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Prinz Hiram von Pradeira gilt nach dem Tod seines Vaters als ungeeignet, König zu werden.
Aber als direkter Nachkomme der Götter können nur die seiner Blutlinie regieren. Um einen Bürgerkrieg zu vermeiden, stimmt er zu, mit jedem der Prinzen der anderen Adelsgeschlechter des Königreichs ein Kind zu haben, damit sein Erstgeborener und Erbe den Thron von demjenigen erben kann, der ihn gezeugt hat.
Dies ist keine Romanze.
*Ein erniedrigter Prinz.
*Mehrere Männer, die besagten Prinzen ficken (als Teil einer politischen Lösung, die er ausgehandelt hat).
*Feminisierung, Schwangerschaft.
*Unangenehme medizinische Untersuchungen.
*Öffentlicher Sex.
*Erniedrigung und Körperdysphorie.
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Seitenzahl: 70
Veröffentlichungsjahr: 2019
N.Y. Lysk
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Übersetzung von Matilda Hayden
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Copyright 2019
[Erste Ausgabe]
[Erotische Literatur]
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Copyright-Seite
Auf Befehl der Götter
Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Epilog
Die Mitgift seines Bruders
Andere Bücher von N.J. Lysk | Website – Mailingliste – Lovely Books Profil – Twitter – Facebook – Instagram | Die Tief in der Dunkelheit Serie (N.Y. Lysk):
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Verflochtene Schicksale Serie:
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Bilinguale Ausgaben:
Anthologien (English):
Über den Autor
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MIT HERZLICHEM DANK an meine Beta Dana Arab!
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PRINZ HIRAM VON PRADEIRA gilt nach dem Tod seines Vaters als ungeeignet, König zu werden. Aber als direkter Nachkomme der Götter können nur die seiner Blutlinie regieren. Um einen Bürgerkrieg zu vermeiden, stimmt er zu, mit jedem der Prinzen der anderen Adelsgeschlechter des Königreichs ein Kind zu haben, damit sein Erstgeborener und Erbe den Thron von demjenigen erben kann, der ihn gezeugt hat. Dies ist keine Romanze.
Ein erniedrigter Prinz.
Mehrere Männer, die besagten Prinzen ficken (als Teil einer politischen Lösung, die er ausgehandelt hat).
Feminisierung, Schwangerschaft.
Unangenehme medizinische Untersuchungen.
Öffentlicher Sex.
Erniedrigung und Körperdysphorie.
Prinz Hiram unterdrückte alle verbleibenden Zweifel und betrat das Podium in der Mitte des großen Königssaals. Er konnte den leeren Thron am Ende des Raumes sehen, auf dem vor nicht allzu langer Zeit sein Vater gesessen hatte. Allerdings wurde jegliche Trauer, die er für den alten Herrscher, den er kaum kennengelernt hatte, bevor er an einem ausländischen Hof studieren durfte, von schierem, unverdünntem Horror überlagert.
Er war aufgezogen worden in dem Wissen, dass diese Pflicht sein von Gott gegebenes Geburtsrecht war. Die Pflicht, sein Volk zu führen. Auf diesem Thron zu sitzen.
Alles für seine Untertanen zu tun.
Sogar das hier.
"Bitte setzt Euch auf das Bett, Euer Gnaden", sagte einer der anwesenden Priester mit einer Verbeugung.
Die Zeremonie erschien angesichts dessen, was von ihm verlangt wurde, noch absurder, und trotzdem war sie notwendig. Das Ritual besaß seine eigene Art von Magie, eine Sitte, die so oft wiederholt worden war, dass sie zum Gesetz wurde.
Er setzte sich auf das Bett, hielt seinen Rücken gerade und legte die Hände in seinem Schoß übereinander. Das Letzte, was er wollte, war, zu verraten, wie er sich fühlte. Der Rat hatte gesprochen, ihn nach Hause zum Totenbett seines Vaters gerufen und dann entschieden, dass er selbst kein geeigneter König war.
Es gab keinen geeigneten König, keinen, auf den sich die sieben Königshäuser des Rates einigen konnten. Deshalb hatte der Rat verfügt, dass Gott siegen würde, wo Menschen versagt hatten.
Hiram gehörte dem reinsten königlichen Stamm an, war ein Nachfahre von König Ariel Ben, welcher von Gott auserwählt worden war. Trotz seiner eigenen Unfähigkeit, das Königreich, für dessen Herrschaft er geboren worden war, zu führen, wurde sein Blut dennoch benötigt. Seine Kinder würden ihm nachfolgen, auch wenn er seinem Vater nicht folgte. Hiram erinnerte sich an die Worte des Ratsvorstandes, die eindeutig Trost spenden sollten. Als wäre das möglich- Er atmete ein, dann wieder aus, langsam und so diskret wie möglich.
"Wenn Ihr so freundlich wärt, Euch zurückzulehnen, Euer Gnaden", bat der Begleiter, seine eigenen Augen gesenkt.
Hiram antwortete nicht, sondern stand einfach auf, was den Mann einen Schritt zurück stolpern ließ. Die Priester hielten die Augen gesenkt, wie es sich gehörte, aber er hörte sie trotzdem scharf einatmen, als er seine Tunika löste und sie über seine Schultern gleiten ließ.
Er trat aus dem Stoff auf dem Boden, so aufrecht wie immer - er war sein ganzes Leben lang nackt vor Dienern gestanden, rief er sich in Erinnerung; das war nicht anders.
Er erreichte das Bett auf dem Podium, richtete eines der Kissen und setzte sich zuerst hin. Erst dann lehnte er sich zurück.
Das Unbehagen im Raum war spürbar und Hiram genoss es, da es in diesem Moment kaum noch etwas anderes gab, das ihn tröstete. Als wäre es sein Stichwort gewesen, trat einer der Priester – er konnte sie kaum voneinander unterscheiden, da sie sich die Köpfe rasiert und die Augen auf den Boden gerichtet hatten – mit einem Kelch nach vorne.
Der Prinz streckte seine Finger aus, wobei er kaum die Hand von der Liege hob und sofort wurde der Becher in seine Handfläche gedrückt. Er schloss seine Finger darum und verbarg, dass sein Herz begonnen hatte, wie das eines panischen Tieres zu schlagen, indem er vorgab, in die Mischung zu starren, die er trinken sollte.
Sie sah nicht nach viel aus, kaum ein Hauch von Violett im klaren Wasser. Das konnten auch zerdrückte Beeren sein, die beigemischt wurden, um den Geschmack angenehmer zu machen.
Sie sah sicherlich nicht so aus, als könne sie einen Mann töten.
Es war keine Zeit, um zu zögern, und die Aufgabe würde nicht weniger unangenehm werden, also hob er den Becher an die Lippen und trank. Er ließ sich keine Zeit, um mehr als seine Kühle zu spüren, bis er fertig war. Ein Diener eilte nach vorne, um ihm den Becher aus der Hand zu nehmen, sonst hätte er ihn vielleicht fallen lassen, aber dafür waren die Diener da – ein Prinz war nichts als ein Mann, aber er musste so aussehen, als wäre er viel mehr als das.
Der Schmerz traf ihn so plötzlich, dass er stöhnte. Er war vom Hofarzt davor gewarnt worden, aber er war immer gesund und stark gewesen, und der schlimmste Schmerz, den er erlebt hatte, war der Sturz vom Pferd gewesen. Das hier glich nicht dem Gefühl eines gebrochenen Armes; es war, als wäre sein Inneres in Brand gesteckt worden, während es sich umeinander schlang.
Er rollte sich auf die Seite, seine Hände zu Fäusten geballt, um das Zittern zu minimieren, und brachte ein Geräusch hervor, das hauptsächlich ein Atemstoß war und sein Gesicht trotzdem brennen ließ.
