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Eine Berg zu besteigen ist ein großes Erlebnis, aber auch eine große Herausforderung. Hier folgen wir den Bergsteigern und ihren Erlebnissen aus nächster Nähe und erfahren etwas über ihre Ausrüstung. Das Buch ist mit beeindruckenden Bildern illustriert. Steffen Kjær ist Bergsteiger und Journalist. Er schildert die Herausforderungen in den Bergen so, wie man es nur kann, wenn man, den Eispickel in der Hand, selbst dabei gewesen ist. Seit über zehn Jahren besteigt er die legendärsten Berge, und hier erzählt er vom Weg zum Gipfel.
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Seitenzahl: 24
Veröffentlichungsjahr: 2012
Steffen Kjaer
Aus dem Dänischen von Monika Wesemann
ALPINE AVENUE BOOKS
Freiheit
Die Berge
Das Wetter in den Bergen
Ausrüstung
Höhenkrankheit
Persönliche Ausrüstung
Vor der Besteigung
Ein Bergsteiger
Die starke Freundschaft
Basislager
Ein Bergführer
Die Besteigung
Ein Bergfotograf
Unfall am Berg
Eine Legende
Die großen Augenblicke
Zu höheren Bergen
Vereine und Touren
Warnung
Einen Berg zu besteigen ist ein phantastisches Erlebnis, es ist aber auch anstrengend. Stell dir vor, wie es ist, wenn man auf dem Grat entlang geht. Vorsicht! Auf beiden Seiten fällt der Hang steil ab. Gleichgewicht! Vielleicht geht es 1000 Meter in die Tiefe. Das ist eine große Herausforderung. Dem Bergsteiger gibt das aber auch ein Gefühl der Freiheit.
Die Natur ist beeindruckend schön. Die Wolken hat man weiter unten wie einen Teppich unter den Füßen. Und dann muss man sich einen Sonnenaufgang vorstellen, der den Berg ganz rot färbt. Es kann aber auch rau und hart sein. In den Bergen kann es in wenigen Minuten anfangen zu stürmen.
Ein Schritt. Und noch einer. Das ist hart. Der Bergsteiger ist in der dünnen Luft ständig außer Atem. Aber er muss sein Ziel erreichen. So wie in den Träumen, mit denen alles angefangen hat. Oft hat man die Besteigung mehrere Monate lang geplant. Deshalb ist die Freude groß, wenn der Bergsteiger endlich den Gipfel erreicht. Der Traum ist in Erfüllung gegangen. Fast! Denn jetzt muss er auch den Abstieg sicher schaffen.
Ein steiler Grat fordert dem Bergsteiger viel ab. Wenn er stürzt, kann er vermutlich nur gerettet werden, wenn sein Kamerad auf der anderen Seite abspringt. Dann hängen sie an verschiedenen Seiten am Seil und halten sich gegenseitig am Berg.
Den Eispickel hat man immer dabei. Ein Riemen am Handgelenk sorgt dafür, dass der Bergsteiger ihn nicht verliert.
Auf dem Gipfel kann man richtig lachen und stolz sein.
Viele Menschen sind von den Bergen fasziniert. Einige leben das ganze Jahr in den Bergen. Andere kommen als Touristen dort hin. Das Erlebnis haben sie jedoch gemeinsam. Sie können sich alle an der schönen und beeindruckenden Natur erfreuen. Sie können die frische Luft atmen. Und sie können die Berge für eine aktive Freizeit nutzen.
Einige dieser vielen Leute versuchen sich als Bergsteiger. Doch so ist das nicht immer gewesen. Bevor 1786 der Mont Blanc bestiegen wurde, war Bergsteigen unbekannt. Niemand interessierte sich dafür. Doch dann brach die Blütezeit des Bergsteigens an. Die meisten Berge in Europa wurden bestiegen. Und seitdem wächst das Interesse an diesem Sport immer mehr.
Ein Teil der Bergrouten ist für gemischtes Klettern ausgelegt. Hier muss der Bergsteiger auf Schnee, auf Eis und auf Felsen klettern können.
In den Alpen interessiert man sich besonders dafür, die Berge zu besteigen, die über 4000 Meter hoch sind. Am liebsten gehen die Alpinisten, wie man die Bersteiger auch nennt, auf den Mont Blanc, das Matterhorn und den Dent du Géant.
