehen. Und so was Heiliges wie unsere Liebe muss davor gehütet werden, setzte sie in Gedanken hinzu. Später, wenn wir es uns leisten können, den Verspruch zu verkünden, ist immer noch Zeit für die Ratscherei!
»Liesl!« Die Stimme der Daxlwirtin fuhr wie ein Peitschenhieb in ihre Gedanken.
Liesl wunderte sich, dass die Lungen der ewig Kränkelnden, Lamentierenden so viel Kraft hatten. Sie beeilte sich mit dem Abstauben, nahm Lappen und Wedel und lief dann in die Küche, wo die dicke Daxlwirtin vor dem Kessel mit Blut- und Leberwürsten wachte.
Der Tandler spann sein Garn in der Wirtsstube weiter.
»Also von einem Gspusi des Reinach-Tobias ist mir nix bekannt, das müsst’ ich wissen, wo ich überall herumkomm’. Seine Mutter, eine brave Frau, plagt sich mit einer kleinen Pension und verdient sich etwas beim Kramer in Gradenthein dazu. Dorthin sind sie gezogen, weil die Tochter seit Jahren krank ist. Da hoffen sie halt auf Wunderwasser von Gradenthein.«
Bürgermeister Punzirker nickte. »Da wird der Reinach das Geld von dem damischen Kegelverein, der sich fast in den Tod gestürzt hätte, gut gebrauchen können!«
Damit meinte er die bodenlos leichtsinnige Herrenpartie, die sich gestern trotz der Warnungen des Hüttenwirtes, bei dem sie übernachtet hatten, auf den Weg zum Larner-Ferner gemacht hatte. Der Steig wäre ihnen ohne Tobias Reinachs mutige Hilfe zur Todesfalle geworden.
»Was für ein Geld und wie viel?« Der Tandler bekam seinen gierigen Blick, und man sah ihm an, wie er im Geiste schon die Zahlen überschlug.
Bevor der Bürgermeister ihm antworten konnte, flog die Tür auf.
»Grüß Gott mitsammen!«, rief der junge, bildsaubere Bursche, der in die Wirtsstube trat und seinen Wetterfleck an einen der schmiedeeisernen Haken an der Wand hängte.
Alle blickten dem Ankömmling stumm entgegen. Er trug Bundhosen, ein rotes Flanellhemd und eine hellgraue Schafwolljacke, in einem schönen, komplizierten Muster gestrickt. Sein Haar war gelockt und fast schwarz. In die Stirn wuchs eine kecke Locke, die er wohl hundertmal am Tag vergebens zurückstrich.
Das Gesicht war schmal, mit einer geraden, kühn wirkenden Nase und leuchtend blauen Augen unter dichten Brauen. Dieses Blau war so hell, rein und glasklar schimmernd wie die Gletscher oben am Stillser Horn und am Larner.
»Grüß Gott beinand«, wiederholte Tobias Reinach, dann setzte er mit einem Lachen hinzu: »Wo ist er denn?«
»Wer?« Alle fragten es fast gleichzeitig.
»Der Geist, der da herinnen umgeht, weil ihr alle so still seid! Oder habt ihr am Ende grad’ von mir geredet, und es war was Ungutes, das ich net hören soll?« Keck blitzten die blauen Augen. Die Furcht, etwas Nachteiliges zu hören, schien nicht groß zu sein.
»Du bist ja net wenig eingebildet!«, rief der Vertreter Dobrigl, ein sehniger, mittelgroßer Mann, zwinkerte Tobias dabei aber vielsagend zu.
Der Bürgermeister hob die Hand und bat um Ruhe.
»Hast schon recht gehabt, Tobias. Akkurat um dich ist es gegangen. Wir sind stolz auf dich und deine mutige Leistung. Wenn du auch net bei uns da beheimatet bist, so bist doch jetzt einer der Unsrigen!«
Ohne Kommando wurden daraufhin die Gläser, Krüge oder Stamperln gehoben, je nachdem, was jeder vor sich stehen hatte, und Tobias Reinach zugetrunken.
Der bekam nun doch einen roten Kopf vor Freude und auch, weil er sich des Aufhebens ein wenig genierte. Seine Augen schienen jetzt um einen Ton dunkler und sehr ernst.
»Auf dich, Tobias Reinach!« Der Bürgermeister trank sein Glas mit dem dunklen, roten Vipernsteiner in einem Zug leer.
Dann wandte er sich dem Schanktisch zu, auf dem Liesl Vergeiner eben Teller und Bestecke abgestellt hatte.
»Liesl! Einen Krug für den Tobias!«
Liesl schenkte ein. Langsam ging sie auf ihren Liebsten zu. Ihr Blick war gesenkt, ihre Hände zitterten ein wenig, und das Herz pochte heftig unter dem engen roten Mieder.
Hoffentlich merkt keiner was, und man sieht es mir nicht an, dachte sie, während sie mit einer anmutigen Bewegung Tobias den Wein hinhielt.
Nur den Bruchteil einer Sekunde berührten sich ihre Finger, und doch war es wie ein heißer, süß schauernder Strom, der sie durchflutete.
»Dank’ schön, Liesl«, sagte Tobias, und sein Blick hielt den ihren fest, während er den ersten Schluck trank. »Dank euch allen!«, rief er dann mit seiner klingenden Stimme, und die anderen brummten verlegen und scharrten mit den Füßen.
»Alsdann, das hätten wir«, beendete der Bürgermeister die Zeremonie. »Jetzt zum Geschäftlichen, Reinach.«
Tobias runzelte die Stirn. »Zum Geschäftlichen?«
»Hast schon recht gehört! Da geh her!«
Der Punzirker zog einen Briefumschlag aus seiner Joppentasche und überreichte ihn Tobias, der ihn zweifelnd betrachtete.
»Was ist das?«
»Mach’s auf und frag net gar so viel! Gehört dir, ist auf deinen Namen ausgestellt, den sie erfragt haben!«
Tobias zog einen Scheck aus dem Umschlag und nannte die Summe, auf die er ausgestellt war.
»Oha, die lassen sich net lumpen, die Herren vom Kegelverein!«, rief einer dröhnend.
Tobias drehte den Scheck ein paarmal zwischen den Händen.
Er dachte an die Mutter und die kranke Schwester drüben in Gradenthein. Sah, wie ein berühmter, teurer Professor zu Kordula kam, um ihr Besserung zu verschaffen; der gepolsterte Lehnstuhl für den wehen Rücken der Mutter schwebte ihm vor – und ein wenig Hausrat für sich und sein herzliebes Lieserl, mit dem sie vorerst einmal anfangen konnten.
Rasch strich sich Tobias über die Stirn, verscheuchte alle Visionen, schluckte und hielt dem Bürgermeister mit einem Ruck den Scheck hin.
»Der gehört der Bergwacht oder der Kassa für Rettung aus Bergnot, net mir, Bürgermeister!« Dabei richtete er sich auf, wirkte noch ein wenig größer, als er ohnehin war. Seine Augen begannen wieder zu leuchten. Es war etwas Stolzes, Freies um den jungen Menschen. »Ich hab nur meine Pflicht getan, als ich zufällig dazugekommen bin. Das Geld ist für die Gemeinschaft.«
Liesl, die in der Ecke hinter dem Schanktisch stand, hatte ihre Blicke unverwandt auf Tobias gerichtet. Sie kannte jede seiner Regungen, jeden seiner Gedanken. Und sie war noch nie so stolz auf ihn gewesen, hatte ihn noch nie so geliebt wie in diesen Augenblicken seiner Entsagung, die ihm doch, weiß Gott, schwerfallen musste, arm, wie er dran war.
»So ein blödes, Affentheater, so eine Schau«, rief Vinz Daxler in die eingetretene Stille. »Die Herren Bergführer meinen ja allweil, sie wären eine besondere Gattung Mensch!«
Er stürzte einen Doppelwacholder hinunter und funkelte alle herausfordernd an. Aber niemand erwiderte auch nur irgendetwas auf seine peinliche Entgleisung. Doch Liesl wusste, die Eifersucht sprach aus seinen Worten, und sie schauderte.
***
Als die Schatten schon bis unter die höchsten Bergspitzen hinaufgewandert waren, die sich allein noch rosig überhaucht gegen den dunkler werdenden Himmel abhoben, verließ Liesl Vergeiner das Gasthaus Daxlwirt.
Ihre Eltern, Kleinbauern in Ober-Petrang, duldeten es nicht, dass Liesl auch am Abend in der Schankstube bediente. Ihr selbst war es nur recht, nicht den derben Späßen und noch derberen Handgreiflichkeiten der oftmals Angetrunkenen ausgeliefert zu sein und dann den Heimweg im Finstern machen zu müssen.
Liesl Vergeiner war eine ausgezeichnete Köchin und eigentlich als solche seit drei Jahren beim Daxlwirt angestellt. Doch es ergab sich immer wieder, dass sie auch bei anderen Arbeiten einspringen musste.
Die Angestellten hielten es beim Daxlwirt nicht lange aus. Dieser häufige Wechsel lag am Gekeife der Wirtin, am Geiz des Wirtes und, wenn ein Stubenmadl oder eine Kellnerin hübsch war, an den Zudringlichkeiten vom Vinz, der nichts verschmähte, was man ihm vor die Nase setzte.
Da es im Hochtal unter dem Stillser Horn wenig Arbeitsmöglichkeiten gab, schickte sich Liesl in diese und jene Unannehmlichkeit, die ihr der Posten beim Daxlwirt einbrachte. Sie wollte die Heimat nicht verlassen, an der sie mit allen Fasern hing, und sie musste ja schließlich auch ihren Eltern helfen, deren kleine Wirtschaft weder einen Knecht noch eine Magd trug.
Von der schmalen Schotterstraße, die hinter Petrang in einen holprigen Forstweg mündete, den nur die Anrainer von Ober-Petrang benutzen durften, bog Liesl in den dämmrigen Wald ein. Von hier aus konnte sie abkürzen und kam vielleicht gerade noch recht, um dem Vater bei der Stallarbeit zu helfen.
Das Mädchen zuckte zusammen, als es neben ihm plötzlich knackte und es eine Bewegung zu spüren glaubte. Der Vinz! Heiß ging der Liesl der Schrecken durch die Glieder, und sie schalt sich, nicht auf der Straße geblieben zu sein.
Der Vinz lauerte ihr neuerdings auf, wo immer es sich ergab, und die »Watschn«, die sie ihm neulich in der Bügelkammer gegeben hatte, schien seine Bemühungen nicht gebremst, sondern seine Lust auf sie noch angestachelt zu haben. Vorhin hatte er sie ja auch mit heißen Blicken verfolgt und mit dem Instinkt des Verschmähten wohl gespürt, dass zwischen Tobias und ihr etwas schwang.
