Ben - Heißer Dreier, Teil 1 (Erotik, gay, bi) - Benjamin Larus - E-Book

Ben - Heißer Dreier, Teil 1 (Erotik, gay, bi) E-Book

Benjamin Larus

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Beschreibung

ACHTUNG: 2. Auflage, Erstveröffentlichung unter dem Titel "Trio Bisessual, Teil 1-6" Benjamin pflegt eine ebenso ungezwungene wie leidenschaftliche Freundschaft mit seiner besten Freundin Sandra. Die "Freundschaft mit Extras" erhält zusätzliche Würze, als Guido auftaucht - ein früherer Liebhaber Benjamins. Guidos Reizen kann er auch jetzt nicht widerstehen und frisches Begehren flammt auf. Und wo bleibt Sandra in diesem Reigen? Beide Männer sind nicht nur scharf aufeinander - sondern auch auf die süße Blondine. Ein Plan nimmt Gestalt an ...

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Impressum

„Ben – Heißer Dreier, Teil 1“ von Benjamin Larus

herausgegeben von: Club der Sinne®, Hinstorffstr. 110, 19412 Brüel, November 2020

zitiert: Larus, Benjamin: Ben – Heißer Dreier, Teil 1, 2. Auflage 2020 (Erstveröffentlichung als „Trio Bisessual, Teil 1“)

© 2020

Club der Sinne®

Inh. Katrin Graßmann

Hinstorffstr. 110

19412 Brüel

www.Club-der-Sinne.de

[email protected]

Stand: 01. November 2020

Gestaltung und Satz: Club der Sinne®, 19412 Brüel

Coverfoto: © VladOrlov/shutterstock.com

Covergestaltung: Club der Sinne®

Dieses eBook ist urheberrechtlich geschützt.

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http://www.club-der-sinne.de/index.php?manufacturers_id=57

Weitere erotische Literatur zum Sofortdownload finden Sie unter

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Sämtliche Personen dieser Ausgabe sind frei erfunden und volljährig.

Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen sind rein zufällig.

Benjamin Larus

Ben – Heißer Dreier

Teil 1

Eigentlich möchte ich mich nicht lange mit einleitenden Betrachtungen aufhalten. Es geht hier um unseren unvergesslichen Italien-Urlaub (allenfalls auch noch um einige Ereignisse in den Wochen davor), und für dessen Schilderung ist keine Biographie meiner mich begleitenden Freunde oder meiner selbst nötig – schon gar nicht möchte ich mich jetzt noch einmal mit all den teils verwirrenden, teils befreienden und manchmal auch einfach nur witzigen Stationen meiner sexuellen Entwicklung aufhalten, obwohl man meinen könnte, sie spielten für diese Geschichte eine Rolle. Ich bin mittlerweile zu der Einsicht gelangt, dass ich meine ganz persönliche Variante der Bisexualität weder beschreiben noch rechtfertigen muss, wie ich es mittlerweile ohnehin leid bin, dass man gemeinhin alles analysieren und in entsprechende Schubfächer ablegen will.

Zu meiner Freundin Sandra vorweg aber doch einige Worte. Ich glaube, dass wirklich viel Glück und Zufall dabei im Spiel waren, dass wir in dieser Kombination zu genau dem richtigen Zeitpunkt zusammengefunden haben! Zusammengefunden, das ist jetzt schon wieder missverständlich, denn eines war uns ganz schnell klar, und zwar ohne dass wir es groß diskutieren mussten: Auf einer freundschaftlichen Basis verstanden wir uns blendend, eine Beziehung, Partnerschaft oder wie man das auch immer nennen mochte, war jedoch undenkbar.

Wir kannten uns schon eine ganze Weile, wenn man die Maßstäbe zugrunde legt, die für uns mit zweiundzwanzig beziehungsweise in Sandras Fall mit gerade einmal zwanzig vollendeten Lebensjahren Geltung hatten. In der In-Kneipe unserer Kleinstadt waren wir damals ganz zwanglos ins Gespräch gekommen. Schon diese unverkrampfte Atmosphäre zwischen uns war etwas ganz Besonderes, sie hatte so gar nichts von den Peinlichkeiten einer bemühten Anmache. Zum Teil mag das sicher auch daran gelegen haben, dass ich ganz allgemein in der damaligen Zeit wohl etwas mehr nach Jungs Ausschau hielt. Dass Sandra mit ihren langen blonden Haaren und weiblichen Formen alles andere als uninteressant für die Männerwelt war, registrierte ich anfangs eher beiläufig, und erst im Nachhinein wurde mir richtig bewusst, welch neidische Blicke von allen Seiten auf mich fielen, wenn wir beieinander saßen und lachten oder durch die Straßen zogen.

Wie Sandra das aus ihrer Sicht beschreiben würde, weiß ich gar nicht so richtig. Manche Themen spielen bei uns einfach keine Rolle. Als Schwulenmama hat sie sich sicher nicht gesehen, denn diese Seite meiner Persönlichkeit war ihr damals noch gar nicht bekannt, trotzdem bin ich sicher, dass auch sie nichts von mir wollte, das über ein kumpelhaftes Verhältnis hinausgegangen wäre. Gegen mein wohl auch nach allgemeinem Empfinden nicht gerade abstoßendes Äußeres hatte sie aber sicher nichts einzuwenden...

Sandra war also wirklich der Typ, mit dem man Pferde stehlen konnte, und da ihr auch mit mir nicht langweilig zu werden schien, sahen wir uns entsprechend oft. Dass man dabei auch mal beim anderen zu Hause landete, war nichts Ungewöhnliches, und dass keiner sich dabei um herumliegende Wäsche oder Ähnliches scherte, drückt das Ungezwungene unseres Verhältnisses vielleicht mit am besten aus. Jedenfalls ereignete es sich bei einer solchen Gelegenheit, dass unsere Freundschaft in eine neue Phase trat – Gott sei Dank, ohne dass es dadurch plötzlich anstrengend geworden wäre.

Als nach einer gemeinsamen Tour Sandra ihren Bus verpasst hatte und es zudem wie aus Kübeln schüttete, bot ich ihr bis zum nächsten Morgen selbstverständlich die Hälfte meines Doppelbettes an. Wir streckten uns – ein wenig angeheitert, wie wir waren – nebeneinander aus, sie nur in einem von mir geliehenen T-Shirt, ich mit dann doch etwas Rücksicht aufs traditionelle Schamgefühl ausnahmsweise in bequemen Boxershorts.

Mitten in der Nacht auf einmal schälte sich in einen dezent erotischen Traum plötzlich das Bewusstsein, dass die Berührungen, die mein Körper durch ein Paar unglaublich zärtlicher, kundiger Hände erfuhr, alles andere als ein Traum waren – Sandra kniete neben mir, hatte die Decke zurückgeschlagen und streichelte andächtig meine Brust, meine Schultern, meine Arme und Beine. Meine Erektion war nicht zu übersehen, und ich zögerte keine Sekunde, bevor ich nach ihren bloßen Schenkeln griff und die Liebkosungen erwiderte.

Irgendwie war uns beiden in dem Moment schlagartig klar, dass diese Entwicklung unserer Freundschaft eigentlich ganz natürlich und irgendwie logisch war. Zu allen möglichen anderen Freizeitaktivitäten kam eben nun noch eine dazu.

Es wurde eine schlaflose, eine heiße, aber auch eine sehr harmonische Nacht, und wir mussten uns in keiner Weise verbiegen oder auch nur anstrengen, um unser zwangloses Verhältnis nicht darunter leiden zu lassen. Unausgesprochen behielt jeder seine Freiräume, und wenn wir uns nun auch regelmäßig und mit großer Freude zum Bumsen verabredeten, schliefen die früheren gemeinsamen Unternehmungen keineswegs ein.

Als der bewusste Sommer vor der Tür stand, verabredeten wir uns denn auch eines Tages zum Schwimmen und fuhren gemeinsam an den Baggersee. Diese Idee hatten an dem Nachmittag freilich nicht nur wir gehabt, und so mussten wir eine ganze Weile suchen, bevor wir einen freien Platz für uns beide fanden – notgedrungen neben einem bierbäuchigen, älteren Herrn und seiner ebenso attraktiven, bereits bedenklich von der Sonne verbrannten Begleiterin. Sandra war darüber etwas missgelaunt, aber ich kannte sie nun schon gut genug, um zu wissen, dass man sie in solchen Stimmungen einfach in Ruhe lassen musste. Schweigend cremten wir uns ein und blieben erst einmal auf unseren Handtüchern liegen, denn am Uferrand sah es so aus, dass man sich regelrecht einen Weg freikämpfen musste zwischen Schwimmreifen, von Cellulitis gezeichneten Schenkeln und balzenden Teenagern.

An der Art und Weise, wie sich Sandras glatt-geschwungene Bauchdecke im Rhythmus ihres Atems hob und senkte, merkte ich nach einer Weile, dass sie wohl ein bisschen eingenickt war. Ich setzte mich behaglich seufzend auf, bewachte ihren Schlaf und ließ meine Blicke schweifen.

Nach dem ersten Schock über die schiere Masse entblößten Fleisches, nach dem Schaudern über einige ganz besondere Erscheinungsformen des menschlichen Körpers waren hier und dort doch beachtenswerte Juwelen zu entdecken. Nicht weit von mir kam ein Mädchen aus dem Wasser, dessen Bikinioberteil ihre im Sonnenlicht feucht glitzernden, von Gänsehaut überzogenen Brüste einfach nur perfekt zur Geltung brachte. Und in einiger Entfernung hockte eine junge Frau bei einer Gruppe, unter deren knappem Höschen sich die Scham als üppiger Wulst abzeichnete – ein hübscher Anblick, der zudem meine Fantasie anregte!

Ein offensichtlich schwules Pärchen, das in trauter Zweisamkeit am Ufer entlangschlenderte, zog meine Aufmerksamkeit auf sich, weil der kleinere der beiden ein Paar geradezu unverschämt schöner Beine sein eigen nannte. Alleine solche vollendet sehnigen Kniekehlen hatte ich in natura vorher nur äußerst selten gesehen!

In gerader Linie in Richtung Wasser entdeckte ich schließlich ein Musterbeispiel für das Naturgesetz, dass es menschliche Körper gibt, an denen einfach jede Kleidung anziehend wirkt. Ich bin an sich kein Freund jener weiten Bermuda-Badehosen, die ihrem Besitzer um die Schenkel zu schlabbern pflegen, und dieses Modell war zudem in einer nur von schwarzen Seitenstreifen gemilderten Farbe gehalten, welche Sandra in ihrer unnachahmlichen Art einmal als Froschfotzengrün bezeichnet hatte und die ich nicht besonders schätze. In diesem Fall jedoch sah es ungemein aufregend aus, wie das klatschnasse Kleidungsstück an einem braungebrannten, muskulösen Körper klebte und beim Gehen hin- und herrutschte. Der Typ war nur an den Beinen sichtbar, aber keineswegs üppig behaart, auf seiner perfekten Brust, dem Waschbrettbauch und auf den eindrucksvollen Schultern perlten im milden Licht der mittlerweile schon recht tief stehenden Sonne ungehindert glitzernde Wassertropfen.

Es mag an meiner selbstvergessenen Faszination für diesen schönen Mann, an meiner allgemeinen Nachmittagsträgheit oder auch daran gelegen haben, dass mir die Sonne schon eine ganze Weile aufs Hirn gebrannt hatte – jedenfalls wurde mir erst bewusst, dass dieser Adonis gezielt auf mich zusteuerte, als er schon fast vor mir stand. Als mein Blick nun überrascht in sein von einer schnittigen Sonnenbrille geschmücktes Gesicht hinaufwanderte und mir dort ein breites Grinsen begegnete, da fühlte ich mich nur im allerersten Moment ertappt. Spät genug, aber dann doch sofort erkannte ich ihn und sprang wie von der Tarantel gestochen auf.

„Hey, schön, dich wiederzusehen!“, lachte er vergnügt und nahm die Brille ab. Natürlich musste er bemerkt haben, wie unverfroren ich ihn abgemustert hatte, ohne ihn zu erkennen.

„Mensch, Guido!“, rief ich eine Idee zu laut aus und zog ihn mit aller Kraft an mich, „Lang ist’s her!“ Das kalte, nasse Fleisch seines festen Körpers fühlte sich verdammt gut an!

Einige lange Sekunden grinsten wir uns nur verlegen an, jedem von uns ging wohl eine Menge durch den Kopf, vor allem die Erinnerung an gemeinsame Erlebnisse der aufregendsten Art. Ich blickte mich zögernd um. Sandra war aufgewacht, stützte sich auf ihre Ellbogen und musterte Guido verdutzt von unten bis oben.

„Bist du alleine hier? Komm doch zu uns!“, schlug ich vor. Das ältere Paar nebenan hatte mittlerweile das Feld geräumt. Guido blinzelte Sandra kurz freundlich zu, blickte sich um und nickte.

„Mit Vergnügen. Bin gleich wieder da“, erwiderte er und eilte federnden Schrittes von dannen, um seine Sachen zu holen.