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Zur Jahreswende 3819/20 beginnt sich die Machtkonstellation in der Galaxis Manam-Turu drastisch zu verändern. Atlans Hauptgegner, der Erleuchtete, der vor Jahresfrist Alkordoom verließ, um hier, an seinem Ursprungsort, sein Kunstgeschöpf EVOLO zu vollenden, ist nicht mehr. Auch wenn Atlans größter Gegner nicht mehr existiert, die Lage in Manam-Turu ist deswegen noch lange nicht bereinigt. EVOLO ist im Februar 3820 bereits stärker, als der Erleuchtete es jemals war. Und das mächtige Psi-Geschöpf macht alle Anstalten, in die Fußstapfen seines Schöpfers zu treten. Welche Gefahr für Manam-Turu EVOLO darstellt, hat bereits sein Wirken auf der Welt der Kaytaber gezeigt. Und dieser Trend wird noch verdeutlicht durch die Tatsache, dass EVOLO sogar auf Aklard unbemerkt unheilvolle Manipulationen vornehmen konnte. Atlan indessen, der es im Zuge seiner künftigen Maßnahmen gegen EVOLO und das Neue Konzil für notwendig hielt, erneut den Planeten der Glückssteine anzufliegen, ist bei dem auf Cirgro herrschenden Psi-Chaos mit seinen Gefährten in eine bedrohliche Lage geraten. Niemand außer Anima erhält davon Kenntnis. Als einzige empfängt sie Atlans gedankliches Notsignal. Es ist DER RUF DES RITTERS ...
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Veröffentlichungsjahr: 2012
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Nr. 758
Der Ruf des Ritters
Mit der STERNENSEGLER unterwegs
von H. G. Ewers
Zur Jahreswende 3819/20 beginnt sich die Machtkonstellation in der Galaxis Manam-Turu drastisch zu verändern. Atlans Hauptgegner, der Erleuchtete, der vor Jahresfrist Alkordoom verließ, um hier, an seinem Ursprungsort, sein Kunstgeschöpf EVOLO zu vollenden, ist nicht mehr.
Auch wenn Atlans größter Gegner nicht mehr existiert, die Lage in Manam-Turu ist deswegen noch lange nicht bereinigt. EVOLO ist im Februar 3820 bereits stärker, als der Erleuchtete es jemals war. Und das mächtige Psi-Geschöpf macht alle Anstalten, in die Fußstapfen seines Schöpfers zu treten.
Welche Gefahr für Manam-Turu EVOLO darstellt, hat bereits sein Wirken auf der Welt der Kaytaber gezeigt. Und dieser Trend wird noch verdeutlicht durch die Tatsache, dass EVOLO sogar auf Aklard unbemerkt unheilvolle Manipulationen vornehmen konnte.
Atlan indessen, der es im Zuge seiner künftigen Maßnahmen gegen EVOLO und das Neue Konzil für notwendig hielt, erneut den Planeten der Glückssteine anzufliegen, ist bei dem auf Cirgro herrschenden Psi-Chaos mit seinen Gefährten in eine bedrohliche Lage geraten.
Anima – Die Orbiterin vernimmt den Ruf ihres Ritters.
Goman-Largo – Der Modulmann macht eine Entdeckung.
Neithadl-Off – Die Parazeit-Historikerin bekommt ein Geschenk.
Nussel
Bericht Anima
Der Schrei riss mich aus meiner Lethargie.
Ich hatte irgendwo zwischen dem fünfzigsten und dem hundertsten Stockwerk eines Komplexes aus zahllosen mit- und ineinander verschachtelten Bauelementen einen Schlafplatz gefunden und meiner Erschöpfung und Müdigkeit nachgegeben.
Das war vor etwa zehn Stunden gewesen, wie ich nach einem Blick durch die fünf dreieckigen, schmutzigen Fenster des dreieckigen Zimmers schätzte. Draußen herrschte die Dunkelheit der Nacht, nur vage aufgehellt vom Sternenhimmel der Galaxis Manam-Turu.
Ich rieb mir den Schlaf aus den Augen und lauschte angespannt.
Vergeblich.
Der Schrei wiederholte sich nicht.
Ich überlegte, ob ich mich wieder hinlegen und weiterschlafen sollte. Ich fühlte eine Müdigkeit, die wohl aus der Hoffnungslosigkeit kam. Hartmann vom Silberstern war für immer vergangen. Das wusste ich seit meinen (wenn auch viel zu spärlichen) Kontakten mit Guray genau. Zwar war etwas von meinem früheren Ritter und auch etwas von mir damals zurückgeblieben und inzwischen in Guray aufgegangen, aber eine Wiedergeburt daraus war nicht möglich.
Nur ich existierte weiter.
Ich wollte, ich wäre damals ebenfalls vergangen beziehungsweise in Guray aufgegangen – oder ich könnte jetzt noch in Guray aufgehen. Doch nichts von dem allem war mir vergönnt. Ich schien dazu verurteilt zu sein, hilflos auf Barquass umherzuirren und das Vergangene zu betrauern.
Goman-Largo und Neithadl-Off verstanden mich auch nicht.
Sie versuchten nur immer, mich dazu zu überreden, Barquass zu verlassen. Vor allem der Spezialist der Zeit war ein ruheloser Geist. Manam-Turu hatte ihm nun schon so viele Abenteuer geboten und Hinweise auf sehenswerte Welten und Völker gegeben – und doch verlor er niemals sein Hauptziel aus dem Sinn: festzustellen, ob es die vom Orden der Zeitchirurgen noch gab und wenn, sie zu bekämpfen – sowie nach Spuren seines Volkes zu suchen und Ermittlungen über die Zeitschule von Rhuf anzustellen, an der er vor vielen Jahrtausenden oder Jahrhunderttausenden ausgebildet worden war.
Ich rappelte mich auf, stakste durch die trockenen Pflanzenfasern, die den Boden des Zimmers kniehoch bedeckten und früheren Bewohnern wahrscheinlich als Schlafpolster gedient hatten, und blickte durch eines der Fenster.
Mich fror.
Aber nicht etwa, weil die Temperatur hier drinnen zu niedrig gewesen wäre. Mich fror, weil mich der Anblick erschütterte, der sich meinen Augen bot.
Das war die Stadt Barquass, zweifellos.
Aber es war nicht die Stadt Barquass, wie ich sie bei meiner ersten Ankunft kennen gelernt hatte, und auch nicht die, die sie noch vor zirka sechs Wochen gewesen war.
Mit ihr hatte sie ungefähr soviel gemein wie ein Skelett mit dem springlebendigen Lebewesen, das es einmal gewesen war.
Barquass war tot und leer – und zur Zeit war es außerdem noch dunkel.
Ich kam mir verlassen und nutzlos vor.
Ich hämmerte mit den Fäusten gegen das Glasplastik des Fensters.
»Guray!«, schrie ich. »Melde dich! Ich bin es, Anima! Ich will dir helfen. Was ist mir dir los? Warum schweigst du? Ich weiß doch, dass du da bist.«
Es war zwecklos.
Ich schluchzte.
Es war mir unbegreiflich, warum sich Guray nicht meldete. Er musste doch inzwischen genau wissen, wer ich war und dass er von mir nichts zu befürchten hatte. Außerdem war er allgegenwärtig. Er steckte in Pflanzen, Tieren, Felsen und Gebäuden – zumindest aber in einem Teil dessen, was den Planeten Barquass bedeckte.
Im Grunde genommen war Guray groß und mächtig, aber sein Mut war so klein wie der einer Maus in einem Tigerkäfig.
Trotz packte mich.
Ich spie gegen die Fensterscheibe (vielleicht war sie auch ein Teil von Guray). Erschrocken rieb ich den nassen Fleck mit dem Ärmel trocken. Ich wollte Guray ja nicht kränken.
Verbittert starrte ich hinaus, über die künstlichen Hügel der Gebäudekomplexe, die sich hier im Zentrum der Stadt teilweise bis zu tausend Metern hoch auftürmten. Aus zahlreichen Fenstern fiel bleicher Lichtschein. Aber es wäre ein Trugschluss gewesen, dort Bewohner zu vermuten. Alle Piraten und auch alle anderen Bewohner hatten die Stadt und den Planeten verlassen, als Guray sie nicht mehr daran hinderte.
Ich hatte gleich gewusst, was die unheimliche Stille zu bedeuten hatte, die sich damals über den Planeten gelegt hatte. Es war die Stille der Atemlosigkeit von Guray gewesen – und atemlos war Guray geworden, weil ihn ein mächtiger psionischer Impuls aus dem All erreicht hatte.
Der Impuls, der den Beginn der Entscheidungsschlacht zwischen EVOLO und dem Erleuchteten ankündigte und damit das große Spiel um Gurays Schicksal.
Denn eines war sicher.
Wer immer diese Schlacht für sich entschied, der würde nach Barquass kommen, um auch hier zu triumphieren und in gewisser Weise den Kampf zu beenden, der vor unendlich langer Zeit zwischen Hartmann vom Silberstern und Vergalo getobt hatte.
Ich war bereit, das Panier aufzunehmen, das meinem sterbenden Ritter damals entglitten war – und ich war bereit, zu siegen oder zu sterben.
Etwas polterte.
Ich fuhr herum.
In meinem Bewusstsein jagten sich die Gedanken.
Ich erinnerte mich, dass ich über Treppen und Treppchen, Gassen und Gässchen, Brücken und Brückchen an diesen Ort gekommen war. Eines der krummen Treppchen endete genau vor der Wohneinheit, in der ich mich befand – und sie war schadhaft, so dass ich auf ihr gestrauchelt war. Dabei hatte ich ein polterndes Geräusch verursacht.
So eines, wie ich es jetzt gehört hatte!
Jemand war draußen!
Ich schrie, stürmte auf die Tür los, riss sie auf und sprang den Feind an, der sich über die Treppe angeschlichen hatte, um mich meuchlings zu ermorden.
Allerdings war der Feind nicht nur unsichtbar, sondern auch masselos, so dass ich durch ihn hindurchfiel und ziemlich albern auf den Stufen landete.
Es raubte mir die Fassung.
Als ich wieder zu mir fand, saß ich auf der schmalen, krummen Treppe und lachte hysterisch.
Ich war auf einen eingebildeten Feind hereingefallen.
Mein Lachen blieb mir in der Kehle stecken, als ich schräg über mir zwei glühende Kohlen grünlich in der Dunkelheit glimmen sah.
Ein Dämon!
Ich rührte mich nicht, sondern durchbohrte die Dunkelheit mit den Blicken – und senkte beschämt den Kopf, als ich feststellen musste, dass der vermeintliche Dämon ein Nachtvogel war, der mit aufgeplustertem Gefieder auf dem wackligen Treppengeländer hockte und mit riesigen Pupillen das Restlicht verstärkte.
Unwillkürlich musste ich an Urg denken, den großen flügellosen Vogel, dem ich damals, als Guray verrückt spielte, begegnet war. Es gab ihn nicht mehr. Manchmal war ich in den letzten Wochen versucht gewesen, den Keller aufzusuchen, in dem ich ihn zum ersten Mal gesehen hatte. Ich war immer wieder davon abgekommen. Zu groß war die Angst vor einer Enttäuschung gewesen, denn ich hatte damals gesehen, dass Urg nicht in die Kornkiste zurückgeklettert war, wie er mich hatte glauben machen wollen, sondern dass er sich dicht davor in Luft aufgelöst hatte.
Was das bedeutete, war eigentlich völlig klar. Aber ich wollte es nicht wissen.
Wieder polterte es.
Ich sprang hoch und blickte mich um, am ganzen Körper zitternd vor Zorn, Furcht und Enttäuschung.
Die gewundene Treppe, auf der ich stand, löste sich aus ihren Halterungen und schwankte zirka zwanzig Meter weit nach rechts. Dadurch verlor sie den Kontakt mit dem Mauerwerk der anliegenden Wohneinheiten.
Ich stand plötzlich auf einem schwankenden, knarrenden und verdächtig knacksenden Gebilde – ungefähr hundert Meter über den flachen Dächern der tiefer liegenden Wohnkomplexe.
Und plötzlich verflogen der Zorn, die Furcht und die Enttäuschung.
Ich hörte und sah nichts mehr von den »normalen« Wahrnehmungen, sondern spürte nur mit übersinnlicher Eindringlichkeit die unmittelbare Nähe Gurays.
»Ich verstehe dich!«, rief ich laut, obwohl ich wusste, dass er der akustischen Wahrnehmung nicht bedurfte. »Du bist für mich wie ein Bruder.«
Ein Wetterleuchten tanzte lang anhaltend über einen Horizont. Unheimlich langsam schwang die Treppe zurück und rastete in ihren Halterungen ein.
Ich stürzte und blieb liegen – und versuchte, das geistig zu verarbeiten, was gleichzeitig mit dem Wetterleuchten auf mich eingestürmt war.
Der mentale Schrei Gurays, der seine Angst vor EVOLO ausdrückte, die Angst vor dem Geschöpf der Finsternis, das über den Erleuchteten gesiegt hatte und nunmehr die letzten Hindernisse beseitigen wollte, die seiner Ausbreitung im Wege zu stehen schienen.
*
Nur allmählich beruhigte ich mich wieder.
Seltsamerweise war es nicht etwa neuerwachte Hoffnung, die mir meine ruhige Überlegung zurückgab. Ganz im Gegenteil, es war die sichere Gewissheit des Ausgeliefertseins an den Sieger der kosmischen Auseinandersetzung.
Die Lage war so schlimm, dass sie nicht mehr schlimmer werden konnte.
Das dachte ich jedenfalls, bis ich die Wiederholung jenes Schreies hörte, der mich erst vor kurzem aus dem Schlaf gerissen hatte.
Und als mir klar wurde, dass er keineswegs mit dem mentalen Schrei Gurays identisch war.
Es durchfuhr mich wie ein elektrischer Stromstoß.
Dieser Schrei, der mich geweckt hatte, und seine Wiederholung waren keine unartikulierten Angstschreie, sondern artikulierte Rufe.
Hilferufe!
Mein Ritter hatte gerufen!
Ich spürte es überdeutlich, denn mein Orbiterinstinkt hatte angesprochen – und der konnte nur dann ansprechen, wenn ich einen Ruf von meinem ureigensten Ritter empfing.
Von Atlan!
Ich schloss die Augen und kämpfte einen inneren Kampf.
Etwas in mir wollte mir weismachen, dass es nicht Atlan, sondern Hartmann vom Silberstern gewesen war, der nach mir gerufen hatte – und zwar der Teil meines ersten Ritters, der sich als unsichtbare psionische Nukleonladung in den Atomen verteilt hatte, aus denen Guray bestand (und zwar ungefähr in dem Verhältnis, in dem sich ein Stäubchen Ruß zu einer kosmischen Dunkelwolke verhielt).
Aber ich wusste vom ersten Moment an, dass nicht dieses ohnmächtige Stäubchen nach mir gerufen hatte, sondern das lebendige Kraftpotenzial Atlans.
Der Arkonide befand sich in Gefahr!
Ich kroch auf allen vieren die Treppe hinauf und wieder in den Raum mit dem dreieckigen Grundriss hinein, dabei immer wieder den Namen meines zweiten Ritters flüsternd.
Es war sinnlos, was ich tat.
In dem Raum befand sich nichts, was ich dort zurückgelassen hatte, und nichts, was mir irgendwie weiterhelfen konnte. Meine Handlungen waren lediglich Reaktionen meines Unterbewusstseins auf die geistige Verarbeitung meiner Erkenntnis, dass ich zu lange schon versucht hatte, möglichst alle Gedanken an Atlan zu unterdrücken und mich statt dessen mit Erinnerungen an meinen ersten Ritter zu quälen.
Es war eine selbstzerstörerische Quälerei gewesen. Das wurde mir im Nachhinein klar, und mir wurde auch klar, dass ich daran zugrunde gegangen wäre, hätte ich mich nicht aus diesem Teufelskreis befreit.
Das hieß, eigentlich war ja nicht ich es, der sich aus dem Teufelskreis befreit hatte, es war Atlan gewesen, der den Anstoß dazu gegeben hatte.
Stöhnend wühlte ich mich aus den Pflanzenfasern, kroch zur Tür, öffnete sie und blickte verzweifelt hinaus in die Nacht.
Atlan war in Gefahr – und ich musste ihm helfen.
Aber wie sollte ich ihm helfen, wenn ich nicht den geringsten Anhaltspunkt dafür hatte, wo er sich aufhielt?
Ich rappelte mich hoch und betrat die Treppe.
Sie schwankte erneut, schwenkte aber diesmal nicht aus, sondern blieb in ihren Halterungen liegen.
Ich tastete mit der rechten Hand nach dem wackeligen Geländer, legte die Hand darauf und stieg Stufe um Stufe hinab.
Wenn ich nicht wusste, wo sich Atlan befand, musste ich ihn suchen – und wenn ich keine Ahnung hatte, wo ich mit der Suche beginnen sollte, musste ich da beginnen, wo ich gerade war.
*
Ich überquerte gerade eine schmale, schwankende Hängebrücke, die zwischen zwei vorspringenden Bauelementen gespannt war, als der Wind aufkam.
Es war ein eisiger Wind.
Ich hastete über die Brücke und suchte in den jenseitigen Bauelementen nach einem Eingang. Aber ausgerechnet jetzt, wo ich Schutz vor dem Eiswind gebraucht hätte, fand ich keinen. Es wurde immer kälter. Meine Augen tränten; mein Knochenmark schien zu erstarren.
Halb lief, halb rutschte ich eine steile Treppe hinunter. Über mir wurde es dunkel. Es schien, als gingen die Sterne aus, aber natürlich bezog sich der Himmel lediglich mit Wolken. Die Sicht wurde katastrophal. Allerdings stieg die Temperatur wieder an. Sie blieb zwar noch unter dem Gefrierpunkt, aber die Luft stach nicht mehr wie mit Eisnadeln in die Haut.
Am unteren Ende der Treppe stolperte ich und fiel hin. Noch im Fallen sah ich in einem von rechts aus einem Fenster kommenden blassen Lichtkegel die verstreute Landgang-Ausrüstung einer ganzen Gruppe von anscheinend hominiden Raumfahrern.
Während ich mich wieder erhob, musterte ich die Gegenstände. Ich fand nichts darunter, was ich gebrauchen konnte. Aber die Ausrüstung erinnerte mich wieder an die Piraten, die bis zur Krise Gurays auf Barquass gelebt hatten und die Hals über Kopf geflohen waren, als ihr »Schutzpatron« sie nicht mehr daran hindern konnte.
Ob sie wohl jemals zurückkehrten?
Es sah nicht danach aus.
Guray hatte sie während seiner Krise das Fürchten gelehrt – und die Furcht saß ihnen anscheinend noch so tief in den Knochen, dass sie sich in absehbarer Zeit nicht wieder zurücktrauen würden.
Was Gurays Selbstvertrauen auch nicht gerade stärken würde!
Aber darum durfte ich mich im Moment nicht kümmern. Ich drehte mich im Halbkreis und versuchte, mich bei dem spärlichen Licht, das aus dem Fenster fiel, zu orientieren.
