Erhalten Sie Zugang zu diesem und mehr als 300000 Büchern ab EUR 5,99 monatlich.
Heute leben wir in einer Welt voll Oberflächlichkeit und Naturferne, einer Ferne von uns Selbst. Der Blick nach innen bringt zum Nachdenken, Nachsinnen und Nachspüren und somit zu einer reichen inneren Welt. Diese zu verstehen heißt sich selbst und die äußere Welt besser zu verstehen und kann helfen, wieder mehr in Kontakt mit uns selbst zu kommen. Gedichte und Bilder, die in seelische Tiefen führen, berühren und anregen zum Eintauchen und Nachsinnen. Sie führen jenseits des oberflächlichen Lebens zu den bewegenden Landschaften der Seele.
Sie lesen das E-Book in den Legimi-Apps auf:
Seitenzahl: 79
Veröffentlichungsjahr: 2017
Das E-Book (TTS) können Sie hören im Abo „Legimi Premium” in Legimi-Apps auf:
Einleitung
Vorwort
MYSTIK
Die tiefe Schau
Fließen
Das Band
Erwachen
Die Quelle in mir
Rückverbindung
Dichten
Der Klang der Stille
Kreise
Das große Geheimnis
Gipfelerfahrung
Liebe
Menschenseele
Wasser
Meer
Der Wind weht
Feuer
Der Wald
Orte der Kraft - Megalithen
Komet
Sternenstaub
Vision
Charon
Der Göttliche Tänzer
SEELENFENSTER
Die Kraft in mir
Selbst Bewusst Sein
Manchmal schau ich zurück
Zerrissenheit
Es gibt Tage
Schatten
Düster Gedanken
Klarheit
Wehmut
Trauer und Schmerz
Illusion
Einsamkeit
Schmerzlicher Abschied
LIEBE SEHNSUCHT ENTTÄUSCHUNG
Was ist das bloß
Oh meine Liebste
Abendstern
Kann dich nicht vergessen
Enttäuschte Liebe
Herzenssprache
Meine blaue Blume
Erinnerungen und Abschied von K
Gefühlsstürme
Das fremde Mädchen
TRAUMA & HEILUNG
Die Erinnerungen kommen zurück
Das Böse im Menschen
In mir lebet eine Kraft
Der befreiende Schrei
Ich weine um so viel
Vom Dunkel ins Licht
SEELENEINBLICKE DES BEGLEITERS
Lebensbegleiter
Menschen Wege und Schicksal
Loslassen
Der kraftvolle Weg
Jenseits der Täuschung
Wer bist du?
Es ist noch was zu tun
Es ist alles gesagt
Schichten
Du bringst mich um den Verstand
Die Bärin
Festgefahren
Ich bin nicht dein Feind
Kontrolle statt Leben
So lebe dein Leben
Lebenssinn
Lebensaufgaben
Abschied-Übergang-Neubeginn
Stagnation
Schuld
Lebenskarussell
SEELEN RESONANZEN
Die Welt ist im Wandel
Klare Quellen
Trübe Quellen
Heiterkeit
Freundschaft
Verrat
Verbitterung
Freude
Endgültigkeit
Unser oberflächliches Leben
Dunkle Mächte wachsen
Manche Menschen
Manchmal zweifle ich an dem Menschen
Hoffnung
Danksagung
Gedanken zu den Themen und Texten
Anhänge
"Schließlich fließen alle Dinge in einem großen Meer zusammen. Der Fluss entstand aus der großen Flut zu Beginn der Welt und läuft über die Steine durch den Keller der Zeit. Auf einigen der Steine sind zeitlose Regentropfen. Unter den Steinen sind Buchstaben, und einige davon sind Worte und manche davon werde ich wohl nie verstehen. Ich kann mich dem Wasser nicht entziehen.“ 1
Frei übersetzt nach Prof. Normann McLean. „Aus der Mitte entspringt ein Fluss, A River Runs Through“
Diese Worte von Norman McLean bewegten mich schon lange bevor ich das Schreiben und Dichten begann. Und dies ist im Laufe des Jahres 2013 im Laufe einer Arbeit mit einer, wie sich dann herausstellte, schwer traumatisierten Frau entstanden. Auf diese Weise konnte ich Ihr Herz erreichen.
So schrieb sie mir folgende Zeilen:
„Du mein Meer und tausend Gedanken, getragen von der Welle, gespeist aus kleinen Wasserperlen, mitten ins Herz“ Helwyn 2
Viele meiner Gedichte und Gedanken entstanden scheinbar mühelos, so wie ein Fluss aus einem tiefen Keller fließt. Ich schrieb in diesem inneren „Strom“ eine Vielzahl von mystischen und anderen Texten. Als ich danach las, was da entstanden ist, war ich des öfter sprachlos oder einfach nur berührt.
Ich danke den großen Geist, dem Allbewusstsein oder wie man das Höchste immer auch nennen mag, für diese Gabe.
Möge der Leser sich von diesen Gedichten und Texten berühren lassen und in die Tiefen der Seele führen.
„Wir haben den Weltraum erobert, aber nicht den Raum in uns.“
(George Carlin) 3
Heute leben wir in einer Zeit der Hektik, des Getrieben Seins. So bleiben wir oft im Oberflächlichen verhaftet. Viele von uns empfinden eine innere Leere und fehlender Tiefe. Bei einer Vielzahl von Menschen ist eine „Naturferne“ zu beobachten. Selbst in der freien Zeit hetzen viele Menschen durch die Natur oder gehen „lärmend“ hindurch.
Die Folge von Hast, Hetze, Stress zeigt sich so mit innerer Unruhe und Leere.
Der Blick nach innen, bringt uns wieder den nötigen Kontakt zu uns selbst. Der Blick für den eigenen Schatten und für das Licht bringt ein besseres Verständnis für sich und für andere. Mitgefühl und Verständnis wächst.
Carl Gustav Jung, der Schweizer analytische Psychologe formulierte dies so:
„Wer zugleich seinen Schatten und sein Licht wahrnimmt, sieht sich von zwei Seiten, und damit kommt er in die Mitte“
Meine Gedichte haben mich in die eigene Tiefe meiner Seele und so zu meinem Wesenskern geführt. Manche der Texte geben Verarbeitungen von inneren Prozessen wieder, andere führen in tiefere oder höhere Bereiche des Bewusstseins.
Einige der Texte eignen sich auch gut für Einstimmungen für Gesprächsrunden oder auch für Meditationen.
Sie laden zum Eintauchen in den inneren Kosmos ein. Lassen sie sich berühren und auch anregen zum Nachsinnen, Nachspüren und Nachdenken.
Mystik – Religio
Jenseits aller Alltagsthemen,
die uns sonst völlig gefangen nehmen.
An jenem Ort der inneren Stille,
jenseits von Verstand und Wille,
kommt die Seele an Orte,
jenseits von Schrift und Worte,
dort wo die Seele ruht auf dem Thron.
An jenen Ort, wo erklingt der Schöpfung Ton,
ergriffen das Herz in Freude singt
und die Tiefe des Seins vibrierend schwingt.
Hier wo alle Zeiten und Möglichkeiten,
einig und verbunden zusammen schreiten.
Hier strömt und ruht die wirkende Kraft.
Jene, welche all die Erscheinungen erschafft.
Im Alltagsgetriebe man oft vergisst,
Welche Reiche und Schätze man innen besitzt.
Hier an diesem Ort, sind wir nicht allein,
mit allem verbunden und die Seele ganz rein.
Alles in des Regenbogens Farben fließt,
dass Licht sich in kristalline Formen gießt.
Dort pulst diese lichte Dunkelheit,
die Leben erschafft und die Seelen befreit
von der Materie Schwere und Starrheit.
In der Mitte ruht die höchste Kraft,
hier ist der Quell der höchsten Macht,
der sich aus Liebe in die Welten ergießt,
alle Formen und alles Bewusstsein erschließt.
Des Lebens Fluss trägt uns durch Zeit und Raum.
Das Leben will nicht stocken, es will eines,
fließen.
So wie alle Flüsse ins Meer münden,
fließt unsere Seele in das unendliche Meer des
Nichts und Alles,
ins All Bewusstsein
Warum halten wir fest an Alten?
Oder wollen gegen den Strom schwimmen?
Warum meinen wir, dass alles schwer gehen muss?
Fließen ist Leichtigkeit,
Natürlichkeit.
Hingabe an den Fluss des Lebens,
Lebendigkeit, Tanz.
Wir können das Leben nicht kontrollieren,
sondern uns nur dem Leben hingeben.
Dann erwacht Spontanität
und Demut,
Liebe.
Dann beginnt der kosmische Tanz.
Wir bestehen fast ausschließlich aus Wasser,
was sollen wir sonst, außer fließen.
Meditation Gebete
unsichtbar und dennoch stark
und doch so fein und zart.
Nicht Ketten und beengen will seine Kraft,
es ist aus hellem Licht, so leicht wie Taft.
Es gibt uns Raum und auch die Zeit.
Es erinnert uns sanft und klar,
an das was wir sind
und dass was immer schon war.
Es spricht zu uns auf eine geheime Art
und sagt uns leise bestimmt, wacht auf.
Seid wachsam und klar, denn euer Weg
ist Ganz sein und Liebe, des Lebens Kern.
Und wisset, nehmt das Leben nicht zu ernst.
Stimmt die Saiten auf eurem Herzens Thron
und in euch wird erklingen der kosmische Ton.
Er trägt alles beschwingt und mit Eleganz.
Schwere weicht, der Tanz beginnt.
Erinnert Euch an das was Ihr seid.
Der heilige Plan, der in Euch lebt.
Und tanzt euer Leben mit Freude und Glanz.
Bringt euer Licht zu den Menschen im Land,
damit auch diese Heil werden wollen und Ganz.
Macht weit eure Herzen,
lasst strömen die Kraft,
welche in euch wohnt und alle glücklich macht.
Hört Ihr das wispern und Raunen bei Nacht?
Es ist diese Band das euch behütet und bewacht.
Es ist die Kraft die Euch verbindet und bewegt.
Am Rande unserer alltäglichen Welt,
erscheint ein Abgrund vor dem Himmelszelt.
Still verweile ich an diesem Rand.
Erinnerungen kommen, rieseln wie Sand.
Immer wieder endeten meiner Wege Lauf,
stand verzweifelt vor dem Abgrund und blickte auf.
Sah einen Vogel fliegen mit Anmut und Heiterkeit,
wie er den Abgrund querte mit Leichtigkeit.
So wünschte ich mir ein Vogel zu sein.
Ich sah zu den Wolken, wie sie ziehen dahin,
und wünschte, dass ich wie eine Wolke bin.
Ich sah eine Blume jenseits vom Abgrund blüh'n.
Wünschte eine Blume zu sein, mit Blättern so grün.
Da, in einem Moment des Selbstvergessen sein,
ward mein Herz leicht, wie eine Feder fein.
So zart wie ein Rose und klar wie die Luft.
Ich blicke auf und höre wie das Leben ruft.
Nur noch ein kleiner Sprung, der den Abgrund quert.
Ein winziger Spalt, zwischen Zeit und Ewigkeit.
Meine Seele befreit von Raum und Zeit.
Alles Ruhe und Stille und doch bereit.
Neues beginnt, das Leben sich regt,
das Dunkel weicht, die Sonne sich erhebt
Ich rufe laut in die verblichene Nacht:
Vater (Sonne), Mutter (Erde), euer Kind ist erwacht!
In mir sprudelt ein lebendiger Quell
er fließt so rein klar und hell.
Gespeist vom allerhöchsten Sein,
hält er Seele und Geist ganz rein.
Aus Ihm zu schöpfen, gibt mir Kraft.
Eins sein, mit der höchsten Macht.
Mit tiefsten Dank tauche ich ein,
in das wahrhafte lebendige SEIN.
Es ist für uns der allergrößte Segen,
wenn wir uns zur inneren Quelle hinbewegen
und jenseits aller unserer Egomasken,
jenseits von der Angst Grimassen,
erkennen können, die Verbundenheit mit Allem,
und Lebendigkeit einzieht in unsre Seele Hallen.
So bringen wir für uns und die ganze Welt,
