Aufbruch in Deine Freiheit - Thomas Weider - E-Book

Aufbruch in Deine Freiheit E-Book

Thomas Weider

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Beschreibung

Die Suche nach einem optimalen Job. Warum soll man, besonders als junger Mensch nicht nach dem Optimum streben? Der passende Arbeitsinhalt bietet das erfüllte Rückrat des Lebens. Dieses Buch beschreibt die Möglichkeiten einer selbstbestimmenden Arbeit als Schlüssel für Freiheit und Glück. Schüler, Auszubildende, Studenten und junge Arbeitnehmer sind primäre Zielgruppen des Autors. Die Option einer selbständigen Arbeit im In- oder Ausland gilt es als Leser für sich zu entdecken. "Ein Buch, das Mut und Kraft gibt auf dem Weg in die Selbstständigkeit." Dr. Raphael Silberzahn University of Sussex/UK "Das Buch inspiriert. Eine frische und ehrliche Darstellung des freien Berufslebens. Mir gefallen die optimistische Grundeinstellung und die offene Art des Autors." Roger Karns Manchester University/USA

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Seitenzahl: 92

Veröffentlichungsjahr: 2024

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Impressum

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek:

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie­.

Detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://www.d-nb.de abrufbar.

Alle Rechte der Verbreitung, auch durch Film, Funk und Fern­sehen, fotomechanische Wiedergabe, Tonträger, elektronische Datenträger und ­auszugsweisen Nachdruck, sind vorbehalten.

© 2024 novum publishing

ISBN Printausgabe: 978-3-99146-278-1

ISBN e-book: 978-3-99146-279-8

Lektorat: Thomas Ladits

Umschlag- & Innenabbildungen: Vanessa Trantes

Umschlaggestaltung, Layout & Satz: novum publishing gmbh

www.novumverlag.com

Zitate

Um an die Quelle zu kommen, muss man gegen den Strom schwimmen.

Konfuzius

Nur wenn du die Seiten wechselst, wirst du erfahren, was sich hinter dem Vorhang der Unternehmensbühne abspielt.

Thomas Weider

Buchrezensionen

„Ein Buch, das Mut und Kraft gibt auf dem Weg in die Selbstständigkeit.“

Dr. Raphael Silberzahn

University of Sussex/UK

„Das Buch inspiriert. Eine frische und ehrliche Darstellung des freien Berufslebens. Mir gefallen die optimistische Grundeinstellung und die offene Art des Autors.“

Roger Karns

Manchester University/USA

1 Einleitung

Es gibt eine Vielzahl von Gründen, aus denen dieses Buch entstanden ist. Hauptsächlich geht es mir darum, dich als Leser zu einer selbstständigen Tätigkeit zu animieren und dich ein wenig dazu zu bringen, über die enormen Vorteile nachzudenken, die mit dem Aufbau einer eigenen Firma verbunden sind. Natürlich kann nicht jeder selbstständig werden. Allerdings finden junge Leute, die zu Beginn ihrer beruflichen Laufbahn stehen, in den folgenden Kapiteln wichtige Hinweise und Antworten zur wichtigen und aus meiner Sicht richtigen Orientierung. Für ein erfülltes Leben, ein Leben mit Abenteuer und mit der Chance darauf, sich selbst zu verwirklichen in diesem Leben.

Als selbstständiger Unternehmer ist mir in den letzten Jahren bewusst geworden, dass junge Leute zu wenig animiert werden, über eine Selbstständigkeit nachzudenken. Was heißt es denn, nicht nur ein Unternehmen zu gründen, sondern auch selbst sich als Unternehmer zu verwirklichen? Für mich sind derartige Erlebnisberichte notwendiger Bestandteil einer modernen Ausbildung. Oftmals bereiten eine mehrjährige Ausbildungszeit oder Praktika darauf vor, Teil einer großen oder mittelgroßen Firmen zu werden. Später findet man dann seinen Platz in einem der verschiedenen Bereiche wie Marketing, Personal, Ein- und Verkauf oder Logistik. Doch was heißt es, eines Tages seinen eigenen Betrieb zu führen bzw. auf seinen eigenen beruflichen Beinen zu stehen? Ich sehe dieses Buch als kleinen Beitrag dafür an, die Anzahl der Interessenten zu erhöhen, die ernsthaft mit dem Gedanken spielen, eines Tages ihre eigene Firma zu führen.

Ich möchte zudem einen Teil meiner beruflichen, aber auch manche persönlichen Erfahrungen mit der nächsten Generation teilen. Für mich ist beides miteinander verwoben, da eine beruflich erfüllende Zeit auch eine abwechslungsreiche und spannende persönliche Zeit im Ausland mit einschließen kann. Eine Selbstständigkeit, verbunden mit einem Wohnungswechsel ins Ausland, kann sich wie in meinem Fall zu einer großen Chance entwickeln. Ohne die Risiken einer Selbstständigkeit zu verleugnen möchte ich dich als Leser ebenso animieren, den Blick über den deutschen Tellerrand hinaus zu werfen.

Dieses Buch richtet sich nicht nur an Studierende oder Hochschulabsolventen, sondern auch an Schülerinnen und Schüler und allgemein an junge Leute, die sich für das Thema der Selbstständigkeit interessieren. Ein zweiter Teil der Leserschaft sind Leute, die bereits Berufserfahrung in einem Unternehmen gesammelt haben und sich nun dafür interessieren, ihre Kenntnisse und Fähigkeiten als selbstständiger Unternehmer zu verwirklichen. Oftmals braucht es nur noch einen finalen Impuls, um Kraft für den Aufbruch in die Selbstständigkeit zu finden, völlig unabhängig vom akademischen Bildungsgrad, den aktuellen politischen Verhältnissen oder dem Inhalt der Selbstständigkeit.

Selbstständigkeit? Was bringt das mir? Wenn ich in wenigen Gedanken zusammenzufassen muss, was es mir bedeutet, eine eigene Firma zu führen, so kommen mir vor allem die mit der Selbstständigkeit verbundenen Freiheiten in den Sinn. Es war mir daher wichtig, dass das Wort „Freiheit“ im Titel dieses Buches steht. Und nun los, auf in die Freiheit!

2 Die MEGA-Vorteile

2.1 Der Weg zum Traumjob

Nach unserer Ausbildungszeit verbringen wir alle den längsten Teil unseres Lebens mit der sogenannten Arbeit. Arbeit, das steht nicht nur für Sicherheit, sondern ist für viele etwas Negatives oder sogar Abstoßendes.

Vielleicht hat dies mit der Art der Arbeit zu tun. Die Mehrheit der arbeitenden Bevölkerung schafft es leider nicht, einen für sich passenden Job zu finden. Noch nie gab es so viele verschiedene Arbeitsinhalte wie heute, auch aufgrund der technisch vernetzten und globalisierten Welt. Die theoretischen Voraussetzungen dafür, eine spannende, abwechslungsreiche Tätigkeit zu finden, waren nie besser.

Stichwort ‚Freiheit‘. Heutzutage entscheiden nicht mehr unsere Eltern über den anstehenden Berufsweg, sondern mehrheitlich die Jugendlichen selbst. Der beruflichen Freiheit scheinen keine Grenzen gesetzt. Jobs sind heutzutage so vielfältig, spezialisiert und auch in so vielen verschiedenen und neu entstehenden Bereichen angesiedelt, dass für die Mehrheit von uns eine passende Aufgabe dabei sein sollte. Es ist jedoch auch wichtig, Jugendlichen Hilfestellungen zu geben, um bei der Vielzahl der Möglichkeiten nicht den Überblick zu verlieren. Wahrscheinlich wird nicht gleich der erste Job die absolute Erfüllung darstellen, sondern nur einen ersten Baustein auf dem Weg zur möglichst idealen Tätigkeit. Wir leben nicht mehr in einer Zeit, in der man einen Beruf erlernt und in diesem Beruf dann bis zur Pension arbeiten wird. Dies kommt zwar manchmal noch vor, spannender ist es jedoch, die Suche, die Neugier und den Ehrgeiz nicht aufzugeben, eine noch besser passende Tätigkeit für einen selbst zu finden, und somit das Finden einer für einen selbst idealen Tätigkeit mittel- und langfristig im Auge zu behalten.

Somit kann man es erreichen, seines eigenen Glückes Schmied zu werden. Mit seiner Arbeit etwas Positives und Erfüllendes verbinden zu können hängt auch damit zusammen, nicht tagtäglich den Grund seiner Glücklosigkeit außerhalb von sich zu suchen, beispielsweise bei einem ungeliebten Chef oder bei vergebenen Chancen.

Ein großes Manko ist für junge Leute zum einen, dass man während der teilweise recht langen theoretischen Ausbildung nur unzureichend einen praktischen Einblick in die enorme Jobvielfalt vermittelt bekommt. Auch mit Mitte zwanzig kann man aufgrund von mangelnden praktischen Erfahrungen seine eigenen Stärken und auch Abneigungen selbst nicht gut genug einschätzen. Zudem weist einen sein eigenes Umfeld nicht unbedingt auf die heutigen Möglichkeiten hin. Risikoaversität und schlechte Erfahrungen von anderen sind weitere Faktoren, die einen oftmals beeinflussen. Aus meiner Sicht sollte man sich zu Beginn seiner Ausbildung primär die Frage stellen, welcher Tätigkeitsbereich einen reizt und gut zu einem passt. Das ist das A und O.

Meine Geschichte:

Thomas, Mitte 40, Unternehmer

Groß geworden bin ich selber in einem Land, das es heute nicht mehr gibt, der DDR.

Arbeit gab es in diesem Land für fast alle. Aber Freiheit? Davon gab es nicht so viel wie anderswo.

Die Auswahl, die uns heutzutage in Geschäften begegnete, gab es nicht. Aber das braucht man nicht unbedingt, um sich zu Hause wohl zu fühlen, Wärme, Geborgenheit, Natur, Abenteuer zu erleben. Nach der Wende, Anfang der 90er-Jahre, folgte ich meinem Interesse an Automobilen. Ich studierte Betriebswirtschaft, und bereits als Student machte ich meine ersten Erfahrungen beim Handel mit Autos. Ich erinnere mich auch heute noch an meinen ersten erfolgreichen Handel. Mir gefiel, wie es sich anfühlte, Erfolg zu haben, einen Kunden glücklich gemacht zu haben und dass ich auf meinem Bankkonto etwas Positives verbuchen konnte.

Später fing ich in einem bestehenden Automobilhandel-Unternehmen an. Ich lernte viel, merkte allerdings, dass ich manche Entscheidungen anders treffen würde, dass es mich reizte, selbst anzupacken, Initiative übernehmen wollte und Lust darauf hatte, selbst etwas zu kreieren.

Meiner Meinung nach sollte es bei der wichtigen Entscheidung einer Jobauswahl weniger darum gehen, welche positiven Nebeneffekte – wie z. B. ein kurzer Arbeitsweg oder eine relativ gute Bezahlung oder sichere Position – eine Arbeit kurzfristig bieten kann, sondern schlicht darum, dass ich in einem Bereich bin, in dem ich die tagtäglichen Aufgaben möglichst mit Freude, Interesse und einer positiven Einstellung angehen kann. Nur, wenn man in Bereichen tätig ist, in denen man seine eigenen Vorlieben und Neigungen einbringen kann, ist auch ein zufriedenstellendes Arbeitsgefühl langfristig möglich. Die angesprochenen Nebenbedingungen, wie ein kurzer Arbeitsweg, ein besseres Gehalt und Arbeitskonditionen ergeben sich im Anschluss mit Initiative und (Verhandlungs-)Geschick. Einen größeren Gehaltsscheck oder größere Autonomie kann man zum Beispiel dadurch erreichen, indem man etwas besser kann, etwas besser umsetzen kann, oder eine neue Technologie besser beherrscht. Auf den Arbeitsinhalt möchte ich später im Kapitel 3 noch näher eingehen.

Sobald einem klar ist, in welche berufliche Richtung es geht, sollte man versuchen, in diesem Umfeld Entscheidungsträger anzusprechen und Kontakte zu knüpfen. Das ist meiner Meinung nach auch völlig unabhängig von der Dauer oder Intensität der vorhergehenden Ausbildung. Je früher man die für einen selbst richtigen Weichen im Leben stellt, desto wahrscheinlicher ist es, dass man seine Karriere erfolgreicher gestalten kann und früher an angestrebte Positionen herankommt und erkennen kann, welche neuen Möglichkeiten das bevorzugte Arbeitsfeld einem bietet. Eine professionelle Arbeitseinstellung, verbunden mit einer zuversichtlichen Lebenseinstellung und passenden Kontakten, kann häufig mehr bewegen als eine mehrjährige theoretische Ausbildung ohne anschließende Anknüpfungsmöglichkeit.

Während der ersten Berufsjahre sollte man sich stets folgende Fragen stellen:

Zum einen, ob mir meine derzeitige Beschäftigung Möglichkeiten bietet, mich in meiner gewünschten Materie fortzubilden, sprich, bin ich in der Lage, meine fachlichen Kompetenzen auszubauen? Oftmals empfindet man den Ausbau seiner eigenen Fähigkeiten als sehr zweckmäßig und man ist bereit, unvorteilhafte Nebenbedingungen wie beispielsweise einen langen Arbeitsweg oder suboptimale Vorgesetzte zu akzeptieren.

Als Zweites geht es um die Verantwortung und den Verantwortungsspielraum. Bekomme ich Einblicke in neue Bereiche? Kann ich selbstständig kleinere Projekte leiten, ohne permanent überprüft zu werden? Hat die Firma Interesse daran, meine Verantwortungsbereiche auszubauen? Diese Frage ist wichtig, um nicht das Gefühl zu bekommen, auf der Stelle zu treten.

Der dritte, ebenfalls nicht ganz unwichtige Punkt, ist der Bereich der finanziellen Entlohnung. Empfinde ich mein Gehalt als angemessen? Habe ich das Gefühl, besser entlohnt zu werden bei längeren Arbeitszeiten? Wie vorher erwähnt soll eine zufriedenstellende Entlohnung nicht als positive Nebenbedingung angesehen werden, um nicht weiter nach seinem Traumjob zu suchen, sondern vielmehr sollte das Gehalt als ein drittes wichtiges Kriterium herangezogen werden, ob man noch an der für sich richtigen Position arbeitet oder es eventuell Zeit ist, sich eine neue Herausforderung zu suchen.

Kann ich mindestens zwei der drei Fragen mit ja beantworten, ist ein Verbleib in der aktuellen Position (noch) sinnvoll. Priorität hat die Antwort auf Frage eins.

Die andere Frage, die sich neben dem eigentlichen Arbeitsinhalt stellt, ist, ob man den Großteil seines Lebens für jemand anderen arbeiten möchte oder ob man Mut hat und den Schritt in die berufliche Selbstständigkeit wagt. Der Gestaltungsfreiraum als angestellte Person ist in der Regel recht stark begrenzt. Ich denke, man sollte junge Leute darüber offen informieren, dass die berufliche Flexibilität mit dem Alter abnimmt, dass die gut bezahlten Jobs mit viel Verantwortung und Freiräumen extrem begrenzt sind, und wenn man einen perfekten Job ausüben möchte, man sich selber darum bemühen und darauf hinarbeiten muss.

Wenn gut 90 % der Arbeitnehmer in ihrer Berufswahl nicht zufrieden sind, sollte man den jungen Leuten im Vorhinein die Möglichkeit einer Selbstständigkeit besser erläutern und ihnen klar machen, dass sie sich über eine Selbstständigkeit ihren eigenen Beruf mit möglichst idealen Charakteristika zusammenstellen können.

Mut ist der Zauber, der die Träume zur Wirklichkeit werden lässt!

Lebensweisheit

2.2 Freiheit

Freiheit ist eines der wertvollsten Güter, di