Authentisch - Patrick S. Zappe - E-Book

Authentisch E-Book

Patrick S. Zappe

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Beschreibung

Dieser Gedichtband beinhaltet nicht nur eine Form von Gedichten. Er bietet Lyrik zu alltäglichen Themen, gesellschaftskritische Verse, sowie einen Blick in die Seele des Autors und vieles mehr. Es werden die unterschiedlichsten Themen teils humorvoll, teils nachdenklich betrachtet. Alle Gedichte stehen in direktem Zusammenhang mit den Gedanken und dem Herzenszustand des Verfassers zur Zeit der Niederschrift. Diese Vielseitigkeit ist das Markenzeichen des Autors und macht die Authentizität dieser Lyriksammlung aus.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB

Seitenzahl: 37

Veröffentlichungsjahr: 2016

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Für meinen Vater – den authentischsten Menschen, den ich kannte.

Für meine geliebte Frau – die mir hilft, authentisch zu bleiben.

Inhalt:

Allein

Alle Jahre wi(e)der

Chrom

Das Geld

Das Lachen der Toten

Das Spiel um den Ball

Der Berg – Hommage an Heinz Erhardt

Der letzte Dichter

Der Mensch fürs Leben

Das Kind

Der Stift

Das weiße Blatt

Des Menschen bester Freund

Die Katze

Ein Bartvers

Es bleibt dabei

Freitag, 13.

Gegrillt werden

Eishockey

Geruch des Alters

Gott, erbarm dich ihrer

Heimat

Hoffnung

Im Dunkel

Im Garten

Im Traum

Irrtum

Krieg

Leeres Zimmer

Liebe

Lorelei

Lügner

Lust

Märchenstunde: Kinder des Waldes

Meisenweise

Mord!

Morning Dew

Morning Stew

Morning Flu

Nebelfeld

Ode an das Schnitzel

Schnee der Zeit

Street With No Name

Tornado!

TV – und schlau?

Vergessliches Hirn

Vergangenheit – Kritisch

When the Red Leafs fall

Wind in den Bäumen

Weißzeit

Wer bin ich wohl?

Witzeabend

Zeitgewässer

Mit dem Wind

Allein

Es ist nun grad zwei Tage her

Da war mein Herz noch nicht so schwer

Und freut’ sich über die Maßen sehr

An dem Glück, das es umgab

Es hatte Liebe und Freude zugleich

Ein Gefühl, das ist gar ohn’ Vergleich

So schön wie Leben im Himmelreich

Und so fern von dem Grab

Jetzt jedoch ist mein Herz nicht hier

Sondern weilt stets immerfort bei dir

Ich vermisse dich und deine Zier

Und die Liebe, die du mir schenkst

Die Stunden scheinen zu langsam zu rinnen

Ich werd' lieber nicht mit zählen beginnen

Ich muss mich ganz darauf besinnen

Dass du stets an mich denkst

12.02.2007

Alle Jahre wi(e)der

Alle Jahre wieder

Senkt das Haupt sich nieder

Singt mancher lust’ge Lieder

Und and’rer glaubt es kaum

Dass schon ein Jahr vergangen

Und doch ist man gefangen

In einsamem Verlangen

Es bleibt nur Gischt und Schaum

Die Jahre werden härter

Das Leben wie im Kerker

Mit gnadenlosem Wärter

Sein Name lautet Zeit

Wo sind sie nur geblieben

Die Jahre, all die lieben

Fröhlichkeit – vertrieben

Und doch noch nicht bereit

Das Leben zu bestreiten

Mich selbst schon anzuleiten

Meiner Familie beizeiten

Ein schönes Heim zu bieten

Nichts will mir wohl gelingen

Ich muss die Zeit verbringen

Mit stumpfen, hohlen Dingen

Die Schmerzen mir gebieten

Zum Feiern ist kein Tag

Er nicht zu helfen vermag

So ging es Schlag auf Schlag

Dies triste, graue Jahr

Das stete Auf und Ab

Hielt mich wohl auf Trab

Doch machte es mich schlapp

In meiner Seele, fürwahr!

Und nichts kann ich noch schauen

Auf nichts mehr kann ich bauen

Auf wen schon noch vertrauen

Im Jahr, das nun begann?

Wer kann sie mir denn geben

Zurück vom alten Leben

Vom ungenutzten Streben

Die Zeit, die mir verrann?

25.10.2015

Chrom

Das denkst du, schön ist es schon

Das denkst du, da träum ich von

Das denkst du, das hätt ich gern

Das weißt du, du bist noch fern

Das willst du, weil es edel ist

Das willst du, weil du Ansehen vermisst

Das willst du, weil du bist ein Wicht

Das weißt du: leisten kannst‘s dir nicht

Das träumst du, in Glanz zu leben

Das träumst du, dir alles zu geben

Das träumst du, dass Schönheit thront

Das weißt du, alles ist Illusion

Das kannst du, die Gelegenheit packen

Das kannst du, nur nicht werden zum Spacken

Das kannst du, wenn du den Kampf nicht scheust

Das weißt du: du den Weg nie bereust.

Alles was glänzt bleibt doch unzulänglich

Denn es erweist sich als nur allzu vergänglich

09.01.2007

Das Geld

Geld regiert die Welt

Für den der es erhält

Das Leben es erhellt

Doch and're es verprellt

Es bleibt dabei, die Währung

Unterläuft ständige Vermehrung

Doch, bitte, ne Erklärung

Es mangelt an Ernährung

Hab' ich nen ries'gen Geldesschatz

Ich mein Leben doch verpatz

Denn eines fehlt an meinem Platz:

Für Liebe gibt Geld kein' Ersatz

Ich hab das Geld, doch bin verloren

Weil eine Maid, von mir auserkoren

Sich wand von mir, mir armen Toren

Und hat 'nem and'ren sich verschworen

29.06.2004

Das Lachen der Toten

Sie holte dich ein

Die Zeit, die verging

Lies dich nicht sein

Das Leben dahin

Lässt allerorten

Gebeine schon ruhen

Ein Ende den Worten