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Beschreibung

Hinschauen statt wegsehen! -nur ein Fall von vielen. Wie im deutschen Familienrecht, gesetzeswidrig gearbeitet wird. Einer Vielzahl von Frauen und Kindern nicht geglaubt wird. Sie werden beschuldigt und beklagt. Gewalt- und Kinderschutz ist in den meisten Fällen ohne Relevanz und wird verharmlost oder unter den Tisch gekehrt. Wichtige Dokumente werden unterschlagen oder fehlen gänzlich. Es geht uns alle an und kann jeden treffen! Im Namen der Gerechtigkeit! Ich kämpfe für das Recht.

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EPUB
MOBI

Seitenzahl: 139

Veröffentlichungsjahr: 2022

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Carina Subtil

BEKLAGT!

Der Kampf um die

Gerechtigkeit

Impressum

Carina Subtil, Berlin

Postfach 30 02 52, 63089 Rodgau,

Deutschland

Copyright©️ 2022

Erscheinungsjahr: 12/2022, Neuauflage

Druck und Verarbeitung: tredition GmbH,

An der Strusbek 10, 22926 Ahrensburg

Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung der Autorin unzulässig. Dies gilt insbesondere für die

elektronische oder sonstige Vervielfältigung, Übersetzung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichmachung.

Über die Autorin:

Carina Subtil ist im Jahre 1995 geboren und Mama von zwei Kindern.

Sie beschäftigt sich schon sehr lange damit, wie die Menschen denken. Warum sie so handeln, wie sie es tun. Durch ihre Tätigkeit in der Sicherheitsbranche konnte sie bisher viele Erfahrungen sammeln. Ganz besonders im Hinblick auf die interkulturelle Kompetenz, Psychologie und das Rechtliche. Private Ereignisse haben sie genau dorthin geführt. Es ist zu ihrer Leidenschaft geworden, Menschen zu helfen und vor allem zu unterstützen. Die Art wie die Menschen kommunizieren sagt schon vieles über die einzelnen Personen aus. Sie darf immer wieder Neues dazu lernen und sich weiterentwickeln. So entstand ihr erstes Buch. Um all das, was sie zu diesem Zeitpunkt erlebte, etwas besser verstehen und verarbeiten zu können.

Danksagung

Ich möchte mich bei all meinen damaligen Arbeitskollegen und Kolleginnen bedanken. Ihr alle wart mir eine super Unterstützung in jeder Hinsicht. Ebenso möchte ich mich bei meinen Dozenten bedanken und weiteren einigen Behördenangehörige. Ich durfte so vieles durch euch lernen und eure Ermutigungen waren mir sehr hilfreich.

Einen großen Anteil an der Fertigstellung haben auch Jens und Benjamin denen ich ebenfalls sehr viel zu verdanken habe. Eure Motivationen weiterzumachen und für das Recht meiner Kinder zu kämpfen, haben mich niemals aufgeben lassen. Weiterhin bekam ich große Unterstützung mit diesem Fall in die Öffentlichkeit zu gehen. Ich bin sehr überwältigt von euch!

Meiner Mutter, Oma, Onkel, Brüdern als auch deren Mutter und vielen mehr, die hier namentlich nicht erwähnt werden wollen, auch euch ein sehr großes Dankeschön für die lieben Unterstützungen. Meiner damaligen sehr fachlich, sachlich und qualifizierten Familienhelferin bin ich unendlich dankbar. Sie war für mich und meinen Kindern eine sehr große Hilfe.

ICH WIDME DIESES BUCH MEINEN KINDERN!

Ich liebe euch über alles!

Inhaltsverzeichnis

1. Unter seiner Kontrolle

2. Nach der Trennung

3. Nachstellung -Stalking Teil 1

4. Familienhelfer, Jugendamt, Umgang

5. Seltsame Vorkommnisse

6. Missbrauchsverdacht

7. Schutzbedürfnis

8. Die erste Verhandlung

9. Fortsetzung Missbrauchsverdacht

10. Kinderärzte und Kinderschutz

11. Rechtswidrige Inobhutnahme

12. Versuchte Nötigung

13. Die zweite Verhandlung

14. Weihnachten, Silvester, Geburtstag

15. Begleitete Umgänge

16. Umgangsabbruch

17. Sorgerechtsentzug

18. Die dritte Verhandlung

19. Nächster Umgangsabbruch

20. Küche

21. Pflegschaftsverhältnis

22. Nachstellung -Stalking Teil 2

23. Caritas

24. Sachverständigen Gutachten

25. Psychologie und Psychiatrie

26. Beschwerde Oberlandesgericht

27. Die vierte Verhandlung

28. Kraft schöpfen

29. Üble Nachrede und Verleumdung

30. Gerichtsverhandlung -Oma

31. Gerichtsverhandlung -Oma vs.

32. Termin beim Jugendamt

33. Postkarten

34. Eilantrag Umgang

35. Strafanzeigen

36. Sorgerechtsantrag

37. Verwaltungsklage

38. Gespräch Jugendamt

39. Umgangsverhandlung

40. Urheberrechtsverstoß

41. Ende

42. Fazit

43. Anlaufstellen

44. Notizen

45. Gesetzesauszüge

46. Berufliche Entwicklung

Einführung

Alles begann als ich Hochschwanger mit Daría war. Von ihrem leiblichen Vater musste ich mir immer wieder Vorwürfe anhören, dass ich ihm fremdgegangen wäre und sie niemals seine Tochter sein konnte. Balázs beharrte ständig auf einen Vaterschaftstest nach der Geburt. Ich bekam von seinen Freunden auf verschieden Plattformen Nachrichten, die ziemlich dasselbe wiedergaben. Darunter waren auch sämtliche Beleidigungen. Trotz dessen hatte ich immer wieder versucht eine Lösung zu finden. Solche Problematik gab es leider sehr häufig. Kurz vor der Geburt unserer Tochter Daría bekamen wir es dann wieder zusammen hin. Für geraume Zeit schien es auch zu funktionieren. Balázs wartete bei der Geburt in dem Vorraum, da er befürchtete im OP umzukippen. Er entschuldigte sich für seine vorherigen Aussagen. Daría sah Balázs wie aus dem Gesicht geschnitten. Bis dahin war alles wieder in Ordnung. Nach der U2 bekamen wir die Nachricht, dass der Kinderarzt ein kleines Herzgeräusch hörte und vorsichtshalber eine Schwester mit ihr in die Uniklinik fahren würde. Danach traute sich niemand, mir diese Nachricht zu überbringen. Letztendlich kam sodann die Oberärztin herein und überbrachte mir eine sehr unschöne Nachricht. Daría hatte einen großen Herzfehler und sie sollte operiert werden.

Nachdem Krankenhausaufenthalt sollten wir alle zwei Tage in die Uniklinik zur Kontrolle. Direkt nach der Entlassung ging dasselbe Thema von Balázs wieder von vorne los. Sie sei nicht seine Tochter und ich hätte ihn immer betrogen und belogen. Kurz darauf entschuldigte er sich dann aber auch wieder. Er wechselte immer wieder und immer häufiger seine Aussagen diesbezüglich. Wir waren zusammen zur Herzkontrolle unserer Tochter und er drohte noch während dem Termin sie zu entführen. So wies ich ihn zurück, dass er dies unterlassen sollte. Es ging schließlich um unsere Tochter und nicht um ihn. Daraufhin folgte die Trennung, -endgültig. Er stand danach fast täglich vor meiner Tür. Ich machte ihm nicht auf. Genau zwei Wochen nach der Geburt von Daría hatte mein Onkel Geburtstag. Natürlich bin ich mit ihr zu seiner Feier gegangen. Als wir wieder zu Hause ankamen, lag ein Zettel vom Jugendamt im Briefkasten. Diese Frau bat um dringenden Rückruf, da sie niemanden antraf. Am nächsten Tag sagte sie mir am Telefon um was es sich handelte. Was ihr erzählt worden sei, konnte ich ebenfalls nicht glauben. Es waren die Eltern von Balázs die dort vor Ort waren. Die aufgrund der Aussagen von ihrem Sohn sich entschlossen hatten eine Kindeswohlgefährdung zu machen. Es bedarf keine Dringlichkeit und demnach hatte ich zwei Wochen später erst einen Termin bei ihr. Sie erzählte mir, was alles über mich gesagt worden war. Hier wurden solche Sachen behauptet wie zum Beispiel eine Drogenabhängig meinerseits sowie keinen festen Wohnsitz. Ich würde somit ohne festen Wohnsitz auf der Straße leben und Drogen konsumieren. Das mit meiner Tochter -einem Säugling zusammen. Ich konnte es nicht glauben. Schnell stellte ich fest, dass diese Frau vom Fach war und wirklich Ahnung hatte von dem, was sie beruflich machte. Sie setzte sich für das Kindeswohl ein und überprüfte, wer die Wahrheit sprach und wer nicht. Ich mochte sie sehr. Balázs fand es wohl aber gar nicht gut, dass sein Plan nicht aufgegangen war. Er rief selbst persönlich und öfters auch anonym beim Jugendamt an und behauptete dasselbe, wie seine Eltern schon zuvor. Ebenfalls ohne Erfolg. Daraufhin versuchte er dasselbe in Bezug auf eine Tante und ihren Kindern. Dort war das Jugendamt ebenfalls vor Ort. Sie weinte als sie mich anrief und mir mitteilte, dass er das auch bei ihr versuchte. Da das ebenso ohne Erfolg für ihn verlief, stand er fast täglich wieder bei mir vor der Tür. Wegen Daría drohte er wieder und wieder, sie ins Ausland zu entführen. Ich wurde beinahe täglich von Familienmitgliedern und Freunden angerufen, dass ich aufpassen sollte, weil Balázs schon wieder in der nächstnäheren Umgebung gesehen worden war. Im weiteren Verlauf drohte er ebenfalls meiner Oma und meinem Onkel. Sein Bruder und er befanden sich vermehrt in greifbarer Nähe. Wahrscheinlich um mir Angst einjagen zu wollen. Ich hatte mit dem Jugendamt nochmal einen Termin vereinbart. So zeigte ich ihr die Nachrichten, die Balázs mir schrieb. Ich fragte sie, ob es irgendeine Möglichkeit gäbe, so eine Art wie Familienhilfe oder irgendjemanden als Unterstützung für mich und Daría. Ich hatte Angst vor seinen Drohungen. Die Herzensgute vom Jugendamt machte einen Antrag fertig. Es ging schnell und ich hatte zwei Familienhelfer. Ich konnte wieder ungestört und frei mit meiner Tochter nach draußen gehen. Hier leisteten alle gute Arbeit. Alle Hilfepläne verliefen einwandfrei und alles, was von den Helfern dokumentiert wurde, war ebenso immer Tip-Top. Ich lernte 1,5 Jahre später meinen Ex Mann -Izsák kennen. Ich wurde zum zweiten Mal schwanger. Wieder ein Mädchen und sie bekam den Namen Szilvia. Sie hatte ebenfalls erst eine Problematik mit ihrem Herzen und musste zehn Tage lang nach der Geburt auf die Intensivstation. Es verlief alles reibungslos und die Herzensangelegenheit verging von ganz allein. Urplötzlich gab es aber einen Wechsel der zuständigen Jugendamtsmitarbeiterin. Bei dem ersten Gespräch mit dieser Frau, wurde mir so einiges bewusst. Hier waren gute Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen wirklich Mangelware und ich konnte mich glücklich schätzen, dass ich zuvor eine kompetente Sachbearbeiterin hatte. Zumindest die „Neue“ war mir von vornherein unsympathisch. Nachdem ersten Gespräch rief ich die vorherige Bearbeiterin an und fragte, ob sie wieder übernehmen möchte und könnte. Ich habe ihr alles genauso mitgeteilt, aber leider war das nicht mehr möglich. Ab hier war alles anders. Irgendetwas hatte diese „Neue“ an sich, dass mir Sorgen bereitete. Meine Intuition lag bisher noch nie falsch und diesmal sollte sie auch wieder recht behalten.

Unter seiner Kontrolle

Izsák hatte mich so richtig im Griff. Ein sehr häufiges Thema war die Trennung, aber es vergingen Monate, bis ich dies endlich vollzogen hatte. Ich hoffte und vertraute darauf, dass es doch noch zu einer Besserung kommen würde. Stattdessen kam er aber immer wieder alkoholisiert oder gar betrunken von seiner Arbeit nach Hause. Ich machte mir große Sorgen. Ich bekam zuvor täglich eine Nachricht, wenn er auf seinem Heimweg war. Diese blieben immer aus, sobald er alkoholisiert war. Daraufhin folgten viele Gespräche wegen seinem unkontrollierten Konsum. Meine Mutter nahm des Öfteren beide Kinder zu sich, damit Izsák und ich reden konnten. Er weinte fast jedes Mal. Sah mich an und bettelte um noch eine weitere Chance. Mit den Worten: „Ich suche mir Hilfe!", hatte er mich wieder unter seiner Kontrolle. Die Gespräche führten zu nichts, außer weitere Zeit für ihn. Bis schließlich Daría mit zarten drei Jahren ihn anschrie. „Papa, du gehst kein Bier kaufen!" Dies war ihm gleichgültig und er ging hinaus, um sich seinen Alkohol zu besorgen. Er verstand es genauso wenig, wenn ich ihn darauf verwies, dies nicht im Beisein der Kinder zu tun. Felsenfest war Izsák überzeugt, trotz Daría’s Aussagen, dass die Kinder es nicht bemerkten. Daraufhin folgten weitere Gespräche, in denen er beteuerte, sich endlich Hilfe zu suchen. Hier begann er Stellen zu kontaktieren, was mich positiv stimmte und ich ihm somit weiterhin verziehen habe. Izsák wurde ziemlich wütend, sobald ihm sein Alkohol fehlte. Das eine Mal hob er die Hand bei Daría. Das andere Mal schrie er Szilvia an: „Ich schmeiße dich gleich vom Balkon, wenn du nicht ruhig bist!" Wieder kam er betrunken nach Hause. Hier entdeckte ich bei meiner Suche nach einem Feuerzeug und seinen Worten: „Schau in meiner Jacke!", einen Flachmann. Das es schon so weit war, machte mich sehr bestürzt. Da ich immer darauf Acht gab, dass kein Alkohol bei uns in der Wohnung ist, sah sie dementsprechend auch niemals wie eine Alkoholikerwohnung aus. Ich schlief seither mit meinen beiden Kindern nur noch auf der Couch. Sie weinten beide sehr oft. Daría rannte zu Izsák und wieder zurück. Sie würgte und schrie: „Papa stinkt, iiiii, ist ekelhaft!" Hierüber hinaus stand für mich fest, dass ich mich trennen werde. Ich wusste nicht recht, ob es das Richtige sei. Ständig hatte ich diese Gedanken im Kopf, was wäre, wenn und seine Worte von jedem einzelnen Gespräch. Eigentlich geht man davon aus, dass Tränen wirklich ernst zu nehmen sind. Ich wurde allerdings eines anderen belehrt. Also trennte ich mich von ihm.

Nach der Trennung

Izsák versuchte immer wieder aufs Neue, auf mich einzureden. Ich sollte ihm noch eine weitere Chance geben. Er beteuerte mit seinem unkontrollierten Alkoholkonsum aufzuhören. Für mich war das Maß eindeutig voll. Ich war stark und habe für meine Entscheidung und für meine Kinder eingestanden. Letztendlich zog er dann aus und wollte mir aber die Schlüssel von der Wohnung nicht geben. Ab hier ging es dann alles auch nicht mehr ohne Anwälte. Trotz mehrmaligen gesetzten Fristen auf Herausgabe der Schlüssel und gleichzeitiger Androhung einer Wohnungsübernahmeklage einzureichen, passierte wieder nichts. Er stand noch im Mietvertrag und so schob er alles in die Ferne und leistete sich eine Sache nach der anderen. Mit dem Jugendamt vereinbarten wir, dass sein Umgang mit beiden Kindern in meiner Wohnung stattfinden würde. Dies verlief die ersten Male gut. Irgendwann blieb er einfach da und verließ auch nach Aufforderung die Wohnung nicht. „Es ist immer noch meine Wohnung und ich stehe noch im Mietvertrag, also bleibe ich hier!", beharrte Izsák. „Du kannst gerne gehen.“, waren seine letzten Worte an mich. Da ich es immer vermied mich in eine solche Diskussion im Beisein der Kinder einzulassen, ließ ich es dabei und wartete darauf, bis er letztendlich ging. Als dies endlich geschah waren Stunden vergangen und überzogen. Mindestens drei weitere Umgänge folgten, an denen er die vereinbarten Zeiten nicht einhielt.

Daría und Szilvia kamen nicht zur Ruhe. Viele Gespräche folgten, blieben aber allesamt ohne Erfolg. Auf der einen Seite wollte Izsák sich nicht scheiden lassen und auf der anderen Seite erzählte er überall herum, wie blöd und krank ich doch wäre. Der Widerspruch im Widerspruch. Deswegen entschied ich mich anzugeben, dass ich in einer neuen Beziehung sei. Natürlich machte es das aber noch viel schlimmer. Er meldete dem Jugendamt, dass ich ständig andere Männer hätte und diese auch alle bei mir eingezogen wären. Sehr seltsam, dass ich davon nichts wusste. Mit der Haus-verwaltung waren Termine vereinbart, dass er aus dem Mietvertrag herauskann. Diese wurden trotz mehrfacher Aufforderung von mir und meiner Anwältin letztendlich von ihm nicht wahr-genommen und immer wieder verschoben, abgesagt oder er erschien erst gar nicht. An dem zuvor von ihm zugesagten Termin kam er nicht. Bei den darauffolgenden Umgängen diskutierte und beleidigte er auf unterstes Niveau. Wie zuvor schon im Beisein beider Kinder. „Du manipulierst die Kinder, du bist krank, du bist gestört, du bist verhaltensgestört und Du wirst schon sehen, was du davon hast!", gab Izsák immer wieder von sich. Dasselbe gab er ebenfalls gegenüber anderen Familienmitgliedern an. Der nächste Umgang folgte, an dem er sich nicht scheute, vor seinen Aussagen Halt zu machen. „So hübsch hast du dich für mich aber nie gemacht, lässt dich wohl wieder von anderen vögeln!" Danach konnte über die Anwältinnen dann endlich geklärt werden, dass er beide Kinder nur noch vor der Tür zum Umgang abholt und wieder zurückbringt. Es regnete sehr stark und abgesprochen war es, dass er die Autositze holen wird und beide Kinder dann mitnehmen konnte. Stattdessen rief mich die Jugendamtsmitarbeiterin an. Sie fragte, ob ich ihn nicht bitte hereinlassen könnte. Ich sagte ihr, dass das so nicht abgesprochen war und es erst mal dabei belassen wird. Ich weiß bis heute nicht, was diese Frau zu Izsák sagte. Er klingelte und diskutierte wieder einmal mit mir, dass ich ihn in die Wohnung hineinlassen sollte. Ich wies ihn zurück und fragte, ob er die Kindersitze dabeihat. Daría und Szilvia warteten darauf mit ihm mitzugehen. Er hielt sich also wieder nicht an die Vereinbarung und diskutierte weiter mit mir, dass ich ihn in die Wohnung lassen sollte. Ich versuchte ruhig zu bleiben und bat ihn, sich an die Vereinbarungen zu halten. Daraufhin kniete er nieder und rief beide Kinder zu sich. „Der Papa geht jetzt wieder. Die Mama will mich nicht hereinlassen und das ist jetzt Mamas schuld, dass ich jetzt wieder gehen werde und wir uns nicht sehen und spielen können." Ich war so schockiert von dem, was er da meinen Kindern einreden wollte. Ich konnte keine Worte mehr finden. Daraufhin folgten die nächsten Meldungen an meine Anwältin und an das Amtsgericht. Eine Meldung von der Familienhilfe ging ebenfalls an das Jugendamt. Es sei nicht gut, wenn sie sich weiter einmischen, da es nur zu mehr Streit führen würde. Der nächste Umgang stand vor der Tür, als Izsák mir beide Kinder unten an der Eingangstür sozusagen übergab. Da er bis dahin immer noch die Schlüssel bei sich trug, rannte er nach oben und durchwühlte meine Schränke und lief alle Zimmer ab. Ebenso machte er Fotos vom Inhalt des Kühlschranks. Sofort ging die nächste Meldung an beide Familienhelfer und an das Jugendamt sowie an meine Anwältin. In kurzer Zeit bekam er ein Schreiben über das Amtsgericht zugesandt, mit der Aufforderung, dies endlich zu Unterlassen. Leider blieb das ebenfalls wieder ohne Erfolg.

Nachstellung -Stalking Teil 1

Eines Abends war ich mit einem guten Freund verabredet. Wir wollten ins Kino gehen und meine Mutter passte auf beide Kinder in meiner Wohnung auf. Als ich mich auf den Weg machte kam mir aus einer dunklen Nebenstraße mein Ex Mann sehr verstört und angetrunken entgegen. Er war mit dem Auto seines Vaters da. Ich fragte ihn was er hier sucht. Voll entschlossen entgegnete er mir: „Ich gehe jetzt in die Wohnung und hole meine Tasche!“