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Der Neujahrsmorgen liegt still über dem tief verschneiten Tal, als Georg Weiland sich auf den Weg zum Rottweilerhof macht. Noch klingen ihm Maxis Worte im Ohr - mal herzlich, mal schroff, wie das wechselhafte Winterwetter. Erst jagt sie ihn vom Hof, dann umsorgt sie ihn liebevoll, und plötzlich scheint sie ihn vergessen zu haben. Doch heute ist Neujahrstag, und Georg kann nicht anders: Er muss Maxi wiedersehen. Zu groß ist seine Sehnsucht, zu tief sein Gefühl. Aber als er die Tür öffnet, bleibt ihm der Atem stehen - ein fremder Bursch sitzt an Maxis Seite, den Arm zärtlich um sie gelegt. Der Anblick trifft Georg mitten ins Herz. Ohne ein Wort stürzt er davon, hinaus in den Schnee. Nur fort von dieser Maxi - auf Nimmerwiedersehen! Oder wird das neue Jahr auch für ihn einen neuen Anfang bringen?
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Seitenzahl: 116
Veröffentlichungsjahr: 2026
Cover
Inhalt
Hoffende Herzen am Neujahrsmorgen
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Impressum
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Inhaltsverzeichnis
Inhaltsbeginn
Impressum
Ein Jahreswechsel, der alles verändert
Von Sepp Andermatt
Der Neujahrsmorgen liegt still über dem tief verschneiten Tal, als Georg Weiland sich auf den Weg zum Rottweilerhof macht. Noch klingen ihm Maxis Worte im Ohr – mal herzlich, mal schroff, wie das wechselhafte Winterwetter. Erst jagt sie ihn vom Hof, dann umsorgt sie ihn liebevoll, und plötzlich scheint sie ihn vergessen zu haben.
Doch heute ist Neujahrstag, und Georg kann nicht anders: Er muss Maxi wiedersehen. Zu groß ist seine Sehnsucht, zu tief sein Gefühl.Aber als er die Tür öffnet, bleibt ihm der Atem stehen – ein fremder Bursch sitzt an Maxis Seite, den Arm zärtlich um sie gelegt. Der Anblick trifft Georg mitten ins Herz. Ohne ein Wort stürzt er davon, hinaus in den Schnee. Nur fort von dieser Maxi – auf Nimmerwiedersehen!
Oder wird das neue Jahr auch für ihn einen neuen Anfang bringen?
Der Wohnstubentisch war festlich gedeckt. In der Mitte prangte eine üppige Prinzregententorte, deren zwanzig Kerzen ein goldenes Leuchten in den Raum warfen. Auf der weißen Damasttischdecke mit den lachsroten, eingestickten Rosen lagen noch ein paar kleine Päckchen, hübsch verpackt und sorgfältig verschnürt.
Immer wieder trat die Weberin an das Stubenfenster und hielt nach ihrer Tochter Ausschau, die an diesem heißen Mittsommertag ihren zwanzigsten Geburtstag feierte. Dann trat die vollschlanke, immer noch gut aussehende Bauersfrau zurück. Vor Aufregung konnte sie nicht mehr stillsitzen. Sie nahm das längliche Kuvert, das einen amtlichen Eindruck machte, und hob es abwägend in der Hand.
Vor einer Stunde erst hatte der Landbriefträger dieses Schreiben gebracht, das an Maxi Weber adressiert war.
»Wenn sie nur bald kommen würd', die Maxi«, murmelte die Bäuerin beunruhigt vor sich hin.
Das frische und fesche Landmädchen war mit seinem Kleinauto von Günzburg nach München gefahren, um für den elterlichen Haushalt einzukaufen.
Nach bestandenem Abitur mit der hervorragenden Durchschnittsnote 1.1 wartete sie nunmehr sehnlichst auf die Zuteilung eines Studienplatzes. Tiermedizin wollte sie studieren, am liebsten in München.
Maxi Weber hing mit allen Fasern ihres Herzens an ihrer Heimat und dem Hof. Dazu kam, dass sich noch kein Mann in ihr Herz eingeschlichen hatte, in dem das Wohl der kranken Tiere jeden Platz ausfüllte, den Mutter, Vater und Bruder Viktor freiließen.
Früher waren noch ein Knecht und zwei Mägde auf dem Weberhof gewesen. Die Maschinen hatten die Dienstboten überflüssig gemacht. Jetzt war es ein reiner Familienbetrieb.
Endlich, es war nur noch eine Stunde vor Mittag, kam in der Ferne ein allen bekannter Motorenlärm auf.
Maxis Auto war nicht mehr das jüngste. Es pfiff sozusagen aus dem letzten Auspuff, was fürchterlichen Lärm erzeugte.
»Sie kommt!«, freute sich die Weberin und zündete schnell die Kerzen auf der Torte an. Fünf Streichhölzer verbrauchte sie dabei, weil ihre Hände so arg zitterten.
»Halli-hallo!«, hörte sie ihre lebhafte Tochter im Hausflur rufen, weil niemand zu sehen war. »Ist heut' niemand zu Hause auf dem Weberhof?«
»In der Stube!«, meldete sich die Bäuerin, die hinter den Geburtstagstisch getreten war und vor überquellender Mutterfreude feuchte Augen bekam.
Zart ging Maxi Weber mit der Stubentür gerade nicht um. Sie traktierte diese mit den bestiefelten Füßen, was ihr insofern zu verzeihen war, weil sie beide Hände voll hatte mit Taschen, Tüten und Paketen.
»Hoppla!«, entfuhr es ihr im nächsten Moment erstaunt. Sie blieb mitten in der Stube stehen. »Was ist jetzt das?«
»Herzlichen Glückwunsch, mein liebes Kind!«, sagte die Weberin und kam mit einem glückseligen Lächeln auf ihre Tochter zu. »Alles Gute zu deinem Geburtstag!«
»Jessas! Ich hab heut' Geburtstag!«, rief Maxi aus, während ihr mehrere Pakete aus den Händen glitten. »Das hätt' ich jetzt beinahe vergessen. In der Stadt hat man kaum Zeit zum Denken, schon gar net an den eigenen Geburtstag. Wie alt werd' ich eigentlich heute?« Sie lachte die Mutter herzlich an, die sie zärtlich umarmt hatte.
»Zwanzig!«, rief die Bäuerin aus.
»Mensch, Meier – zwanzig!«, tat Maxi so verwundert, als könnte sie dieses nicht fassen. »Voriges Jahr war ich erst neunzehn!«
Für einen Moment schien sie nachdenklich zu werden. Aber wirklich nur für den Bruchteil einer Minute. Denn nachdenken, vor sich hin sinnieren, das war nichts für das quirlige Mädchen, dessen schulterlanges Haar in weichen Wellen ihr Gesicht umrahmte, in dem zwei hellblaue Augen glänzten und ein süßer, roter Schmollmund lockte. Beim Lachen zog sie ihr feines Näschen ein wenig nach oben. Dann meinte man, die wenigen, blassen Sommersprossen würden auf dieser Nase Ringelreihen tanzen.
»Das ist auch schon wieder ein Jahr her, Maxi«, bemerkte ihre Mutter. »Aber du bist noch so jung, du brauchst auch noch net um die Tage zu feilschen, die deine Zukunft ausmachen. Mit zwanzig – mein Gott, da steht dir die ganze Welt offen!«
Jetzt verdüsterte sich tatsächlich das frische Mädchengesicht mit den vollen, roten Wangen.
»Ja«, sagte Maxi herb. »Ohne Studienplatz – da steht mir die Welt noch offen!«
»Jessas, Maxi!«, erinnerte sich die Bäuerin an die Post, die ebenfalls auf dem Gabentisch lag. »Da ist ein Brief für dich gekommen. Vielleicht ist es deswegen ...«
»Wo? Schnell!«, rief Maxi Weber aus, die sogleich ihren Geburtstag vergaß, auch die brennenden Kerzen auf der Geburtstagstorte.
Sie riss hastig das Kuvert auf, das in viele Fetzen flog. Dann faltete sie den weißen Briefbogen auseinander.
Die Weberin sah kurzatmig zu, wie sich die Wangen im Gesicht ihrer Tochter immer mehr färbten.
»Hurra!«, schrie diese dann plötzlich auf, dass sich die rotweißen Vorhänge an den Fenstern bewegten und das Hühnervolk hinter dem Haus laut gackernd auseinanderflog.
»Was ist?«, fragte die Weberin voller Spannung. Sie wagte kaum mehr zu atmen.
»Meine Zulassung an der Universität! Ich hab meine Zulassung bekommen – zum Studium der Tiermedizin!«, rief Maxi überglücklich aus, während ihr Tränen der Freude aus den Augen schossen.
»Gott sei Lob und Dank«, seufzte die Bäuerin inbrünstig und wandte sich dem großen Kruzifix zu, das über dem braunen Ledersofa hing. »War's doch net umsonst, dass ich allweil gebetet hab.«
»Ach, du meine gute Mutter!« Maxi strahlte überglücklich zwischen zwei abgrundtiefen Seufzern.
»Murle!«, rief sie eine Katze, die nur noch drei Beine hatte. Seit ihrem Unfall mit dem Mähdrescher lag Murle am liebsten auf der warmen Ofenbank oder, wie jetzt im Sommer, auf dem Fensterbrett, von wo aus man den Hof übersehen konnte, der zu ihrem Jagdrevier gehörte. »Murle, wenn ich genug gelernt hab, dann mach' ich dir eine Prothese, dass du wieder hinter den Mäusen herjagen kannst.«
Zu diesem Zeitpunkt hätte Maxi Weber einen jeden erdolcht, der ihre Worte und ihre Meinung angezweifelt hätte.
»Wann geht's denn los?«, fragte die Weberin mit einer besorgten Stimme. Sie hatte gleich befürchtet, dass sie von ihrer Tochter getrennt und darüber ein trauriges Herz bekommen würde.
Wie Mütter halt so sind!
»Ende September!«, rief Maxi aus.
»Schon so bald«, jammerte die Bäuerin.
»Gott sei Dank dauert's net mehr lang.« Der Wirbelschopf Maxi war ganz anderer Meinung. Sie beugte sich über den Pappkarton in der Ecke der Stube, der mit einem Gitter abgedeckt war und in dem ein Meerschweinchen traurig vor sich hin muffelte.
»Dann untersuche ich dich richtig, Wurzl«, flüsterte sie ernsthaft in den provisorischen Käfig hinein, »und mache dich wieder gesund!«
»Du schaust gar net auf deine Geburtstagsgeschenke, Maxi!« Ihre Mutter war ein bisschen beleidigt. »Nur mit deinen Tieren, da hast du's!«
»Entschuldige, Mutter«, bat Maxi leise. Meine Güte, war sie plötzlich ernst geworden! Das hätte man dem lebenslustigen Mädchen gar nicht zugetraut. »Aber die Tiere sind viel mehr auf unsere Liebe und Zuneigung angewiesen. Schau, die Menschen können es sagen, wenn ihnen was weh tut. Die Tiere, die können einen nur anschauen!«
Die Bäuerin, die ein Leben lang mit Tieren zu tun gehabt hatte, fühlte, wie es ihr kalt über den Rücken rieselte.
»Mei, Maxi, wie du reden kannst! Da kann einem gleich angst und bange werden.«
Maxi Weber hatte sich jetzt ihrem Geburtstagstisch zugewandt. Mit einem einzigen kräftigen Atemzug blies sie alle zwanzig Kerzen auf einmal aus.
»Das bedeutet was Gutes!«, jubelte sie.
In dem ersten Päckchen lag ein Gutschein über zwanzig Kinobesuche beim Glockenwirt im Dorf, wo alle acht Tage der Mann mit dem Wanderkino auftrat.
»Das ist vom Vater«, erklärte die Bäuerin ihrer Tochter. »Er hat gemeint, wo du doch so gern ins Kino gehst.«
»O mei«, seufzte Maxi und rechnete im Kopf die verbleibende Zeit aus. »Die kann ich gar net alle sehen, die vielen Filme. Da bin ich schon in München.«
Maxi öffnete das zweite Päckchen. Ein silberner Armreif in einem blauen Samtetui lag vor ihren Augen.
»Mei, ist das schön!«, freute sich Maxi.
Ein dunkles Männerlachen kam von der Tür her. Ihr Bruder Viktor war ungehört eingetreten.
»Das ist von mir«, sagte er und umarmte seine »kleine« Schwester, die um sieben Jahre jünger war und zu der er ein gutes geschwisterliches Verhältnis hatte.
***
Von dieser Stunde an war es auf dem Weberhof mit der üblichen Geruhsamkeit vorbei.
Maxi war in ihrer Emsigkeit nicht mehr zu bremsen. Nach wie vor half sie noch im Haushalt mit, sie kümmerte sich um die zahlreichen Haustiere, und während der Erntezeit war sie eine tüchtige Schafferin. Aber jede verbleibende Minute gehörte den Vorbereitungen für den Umzug nach München.
Ungewollt wurden die Familienmitglieder in den Trubel mit hineingerissen, was sie still lächelnd und verständnisvoll über sich ergehen ließen.
Endlich war der große Tag gekommen.
Auf dem Kalenderblatt stand der 20. September.
Vor dem Haus stand Maxis Wägelchen, bis über das zurückgeschlagene Verdeck hinaus mit Koffern und Kartons beladen.
Der Bauer nahm sich an diesem Tag viel Zeit für das gemeinsame Frühstück. Es war für Monate zum letzten Mal, dass die Familie vereint am Tisch saß.
Endlich legte der Bauer Messer und Gabel auf den Tisch und rückte den Holzteller weit von sich weg, auf dem noch ein Rest vom Schwarzgeräucherten lag.
»Tja, dann, Maxi, dann müssen wir wohl«, sagte er mit belegter Stimme.
Im Nu war eine Stille in der Stube, die etwas Beklemmendes an sich hatte.
Sie standen alle auf.
Die Stunde des Abschieds war gekommen.
»Vergelt's Gott, Vater«, sagte Maxi, der gar nicht mehr so himmelhochjauchzend zumute war, jetzt, wo die Stunde der Wahrheit gekommen war, wie einer ihrer flotten Sprüche lautete.
Maxi Weber hatte allen Grund, sich bei ihrem Vater zu bedanken. Es gab bestimmt nicht viele Studierende, die so großzügig mit Bargeld ausgestattet waren, wie dies bei der Weber Maxi der Fall war. Not brauchte sie bestimmt nicht leiden, und sie war nicht gewohnt, ein leichtsinniges Leben zu führen.
»Red net, Maxi«, brummte der Vater, der nur schwer die richtigen Worte fand. Man merkte es ihm an, wie hart ihn der Abschied von seinem Liebling traf.
Maxi schaute ihrem Vater in die Augen, dann umarmten sie sich kurz, aber heftig.
»Ich bin ja net aus der Welt, Vater«, flüsterte sie dem Bauern ins Ohr.
»Gott segne dich, Maxi, bleib brav und lern tüchtig«, murmelte der Vater. Er befreite sich aus Maxis Armen. Mit einem Ruck drehte er sich um. »Ich muss an die Arbeit«, erklärte er mit harter Stimme und stolperte zur Tür hinaus.
»Ich auch«, sagte Viktor eifrig, der nicht weniger ergriffen war und es noch mehr verheimlichen wollte. »Lass bald was von dir hören, Maxi, damit wir wissen, wie's dir geht.«
»Behüt dich Gott, lieber Bruder.« Maxi lächelte den großen Bruder kläglich an, während sich in ihren Augenwinkeln Tränen sammelten.
Sie umarmten sich innig.
Blindlings lief Viktor hinter seinem Vater her.
»Kruzitürken!«, fluchte er leise vor sich hin. »Sie kommt doch wieder! Deshalb brauch' ich mich doch net so anstellen.«
Ja, und dann waren nur noch die Bäuerin und die Maxi in der Wohnstube.
»Ich geh' ganz schnell, Mutter«, flüsterte Maxi tapfer. »Sonst fangen wir beide noch zu weinen an.«
Die Weberin nickte nur. Sie wusste genau: Wenn sie jetzt den Mund aufmachte, dann begann sie sofort zu schluchzen.
An der Wohnstubentür hielt die Bäuerin ihre Tochter am Arm zurück. Sie tauchte den rechten Zeigefinger in den Weihwasserbehälter und machte Maxi auf Stirn, Mund und Brust das Kreuzzeichen.
»Vergiss den Herrgott net, Maxi, dann wird alles gut«, murmelte die Bäuerin, wobei ihre Lippen zuckten und ihre Augen verräterisch feucht schimmerten.
Nach einer letzten liebevollen Umarmung rannte Maxi aus der Stube, aus dem Haus.
Nie hätte sie gedacht, dass ihr der Abschied so schwerfallen würde. Sie wagte es nicht, noch einmal einen Blick auf das Vaterhaus zu werfen, als sie losfuhr.
So sah sie auch nicht die segnende Hand ihrer Mutter, die an der Haustür lehnte und dem kleinen Auto nachsah, bis es nicht mehr zu sehen war.
Dann war es mit der Beherrschung vorbei. Die Weberin barg ihr Gesicht in der Schürze und eilte in ihre Kammer, wo sie sich auf einen Stuhl niedersetzte und ihren Tränen endgültig freien Lauf ließ.
***
Maxi hatte die Adresse vom Studenten-Hilfsdienst in der Tasche. Dorthin wandte sich das hübsche Madel zuerst, um ein Zimmer im Studentenwohnheim zugewiesen zu bekommen. Und hier erlebte sie die erste Enttäuschung dieses ereignisreichen Tages.
Hinter dem Schreibtisch saß eine ältere Dame, die Maxi hinter dicken Brillengläsern musterte, als wäre diese ein Weltwunder.
»So, ein Zimmer möchten Sie, einfach so!«, meinte die Bürodame ein wenig herablassend.
»Mei, warum net!« Maxi, die sich von ihrem Abschiedsschmerz schnell erholt hatte und ihre Gefühle längst wieder im Griff hatte, nickte.
Die ergraute Dame schüttelte den Kopf.
»Einen Spaß wollen Sie net mit mir machen?«, fragte sie ungeduldig.
Maxi wurde unsicher.
»Wie kommen Sie darauf?«, wollte sie wissen. »Dazu hab ich doch gar keine Veranlassung.«
»Ich meine nur, weil Sie frisch und fromm einfach hier hereinkommen und ein Zimmer haben möchten.«
»Das möchte ich immer noch! Was ist daran so verwunderlich?«
»Ihr starker Glaube!« Die Bürodame lächelte nun nachsichtig.
»Wieso?«, fragte Maxi, die den Mund offen stehen ließ.
»Ja, wissen Sie denn net, dass Zimmer im Studentenwohnheim eine ausgesprochene Mangelware sind?« Jetzt war es an der Sekretärin vom Studenten-Hilfsdienst über das Mädchen zu staunen.
Maxi machte große Augen. Daran hatte sie nicht gedacht. Nicht eine Minute!
