Aus einem Dezennium - Stefan Deleski - E-Book

Aus einem Dezennium E-Book

Stefan Deleski

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Beschreibung

Lyrische Blütenlese eines Debütanten aus den ersten zehn Jahren. »... hinter meinen Lidern blühen Wälder, welche meeresgleich in Stürmen wogen ...«

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Seitenzahl: 20

Veröffentlichungsjahr: 2014

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Inhaltsverzeichnis

I APOTHEOSE

SCHATTEN

FLAMMEN

AUFSTIEG

II NORDWINTER

IM SCHNEE UNTER BIRKEN

SCHÖPFUNGSFUNKEN

WOLFSGESTIRN

VISION VON FENRIR UND TYR

HIBERNISCHE LANZEN

STIMMEN IM WIND

VERBUNDENHEIT

III WIRRSAL

MYTHENSCHERBEN

WURZELWERK

WANKENDE WIRKLICHKEIT

WAS WAR?

FRAGEN

GEISTGEWALT

BRÜCKEN ZWISCHEN WELTEN

IV LUZIDITÄT

IN EISEN

VOM HASSEN UND TRAUERN

MIT KALTEM SCHWERT

BLENDUNG

SONNENBLICK

EURE HELLEN NÄCHTE

GOTTMENTALITÄT

V GEISTFLACKERN

WEIT AUFGERISSENE AUGEN

TRAUMGENÄHTE KLEIDER

LIMBISCHER SYSTEMFEHLER

UNVERSÖHNLICH

SPIN

MENSCHENSTAUB

WELTFLUCHT

VI MARTYRIEN

KINDERSCHERBEN

LEERER TRIEB

INDIFFERENT

BESUCHE

SCHREIE

MIT QUARZGEFÜLLTEN FÄUSTEN

AN EINEN HEILLOSEN

VII NICHTIGKEIT

SIEBEN EINSAMKEITEN

IN DEN WIDERBILDERN

MENSCHFRAGMENT

FASSADEN

TORHEIT, ZWANG UND WAHNESWEBEN

KÖNIG

SCHWARZ AUS WEISS

VIII BEGREIFEN

KLEINE WORTE

STILLES LÄCHELN

SEELENTINTEN

HAUCH

ETWAS BLEIBT

DEZENTE EPIPHANIE

DESEQUENZIERUNG

IX HOCHGEFÜHL

WASSERTRAUM

HEILUNG

MINNERAUSCH

ATHENE

SONNENLAUF DER TRÄUME

ZUCKERWATTE

ÜBER DIE WOLKEN HINWEG

X CHTHONOCHEIROS UND PYROTHEA

PULS DER ERDE

IRDENE HÄNDE

AM ORT OHNE WIEDERKEHR

FLIESSENDES GESTEIN

GAIAS WUNDEN

FEUERBLUT

GLUTGÖTTIN

LICHTPASSION

LIEBESFIEBERWUNDEN

FLACKERNDE LICHTER

I

APOTHEOSE

SCHATTEN

Ich hauste einst in finstren Tiefen

bei schattenschwirrend‘ Lichterschein;

ich lag in Ketten, sah Gestalten,

ach, lang sollt‘ dies mein Kosmos sein!

Nach Jahren ward von Rost zerfressen

die Fessel meiner Lebenszeit;

gebannt berührte ich die Schemen

in ihrer trauten Seltsamkeit.

Ein Schauer fasst‘ mich Schmerzensreichen,

die Fingerspitzen wurden kalt;

ich riss sie los von jener Mauer,

an der sich Tausend festgekrallt.

FLAMMEN

Mein Blick von Zähren heiß verhangen,

gezeichnet von Gefangenschaft,

mein Auge füllte sich mit Funken

geheimnisvoller Flammenkraft.

Gar feurig schlug aus mir Erkenntnis,

Gesichter glühten panisch weiß!

Mein Geist umfasste ihre Welten

und gab sie ihrem Schicksal preis.

Doch trotz des Wissens, trotz des Forschens

genügte mir das Licht nicht mehr;

mich drängte es nach hellsten Pfaden,

zur Reise ohne Wiederkehr.

AUFSTIEG

So stieg ich hoch die steilen Stufen,

von Weisheit in den Fels gebaut;

Gestein zerschnitt mir Hand und Sohle,

es strömte warm aus meiner Haut.

Anstelle der Phantasmiasmen