Atil - Die Sternenreisende - Atil von Sal - E-Book

Atil - Die Sternenreisende E-Book

Atil von Sal

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Beschreibung

Dies ist die Geschichte von Atil, Botschafterin von einem fernen, längst erloschenen Stern, die mit einem Spezialauftrag auf die Erde geschickt wurde. Ihre Geschichte und die Geschichte der Erde und ihrer Bewohner sind dabei auf eine Art und Weise miteinander verbunden, die ihr selbst zunächst noch nicht klar und entscheidend für die Zukunft der Spezies Mensch ist…… Eine Liebeserklärung an den wichtigsten Menschen in ihrem Leben und an das Leben selbst. Ein Buch für Erawchsene ab sechzehn Jahren.

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Seitenzahl: 243

Veröffentlichungsjahr: 2015

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Atil

die Sternenreisende

Ein RealoSciencefiction

Atil von Sal

Gewidmet all den wunderbaren Menschen und Wesen, die mich auf meinen Lebensreisen begleitet haben und noch begleiten.

©SCHILD VERLAG GmbH & Co. KG

Alle Rechte vorbehalten.

SCHILD VERLAG GmbH & Co. KG

In der Mehleck 1 – D-56459 Elbingen

www.Schild-Verlag.de

Ich bin Atil von Sal

und das ist meine Geschichte.

Die Geschichte einer ewigen Liebe, die den Tod weit überdauert und die gleichsam zu einer Geschichte der Hoffnung für die gesamte Menschheit wird

Was mache ich eigentlich noch hier? Diese Frage stellte sich Atil schon seit geraumer Zeit. Sie war nun schon solange hier auf der Erde, auf Tera, die Runde, wie sie von der Sternenföderation genannt wurde und es hatte sich so wenig verändert. Atil hatte irgendwann aufgehört, die vielen Leben, die sie hier verbracht hatte, zu zählen. Sie lebte mittlerweile sehr gerne hier, war aber manchmal einfach nur müde. Dennoch, das Leben wird nach vorne gelebt und nach rückwärts verstanden. Diese Worte gingen ihr durch den Kopf, als ihre Gedanken abschweiften.

Als Kind hatte sie sich in so mancher Inkarnationen in einer Menschenfamilie oft gefragt, ob sie vielleicht vertauscht worden wäre. Denn mit der Geburt in einem menschlichen Körper gingen erst einmal alle Erinnerungen an die eigentliche Heimat der Seelen verloren und kamen dann im Laufe des Lebens bruchstückhaft oder auch mit einem gravierenden Erlebnis wieder zurück. Vorher war dort nur eine Ahnung, eine Erinnerung und eine tiefe Sehnsucht oder sogar Trauer, die sich nicht erklären ließ. So war die Kindheit für sie oft keine Kindheit, weil das Wissen eines Erwachsenen in einen Kinderkörper eingesperrt war und es am meisten schmerzte, wenn man von den sogenannten Erwachsenen nicht ernst genommen wurde oder die Interessen, die nicht altersentsprechend waren, nur belächelt wurden. Oft hatte sie auch die Rollen getauscht, da die Eltern nicht die eigentlichen, sondern „nur“ die biologischen Eltern waren und ihrer Rolle nicht annähernd gerecht wurden.

All das war in ihrem jetzigen Leben, das bis zu ihrem 27. Geburtstag völlig „normal“ verlaufen war, durch einen heftigen Unfall wieder zu Tage gekommen. Als es passierte wusste sie, dass sie jetzt sterben würde und es machte ihr nichts aus, im Gegenteil, sie war erleichtert, diesen Körper und seine engen Grenzen endlich verlassen zu können und fühlte sich zum ersten Mal seit langem wieder wirklich frei und ganz ohne Angst. Sie sah ihr Leben bis zu diesem Tag, ein Sonntag, vor sich ablaufen wie einen Film. Die Dinge, die nicht so gut gelaufen waren, musste sie sich in mehreren Wiederholungen immer wieder ansehen, aber es stand niemand dort und bewertete, was passiert war und wie sie sich verhalten hatte. Das musste sie ganz alleine tun. Auf dem Weg zum Licht, das am Ende eines riesigen Wolkenwirbels auf sie wartete, konnte sie noch einen Blick auf die Erde und alle anderen Planeten werfen, ein wunderschöner Anblick. Und dann dieses Licht, so hell und strahlend und gleichzeitig warm und anziehend. Sie verstand nicht wie einige andere Seelen, die auch gestorben waren, sich dagegen wehrten dorthin zu gehen. Die Begleiter, die sie erwarteten waren alte Bekannte aus vergangenen Leben, jeder hatte diese Begleiter und manche leisteten Schwerstarbeit, um die Seelen der Verstorbenen davon zu überzeugen, ins Licht zu gehen. Sie konnte auch einige Seelen beobachten, die in verschiedenen Zwischenebenen, den Grauzonen immer wieder eine bestimmte Situation wiederholten. Auf ihre Frage dahin gehend, bekam sie zur Antwort, dass dieses die sogenannte Hölle war, die aber nicht von einem Teufel regiert und geleitet wurde, sondern die sich die Seelen selber schufen, indem sie nicht loslassen konnten. Einige aus einem Schuldgefühl heraus, weil sie ihrem Leben selbst ein Ende gesetzt hatten, andere, die nicht realisierten, dass sie gestorben waren und wieder andere, die einfach nicht ins Licht gehen wollten.

Atil freute sich darauf, endlich „nach Hause“ zu kommen. Je weiter es dorthin ging, desto körperloser wurde sie und am Tor angelangt und während des Durchgehens löste sich das Abbild ihres Körpers vollständig auf und damit war auch alles, was bisher in ihrem Leben auf Tera passiert war, völlig bedeutungslos und vollkommen vergeben, die Erfahrungen gingen aber nicht verloren.

Auf der anderen Seite des Lichttores spürte sie die Wärme, Geborgenheit, das vollkommene Angenommen sein und die unendliche Liebe aller Seelen, die sich hier befanden. Es fühlte sich an, wie in ein riesiges Seelenmeer einzutauchen, ein Teil davon zu werden und dennoch als Einzelseele weiter zu existieren. Sie konnte telepathisch mit allen kommunizieren und Fragen stellen, bekam aber nicht auf alle Fragen eine Antwort. Ihre Frage nach dem Gefühl, auf Tera falsch zu sein, wurde allerdings beantwortet. Jede Seele suchte sich ihr Leben, wo auch immer, mit allem was darinnen war, vorher aus und machte ihren Lebensplan mit allen Personen und Ereignissen, guten und anderen. Das diente der persönlichen Weiterentwicklung oder der Entwicklung der anderen Beteiligten, wenn sich die Seele als Helferseele zur Verfügung stellte oder auch beidem.

Nach einer geraumen Zeit, nicht zu vergleichen mit der Erdenzeit, wurde sie aufgefordert, wieder zu gehen, nach Tera und in ihr jetziges Leben zurückzukehren und endlich das zu tun, wofür sie eigentlich inkarniert war. Sie wollte nicht gehen, hatte aber keine Wahl. Das Zurückkommen in den Körper, in Kälte und Schmerz, war eine der tiefgreifendsten und schmerzvollsten Erfahrungen in diesem Leben gewesen. Sie war komplett bewegungsunfähig durch unzählige Brüche der Wirbelsäule, des Beckens und einiger anderer Knochen. Die Ärzte im Krankenhaus sagten ihr, dass sich in den nächsten 14 Tagen entscheiden würde, ob sie wieder laufen und sich selbstständig bewegen können würde. Daraufhin verfiel sie in einen Zustand des Selbstmitleids, der Wut auf Gott und die Welt und auf die, die sie wieder in dieses Leben zurückgeschickt hatten mit dem Effekt, dass nichts passierte, ihr Zustand veränderte sich nicht und nach 14 Tagen teilte man ihr mit, dass sie vom Hals abwärts gelähmt weiter leben müsste. 1991 war die Medizin noch nicht so weit entwickelt wie heute.

Sie war vollkommen abhängig und auf fremde Hilfe angewiesen, konnte nicht alleine essen, trinken, ein Buch lesen, und, und, und. Ein Zustand, den sie nicht ertragen konnte und wollte.

Daraufhin beschloss sie für sich und im Stillen, soweit wieder gesund zu werden, dass sie zu mindestens im Rollstuhl das Krankenhaus verlassen könnte. Dann wollte sie ihr Auto umrüsten lassen und vor einen bestimmten Baum fahren, um diesem Leben ein Ende zu setzen. Kurz kam ihr ins Gedächtnis, dass die Seelen in der Heimat ihr mitgeteilt hatten, dass es ihr, egal was sie auch machte, nicht gelingen würde sich umzubringen, doch diesen Gedanken verdrängte sie erfolgreich und konzentrierte sich nur noch auf ihre Vision, die bis zu ihrer Beerdigung und dem Wiederkehren in die Seelenheimat detailliert vor ihrem geistigen Auge immer und immer wieder ablief. Jedes Mal konnte sie sich wieder in dieses Glücksgefühl und die Liebe versetzen, die sie in der Seelenheimat gespürt hatte. Sie konnte ja auch nichts anderes tun als denken, um sich abzulenken und der Tag war verdammt lang und die Nächte ebenfalls. Doch die Sehnsucht nach der Heimat ließ sie nicht aufgeben.

Zuerst nur zögerlich bemerkte sie, dass sie ihre Finger wieder bewegen konnte, nach einiger Zeit auch ihre Arme. Nach 4 Wochen war auch das Gefühl in den Beinen wieder da, ein medizinisches Wunder wie alle Ärzte ihr versicherten. Nach insgesamt 2 Monaten konnte sie wieder alleine laufen. Das erste Mal alleine aufstehen war ein unbeschreibliches Gefühl gewesen, ebenso die Erfahrung, wieder duschen und Haare waschen zu können, einfach die einfachsten Dinge des Menschseins wieder selbstständig machen zu können. Eine vorher nie gekannte Dankbarkeit, die sie auch heute immer wieder verspürte, erfüllte von da an ihr Leben. Sie dachte zwar hin und wieder an ihre Vision und ihren Plan, dieses Leben zu beenden, doch jetzt konnte sie die Erinnerung an die Worte aus ihrer Seelenheimat nicht mehr verdrängen und beschloss, sich erst einmal für dieses Leben zu entscheiden.

Mit diesem Beschluss brachen die Erinnerungen anAlles, was sie sich als Auftrag für dieses Leben erteilt hatte, massiv wie eine riesige Welle, über sie herein.

Auch die Erinnerung daran, dass dies ihre letzte Inkarnation auf Tera sein sollte. Und diese erfüllte sie mit einem tiefen Frieden.

Manchmal hatte sie das Gefühl, in der Flut der Erinnerungen und Informationen zu ertrinken und verrückt zu werden, denn sie hatte niemanden, mit dem sie darüber hätte reden können. Ihre alten Freunde und Bekannten nannten sie einfach nur noch seltsam, weil all die Dinge, die sie vorher interessiert hatten, nun auf einmal bedeutungslos für sie waren und so war es nicht verwunderlich, dass diese Verbindungen sich langsam, aber sicher komplett lösten. Dafür kamen neue Wesen in ihr Leben, zu einem Teil Helfer, zum anderen Lehrer sowohl in die positive, als auch in die negative Richtung. Aber nur so war es ihr möglich zu unterscheiden, was sie in Zukunft wollte und was nicht.

Sie nippte an ihrem Kaffee und ihre Gedanken kehrten nun zu dem Tag zurück, an dem ihr Vater Artos sie gefragt hatte, ob sie bereit wäre für eine spezielle Aufgabe. Ein unwillkürliches Lächeln huschte dabei über ihr Gesicht. Und wieder ließ sie ihren Gedanken freien Lauf.

Der Anfang des „Spiels“. Das war noch auf Vega gewesen, ihrer Heimat nachdem ihr eigentlicher Heimatplanet Sal unbewohnbar geworden war, zerstört durch die Habgier und Skrupellosigkeit einiger Weniger, die seit Bestehen des Universums auch auf Tera ihr Unwesen trieben. Die Reptoiden, die alles unterwanderten und wichtige Positionen in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik in allen Staaten eingenommen hatten.

Ihnen gegenüber stand die Sternenföderation, ein Zusammenschluss der extraterestrischen Völker, die am Wohl und dem Weiterbestehen von Tera und ähnlichen Welten interessiert waren und an der Entwicklung ihrer Bewohner. War diese Welt doch weit und breit im ganzen Universum die Artenreichste und somit schützenswert.

Auf Vega gab es im Gegensatz zu ihrem ursprünglichen Heimatplaneten Sal und Tera keine Tiere.

Auf Tera war dann auch in einem lange zurück liegenden Leben ihre besondere Verbindung zu den Wölfen entstanden, noch ein Grund warum sie diese Welt so schätzte. Ihr Seelenwolf begleitete sie von dieser Zeit an durch alle weiteren Leben. Er war groß und stattlich, überwiegend grau mit einigen lohfarbenen Abzeichen und hatte uralte, weise und gütige und dennoch wache, immer neugierige braune Augen mit kleinen Goldsprenkeln darin, die Atil überall hin folgten, egal, wohin sie auch ging.

Auf ihrem ursprünglichen Heimatplaneten Sal konnten alle Wesen miteinander telepathisch kommunizieren, bewusst Botschaften von einem Geist zu einem an-deren senden und sich so untereinander verständigen und sich unterhalten, als ob man sich direkt gegenüber saß oder stand, auch über weite Entfernungen hinweg. Auf Tera hatte sie diese Eigenschaft bisher nur bei den Ureinwohnern von Nord- und Südamerika kennen gelernt. Auch die Ureinwohner Australiens hatten diese besonderen Fähigkeiten. Dennoch konnte man es nicht als eigentliche Form der Telepathie bezeichnen, die immer und ausschließlich bewusst angewendet wurde und gegen die man seinen Geist auch sperren konnte. Es war vielmehr ein Mischmasch aus Telepathie, Hellsehen, Hellfühlen, Hellriechen und Hellhören.

Auf Sal und bei vielen anderen extraterestrischen Völkern war die Telepathie ein fester Bestandteil des Lehrplanes und wurde an jeder Schule unterrichtet.

Bei den Indianern der Plains hatte sie in diesem Leben ihre Verbindung zu ihrem Seelenwolf auch wieder erneuert. Er war auf einer schamanischen Reise aufgetaucht in Begleitung eines alten Medizinmannes, der sie dann auch eine ganze Zeit in ihrer Entwicklung begleitete und unterstützte. Jetzt kam er nur noch höchst selten zu ihr, konnte seine Anwesenheit aber nie verbergen, weil er ein fürchterliches Kraut rauchte, dessen Geruch ihn ständig umgab. Atil musste bei dem Gedanken an ihn wieder unwillkürlich lächeln. Er war es auch gewesen, der ihr einen sehr wichtigen Satz auf ihre jetzige Lebensreise mit gegeben hatte. Bei einem ihrer Aufenthalte in Amerika war sie drauf und dran gewesen, sich einem Indianerstamm anzuschließen und zu ihrer Frage an ihn dahingehend, hatte er nur mit: „Du kannst alles nutzen, was du hier gelernt und erfahren hast, aber wenn du ein Indianer hättest werden sollen, wärst du hier geboren worden. Kehre nach Deutschland zurück“ beantwortet. An diesen Satz musste sie immer wieder einmal denken, wenn sie daran dachte, hier nicht mehr leben zu wollen.

Dennoch überfiel sie, wenn sie an Vega dachte, immer kurzzeitig ein starkes Heimweh. Vega, diese Welt mit zwei Sonnen, die niemals ganz untergingen, dem violetten Himmel, der sich in einem riesigen sanften Ozean widerspiegelte, den langen weißen Sandstränden, durchsetzt mit den schönsten Kristallen, die im Licht der Sonnen funkelten und der üppigen Vegetation.

Lies man die Sandkörner durch die Hände rieseln, leuchteten sie auf wie kleine Sterne, ein Anblick, der das Herz licht und weit werden ließ und den Betrachter tief im Inneren berührte. Und dann die Kristalle, Amethyste, Smaragde und ein ganz besonderer Regenbogenkristall, den es nur hier gab. Sie waren so vielzählig wie die Muscheln an den Stränden auf Tera und man musste beim Barfuß gehen achtsam sein, um nicht darauf zu treten und sich an ihren scharfen Kanten zu verletzen. Eine weitere Besonderheit waren die riesigen Kristallhöhlen, die sich wie Riesendrusen überall auf Vega finden ließen und die den Bewohnern zum Meditieren oder als Kraftplatz dienten.

Die Vegetation erinnerte mit ihrem Artenreichtum und dem Farbenrausch an den tropischen Regenwald auf Tera, es gab Pflanzen mit Blütenkelchen so groß wie 5 Liter Eimer und größer. Da es ja keine Tiere, noch nicht einmal Insekten gab, waren alle Pflanzen selbst befruchtend. Lediglich der Wind kam ihnen dabei zur Hilfe. Hielt man sich gerade in dieser Zeit im Wald auf, konnte es sein, dass man von oben bis unten weiß, gelb, orange, blau, lila oder rot gepudert wieder herauskam, je nach der Farbe des Blütenstaubes und manchmal mehr oder minder wohlriechend, da der Duft einer Pflanze nicht entscheidend war. Es mussten ja keine Insekten angelockt werden.

Die Zivilisation auf Vega war hoch entwickelt, doch wurde die Technologie hauptsächlich für die Landwirtschaft und zur Erleichterung des täglichen Lebens für die Bewohner genutzt. Auch die Bewohner von Atlantis lebten auf die gleiche Art und Weise.

Die Veganer ernährten sich ausschließlich pflanzlich und Atil musste sich auf Tera erst einmal wieder an die andere Ernährung, die gerade in der Anfangszeit der Menschen sehr fleischhaltig war, gewöhnen. Auf Tera gab es auch einige Veganer. Viele hatten ihre Herkunft jedoch vergessen und versuchten die Ernährung soweit es ging, ihren Bedürfnissen anzupassen. Ein Problem gab es nur, wenn sie auch ihre fleischfressenden Tiere vegan ernähren oder andere Menschen fast schon militant vom Verzicht auf alle tierischen Produkte überzeugen wollten.

Ihre Gedanken kehrten wieder zu ihrer Aufgabe hier zurück. Atil hatte damals, ohne weiter darüber nachzudenken, der Nachfrage ihres Vaters zugestimmt, denn sie wartete schon lange auf eine Chance, um endlich aus dem Schatten ihres Vaters Artos und ihres Bruders Antares heraustreten zu können.

Sie hatte schon viele Namen getragen und in diesem Leben konnte sie endlich ihren wahren Namen verwenden. Atil, das hieß in der Erdensprache „Kleine Schwester“ oder aber „Der große Fluss, der alle und alles zusammenbringt“. Mittlerweile hatte sie sich von der kleinen Schwester zum großen Fluss gemausert und musste wieder lächeln, wenn sie daran dachte, wie ehrfurchtsvoll sie das erste Mal vor den Hohen Rat getreten war, dem auch ihr Vater und ihr Bruder angehörten. Sie war gefragt worden, ob sie sich vorstellen könnte, als Botschafterin der Liebe auf Tera zu wirken, um so die Entwicklung der Menschen positiv zu beeinflussen und hatte begeistert zugestimmt, nicht ahnend wie langwierig sich diese Aufgabe gestalten würde.

Für Atil war die Liebe zu allen Lebewesen schon immer eine Selbstverständlichkeit gewesen und sie war überzeugt, dass diese Aufgabe leicht und schnell zu lösen wäre. Doch die Erfahrung aus ihren bisherigen Leben auf Tera hatte sie schnell eines Besseren belehrt. Sie war nicht auf diese Welle von Hass, Eifersucht, Neid, Gier und Egoismus, gesteuert von den Reptoiden, die ihr entgegenschlug vorbereitet.

Die Reptoiden lebten seit Anbeginn der Zeit unter den Menschen auf Tera, weitgehend unerkannt in ihrer humanoiden Gestalt. Traf man auf diese Wesen fielen einem aber unweigerlich reptilienartige Gesichtszüge oder Formen und ein ganz spezifischer Geruch, den selbst das beste Deodorant oder Parfüm nicht ganz über-decken konnte, auf.

Atil war Teil der Gruppe um Jesus Christus gewesen; hatte den Untergang und den Wiederaufbau von Atlantis miterlebt; hatte Konstantinopel fallen sehen; im Mittelalter zusehen müssen wie ihre Freundin als Hexe verbrannt wurde, nur weil sie, wie sie selbst, alleine lebte und sich der Heilkunde verschrieben hatte, und, und, und …

Sie dachte nicht gerne an diese düstere Zeit zurück und bekam auch heute noch Gänsehaut, wenn sie einen mittelalterlich nachempfundenen Markt besuchte oder einen Film ansah, der in dieser düsteren Zeit spielte. Sie wurde immer wieder verleugnet, verleumdet, verfolgt, gejagt und auf die verschiedensten Arten getötet und konnte sich nur kurzzeitig in der Seelenheimat regenerieren, bevor sie in einem neuen Körper wieder nach Tera zurückkehrte. Das ging jetzt seit fast 4000 Jahren so.

Ihre Freundin war auch heute wieder ihre Freundin wie eine Schwester, auch wenn sie nicht zu ihrer eigentlichen Seelenfamilie gehörte. Die Seelenfamilie hatte nicht unbedingt etwas mit der biologischen Familie auf Tera zu tun. Ab und an gab es Überschneidungen, aber eher selten und wenn sie von Mutter, Vater und Bruder sprach, ging es immer um ihre Seelenfamilie, zu der sie vom Anbeginn ihrer Existenz und vor ihren Leben auf Tera gehörte.

Die beeindruckenden Frauen in ihrem Leben waren alle positiv wie sie selbst. Alle anderen hatten sie gelehrt, dass es wesentlich einfacher war, mit Männern zusammen zu arbeiten oder befreundet zu sein.

Sie hatte gelernt, Geduld mit den Menschen zu entwickeln, auch wenn das nicht immer einfach gewesen war und freute sich mittlerweile auch über kleine Fortschritte, die die Menschheit machte. Und sie hatte sich auf die Unterstützung ihrer Seelenfamilie und der anderen Botschafter, die in Menschengestalt auf diesem schönen Planeten in unterschiedlicher Mission wirkten, immer wieder verlassen können. Diese machten immerhin gut 10% der Bevölkerung aus, Sirianer, Veganer, Arcturianer, Aldebaraner, Centauren, Plejadier, Santiner und viele andere mehr, die sich manchmal auch mit den Menschen vermischten, um deren DNA zu verbessern. Manche hatten ihre Herkunft und ihre Aufgabe vergessen und Atil hatte sie wieder daran erinnert, immer auf liebevolle Art und Weise. Daraus entstanden einige Liebesbeziehungen, die immer sehr intensiv, aber oft zeitlich begrenzt waren und manchmal sehr schmerzlich endeten. Auch diese Erfahrung war für Atil neu gewesen und sie musste lernen, damit umzugehen, denn nur so konnte sie die Menschen und ihr manchmal unsinniges Verhalten verstehen. Gerade hatte sie eine Beziehung zu einem Aldebaraner beendet, um sich wieder voll und ganz auf ihre Aufgabe konzentrieren zu können.

Doch wie oft zuvor, stand schon die nächste Erfahrung in dieser Richtung vor der Tür, Sirius ließ grüßen und sie hoffte, dass es diesmal weniger kompliziert sein würde.

Sie nahm den letzten Schluck ihres Kaffees und rief sich zur Ordnung, denn sie musste sich jetzt auf ihr Zusammentreffen mit dem Hohen Rat vorbereiten. Der Raumgleiter würde sie in Kürze abholen und zur Basis der Sternenföderation auf Atlantis bringen. Niemand vermutete extraterestrische Aktivitäten gut 1000m unter-halb des Meeresspiegels, zumal die meisten Menschen Atlantis sowieso im Reich der Mythen ansiedelten, ähnlich wie Avalon, das allerdings in einer anderen Dimension existierte. Auch Atil war schon dort gewesen, um die Alten Seelen um Rat zu bitten.

Heute sollte sie einen aktuellen Bericht über die Zustände auf Tera erstatten, die sich in den letzten Jahren und Monaten dramatisch verändert hatten und die Föderation in Besorgnis versetzte, erinnerte es sie doch daran, dass es auf ihrem ehemaligen Heimatplaneten einige Äonen vor dessen kompletter Zerstörung ähnliche Vorboten gegeben hatte.

Das leise Summen des Raumgleiters riss sie aus ihren Gedanken, sie griff nach ihrer Tasche mit ein paar Kleidungsstücken und dem Holostick, auf dem die Daten und Ereignisse der letzten Monate gespeichert waren und ging hinaus. Schnell sah sie sich um, ob sie alleine war oder ob jemand beobachtete, wie sie scheinbar im Nichts verschwand. Der gut getarnte Gleiter wurde vom Zentralcomputer der Sternenföderation gesteuert und so begrüßte sie nur die wohlbekannte Computerstimme mit „Herzlich willkommen Atil, ich wünsche einen angenehmen Flug.“ Sie bedankte sich dennoch artig und nahm dann auf ihrem Sitz Platz. Nach dem Anschnallen stieg der Gleiter fast lautlos senkrecht in den Himmel, durch den Tarnmodus für das terestrische Radar unsichtbar. Der Flug dauerte nur eine knappe Stunde Erdenzeit, davon waren zwei Drittel reine Flugzeit und ein Drittel Tauchzeit. Normalerweise genoss sie die herrliche Aussicht und den Tauchgang in der Tiefsee, bei dem es jedes Mal andere Dinge und Lebewesen zu sehen gab, doch heute dachte sie nur an das bevorstehende Treffen. Sie freute sich über ein Wiedersehen mit ihrem Vater und Bruder, ab und an war auch ihre Mutter mit dabei, die sie dann mit ihren Lieblings-speisen aus der Heimat verwöhnte oder ihr einen schönen Kristall für ihre Sammlung mitbrachte.

An diese Dinge dachten die Männer meistens nicht. Sie waren ausschließlich an den nüchternen Zahlen und Fakten interessiert und Atil hatte sich in dieser Richtung angepasst. So nahm sie ihre Umgebung auch erst wieder wahr, als der Raumgleiter durch die Schleuse auf die Hauptstadt von Atlantis zusteuerte, im riesigen See in der Mitte der Insel auftauchte, sich wieder in die Luft erhobund vor dem Gebäude des Hohen Rates im Zentrum der Stadt Atalanta anlegte.

Die Insel war nur auf diesem Wege erreichbar. Der See war nach dem Ausbruch des großen Vulkans und des Unterganges von Atlantis auf der Insel entstanden und stellte neben den Meerwasserentsalzungsanlagen die Versorgung der Insel mit Süß-wasser dar.

Dieser Vulkanausbruch und nicht der Missbrauch der Kristalltechnologie, die auch heute wieder verwendet wurde, um die Insel mit Energie zu versorgen, war für den Untergang von Atlantis vor jetzt fast 3000 Jahren verantwortlich gewesen.

Das gesamte Bild der Insel war dadurch verändert worden. Alle Bauwerke wurden komplett zerstört und was sich vorher in Flachbauweise dem natürlichen Bild der Insel mit seinen Terrassen und Hochplateaus angepasst hatte, fand sich heute in runder, höherer Bauweise wieder. Die Insel war jetzt flacher als vorher und diese Architektur wirkte dadurch sehr harmonisch. Die Randgebiete der Stadt wurden landwirtschaftlich für die Versorgung der Bevölkerung genutzt. Alle wohnten zentralisiert in der Stadt.

Hier waren auch die Raumgleiter der Sternenföderation stationiert. Sie hatten alle die gleiche Form, aber unterschiedliche Größen, je nach ihrem Verwendungszweck. Die Grundform erinnerte an die Papierflieger, die die Kinder auf Tera falteten, dreieckig, nur ohne den „Schwanz“. Die Hülle bestand aus einem Metall, das es auf Tera nicht gab, Arktumonium, das die Gleiter leicht und dennoch sehr stabil machte. Außerdem war dadurch der Tarnmodus wesentlich vereinfacht worden, da es vom terestrischen Radar schlechter erfasst werden konnte. Die Außenhülle schimmerte in Perlmutt, auch das machte den Gleiter am Himmel für das menschliche Auge fast unsichtbar. Die männlichen Piloten hatten sich zunächst ein wenig über die Farbe aufgeregt, aber dann doch schnell deren Vorzüge schätzen gelernt.

Eine riesige Kuppel überspannte die gesamte Insel. Der Anblick des künstlichen Himmels mit seiner Sonne, deren Verlauf an eben diesem dem Verlauf der Sonne an der Erdoberfläche nachempfunden war, die angenehme Atmosphäre in der Stadt und ihr vieles Grün waren für Atil immer wieder überwältigend und so nahm sie sich einen kurzen Augenblick Zeit, um dieses zu genießen, bevor sie das perfekt klimatisierte, runde, 12-stöckige Gebäude des Hohen Rates betrat. Die verschiedenen Stockwerke erfüllten, jedes für sich bestimmte Aufgaben, zum Beispiel erstreckte sich der Zentralcomputer der Sternenföderation über ein gesamtes Geschoss. Für jedes Stockwerk waren bestimmte Sicherheitsvorgaben erforderlich. Atil war neben den Mitgliedern des Hohen Rates eine der wenigen, die eine oberste Sicherheitsfreigabe hatten und so musste sie nicht die einzelnen Stufen auf den jeweiligen Stockwerken passieren, sondern konnte sofort mit dem Ultralift ins oberste Stockwerk hinauf-gleiten. Oben angekommen, wurde sie von ihrem Vater und Bruder mit der gewohnten geschäftlichen Distanz begrüßt, die sie ebenso erwiderte. Dies änderte sich sofort, wenn sie sich nach der Sitzung im Besucherzentrum im dritten Stock trafen, in dem heute auch ihre Mutter wartete, um die neuesten Ereignisse aus der Heimat auszutauschen.

Doch nun ging es zuerst in den Sitzungssaal, in dessen Zentrum das Rednerpult und der Holoprojektor standen. Die Reihen der Ratsmitglieder waren darum in auf-steigenden Ebenen angeordnet, sodass jeder von seiner Position aus alles sehen und hören konnte, außerdem wurde alles simultan übersetzt. Es gab zwar mittlerweile eine eigene einheitliche Sprache innerhalb der Föderation, die vieles vereinfacht hatte, da aber immer wieder neue Mitglieder hinzukamen, war auch diese Form der Kommunikation wichtig. Das Ganze erinnerte Atil immer an die UN Vollversammlung auf Tera. Sie warf noch einen Blick auf dieses vom Erscheinungsbild bunt gemischte Völkchen, ging dann direkt zum Pult, nahm den Holostick aus ihrer Tasche und positionierte ihn im Projektor. Ihr Vater und ihr Bruder hatten unterdessen ebenfalls ihre Plätze auf den Rängen eingenommen.

Der Vorsitzende richtete, nachdem das anfängliche Gemurmel der Mitglieder verstummt war, das Wort an Atil: „Sei gegrüßt Atil, Tochter von Artos und Aione, Schwester von Antares. Was hast du uns zu berichten?“ Sie antwortete: „Seid gegrüßt Herr Vorsitzender und Mitglieder des Hohen Rates. Ich bitte Euch, Euch zu-nächst die Aufzeichnungen auf dem Holostick anzusehen. Anschließend werde ich Euch gerne für Fragen zur Verfügung stehen.“

Der Vorsitzende gab sein Einverständnis durch ein Kopfnicken und Atil aktivierte den Holostick. Es folgte ein anschaulicher Bericht über die Kriegsaktivitäten; Naturkatastrophen; Anschläge; wirtschaftlichen Begebenheiten der letzten Monate und den daraus resultierenden Unruhen in sogar sonst friedlichen Ländern wie den Nordstaaten; die Enthüllungen über Geheimdiensttätigkeiten und deren Überwachungs-Programme, den Folgen für die mutigen Menschen, die dadurch heimatlos geworden waren und von den entsprechenden Nachrichtendiensten ihrer Länder gejagt wurden; den Reptoiden, die den entsprechenden Gremien, Unternehmen und Staaten vorstanden und dieses Szenario entworfen hatten und was selbst Atil erschreckt hatte, der Hinweis darauf, dass dies alles von einer kleinen Elitegruppe, die im Besitz des gesamten Kommunikationsnetzes auf Tera war, ausging, an oberster Stelle von einem Mann, der selbst nur als „Goliath“ in Erscheinung trat und dessen wahre Identität bis jetzt ungeklärt war. Sicher war nur, dass er ein Reptoid der obersten Kaste war, der mit seiner Gruppe von Cyberterroristen die Weltherrschaft über Tera anstrebte und kurz vor der Vollendung seines Zieles stand. Die Macht dieser Gruppe ging so weit, dass sie auf alles Zugriff hatte, was im Netz passierte. Egal, ob es sich um persönliche oder übergeordnete Informationen handelte und somit in der Lage war, gezielte Informationspolitik zu betreiben, sowie die Identität unliebsamer Personen auszulöschen oder umzuwandeln in die eines Kriminellen zum Beispiel.

Dadurch kontrollierte die Gruppe auch den gesamten Rohstoffhandel, die Energieversorgung, Wasserrechte, das Gesundheitswesen, Drogenhandel, Menschenhandel und Prostitution.

Doch das war noch nicht alles. Aus sicherer Quelle hatte Atil erfahren, dass Goliath bestrebt war, auch das morphogenetische Feld unter seine Kontrolle zu bringen. Es umspannte wie die Ozonschicht, nur auf einer anderen Höhe, ganz Tera und war an alle anderen im Universum gekoppelt. Dort wurden alle Informationen über das, was gewesen war, was heute war und was morgen sein würde gespeichert. Diese Informationen waren allerdings, was die Gegenwart und die Zukunft anbelangte, nicht statisch, sondern veränderten sich ständig. Alle Wesen waren über ihr Unter-Bewusstsein in diesem Feld miteinander verbunden. Damit hätte Goliath die Macht über das Unterbewusstsein jedes Wesens im Universum und die absolute Kontrolle. Wenn ihm das gelang, war er durch nichts mehr aufzuhalten und nicht nur Tera unrettbar verloren.

Zuletzt erschien das Bild eines Schachbrettes, auf dem ganze Völker oder einzelne Personen positioniert waren, im Hintergrund war eine schemenhafte Gestalt zu erkennen, die für beide Spieler die Partie spielte. Goliath, der sich sichtlich mit dem Spiel amüsierte, wenn er einzelne Volksgruppen gegeneinander ausspielte oder einzelne Personen als Bauernopfer für die eigentlichen Drahtzieher brachte. Man hörte ihn ab und an leise lachen und die Menschen merkten nicht, dass sie nur Schachfiguren in seinem Spiel waren, das er für sie und ihr Leben entwarf, dass sie in einer Kunstwelt, einer von Computern geschaffenen Identität lebten, mehr oder weniger gut. Als Atil diese Aufzeichnung zum ersten Mal gesehen hatte, war ihr vieles klar geworden und sie erinnerte sich an die Matrix Filme, die sie damals im Kino gesehen hatte und als Science Fiction und Fantasy abgetan hatte, doch die Matrix existierte, nur dass die Menschen nicht von großen „Maschinen“ bedroht und gesteuert wurden, sondern von Computern.

Nach dem Ende der Holopräsentation herrschte zunächst einmal betretenes Schweigen, das sich nach kurzer Zeit in ein sich überstürzendes Gemurmel, das sich wie das Summen eines Bienenschwarmes anhörte, verwandelte und erst durch das energische Eingreifen des Vorsitzenden zur Ruhe kam.

Er fragte in die Stille hinein: „Ist die Quelle zuverlässig?“ Atil nickte nur und berichtete dann über ihr Zusammentreffen mit P´teh, einem Sirianer aus alter Familie, der dem Vorsitzenden und dem Rat nicht unbekannt und der Gruppe um Goliath herum schon immer ein Dorn im Auge war. Er war bekannt für seine schonungslose Offenheit und Ehrlichkeit, die manchmal ein wenig über das Ziel hinausschoss und gepaart mit etwas mehr Diplomatie sicher noch bessere Ergebnisse bringen würde. Damit war er auch dem Hohen Rat schon so manches Mal auf die Füße getreten, wenn dieser in Lobhudelei und Selbstbeweihräucherung versunken war. Atil war bei ihren Recherchen im Netz auf ihn aufmerksam geworden und eines war sicher, er würde sich niemals in den Dienst von Goliath stellen. Diese Quelle war also absolut vertrauenswürdig und darum die Ergebnisse nur noch schockierender.

Nachdem dieses nun geklärt war wurde beraten, wieweiter verfahren werden sollte. Das Gremium kam zu der Auffassung, das Atil in Zukunft mit P´teh zusammen arbeiten sollte.