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"Anfang hat er selber keinen" ist ein Buch zum Vorlesen für die ganze Familie. Meistens wird bei Bibelausgaben zwischen solchen für Erwachsene und Kinder unterschieden. Dieses Buches will alle Altersstufen ansprechen. Die Bilder sind nicht nur Momentaufnahmen, sondern zeigen teilweise mehrere Szenen der Geschichte gleichzeitig. Sie machen das Werk zu einem Familienprojekt, das sich über ein Vierteljahrhundert von 2000 bis 2025 erstreckt und auch die Entwicklung des Malstils der Brüder sichtbar macht. Zwischendurch werden biblische Inhalte in einem Überblick zusammengefasst. So ist eine "vollständige" Bibelausgabe zustande gekommen. Darin werden Geschichten nacherzählt, die von dem Gott handeln, der nicht aufhört, anzufangen. Als poetische "Bibellese" will dieses Buch natürlich auch Lust auf das Original machen.
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Seitenzahl: 70
Veröffentlichungsjahr: 2025
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"Anfang hat er selber keinen" ist ein Buch zum Vorlesen für die ganze Familie. Meistens wird bei Bibelausgaben zwischen solchen für Erwachsene und Kinder unterschieden. Dieses Buches will alle Altersstufen ansprechen. Die Bilder sind nicht nur Momentaufnahmen, sondern zeigen teilweise mehrere Szenen der Geschichte gleichzeitig. Sie machen das Werk zu einem Familienprojekt, das sich über ein Vierteljahrhundert von 2000 bis 2025 erstreckt und auch die Entwicklung des Malstils der Brüder sichtbar macht. Zwischendurch werden biblische Inhalte in einem Überblick zusammengefasst. So ist eine "vollständige" Bibelausgabe zustande gekommen. Darin werden Geschichten nacherzählt, die von dem Gott handeln, der nicht aufhört, anzufangen. Als poetische "Bibellese" will dieses Buch natürlich auch Lust auf das Original machen.
Auch von A. Gripentrog:
Prototyp Kirche und Mir nach! (Glaubenskurs)
Podcast: Nicht mit ohne Senf
Karte: Das Land der Bibel
SchöpfungWie alles anfängt (1. Mose 1+2)
Die ersten Menschen fallen von Gott abWie das Paradies verloren geht (1. Mose 3)
Die Menschen gehen aufeinander losWie es trotz Brudermord weitergeht (1. Mose 4)
Noahs Arche in der SintflutWie alles untergeht und neu anfängt (1. Mose 6-8)
Der Turmbau von BabelWie die Sprachen entstehen (1. Mose 11)
AbrahamWie das Volk Israel entsteht (1. Mose 12-22)
Jakob Josef Mose David Könige ProphetenWie es mit dem Volk Israel weitergeht
INHALT NEUES TESTAMENT
Die WeihnachtsgeschichteWie Gott mit der Welt neu anfängt (Lukas 2)
Jesus ChristusWie das Reich Gottes anfängt (die Evangelien)
Der GekreuzigteWie Gott durch Jesus die Welt versöhnt (Matthäus 26-27 Markus 14-15 Lukas 22-23 Johannes 18-19)
Der AuferstandeneWie Jesus als Erster den Tod besiegt (Matthäus 28 Markus 16 Lukas 24 Johannes 20-21)
Der Heilige GeistWie die Kirche anfängt (Lukas 24 Apostelgeschichte 1+2)
Apostelgeschichte Paulus Briefe OffenbarungWie alles an sein Ziel kommt
Karte: Die Welt der Bibel
Einmal hat alles angefangen.
Mit Gott ist alles losgegangen.
Anfang hat er selber keinen.
Gott gibt allem einen
durch sein Wort.
Das wirkt, weil ER es sagt, sofort.
Sein Machtwort ist zu sehen:
Himmel und Erde entstehen.
Erst dunkel, wüst und leer.
Aber DA ist ER,
der Herr, den seine Schöpfung preist.
Über dem Wasser schwebt sein Geist.
Gott beginnt sein Werk und spricht:
„Es werde Licht.“,
Da wird es ganz schnell
ganz hell.
Dass Gott das tut,
ist wirklich gut.
Was er im Sinn hat,
findet statt.
Er will nicht, dass nichts ist,
und auch nichts vergisst.
Gott hat den Anfang gemacht,
und Tag und Nacht hervorgebracht.
Von seinen Worten an Tag 1
versagt keins.
Gott setzt darum fort mit dem Wort
und gibt dem Himmel seinen Ort.
Er spannt ihn aus über der Erde,
damit ein Horizont sichtbar werde
zwischen unten und oben.
All und Firmament Gott loben.
Dass Gott das tut,
ist wirklich gut.
Tag 2
ist vorbei.
Am 3. Tag auf sein Geheiß
trennt Gott auf dem Erdkreis
das Wasser mit dem Sandstrand
vom Festland.
Dort machen dem Schöpfer alle Ehre
Wüsten, Berge, Flüsse, Meere.
Und alles Land soll auch erblüh´n.
Darum wird es jetzt auf ihm grün
durch Pflanzen, Bäume, Gras.
Und Gott meint: „Gut ist das.“
Am 4. Tag wird bestimmt,
woher die Erde die Beleuchtung nimmt.
Den Tag soll die Sonne hell machen,
Mond und Sterne sollen über der Nacht wachen.
Und mit ihrer Drehgeschwindigkeit
teilen die Himmelskörper ein die Zeit.
Jetzt fehlt noch Leben.
Auch das soll es geben
erst im Meer und dann am Himmel,
ein großes Getümmel.
Im Wasser sollen Fische schwimmen und leben,
und Vögel durch die Lüfte fliegen und schweben.
Gott macht unterschiedliche
und nicht nur niedliche.
Zur Ehre Gottes sie sich regen
und vermehren sich durch seinen Segen.
Am 5. Tag ist das geschehen.
gut anzusehen.
Tiere braucht jetzt noch das Land
durch Gottes Wort aus seiner Hand
kommen Säuger verschiedner Art:
Groß und stark, klein und zart.
Am 6. Tag erschafft er
aber noch mehr.
Denn mit Tieren nur allein,
will Gott nicht befreundet sein.
Noch viel viel lieber
hat Gott ein Gegenüber,
das zu ihm spricht.
Ein Tier kann das nicht.
Da macht der Schöpfer
so wie ein Töpfer
sich seinen Menschen wundervoll,
der ihn widerspiegeln soll.
Einen Mann und eine Frau
mit eigenem Sinn und Körperbau.
Ihre Aufgaben sind unterschiedlich.
Dennoch ergänzen sie sich.
Die beiden werden von Gott gesegnet.
Der Segen begegnet
ihnen in Fruchtbarkeit,
und Ausbreitung weltweit.
Was sein Wort kann,
sieht Gott sich zum Schluss an.
Das Werk ist fertig. Es ist sehr gut.
Jetzt kommt der Tag, an dem Gott ruht.
Der 7. Tag wird geheiligt
und so am Segen beteiligt,
dass Gott ihn frei lässt
für sein Fest.
So hat alles angefangen.
Mit Gott ist alles losgegangen.
Die ersten Menschen aus Gottes Hand
werden Adam und Eva genannt.
Adam bedeutet: Von der Erde genommen
Eva: Aus ihr soll Leben kommen.
Gott hat sie beide sehr gern.
Er ist Adam und Eva nie fern.
Ihr Leben hält Gott fest
dadurch, dass er sie atmen lässt.
Und weil Gott an sie denkt,
bekommen sie geschenkt
einen herrlichen Garten
mit Pflanzen aller Arten.
So sehr werden die ersten Menschen geliebt,
dass es von Gott ein Paradies für sie gibt.
Dort sprießt und wächst es überall,
kein Tier macht einen Überfall.
Es gibt kein Geschrei und kein Gestöhn.
Alles ist friedlich und wunderschön.
An jeder Frucht ist abzulesen,
wie großzügig Gott ist gewesen.
Im Paradies auch ein Strom fließt,
der sein Wasser in vier Flüsse gießt.
Die bewässern den Garten.
Von Adam und Eva kann Gott erwarten,
dass sie den Garten mit Freude benützen,
ihn aber auch pflegen und beschützen,
ihn nicht nur bebauen, sondern auch bewahren.
Durch Gottes Wort sie das erfahren.
Und damit sie keinen Hunger leiden,
erlaubt Gott den beiden,
die Früchte von allen Bäumen zu essen.
Nur eines dürfen sie nicht vergessen:
„Der Baum, der mitten im Garten steht
neben dem, durch den das Leben nie vergeht,
der ist verboten unbedingt,
weil er um das Leben bringt.
Wer davon nimmt,
stirbt ganz bestimmt.“
Weil der Baum Gut und Böse trennt,
und wer davon nimmt, das Böse erkennt,
aber nicht durch Gottes guten Rat,
sondern durch eine böse Tat,
der versteht: Gott Herr sein lassen,
bedeutet, diesen Baum nicht anfassen.
Adam und Eva vertrauen
und ganz auf Gott schauen.
Ihre Beziehung ist so herzlich und klar,
ihre Gemeinschaft so unmittelbar,
dass weder Scham noch Angst sie plagen,
obwohl sie keine Kleider tragen.
Doch einer kann nicht mit ansehen,
dass Gott und Mensch sich so gut verstehen.
Der Teufel widersteht Gottes Gebot.
Er will Böses, Unglück und Tod.
Damit er Adam und Eva einfange,
verstellt er sich hinterlistig als Schlange.
Gottes Feind will von Gott nichts hören.
Er will das Glück der Freundschaft zerstören.
Die Schlange, ohne das offen zu sagen,
beginnt die Eva scheinbar harmlos zu fragen:
„Stimmt das, Gott verbietet kleinlich,
missgönnt euch wahrscheinlich,
dass ihr alles hier genießt,
was an Früchten sprießt?
Meint Gott es gut,
wenn er euch das antut,
und mit einem strengen Verbot
euch den Tod androht?“
Eva antwortet der Schlange schlicht,
was Gott erlaubt hat und was nicht:
„Verboten ist von den Bäumen nur einer,
der in der Mitte und sonst keiner.“
Eva soll Gott nicht länger glauben.
Das will die Schlange ihr jetzt rauben.
Evas Vertrauen zu Gott will sie verderben.
Sie sagt: „Ganz sicher werdet ihr nicht sterben!
Wenn ihr von dem Baum in der Mitte esst,
und Gottes Gebot einfach vergesst,
dann werdet ihr wie Gott sein,
nicht mehr begrenzt und klein,
und wissen, was ihr selbst nicht wisst,
nämlich, was gut und böse ist.“
Und wie Eva den Baum so betrachtet,
mit dem Blick an den Früchten haftet,
da beginnt der Schlange Vortrag
mit dem bösen Vorschlag
ihr immer besser zu gefallen.
Sie nimmt, sie isst und gibt vor allem
auch Adam von der Frucht,
der sie ebenfalls versucht.
Als beide trotz Verbot
und angedrohtem Tod
gegessen haben von dem Baum,
da ist der Bissen unten kaum,
und sie stellen plötzlich fest,
dass Gott nicht mit sich spaßen lässt.
Das Paar erkennt
im selben Moment,
dass das Gewissen schlägt,
