Beschreibung

Beryllion - eine Welt, in der die Mächte der Elemente herrschen. Eine Welt, die bersten wird, wenn die Träger der Elemente sterben. Und genau das scheint nun zu geschehen. Takara, Minh, Linuh und Nước, die Kinder der Erde, des Feuers, der Luft und des Wassers machen sich zusammen mit ihren Wächtertieren auf, ihre Insel Puzzle Heart und damit ihre ganze Welt vor dem Zerbrechen zu retten.

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Audrey Brixton

Beryllion Chroniken [Leseprobe]

1. Feuer & Erde

Für meine Familie. Für meine Freunde. Für S. D. K. - einem ganz besonderen Menschen; für immer in meinem Herzen. Für Chrissie - meinem dearly_beloved - ich werde Dich nie vergessen.BookRix GmbH & Co. KG80331 München

Bilder & Copyright

Das Cover und die Karte von Beryllion wurden von Kathyjana erstellt.

Ich danke Dir sehr herzlich, dass Du Dir die Mühe gemacht hast und mir diese tollen Bilder erstellt hast!

 

Kathy erstellt für Autoren Cover. "Cover Design aus Leidenschaft" ist ihr Motto.

Also, wenn auch ihr eines benötigt, dann schaut doch mal bei ihr vorbei!

 

Ihre Website ist:

(https://coverdesign-epicmoon.jimdo.com/)

 

Und auch auf BookRix hat sie ihre Cover ausgestellt. Schaut doch auch da mal vorbei!

(https://www.bookrix.de/_ebook-kathyjana-simons-coverdesign/)

 

Und wer Twitter bevorzugt, der kann sie hier finden:

(https://twitter.com/EpicMoon_Cover)

 

Schaut einfach mal bei ihr vorbei, es lohnt sich definitiv!

Auch, wenn ihr selbst nicht schreibt, so lohnen sich allein die schönen Cover zum Ansehen, die sie bisher erstellt hat.

 

Danke nochmals dafür und auf eine weitere, tolle Zusammenarbeit!

Karte von Puzzle Heart Island

 

Prolog: Auf der Suche

 

Prolog

 

Auf der Suche

 

 

Es war schon spät am Abend und er war immer noch nicht fündig geworden. Wie lange suchte er nun wohl schon? Er seufzte tief. Irgendwo musste es doch sein. Nur ein kleiner Hinweis, eine Idee, ein Zeichen, dass ihn auf die richtige Spur bringen würde, um das Unheil noch abzuwenden!

Er war nun schon drei Wochen hier und hatte einige der Millionen Bücher gelesen. Und dennoch keine Antwort auf seine Fragen gefunden. Aber er musste sich beeilen. Die Zeit drängte.

     Batu ging durch die Reihen der dicht gedrängt stehenden Häuser, in denen Bücher das Allgemeinbild prägten.

"Irgendwo hier muss es doch sein", murmelte er.

Er betrat ein Haus und untersuchte eine weiter Reihe hoher Regale voller Bücher.

"Wonach genau suchst du denn?"

Batu wirbelte erschrocken herum. Er hatte nicht damit gerechnet, dass er hier auf jemanden treffen würde.

Hinter ihm stand ein junger Mann. Er mochte etwas älter sein als er selbst. Er hatte schwarze Haare und tiefblaue Augen. Eine Narbe, die sich über seine linke Wange zog, gab ihm ein unheimliches Aussehen. Er trug dunkle Kleidung mit einem schwarzen Umhang. Zusammen mit dem leichten und sanften Lächeln auf seinen Lippen wirkte er elegant und respekteinflößend zugleich.

"Ich…", begann Batu immer noch leicht verwirrt, "Wer seid Ihr?"

Der Fremde lächelte und ging an Batu vorbei, den langen Gang zwischen den Regalen voller Bücher entlang.

Batu war verunsichert. Sollte er ihm folgen? Langsam ging er ihm nach. Über eine steile Treppe erreichten sie den Keller des Gebäudes.

"Was tun wir hier?", fragte er und runzelte leicht die Stirn.

"Und warum antwortet Ihr mir nicht?"

"Komm", sagte der Fremde und winkte leicht mit der Hand.

Batu ärgerte sich. Er ging überhaupt nicht auf seine Frage ein. Aber warum folgte er ihm auch? Was es wohl hier zu sehen gab? Wahrscheinlich nichts. Der Fremde verschwendete sicherlich nur seine Zeit. Und gerade die hatte er nicht im Überfluss.

Als er durch die Kellertür ging, stand der Fremde schon an einer Steinwand, neben ihm alte, staubige Weinregale. Wie lange die wohl schon keiner mehr benutzt hatte? Er musste husten, als ihm beim Einatmen Staub in die Lungen drang.

Er sah sich um, konnte aber nichts Ungewöhnliches entdecken.

"Was wollen wir hier unten?", fragte er schließlich achselzuckend.

Der Mann lächelte wieder und drückte auf ein paar Steine in der Wand. Sie leuchteten plötzlich auf und bildeten den Umriss eines Durchgangs.

"Wow!", entfuhr es Batu.

Die Steine hörten auf zu leuchten und öffneten sich in ihre Richtung.

Batu stand immer noch sprachlos und mit offenem Mund vor der geheimen Steintür. Der Fremde indes trat in den dahinterliegenden Raum und bedeutete Batu, ihm zu folgen.

Der Raum war sehr altertümlich eingerichtet. An den Wänden hingen Fackeln, links von der Tür aus gesehen war ein großes, ovales, zugemauertes Fenster mit roten, schweren Vorhängen behangen. Gegenüber der Tür gab es ein Bett mit roter Decke und rotem Himmel. Davor stand ein Schreibtisch. Auf diesem lagen ein paar Federn in verschiedenen Stärken; rote, schwarze, blaue und sogar grüne Tintenfässchen standen daneben. Auf einem kleinen Tischchen neben dem Bett standen ein Krug und ein Becher. Auf der rechten Seite des Raumes befand sich ein kleiner niedriger Schrank mit Glastüren hinter denen Buchrücken zu erkennen waren.

Der junge Mann schnippte mit den Fingern und die Fackeln loderten hell auf.

"Wie…wie habt Ihr das gemacht?", wollte Batu wissen.

Der Mann lächelte wieder.

"Ein kleiner Taschenspielertrick. Eigentlich, um junge Mädchen zu beeindrucken. Aber in Ermangelung dieser…"

Er schaute Batu an. Dieser hatte misstrauisch eine Augenbrauche gehoben. Da fing der andere schallend an zu lachen.

"Keine Sorge, dass war ein Spaß."

"Hmm… und was wolltet Ihr nun von mir? Doch mit Sicherheit nicht nur das Zimmer hier zeigen oder?"

"Du hast recht", sagte der andere und ging hinüber zu dem kleinen Schrank.

"Komm her", sagte er und winkte Batu erneut, "und sieh dir das an."

Batu ging zu ihm hinüber und hockte sich hin. Es verschlug ihm glatt schon wieder die Sprache. In dem Schrank standen uralte Bücher. Bücher, von denen er bis heute teilweise noch nie oder nur aus Erzählungen gehört hatte.

"Nimm das dort", sagte der Mann und deutete auf ein Buch mit bordeaux rotem Einband.

Batu nahm es heraus. Dieses Buch war noch nicht so alt. Es war zwar auch hier Staub darauf, aber die Seiten waren noch nicht vergilbt und man getraute sich noch, es anzufassen. Er sah es sich an. Das Buch war auch vorne dunkelrot und mit goldener Schrift stand darauf

 

Beryllion Chroniken