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Als Jan der elbenhaften Schönheit Ella in der U-Bahn begegnet, ahnt er nichts von der Wolllust, die über ihn hereinbrechen wird. Was der Tagträumer im nahegelegenen Stadtpark im Schutze des Gebüschs dann erlebt, hätte er sich in seinen kühnsten Träumen nicht ausmalen können. Eine der heißesten Geschichten für prickelnde Erotik - aufgeschrieben von Bronko Bronson, der Mann, für den die Lust der Frauen an erster Stelle steht.
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Seitenzahl: 17
Veröffentlichungsjahr: 2019
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Bronko Bronson
Begierde
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Inhaltsverzeichnis
Titel
Begierde
Impressum neobooks
Eine erotische Kurzgeschichte
von
Bronko Bronson
Jan konnte unter seinen Fingern noch immer Lenas süßen, tanzenden Hintern spüren. Sie hatten es die ganze Nacht getrieben und waren erst im Morgengrauen erschöpft eingeschlafen.
Es war ein guter Fick.
Ohne unnötige Emotionen oder halbgare Versprechen. Es ging den beiden nicht darum, vom jeweils Anderen geliebt zu werden, es ging ums reine Vögeln, um puren unverfälschten, animalischen Sex. Als Jan sich wortlos angezogen hatte und Lena ihm noch einen Luftkuss entgegenwarf, bei dem ihr langes, nussbraunes Haar wallend über ihre schmalen Schultern fiel, fühlte er sich frei wie ein Vogel am Firmament, denn sie wussten beide, dass diese Geste nicht das Geringste zu bedeuten hatte.
Lena suchte nicht die große Liebe, denn die hatte sie längst gefunden. Ein toller Mann, der im gemeinsamen Vorstadthäuschen wahrscheinlich gerade das Frühstück für die Kinder zubereitete und darauf wartete, dass die holde Gattin sich von ihrer Geschäftsreise meldete.
Als Jan die Tür des Hotelzimmers ins Schloss gezogen hatte, konnte er den kalten, leicht süßlichen Schweiß riechen, den ihre Körper in den nächtlichen Stunden verströmt hatten. Er dachte an Lenas prallen Busen und ihre glattrasierte Möse. Jan konnte es kaum erwarten, seinen Schwanz wieder in sie hineinzuschieben.
Eine ruppige Bewegung an seiner Schulter riss ihn aus seinen Gedanken. Ein dicker Mann, dem das Atmen sichtlich schwerfiel, presste sich neben ihn in eine viel zu enge Lücke. Öffentliche Verkehrsmittel: Wie sehr er die immer zu vollen Wagons doch verabscheute! Jan war hundemüde, die durchgevögelte Nacht verlangte ihren Tribut. Er rutschte auf seinem Sitz zur Seite, soweit es ihm möglich war, und schob sich gegen die Trennscheibe zum Ausgang. Jan hatte die Schnauze voll, eigentlich wollte er nur schlafen. Doch just in dem Augenblick, als er aufstehen wollte, um sich dieser leidigen Situation zu entziehen, bemerkte er diese elbenhafte Schönheit, die ihm schräg gegenübersaß und der sein Sitzdilemma so etwas wie Freude zu bereiten schien. Keine Höhnische, eine Mitfühlende.
