Außer Atem - gekaufte Liebe - Colette Destina - E-Book

Außer Atem - gekaufte Liebe E-Book

Colette Destina

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Beschreibung

Diese Geschichten voller Verlangen und Begierde verzaubern die Leserinnen und schenken Momente purer Lust, atemraubender Leidenschaft und tiefer Befriedigung. Harte Erotik, nicht nur für sinnliche Frauen. Schonungslos und ohne Tabus der Inhalt, kraftvoll der Stil: das sind Colette Destinas Werke,

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Seitenzahl: 137

Veröffentlichungsjahr: 2015

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Colette Destina

Außer Atem - gekaufte Liebe

Fünf Geschichten für sinnliche Frauen - harte Erotik

 

 

 

Dieses ebook wurde erstellt bei

Inhaltsverzeichnis

Titel

Außer Atem - gekaufte Liebe

Außer Atem - Grauzonen

Außer Atem - Lichtspielhaus

Außer Atem - Bewegungslos

Außer Atem - Frauensachen

Impressum neobooks

Außer Atem - gekaufte Liebe

Sie atmete tief durch, doch es war mehr ein Seufzer. Um sie herum herrschte reges Treiben. Obwohl die Maschine gerade erst die Parkposition erreicht hatte, hatten sich schon fast alle Fluggäste auf den Gang gedrängt und warteten darauf, dass die Türen des Jets endlich geöffnet wurden.

Sie wusste nicht, ob sie das, was sie so sorgsam geplant hatte, noch immer wollte. Je mehr sie darüber nachdachte, hielt sie ihre Idee mittlerweile für vollkommen abwegig, unmöglich, hirnverbrannt. Ein Teil von ihr wollte zurück nach Hause, dorthin wo sie sich in ihrem Alltag sicher fühlte. Gelangweilt, frustriert. Aber sicher.

Doch ein anderer Teil von ihr suchte noch immer das Abenteuer. Dieses eine besondere Abenteuer.

Endlich öffneten sich die Flugzeugtüren und die Passagiere strömten lachend und lärmend den Ausgängen zu. Touristen, Strandurlauber. Ihr Aufenthalt hier sollte ein anderer sein.

Als sie die Gangway erreichte, schlug ihr ein Schwall feuchtwarmer Luft entgegen und noch bevor sie die letzte Stufe der Treppe erreicht hatte, fühlte sie, wie ein dünner Schweißfilm ihre Haut bedeckt und sich die Bluse zwischen ihren Brüsten dunkel färbte. Sie hasste das, fühlte sich unrein, schmutzig. Unattraktiv. Unmöglich, hier ihr Vorhaben in die Tat umzusetzen.

Ein Taxi brachte sie zu ihrem Hotel in der Nähe der Promenade. Der Putz bröckelte an der Außenfassade und als sie die kleine Lobby betrat, bestätigte sich auch hier, was die Ansicht von außen schon vermuten ließ. Der Portier, ein schmieriger Mann mit fettigen Haaren, ließ sie ein Formular ausfüllen und schob ihr mit einem geringschätzigen Lächeln die Zimmerschlüssel zu. Der Typ deutete auf die Treppe. Der Aufzug war kaputt.

Sie war vollkommen ausgelaugt, nachdem sie ihren schweren Koffer in den zweiten Stock geschleppt hatte. Ihr Zimmer lag am Ende des dunklen Flures. Das Schloss knarrte, als sie den Schlüssel umdrehte und die Tür öffnete. Drinnen ließ sie sich müde und erschöpft auf das Bett fallen und betrachtete die Einrichtung. 

Immerhin war das Zimmer sauber.

Es sollte der schönste Urlaub ihres Lebens werden. Sie hatte sich auf den Rat einer alten Freundin verlassen. Und nun das hier! Sie brauchte eine Weile, um ihre Enttäuschung in den Griff zu bekommen. Am liebsten hätte sie geweint, sich in ihr Bett gelegt und unter der Bettdecke verkrochen. Doch daran war gar nicht zu denken. Ihr ganzes Leben lang hatte sie getan, was getan werden musste. Wenn man von ihr Überstunden erwartet, hatte sie Überstunden gemacht, hatte Körper und Geist zu Dingen gezwungen, die sie eigentlich nicht tun wollte. Pflichterfüllung. Das war ihr Leben. Jeder ihrer Schritte war bisher minuziös geplant gewesen, kein Platz für Spontaneität. Und natürlich auch nicht heute. Sie hatte ein Programm zu erfüllen, eine Chance in die Tat umzusetzen. Jedenfalls musste sie es versuchen. Das war sie sich und der Freundin schuldig.

Schließlich nahm sie eine Dusche und ließ das lauwarme Wasser den klebrigen Schweiß von ihr waschen. Immerhin fühlte sie sich nun langsam besser.

Unter der Dusche schien ihr der Gedanke an ein Abenteuer der besonderen Art noch abstruser, als bei ihrer Landung vor wenigen Stunden. Es würde nur noch darum gehen, die Dinge ein für alle Male zu abzuschließen, einen Schlussstrich zu ziehen, das Abenteuer zu beenden, noch bevor es begonnen hatte. Sie würde nun vor die Tür gehen, die Lage sondieren, das Terrain erkunden. So hatte sie es der Freundin versprochen, bevor die sie sie auf diese Reise geschickt hatte. Sich eine eigene Meinung bilden und dann diesen verrückten Gedanken aus der Welt schaffen. Das war´s dann. Hat nicht geklappt, liebe Freundin und bitte kein Wort mehr. So einfach war das. So logisch.

Sie schlüpfte in die luftig leichten Kleider, die sie für den Strand eingepackt hatte. Nichts Gewagtes. Der seidige Stoff sollte ihre üppigen Formen eher verhüllen als betonen. Ein wenig Lippenstift, Mascara, ein Hauch von Lidschatten. Sie richtete mit den Fingern ihr Haar und betrachtete ihr Gesicht in dem kleinen fleckigen Spiegel: Die kleinen Fältchen um ihre Augen, die im Laufe der Jahre tiefer geworden waren, die Lippen, die für ihren Geschmack zu wenig Kontur besaßen, die Wangen, die in all der Zeit ihre Straffheit verloren hatten. Sie wendete den Blick ab und verließ das Hotel.

Der Strand lag nur ein paar Straßenzüge weiter. Dorthin sollte sie ihren Weg führen. Außerhalb der Reichweite der Klimaanlage in ihrem Zimmer spürte sie wieder den feuchten Film auf ihrer Haut, den sie so sehr hasste. Die Gassen durch die sie gehen musste waren eng. Viel zu eng. Der Geruch von Schmutz, Schweiß und gedünstetem Kohl vermengte sich mit der feuchten Luft und schien die Stadt wie eine Glocke zu umschließen. Eine Horde Kinder hielt sie bettelnd auf und gab ihren Weg erst frei, nachdem sie ihnen ein paar Münzen in die kleinen Hände gedrückt hatte. Souvenirhändler belagerten und drängten sie, Hüte, Sonnenbrillen oder Seidentücher zu kaufen.

Sie merkte, wie sich ihre Schritte beschleunigten. Ein dumpfer Druck lastete auf ihrer Stirn. Das, was die einen Flair nannten, war für sie nur bedrohliche Kulisse. Endlich öffnete sich ihr Blick und sie blieb abrupt stehen. Vor ihr lag der tiefblaue Ozean, nur getrennt von einem breiten Strand aus weißem Sand. Palmen säumten das Ufer in beiden Richtungen. Ihr Herzschlag beruhigte sich allmählich. Einen Moment zögerte sie, dann wandte sie sich nach links, in die Richtung, die die Freundin ihr geraten hatte. Nur einen Blick wollte sie riskieren, zügig vorbeigehen. Nur einen Eindruck gewinnen, dann umdrehen. Fertig.

Doch als sie die Strandbar erreicht hatte, fiel es ihr schwer, die Augen davon abzuwenden. Nicht von den groben Bretten, aus denen die Bar zusammengezimmert war, sondern von den jungen Männern, die sich davor in der Sonne räkelten, Volleyball spielten oder Gewichte stemmten. Fast alle trugen enge Shorts und nur die wenigsten hatten ihre Oberkörper bedeckt. Eines jedoch hatten alle gemeinsam: die muskulösen Arme, die perfekt trainierten Bauch- und Brustmuskeln und die strammen Gesäßbacken, die sich durch den leichten Stoff der Hosen abzeichneten.

Sie versuchte ihre Augen abzuwenden und sich auf ihren Weg zu konzentrieren, doch es gelang ihr nicht, wurde langsamer, bewegte sich fast nur noch in Zeitlupe. Immer wieder schweiften ihre Blicke ab. Einer der Männer fiel ihr besonders auf. Er stand an der Theke und scherzte mit seinem Nachbarn, während er an seinem Glas nippte. Er war groß und breitschultrig, seine Haare waren militärisch kurz geschnitten und seine Haut hatte diese tiefe natürliche Bräune, die man nur bei den Bewohnern dieses Landes bewundern konnte. Plötzlich blickte er auf und ihre Blicke trafen sich. Sekundenlang schauten sie einander in die Augen. Ihr Herz stockte. Nur fort von hier, dachte sie, doch ihre Beine schienen ihr den Dienst zu versagen. Ihr Puls raste, als der Mann sich von seinem Nachbarn verabschiedete und auf sie zu schlenderte, das Hemd lässig in der Hand.Nein, nein, nein! Das durfte nicht sein! Und doch war das der Grund, warum sie hergekommen war.

Als er vor ihr stand, konnte sie keinen Ton herausbringen. Ihre Augen wanderten von seinem Brustkorb hinab zu seinem Bauch. Kein Gramm Fett, nur Muskeln und glatte Haut, braun wie Schokolade, glänzend in der Sonne.

Plötzlich fühlte sie sich zu klein, zu hässlich, zu alt. Ein solcher Adonis war nicht für sie bestimmt. Doch als sie die Augen zu seinem fein geschnittenen Gesicht hob, sein breites Lächeln, seine perfekten weißen Zähne sah, meinte sie noch etwas anderes zu sehen, etwas, dass ihr seit vielen Jahren beim Blick in die Augen eines Mannes nicht mehr begegnet war: Begehren.

In seinem gebrochenen Englisch stellte er sich vor, fragte nach ihrem Namen und woher sie komme, wo sie wohne. Sie plauderten eine Weile und sie merkte, wie ihre Anspannung allmählich von ihr abfiel. Sie war bereit. Für ihn. Und doch erschreckte es sie, dass ihr von Logik durchsetzter Verstand plötzlich von vergrabenen Emotionen niedergerungen, der Schutzwall ihres geradlinigen Denkens von ungezügeltem Verlangen niedergerissen wurde. Doch es war gut so, hoffentlich.

Sie nickte, als er ihr eine Zahl ins Ohr flüsterte. Denn sie wusste was er war und auch, was er für seine Dienste verlangen würde.

Er streifte sein Hemd über und legte ihr den Arm um die Schultern. Hitze stieg ihr ins Gesicht und sie errötete, als sei sie ein Schulmädchen. Einen Atemzug lang schien sie noch zu zögern. Dann nahm sie ihren Arm und legte ihn um seine Hüften. Ihre Hand kam ein wenig tiefer zu liegen, als es schicklich gewesen wäre und sie ertappte sich dabei, wie es sie erregte, seine durchtrainierten Muskeln bei jedem Schritt zu spüren.

Sie streifen durch die Stadt. Mal eng umschlungen, dann wieder nur Hand in Hand. Diesmal wurde sie von keinem Straßenhändler belästigt. Alle machten einen großen Bogen um das Paar. Niemand wollte den Zorn des großen Mannes heraufbeschwören. Noch vor wenigen Stunden hätte sie es nicht für möglich gehalten, doch mit einem Mal fühlte sie sich sicher und geborgen. Selbst in den dunkelsten Gassen fühlte sie sich geschützt und frei von Angst. Sie lachten und scherzten miteinander, aßen eine Kleinigkeit hier oder tranken eine Schluck dort. Er zeigte ihr die spannenden Dinge der Stadt, ihre Reize, ihre verborgenen Schönheiten und sie begann, diesen Ort nicht mehr als beklemmenden Moloch, sondern als faszinierenden Metropole zu sehen.

Stolz betrachtete sie immer wieder verstohlen ihren Begleiter. Sie genoss seine Nähe, sein warmes Lächeln, seine Figur. Sie liebte es, wenn eine Menschenmenge sich vor ihnen teilte und sie beide ganz selbstverständlich hindurchließ.

Die Sonne begann schon unterzugehen, als ihr Weg sie zurück zu ihrem Hotel führte. Mit jedem Schritt meinte sie, ihr Herz schneller schlagen zu hören. Sie konnte wieder die Zweifel und Sorgen fühlen, die ihr Kopf ihr bescherte, aber auch die Vorfreude, die aus der tiefe ihres Bauches kam. Obwohl sie seine Nähe suchte, wurde sie dennoch das Gefühl nicht los, wegrennen zu müssen. Und trotzdem schmiegte sie sich wie ein junges Mädchen seine Schulter, zaghaft und doch entschlossen. War ihre Entscheidung die richtige gewesen? Würde sie das von ihm bekommen, was sie erwartete, sich erhoffte, seit Monaten im Innersten ihres Herzens erflehte? Oder würde ihr auch dieses Mal nur die bittere Erfahrung bleiben, sich ausgenutzt und gebraucht zu fühlen?

Doch nun war es zu spät darüber nachzudenken. Sie hatten das Hotel erreicht.

Der Portier blickte erst sie, dann ihren neuen Freund an und verkniff sich das abfällige Lächeln, mit dem er sie noch wenige Stunden zuvor begrüßt hatte. Geflissentlich schob er den Schlüssel über die Theke und nickte ihr zu.

Ein paar Minuten später hatte sie die Tür geöffnet und gemeinsam betraten sie ihr karges Zimmer. Doch den Mann an ihrer Seite schien die abgenutzte Unterkunft nicht zu kümmern. Er setzte sich auf das Bett, wippte ein paar Mal auf und ab und nickte anerkennend zur Qualität der Matratze. Sie hatte die Tür hinter sich geschlossen und sich vergewissert, dass sie verriegelt war. Nun wartete sie mit dem Rücken an das abgeschabte Holz gelehnt, unsicher, verzagt. Was wurde in dieser Situation von ihr erwartet? Was würde nun geschehen? Männer taten so etwas tagein tagaus. Doch sie konnte sich beim besten Willen nicht vorstellen, einen von ihnen so zögerlich zu sehen, wie sie es gerade tat. Was würde ein richtiger Kerl nun tun? Die Initiative ergreifen oder abwarten? Handeln oder geschehen lassen? Wartete er vielleicht nur auf sein Geld?

Als würde er ihre Unsicherheit erahnen, stand er vom Bettrand auf und kam zu ihr hinüber. Zärtlich schob er ihr eine Haarsträhne aus der Stirn und steckte sie ihr hinter das Ohr. Er strich über den Rand ihrer Ohrmuschel, dann über ihr Ohrläppchen. Unwillkürlich legte sie ihren Kopf ein wenig zur Seite. Er verstand es als eine Geste der Aufforderung.

Mit seiner Zunge folgte er dem gleichen Weg, den zuvor sein Finger genommen hatte. Er küsste ihr Ohrläppchen, nahm es erst fest zwischen seine Lippen und knetete es dann sacht zwischen seinen Zähnen. Sie schloss die Augen und stöhnte leise auf, als sein Mund ihren Hals hinunterglitt und seine Küsse ihre Schulter erreichten. Während seine Lippen ihre Haut liebkosten, begannen seine Finger ihre Bluse zu öffnen. Wenige Augenblicke später fiel sie achtlos auf den Boden. Als er den Haken ihres BHs öffnete, zuckte sie kurz zusammen und hob schützend ihre Arme. Sie hielt die Luft an. Bis jetzt war noch nichts geschehen, doch sie wusste, wenn diese Hülle gefallen war, würde sie sich ihm hingeben, ganz und gar. Einem wildfremden Mann. Doch die Küsse zwischen Hals und Schultern waren zu süß, zu erregend. Zu lange schon hatte sie kein Mann so berührt.

Sie ließ es geschehen, dass auch ihr BH zu Boden fiel. Würden ihm ihre Brüste gefallen? Ihr Körper, so wie er war? Am liebsten hätte sie ihre Blöße mit den Händen bedeckt. Doch seine Antwort ließ nicht auf sich warten. Er umgriff ihren Busen und drückte ihn leidenschaftlich, sanft und doch fest genug um sie die eingehaltene Luft ausatmen und aufstöhnen zu lassen. Sein Daumen umkreiste ihren Warzenhof und rieb schließlich über dessen Zentrum. Ihre Gedanken wirbelten umher, noch immer besorgt und noch nicht gänzlich bereit, vollständig loszulassen. Sie erinnerte sich an die feuchten Stellen zwischen ihren Brüsten, hatte Sorge, er empfände sie als schmutzig. Behutsam schob sie ihn von sich und bedeutete ihm, dass sie das Bad aufsuchen wollte. Doch er zog sie wieder an sich, presste seinen Körper gegen den ihren und schüttelte sachte den Kopf. Er wollte sie so nehmen, wie sie war.

Sie spürte seine Erregung an ihrer Flanke. Sein Atem ging schneller, als er sich hinabbeugte und mit den Lippen die Spitzen ihrer Brüste so umschloss, wie er es zuvor mit ihrem Ohrläppchen getan hatte. Sie wuchsen und wurde unter seinem Liebesbeweis hart und fest. Ihre Gefühle überschlugen sich. Sie wollte diesen Mann und sie wollte in jetzt.

Fieberhaft half sie ihm, sein Hemd abzustreifen. Sie ließ ihre Fingerkuppen über die Muskeln seiner Brust gleiten und ihre Zunge über seine Nippel. Sie schmeckte den salzigen Geschmack seiner Haut genauso, wie er es auch auf ihrer hatte schmecken können. Dann küsste sie seinen Mund, heiß und innig, sog an seinen Lippen, ertastete sie mit ihrer Zunge. Er erwiderte den Kuss, voller Leidenschaft, tat es ihr nach, ließ seine Zunge mit der ihren spielen.

Schnell streifte er ihr den Rock von den Hüften, dann ihren Slip. Dieses Mal war er es, der sie ein wenig von sich schob. Er betrachtete sie, ließ seinen Blick über ihren nackten Körper gleiten, ihre Brüste, die ihr immer zu schwer, der Bauch, der ihr zu weich und ihre Hüften, die ihr immer zu breit erschienen waren. Einen Augenblick lang hatte sie Angst, er könne sie zurückweisen, sich abwenden, ihren Körper als nicht gut genug für ihn betrachten. Doch er lächelte nur und küsste sie erneut, konzentriert, ausdauernd, jeden Augenblick genießend.

Erleichterung machte sich in ihr breit. Ihre Hände hatten nun seinen Unterleib erreicht. Sie spürte durch den dünnen Stoff der Hose sein erigiertes Glied und hörte ihn stöhnen, als sie über den Schaft strich. Doch sie wollte ihn ganz. Sie öffnete die Gürtelschnalle, dann den Reißverschluss der Hose und ließ ihre Hand unter die Wäsche gleiten. Flach legte sie Hand an den Eichelrand und spürte, wie sein Glied unter ihrer ermunternden Berührung noch größer wurde.

Seitdem sie eine junge Frau war hatte man sie gelehrt, dass die Größe eines Penis unerheblich für das weibliche Empfinden war. Doch das war nicht die Wahrheit, war sie niemals gewesen. Sie legte ihre Finger um sein Glied. Schon jetzt konnte ihre Hand es nicht mehr zur Gänze umschließen. Erst langsam, dann immer schneller ließ sie ihre hohle Faust über den Penis streifen. Von der Basis beginnend erreichte sie die breite Krempe, schob die Vorhaut zurück über die Eichel. Dort verharrte sie einen Augenblick und bewegte ihre Hand nun wieder hinab, sorgsam die Vorhaut wieder zurückstreichend, erreichte die Peniswurzel und glitt wieder hinauf.