Bewegte Zeiten - Theodor Chiout - E-Book

Bewegte Zeiten E-Book

Theodor Chiout

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Beschreibung

Die U.S.S. Constitution kehrt zurück Richtung Utopia Planetsia, um Captain Karpuz dort, zu seinem neuen Kommando zu bringen. Als das Schiff den Notruf eines Außenpostens empfängt, der sich an den Grenzen zum Delta-Quardranten befindet. Niemand an Bord hat zu diesem Zeitpunkt eine Vorstellung davon, was sie auf Zirak III erwarten wird.

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Seitenzahl: 305

Veröffentlichungsjahr: 2018

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Eine Story von

Theodor Chiout

basierend auf Star Trek

einer Idee von

Gene Roddenbarry

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Prolog

Kapitel

Kapitel

Kapitel

Kapitel

Kapitel

Kapitel

Kapitel

Kapitel

Kapitel

Kapitel

Kapitel

Kapitel

Kapitel

Kapitel

Kapitel

Kapitel

Kapitel

Epolog

Technische-Daten im späten 25. Jahrhundert

Einzelne Decks

Brücke - Amazonas-Klasse

Maschinenräume-Amazonas-Klasse

Schiffe im 25. Jahrhundert

Technische-Daten der Kasiopeier-Klasse

Technische-Daten der New Daedalus-Klasse

Technische-Daten der D'Trirequies-Klasse

Technische-Daten der Niobe-Klasse

Technische-Daten des Shuttle Curie

Technische-Daten der Triornal-Klasse

Standard Schiffs-Einrichtungen

Allgemeine Technische Daten

Schiffe des klingonischen Reiches

D-7 Kreuzer

K't'inga-Klasse

D-12 Kreuzer

B'rel-Klasse

K'Vort-Klasse

Negh'var-Klasse

Vor'cha-Klasse

Karadag-Klasse

Schiffe des romulanischen Reiches

D'Kazanak-Klasse

D'Kazanak-Klasse

D'Kazanak-Klasse

D'Deridex-Klasse

D'Deridex-Klasse

N'renix-Klasse

Vorwort

Ich möchte mich auch, bei dieser Story, bei denjenigen wieder Bedanken, die mich bei den Arbeiten, zu dieser Story tatkräftig unterstützt haben.

Es waren wieder dabei Werner Kersjes, das McDruck-Team, Ferdi Karpuz, Marco Kulawik und Benjamin Wolff.

Von Marco Kulawik stammte die Graphik, der U.S.S. Kasiopeier NCC-20000 und von Benjamin Wolff, die der Niobe-Klasse, mit all ihren Informationen und Hintergründen.

Prolog

Einige Tage nachdem sich die 21. Flotte aus Sektor 1594 zurückgezogen hatte und die Schiffe der Sternenflotte, ihren neuen Aufgaben entgegen gesteuerten.

Die U.S.S. Hypokrat NCC-89546 befand sich auf dem Weg nach Zirak III, um wissenschaftliches Personal zur Forschungsstation zu bringen, die sich im Delta-Quadrant befand. Hierbei befand sich die Forschungsstation, im früheren Jagt-Gebiet der Hirogen.

Die Hypokrat würde nach ihrem Eintreffen bei Zirak III für ein Jahr der Forschungseinrichtung, als Unterstützung für die Forschungen dort unterstellt sein. Das Schiff selbst war ein Forschungsschiff der New Daedalus-Klasse und unterstand dem erfahrenen Captain Dirk Bodensieck.

>>Captain Bodensieck für Admiral Larisch, wir werden in 48 Minuten in den Orbit von Zirak III einschwenken und ihnen dann auf Abruf stehen,<< meldete sich Captain Bodensieck bei der Forschungsstation.

In einer anderen Zeit in der Nähe des Zirak-Systemes. Einige Hirogen-Schiffe jagten ein Schiff der Spezies 8472 durch den Normalraum.

>>Es ist immer eine Herausforderung Spezies 8472 zu jagen,<< sagte der Alpha-Hirogen und lies die Waffen des Schiffes noch energischer auf das Biogene-Schiff von Spezies 8472 feuern.

>>Ja, sie sind eine ziemlich gerissene Beute,<< entgegnete der Beta-Hirogen dem Ersten.

Vom Biogenen-Schiff der Spezies 8472 gingen keinerlei Gegenmaßnahmen aus, so als ob sich niemand an Bord befinden würde und trotzdem feuerten die Hirogen immer weiter auf das Schiff, bis es manövierunfähig im Raum um Zirak IV trieb. Sogleich machten sich die Hirogen dazu bereit, das Schiff von Spezies 8472 zu entern. Aber bevor sie dazu kamen, das Biogeneschiff zu entern, erschien vor dem Schiff eine Temporaleanomalie und zog zuerst das Schiff von Spezies 8472 hinein und dann einen großen Teil der Hirogen-Schiffe, bevor die Anomalie wieder verschwand.

In der Gegenwart auf Zirak III in der Forschungsstation, wo man sich mit der Auswirkung von Warp-Feldern auf den Normal- und Subraum beschäftigte, sowie die Erforschung von Anomalien die sich da heraus ergeben sollten.

>>Admiral Larisch, was Erforschen sie eigentlich genau an den auftretenden Anomalien,<< stellte Captain Bodensieck seine Fragen an den leitenden Wissenschaftler der Station.

>>Wir haben uns auf die Erforschung des Transwarpfeldes auf den Normal- und Subraum spezialisiert. Sowie es sich auf die Entstehung von Wurmlöchern auswirkt. Da einige unserer Schiffe über die Fähigkeit verfügen selbst künstliche Würmlöcher zu erschaffen. Aber auch die weiter Erforschung von natürlich entstandenen Wurmlöchern wird von uns hier erforscht. Und es laufen noch einige kleiner Projekte, die sich mit Anomalien aller Art befassen. Beantwortet das ihre Frage soweit, Captain,<< antwortete der Admiral ihm.

>>Ja. Und wir sind wohl nun mit der Hypokrat hier, damit sie ein Schiff haben, womit sie einige ihrer Ergebnisse überprüfen können und um Tests durch zuführen,<< hackte Captain Dodensieck weiter nach.

>>Ja zum Teil, aber auch um Raum Anomalien aus der Nähe zu untersuchen, um Daten zu erhalten die wir nicht mit den Sensoren der Station erfassen können...<<

Da ertönte plötzlich der Alarm, der Station und es wurde Alarm-Stufe Rot vom Computer gegeben. Der Admiral aktivierte eine Verbindung zum Haupt-Labor, um von Doktor Mirimane einen Bericht zu fordern. Auf einem der vielen Monitore im Büro des Admirals, erschien ein Mann mittleren Alters, dessen Haar schon leichtes grau aufwies.

>>Doktor Mirimane, warum wurde der Alarm ausgelöst,<< fragte der Admiral, den etwas aufgebrachten Mann.

>>Es hat sich eben eine Temporaleanomalie 15.000 Kilometer über dem Planeten gebildet und irgendetwas Biogenes kommt durch die Anomalie,<< antwortete der Doktor und unterbrach die Verbindung seinerseits.

>>Captain Bodensieck, kommen sie. Lassen sie uns, in die Zentrale gehen, damit ich mir selbst ein Bild von der Lage machen kann.<<

Beide Männer verliesen das Büro und begaben sich in das Zentral-Labor, welches sich im gegenüber liegendem Gebäude befand. Die Verwaltung der Forschungsstation war nicht im gleichen Gebäude untergebracht, wie die Labore. Sondern sich in separaten Gebäuden, wo auch die Verwaltung des Planeten ihren Sitz hatte. Schließlich lebten auch die Familien der Wissenschaftler auf Zirak III, die auf einige verstreute Kolonien verteilt waren.

Wie die beiden im Zentral-Labor eintrafen herrschte bereits helle Aufregung unter den Wissenschaftlern. Im Zentral-Labor liefen sämtliche Daten und Informationen zusammen und wurden dort ausgewertet. Admiral Larisch begab sich zu einer Konsole im Zentalbereich, an der einer der Wissenschaftler energisch versuchte sämtliche Daten auszuwerten, gefolgt von Captain Bodensieck.

>>Ist schon zu erkennen, um was es sich genau handeln mag,<< fragte Captain Bodensieck sehr interessiert.

>>Ich meine dieses biologische Etwas, was durch die Anomalie kommt.<<

>>Ja, es sieht aus, wie ein biogenes Schiff der Spezies 8472. Jedenfalls hat die Datenbank, es als solches identifiziert,<< antwortete ihm der Wissenschaftler.

>>Das kann nicht möglich sein Lieutenant. Spezies 8472 ist doch in ihren eigenen Raum zurückgekehrt. Außerdem wurde mit ihnen, in einem Vertrag festgelegt, dass die Föderation nicht in den fluiden Raum vordrinkt und sie haben sich seiner seits bereit erklärt, nicht in das Gebiet der Föderation einzudringen,<< belehrte ihn Captain Bodensieck.

>>Sie scheinen nicht ganz freiwillig, hier zu sein. Die Sensoren erkennen starke Beschädigungen an dem Schiff. So wie von einem Gefecht oder besser gesagt, so als ob sie von mindestens einem anderen Schiff gejagt worden wären. So wie der momentane Kurs, des Schiffes berechnet ist, wird es in wenigen Minuten, auf dem Planeten hier bei uns aufschlagen,<< berichtete der Lieutenant weiter.

>>Ich werde der Hypokrat den Befehl erteilen, das Schiff mit dem Traktorstrahl abzufangen,<< schlug Captain Bodensieck vor.

>>Das kann uns auch nicht helfen. Die Biogenehülle lässt eine Erfassung, mit dem Traktorstrahl nicht mehr zu,<< sagte Admiral Larisch, an Captain Bodensieck gerichtet.

>>Bauen Sie die Schilde, über der Station und der Siedlung auf! Und senden sie eine Nachricht an die Sternenflotte, über die Lage in der wir uns hier befinden.<<

Noch während Admiral Larisch seine Befehle erteilte, trat das Schiff in die Atmpsphäre des Planeten ein und durchschlug selbst, die Schilde des Außenpostens und der Station. Captain Bodensieck hatte noch nicht einmal mehr die Chance, zurück an Bord der Hypokrat zubeamen, zusammen mit einigen der Wissenschaftler in seiner nähe.

An Bord der Hypokrat, sah man mit entsetzen was geschah. Dadurch, dass man die Schilde aktiviert hatte, konnten noch nicht mal einige der Zivilisten an Bord gebeamt werden. Die zentralen Stationsanlagen, wurden durch das Biogene-Schiff von Spezies 8472 völlig zerstört. Die Crew der Hypokrat begann sofort mit Maßnahmen, um Überlebende der Katastrophe zu bergen und achteten deshalb nicht mehr weiter auf die temporale Anomalie und sahen auch nicht, wie noch einige fast 150 Jahre alte, Hirogen-Schiffe aus der Anomalie ebenfalls auftauchten.

An Bord des führenden Hirogn-Schiffes, dass durch die Anomalie gezogen wurde.

>>Alpha, sehen sie! Dort ist ein fremdes Schiff plötzlich aufgetaucht. Wir sollten sie vernichten, damit sie uns nicht unsere Beute streitig machen. Ich registriere, dass sich bereits einige Fremde, auf dem Planeten befinden,<< sagte der Beta-Hirogen.

>>Die Hälfte unserer Schiffe sollen sich um den Eindringling kümmern. Der Rest folgt uns zu dem Planeten, damit die Jagt nicht um sonst war,<< antwortete der Alpha-Hirogen.

Sechs der Schiffe flogen auf den Planeten zu und die restlichen, eröffnten ihr Feuer auf die Hypokrat. Dabei trafen sie mit ihren Waffen, mehrfach die Maschinenrum-Sektion, worauf hin die Eindämmung des Warpkerns versagte und der Kern brach.

Die Explosion war so gewaltig, das noch zwei Hirogen-Schiffe durch Trümmer des Schiffes zerstört wurden und eines manövierunfähig machte.

Die U.S.S. Constituton befand sich auf dem Rückflug vom Taeot-System, wo sie sich von der 21. Flotte getrennt hatten. Sie sollten vorerst nach Utopia Planetsia zurück zukehren, wohin sie Captain Karpuz mitnehmen sollten. Dieser sollte dort sein neues Kommando entgegen nehmen und man sollte noch einige Zentrale arbeiten am Schiff vornehmen lassen, als sie einen Notruf von der Forschungsstation auf Zirak III empfingen.

>>Sir, wir haben einen Notruf, der Forschungsstation auf Zirak III empfangen. Ein Schiff von Spezies 8472 droht auf den Kolonie Bereich und die Station zu stürzen. Bei ihnen befindet sich momentan wohl, ein Schiff der New Deadalus-Klasse, aber seine Kapazitäten reichen für so einen Notfall nicht aus. Weitere Informationen, sind in der Nachricht nicht enthalten,<< sagte Lieutenant Conners an Captain Storm gewandt, da sich zur Zeit auch Captain Karpuz mit auf der Brücke befand.

>>Haben sie schon versucht, die Station zu rufen oder das Schiff der New Deadalus-Klasse,<< fragte ihn Storm und wendete sich seinem Communikations-Offizier zu.

>>Außerdem die Schiffe der New Deadalus-Klasse, sind für solche Fälle bestens Ausgestattet. Diese Forschungs- und Wissenschaftsschiffe sind, falls es wirklich zu einer solchen Katastrophe gekommen sein sollte, weit besser gerüstet wie die Constitution. Wir werden weiter nach Utopia Planetsia fliegen, um Captain Karpuz dorthin zu bringen und die arbeiten am Schiff vornehmen zu lassen. Informieren sie ein anderes Schiff, in der Nähe.<<

>>Weder die Station, noch das Forschungsschiff antworten auf unsere Rufe. Es befinden sich einige kleinere Schiffe in der Nähe, die mit maximal Warp, in 2-3 Monaten im Zirak-System sein könnten. Wir sind momentan das einzige Schiff, dass eher im Zirak-System sein könnte, Sir,<< antwortete Lieutenant Conners.

>>Sie haben meinen Befehl gehört. Außerdem ist dieses Schiff noch nicht voll Besetzt, um dort wirklich eine Hilfe zu sein.<<

>>Ich will sie ja nicht direkt kritisieren, Captain Storm. Aber ein Notruf, sollte vor gehen. Es darf nicht im Vordergrund stehen, mich nach Utopia Planetsia zu bringen. Mein neues Kommando, werde ich eh erst in einigen Monaten erhalten,<< sagte Karpuz zu Storm, als dieser nicht auf den Notruf reagieren wollte.

>>Außerdem wer sagt uns, dass die Kapazitäten dieses Schiffes, der New Deadalus-Klasse ausreichend sind, falls es wirklich zum Schlimmsten gekommen sein sollte. Lieutenant Conners hat auch eben selbst gesagt, das er mit keinem Kontakt bekommt. Also wissen wir auch nicht, was mit dem Schiff ist.<<

>>Also gut Captain Karpuz. Sie haben mich ja bereits überzeugt. Wir fliegen nach Zirak III. Fähnrich Stiebel, setzen sie Kurs nach Zirak III, mit maximum Warp,<< sagte Captain Storm.

Karpuz verhielt sich hier bei ihm an Bord ganz anders, als man es ihm zuvor mitgeteilt hatte. So wie sich andere ihm gegenüber ausgedrückt hatten, würde sich Karpuz nur arrogant und selbstgefällig verhalten. Aber dieses Bild zeigte er hier bisher nicht im geringsten. Vielleicht lag es mit daran, dass er nicht das Kommando inne hatte. So hatte Storm jedenfalls noch bis vor einigen Minuten, über Karpuz gedacht.

>>Kurs und Geschwindigkeit sind eingegeben,Sir,<< bestätigte Fähnrich Stiebel.

>>Energie, Fähnrich. Captain Karpuz, dürfte ich sie in meinem Raum sprechen. Commander Quant, sie haben das Kommando.<<

Captain Storm setzte sich und sah Karpuz erst einen Augenblick an, bevor er mit seiner Standpauke gegen ihn anfing.

>>Karpuz, ich bin hier der Kommandant dieses Schiffes und was sie da eben mit mir gemacht haben, fördert nicht gerade das Vertraunen der Crew in mich! Und mir ist es völlig egal, wie sie zu Admiral Kromm stehen. Sie sind an Bord dieses Schiffes, nur als Passagier,<< platzte es aus dem Captain heraus, der Karpuz am liebsten einen Schlag ins Gesicht verpassen würde, da dieser sich in seiner Ehre beleidigt fühlte.

>>Sie brauchen keine Rücksicht darauf zu nehmen, wie ich zu dem Admiral stehe. Er ist lediglich mein Vorgesetzer Offizier. Genauso wie der ihre,<< entgegnete Karpuz ruhig, da er für sich entschieden hatte, dass niemand zu erfahren brauchte, was zwischen ihm und Kromm an Bord der Amazonas vorgefallen war.

Die Constitution flog nach Zirak III, ohne wirklich genau zu wissen, was sie dort erwarten würde. Aber man hatte das Oberkommando, über ihr vorhaben informiert.

1. Kapitel

Vier Monate nachdem, Captain Zhoe beinahe die Föderation in einen Krieg mit den Tholianer geführt hätte.

Zhoe befand sich mittlerweile, in einer Strafkolonie der Sternenflotte, ohne die Chance zu sehen, von dort jemals wieder weg zu kommen.

Und in den letzten Monaten, hatten die Diplomaten der Föderation viel Wiedergutmachung geleistet, für die Schäden, die Captain Zhoe auf der tholianischen Heimatwelt angerichtet hatte.

Derweilen befanden sich Vertreter der Tholianer und der Föderation auf Deep Space 23, nahe des romulanischen Reiches, um über einen neuen und diesmal auch offizellen Friedensvertrag zu verhandeln. Die Tholianer hatten im Vorfeld der Verhandlungen nur eine einzige Bedingung gestellt, das sich keine Menschen unter den Diplomaten befinden dürften. Dem hatte die Föderation entsprochen und somit setzten sich die Diplomaten aus Vulkaniern, Andorianern und Klingonen zusammen.

Die Vertreter der Föderation könnten aber nicht wirklich sagen, ob ihnen am Konferenz-Tisch nur Tholianer gegenüber saßen. Sie alle trugen eine Art Schutzanzug, der sie vor Gasen schützte und ihre Körper kühlten. Man vermutete in der Föderation seit langem, dass die Tholianier möglicherweise mit den Brin verwandt seinen. Möglicherweise sogar aus einem Volk hervorgingen.

Zur gleichen Zeit, auf Starbase 219, in einem der unzähligen Konferenzräume der Station, wo sich einige Offiziere von Admiral Kromm's Stab mit ihm getroffen hatten. Damit sie hier in aller ruhe, über den Status der Amazonas-Klasse reden und über das, was in den letzten Monaten geschehen war diskutierten.

>>Wir können nun sagen, das sämtliche Schiffe der Amazonas-Klasse einsatzbereit sind. Sämtliche System-Fehler, die aufgetreten sind, wurden von den Technikern der Raumwerften behoben. Keines der Schiffe sollte nun mit technischen Problemen, welcher Art auch immer noch Schwierigkeiten haben,<< sagte Commodore Tanaka, an seine Kollegen gewandt, ohne sich auf einen der anderen Offiziere bei seinem Bericht festzulegen.

>>Commodore, sie haben die Constitution vergessen. Sie hatte einen Notruf von Zirak III empfangen, auf den sie reagiert hatten, als sie sich schon auf dem Weg nach Utopia Planetsia befanden,<< erinnerte Captain Wulff den Commodore, wobei er ihn und alle anderen nach und nach ansah.

>>Sollte das Schiff, nicht auch schon längst wieder zurück sein?<< fragte Commander Loralk und sah sich dabei in der Rund um, aber nicht so wie es zuvor Wulff getan hatte.

Nun meldete sich auch Admiral Kromm zu Wort.

>>Commodore, ich danke ihnen für ihren Bericht. Was aber die Constitution angeht, Commander ...,<<

Admiral Kromm wandte sich für einen Moment ab und sah auf die Sterne, die er durch das Tarnfeld der Station nur sehr undeutlich erkennen konnte, um seine Worte richtig zu wählen, bevor er weiter sprach.

>>Zirak III ist nicht nur eine wissenschaftliche Forschungsstation. Auf dem Planeten gibt es auch einige Kolonien, in denen die Familien der Forscher und des technischen Personals wohnen. Wenn dort das Schiff, der Spezies 8472 wirklich abgestürzt sein mag, wird es dort nicht nur für die Crew der Constitution viel zu tun geben, sondern auch für die Crews der Station und der U.S.S. Hypokrat. Es ist alles erforderliche zu leisten, um Überlebende zu bergen egal, wie lange es dauern mag. Da die Constitution wohl von der U.S.S. Hypokrat unterstützt wird, die unter dem Kommando von Captain Bodensieck steht. Das Schiff wurde für ein Jahr der Station unterstellt und wird es vorerst auch bleiben. Außerdem werden sie wohl kaum in ein Gefecht ziehen müssen, somit können die fehlerhaften Elemente auch noch nach ihrer Rückkehr ausgetauscht werden.<<

>>Aus wievielen besteht oder bestand die Kolonie?<< hackte Commander Loralk nach, der sich vorher nicht weiter mit Zirak III beschäftigt hatte.

>>Es befanden sich in der Station etwa zweitausend Physiker, Ingenieure, Biologen und andere Forscher, da sich auf Zirak III unsere größte Forschungseinrichtung im Delta-Quadrant befindet. In der Kolonie waren es nochmal etwa dreisigtausend. Wir Wissen außerdem nicht, ob es von Spezies 8472 irgendwelche Überlebenden gegeben hat. Somit können wir vorerst nicht feststellen, ob der Vertrag verletzt worden ist. Wenn dies nun alles wäre, was sie von meiner Seite her erfahren wollten?<<

Der Admiral sah in die Gesichter seiner Offizier, die ihm jetzt zeigten, wie sehr sie nun über die Situation nachdachten, bevor er die Sitzung offiziell beendete.

>>Meine Damen und Herren, das wäre alles. Ich muss noch nach Deep Space Nine, um dort den Bau der neuen Station zu überprüfen und mich dort mit einer romulanischen Delegation zu treffen.<<

Somit war diese Besprechung beendet und alle verliesen den Konferenzraum.

Der Admiral begab sich erst nochmal in sein Büro, bevor er sich auf den Weg, zur Amazonas begab. Zur Zeit befehligte er persönlich das Schiff, seit dem tholianischen Zwischenfall. Aber anstatt sich zu Transporteraum 14 zu begeben, der sich nicht unweit seines Büros befand, um somit auf die Amazonas zu gelangen, ging er zu einem der Turbolifte. Damit fuhr er zur Aussichtslounge, bei Dockplatz 196, wo die Amazonas nun lag. Dort erwartete ihn auch schon Commander Zichner, um mit ihm gemeinsam an Bord zu gehen.

Der Commander stand an einem der großen Panoramafenster, von dem aus man direkt auf die Amazonas blickte und war ganz in Gedanken versunken, als Admiral Kromm die Lounge betrat.

>>Mike, sind sie bereit? Wir wollen gleich mit dem Schiff auslaufen,<< sprach Kromm seinen ersten Offizier an.

>>Ja, ich komme sofort. Ich musste nur daran denken, wie groß einiges in den letzten Jahren geworden ist. Zum Beispiel diese Station. Sie ist mehr als dreimal so groß, wie eine Station der Oronal-Klasse und die Amazonas ist ja auch nicht gerade klein. Wenn man bedenkt, dass die Föderation lieber auf kleinere Schiffe setzt, als auf solche Riesen.<<

Beide verließen die Aussichtslounge und begaben sich durch die Korridore, zur Amazonas und setzten dabei ihre Unterhaltung fort.

>>Die Föderation hat vor 100 Jahren, viele ihrer Schiffe verloren oder sie wurden schwer Beschädigt. Da doch sogut wie jede größere Macht, mit der Föderation einen Krieg begonnen hatte, wie sie ja selber ganz genau wissen. Damals hatte man ja schon daran gedacht, dass die Werften um den Mars viel zu ungeschützt sind und leicht anzugreifen sind, falls es jemand darauf angelegt haben sollte. Deshalb wurde über den Bau und die Entwicklung solcher riesigen Raumstationen nachgedacht. Die Amazonas haben wir entwickelt, weil es im Delta-Quadranten schließlich einige Völker und Rassen gibt, die sich nicht daran gewöhnen, dass sich die Föderation immer weiter ausbreitet. Außerdem sollen mit Schiffen der Amazonas-Klasse ja auch bald die ersten Forschungsmissionen, in benachbarte Galaxien durchgeführt werden. Zumindest, wenn sich der Föderationsrat endlich dazu entschließen könnte, sein endgültiges ok für eine solche Mission zu geben.<<

>>Naja, ich musste halt eben auch an die Mission der Constitution denken. Sie ist nun schon, seit über drei Monaten auf Zirak III und was ist mit dem neuem Kommando, was Captain Karpuz übernehmen sollte,<< sagte Commander Zichner, um dem Admiral seine Gedanken mitzuteilen. Zichner diente zwar nur kurz, unter dem Kommando von Karpuz, aber er achtete und schätzte ihn auch für seine Leistungen.

>>Ich mache mir zwar auch gedanken darüber, aber wir müssen erst nach Deep Space Nine. Kommen sie jetzt, wir können dieses Gespräch ein ander mal fortsetzen.<<

Beide traten in die Schleuse, auf der Backbordseite des Schiffes ein, um sich an Bord zu begeben.

Der Admiral und Commander Zichner betraten beide zusammen, die Brücke der Amazonas und begaben sich zu ihren Plätzen, im zentralen Teil der Brücke und während der Admiral, seiner Crew Anweisungen zum Verlassen des Docks gab.

>>Alle Mann auf ihre Stationen. Lieutenant Monroe, melden sie der Dockkontrolle, dass wir bereit sind zum Auslaufen. Commander Zichner, wir haben ja einen neuen Steuermann?<< sagte Admiral Kromm zum Schluß seiner Anweisungen noch.

>>Ja, das ist Fähnrich Veltok. Er ist der erste Romulaner, der auf einem Schiff der Amazonas-Klasse dient,<< beantwortete Commander Zichner, die Frage des Admiral's.

>>Sir, ich hoffe, ich werde den Anforderungen ihnen gegenüber gerecht werden,<< sagte Fähnrich Veltok und wollte schon fast aufstehen, um vor dem Admiral zu salutieren.

>>Wir werden sehen Fähnrich, wir werden sehen.<< Das zweite wir werden sehen spricht Admiral Kromm mehr zu sich selbst, als an den Fähnrich gerichtet.

>>Also gut Fähnrich, lösen sie die Verankerung und bringen sie uns hinaus.<<

>>Aye, Sir. Verankerung gelöst. Wir fliegen mit einem sechzehntel Impuls zum Raumschott vier,<< meldete Fähnrich Veltok, der nun ganz in seinem Element zu sein schien.

Die Amazonas löste sich, von der Andockschleuse Backbord und glied ein Stück in den Korridor zwischen den anderen Schiffen zurück, bevor sie sich in Flugrichtung ausrichtete.

>>Hier Dockkontrolle. Start ist freigegeben Raumschott vier wir geöffnet,<< meldete die Dockkontrolle über die Kom-Verbindung.

Admiral Kromm wendete sich an seinen ersten Offizier.

>>Commander Zichner, wo ist eigentlich Lieutenant Drexler?<<

>>Er hat sich in die Nachtschicht versetzen lassen,<< antwortet der Commander, der zwar nicht genau wusste, warum Drexler in eine andere Schicht wollte, aber es sich gut denken konnte, wer der Grund dafür war.

Die Amazonas glitt durch das riesige Raumdock, vorbei an anderen Schiffen, der verschiedensten Klassen, bis hin zum Schott vier, deren hälften sich langsam öffnten.

Kurz nachdem die Amazonas das Raumdock verlassen hatte, fiel sie erst aus dem Transphasenraum in den Normalraum zurück, bevor sie auf Warp ging und nach Deep Space Nine flog. Sie lies Sternenbasis 219 im Transphasenraum, um die Talos-Sonne hinter sich zurück.

2. Kapitel

Die Raumstation Deep Space Nine befand sich wie ein Zwerg, neben der neu entstehenden Station der Oronal-Klasse, vor dem bajoranischen Wurmloch. Wenn man bedachte, wann die Cardassianer Empok Nor erbaut hatten, war sie schon vor langer Zeit an ihre Grenzen gestoßen. Aber erst jetzt hatte man sich zusammen mit der bajoranischen Regierung dazu entschieden eine neue und auch größere Raumstation hier zu bauen. Im Verhältnis war die neue Station fast zehnmal so groß, wie Deep Space Nine. Alleine der Dockbereich war schon annähernd so groß, wie die ganze cardassianische Station.

Auf der Station Deep Space Nine, im Operationszentrum der Station.

>>Sir, die Langstreckensensoren registrieren ein Schiff, mit Sternenflottensignatur. Aber ich kann nicht feststellen, zu welcher Klasse das Schiff gehört,<< meldete ein Fähnrich, der zur Zeit Dienst am OPS-Tisch hatte.

>>Commodore Macentosh!<<

>>Ich werde mir das mal selbst ansehen, Fähnrich,<< antwortete der Commodore und begab sich selbst zum OPS-Tisch, um sich anzusehen welches Schiff dort nach Deep Space Nine kam.

>>Sir, wir erhalten auch gerade eine Nachricht, von dem Schiff,<< meldete Lieutenant Morz von der Kommunikations-Station.

>>Wer ist es denn?<< fragte ihn Commodore Macentosh.

>>Es ist Flottenadmiral Kromm. Er lässt fragen, ob die romulanische Deligation schon eingetroffen ist,<< antwortete Lieutenant Morz.

>>Teilen sie ihm mit, dass die romulanische Deligation erst in vier Tagen hier eintrifft. Nun Fähnrich, jetzt wissen sie, was das für ein Schiff ist. Sie können es sich bestimmt einmal in ihrer Freizeit ansehen.<<

Bis zu diesem Zeitpunkt war noch kein Schiff der neuen Amazonas-Klasse auf Deep Space Nine. Auch wenn sich die U.S.S. Draconis, das Schwesterschiff der Amazonas, schon in der Nähe des bajoranischen Systems befunden hatte, als sie sich auf ihrem Testflug befand.

>>Fähnrich, gehen sie unter Warp. Bevor wir an Deep Space Nine andocken, möchte ich mir die Bau-Phase der neuen Station erstmal in Ruhe ansehen,<< sagte Admiral Kromm und begab anschliessend sich in seinen Raum, wo er sich am Replikator eine Tasse heißen Pu-Erh-Tee entnahm.

Die Amazonas trat etwa hunderttausend Kilometer, vom Bajor-System aus dem Warptransfer und flog den Rest der Strecke. mit 3/4 Impuls. Der Admiral kehrte bis dahin, mit seinem Tee, auf die Brücke zurück und konnte auf dem Hauptschirm sehen, wie langsam Bajor deutlich zu erkennen war. Dahinter tauchte auch schon Deep Space Nine und die im Bau befindliche Raumstation (Sternenbasis 931) auf, die in einem Jahr ihren Dienst aufnehmen sollte. Die Amazonas flog in einer weiten Kreisbahn, so damit Admiral Kromm die neue Station, von allen Seiten begutachten konnte und setzte dann ihren Kurs nach Deep Space Nine fort, um am oberen Andockpylonen zwei zu docken.

Commodore Macentosh hatte sich in der Zwischenzeit zum oberen Pylonen zwei begeben, um dort den Flottenadmiral zu begrüßen. Wie er gerade die letzt Schleuse, vor sich öffnete sah er, dass die Amazonas bereits ihr Andockmanöver abgeschlossen hatte. Der diensthabende Dock-Offizier glich gerade den Druck, in der Schleuse wieder aus und brachte den Sauerstoffgehalt auf Stationsniveau, bevor er nun das Aussenschott öffnete. Der Commodore brauchte mur einige Minuten auf Admiral Kromm warten, da trat er ihm auch schon in der Schleuse gegenüber. Der Commodore trat näher an den Admiral heran, um ihn mit der ausgestreckten Hand zu begrüßen.

>>Admiral, ich freue mich sie endlich wieder einmal auf Deep Space Nine begrüßen zu dürfen. Mein OPS-Offizier konnte mit der Kennung, ihres Schiffes nichts Anfangen, denn Schiffe der Amazonas-Klasse hatten wir hier noch keine zu Besuch,<< begann Macentosh die Unterhaltung.

>>Und wie lange ist es nun her, dass sie zu letzt hier auf der Station waren?<<

>>Es sind sechs Jahre. Es war kurz davor, als wir mit dem Bau der Amazonas-Klasse begonnen hatten und wir hier auf der Station darüber geredet hatten, das Deep Space Nine langsam zu klein wird, für die ihr gestellten Aufgaben,<< sagte Admiral Kromm und nahm die Hand des Commodoren endgegen, wie er dabei war das Schiff zu verlassen.

>>Die neue Station, wird ja auch wie geplant fertig gestellt werden. Was hat die Sternenflotte, dann mit Deep Space Nine vor,<< fragt Commodore Macentosh, wie sie durch den Korridor gingen, zu einem Lift, mit dem sie sich zum großen Besprchungsraum begeben würden, auf dem inneren Habitatring.

>>Der Föderationsrat, hat dem Antrag der bajoranischen Bevölkerung und Regierung zugestimmt. Deep Space Nine wird wieder in den Orbit, um Bajor verlegen. Die Bajoraner haben schließlich doch, ihren Anspruch auf die Station geltend gemacht, nachdem man sich dafür entschlossen hatte, die Station zu sprengen. Die Station wird dann von den Bajoranern, entsprechend ihrer religiösen Vorstellungen umgebaut und als Tempel genutzt werden. Da sie ja immernoch daran glauben, das Vizeadmiral Sisko, wie er als Commander nach Deep Space Nine kam und die Station im Namen der Föderation und Bajors leitete, ein Abgesanter ihrer Propheten zu sein. Zumindest nachdem er zusammen, mit Jazia Dax das Wurmloch entdeckt hatte. Also lassen wir den Bajoranern, ihren Glauben an ihre Propheten und den Abgesanten.<<

Beide betraten den großen Besprechungsraum und Admiral Kromm sah sich in dem Raum eingehend um, bevor er das Wort wieder aufnahm.

>>Noch etwas anderes, lassen sie diesen Raum hier für eine klein Feierlichkeit vorbereiten, denn ich habe noch eine Überraschung. Aber wir werden damit warten, bis die Romulaner hier ebenfalls eingetroffen sind. Es werden auch einige bajoranische Würdenträger erscheinen, sowie einige andere hochrangige Sternenflottenangehörige.<<

Daraufhin verliesen beide den Besprechungsraum wieder und der Admiral, gab einem Crewman direkt Anweisungen, wie er den Besprechungsraum herrichten lassen sollte. Der Crewman hatte gerade in der Nähe, an einer ODN-Leitung, einige arbeiten vornahm. Bevor Macentosh den Admiral zur Operationszentrale im oberen Teil, des inneren Habitatringes führte, um von dort aus die Baumaßnahmen an Sternenbasis 931 zu überwachen und zu sehen, ob es eine günstige Gelegenheit geben würde, die neue Station zu besichtigen.

Derweilen hatten auch die Vorbereitungen für die Festlichkeiten im großen Besprechungsraum begonnen. Man hatte das Quark's damit beauftragt, sich darum zu kümmern, Speisen und Getränke zu servieren. Was man dort gerne übernahm, solange die Föderation gut dafür zahlte.

Das Schiff, was zur Zeit der Besatzung von Deep Space Nine, neben den Runabouts zur Verfügung stand, sollte bei der Feierlichkeit durch ein neues ersetzt werden. Das Schiff stand schon seit mehr als 20 Jahren im Dienst der Station und eine weiter Umrüstung, war für die Sternenflotte nicht mehr lohnenswert. Deshalb würde es außer Dienst gestellt werden, genauso wie in einem Jahr Deep Space Nine. Das alte Schiff, wurde nach seiner Außerdienststellung ebenfalls an die Bajoraner übergeben. Zumindest nachdem die meisten Waffen-Systeme demontiert worden waren und das Schiff mit einer neuen Präfix-Nummer ausgestattet war. Da es in der Föderation, nur noch als Zivilesschiff geführt werden würde.

Nachdem die Geschäfts-Besitzer, der Station ihre Läden und Lokalitäten am späten Abend bereits geschlossen hatten, versammelten sich alle in Quarks-Bar, die nun von seinem Neffen Nog geführt wurde und später einmal sein ältester Sohn Quark II. erhalten würde. Dort sollte eine Versammlung abgehalten werden, an der der Admiral eine kurze Rede halt wollte. In der Versammlung sollte darüber geredet werden, was die Geschäfts-Besitzer machen wollten, wenn in einem Jahr diese Station an die Bajoraner übergeben würde und Sternenbasis 931 ihren Dienst aufnahmen würde. Nog, der sich sehr gut darauf verstand, ein Geschäft auch noch dann zu machen, wenn andere kein Geschäft sahen. Er lies sich Getränke und die Nutzung der Bar, für die Versammlung nicht nur von der Föderation, sondern auch von den anderen Geschäftsleute bezahlen und verstand es so sogar manchmal noch besser, wie sein Onkel Geschäfte zu machen. Da Nog Früher ein Sternenflotten-Offizier war, wurde er auch nicht so genau von der Sternenflottensignatur unter die Lupe genommen. Denn für viele der jüngeren Offiziere der Station, war Nog sogar sowas wie ein Vorbild, da er einst der erste Ferengie überhaupt, in der Sternenflotte war und es trotz der Vorurteile, die es gegenüber der Ferengi gab und gibt, es trotzdem allem bis in den Rang eines Captain geschaft hatte, bis er schließlich aus der Flotte wieder austrat. Nog blieb als Geschäftsführer der Bar meist im Hintergrund und überlies seinem ältesten Sohn die Arbeit, hinter der Theke. Nog's Sohn Quark, führte die Bar so wie es sich für Ferengi gehörte, der Profit war Hoch und die Löhne waren gering. Der bereits über hundert Jahre alte Nog, dass war ein Alter, das unter Ferengi nicht unüblich war, stand zusammen mit Admiral Kromm auf dem oberen Rang der Bar und unter ihnen befanden sich die Geschäftsleute, die kontinuierlich von den Dabo-Mädchen, mit neuen Getränken versorgt wurden.

>>Dürfte ich bitte um etwas Ruhe bitten,<< begann der Admiral, um sich Gehör zu verschaffen und es dauert auch nur einen kurzen Augenblick und die Leute waren soweit ruhig, das Admiral Kromm fortfahren konnte.

>>Wie sie ja bereits alle wissen, wird Deep Space Nine in einem Jahr, an die bajoranische Regierung übergeben. Nun die jenigen unter ihnen, die auf der Station bleiben wollen, unter der bajoranischen Führung, sollten sich so bald wie möglich, mit der bajoranischen Regierung in Verbindung setzen. Da die Bajoraner nachdem sie die Station offiziell erhalten haben, einige Veränderungen daran vor nehmen werden, um sie im Orbit um Bajor, als Tempel nutzen zu können. Die jenigen unter ihnen, die nicht auf dieser Station hier bleiben wollen, lassen sich hier von der Föderation registrieren, damit ihnen genügend große Räumlichkeiten auf Sternenbasis 931 zur Verfügung gestellt werden können.<<

>>Wie groß und komfortabel werden den diese Räumlichkeiten sein,<< fragte einer der Geschäftsleute und stellt somit eine Frage, die jeden hier im Raum beschäftigte.

>>Das wird natürlich von der Art ihres Geschäftes abhängen. Aber Geschäfte, wie das Quark's, werden auf Sternenbasis 931 wesentlich größere Räumlichkeiten erhalten, da sich dort auch wesentlich mehr Lebensformen aufhalten werden. Aber was den Komfort angehen wird, die Räumlichkeiten werden in Föderationsstandart gehalten und können dann nach Wunsch, des einzelnen Ladenbesitzers verändert werden. Beantwortet das ihre Frage eingehend genug,<< antwortete der Admiral auf die Frage des Geschäftsmannes.

Nun begann wieder, das Raunen und diskutieren unter den Anwesenden.

Quark war in der zwischen Zeit, neben seinen Vater getreten und fragte ihn, was er nun vor haben würde, ob er das Geschäft auf Deep Space Nine belassen oder ob er es auf der neuen Station wieder eröffnen wollte.

>>Quark, dass ist doch eigentlich ganz einfach. Wir werden es so machen, wie es auch mein Onkel Quark gemacht hätte. Wir lassen unsere Bar auf Deep Space Nine und eröffnen eine zweite auf Sternenbasis 931,<< sagte Nog leise zu ihm, damit der Admiral nicht mit bekam, worum es in diesem Gespräch ging.

>>Aber das macht doch gar keinen Sinn! Das wird den Profit drücken Vater,<< entgegnet Quark, da er noch nicht sah, was sein Vater vor hatte.

>>Quark, du denkst nicht weit genug voraus. Hier werden wir unsere nicht so legalen Geschäfte führen und dort die anderen und Bajoraner wollen sich auch amüsieren, wenn sie auf ihrem Tempel sein werden,<< erklärte ihm Nog, damit er begriff was sein Vater vor hatte.

>>Aber was ist damit, das du früher einmal Offizier bei der Sternenflotte warst,<< fragte Quark nachdem er die Entscheidung seines Vaters verstanden hatte.

>>Ich bin kein Angehöriger der Sternenflotte mehr, aber dafür dein Bruder Jake und er wird sich schon nicht in Familiengeschäfte einmischen, dafür werde ich sorgen. Außerdem kann man ja nicht verleugnen, dass wir Ferengi sind und hoffentlich wird unser Ansehen auf Ferenginar in der Ferengihandelskammer wieder etwas mehr Wert sein. Das Mugi, mit dem früheren Nagus zusammen war und mit ihm zusammen die Erwärbsregeln, auch für Ferengifrauen erlaubt hat, war auch nicht gerade sehr hilfreich. Aber nun genug davon, wir reden später weiter," sagte Nog und wandte sich wieder dem geschehen zu.

Admiral Kromm hatte wirklich nichts, von dem Gespräch zwischen Nog und Quark mitbekommen. Schließlich hatte er dem ein oder anderen Geschäftsinhaber, noch einige Fragen persönlich beantwortet, bevor er sich dazu entschlossen hatte, die Bar zu verlassen und sich in sein Quartier, an Bord der Amazonas begeben, anstatt sich in eines der VIP-Quartiere, der Station zu begeben.

Am nächsten Tag, besichtigte der Admiral zusammen, mit seinem ersten Offizier und Commodore Macentosh Sternenbasis 931, um sich selbst ein Bild davon zu machen, wie die Arbeiten im inneren, der neuen Station vorangingen.

>>Ich sehe, dass bereits viele der Stations-Systeme installiert und arbeits bereit sind. Ich werde aber trotzdem veranlassen, dass noch etwa tausend weitere Techniker herkommen, um die Fertigstellung der Baumaßnahmen noch weiter voran zu treiben. Commander Zichner, würden sie sich darum kümmern, sobald wir wieder an Bord der Amazonas sind,<< sagte der Admiral, als sie sich gerade im Operationszentrum, der neuen Station befanden.

>>Natürlich Sir, ich werde alles notwendig vorbereiten und an Sternenbasis 219 übermitteln lassen,<< antwortete Commander Zichner.

>>Sir, ich glaube nicht, das es nötig sein wird, weitere eintausend Techniker her zu holen, um die Station pünktlich fertig zu stellen,<< warf Commodore Macentosh ein, da er nicht verstand, warum diese Techniker nicht schon vor fünf Jahren hierher versetzt wurden, wie mit dem Bau der neuen Station begonnen wurde.

>>Die Techniker werden nach Fertigstellung der Station, als ein Teil des technischen Personals auf der Station bleiben. Das momentane technische Personal von Deep Space Nine würde nicht ausreichen, um eine solche Station in Schuß zu halten und sämtliche Reparatur- und Wartungsarbeiten durchzuführen. Da der Stationstyp auch keine Standard Oronal-Klasse Raumstation ist. Sondern sie ist eine etwas größere Variante, dieses Raumbasentypes. Ausserdem wird das technische Personal, das auf Deep Space Nine vom bajoranischen Militär gestellt wird, bei der Übergabe der Station dort verbleiben. Lediglich die Bajoraner, die der Sternenflotte angehören werden vorerst ihren Dienst auf Sternenbasis 931 verrichten. Es ist aber möglich, dass die bajoranische Regierung wieder Offiziere abstellen wird, die als Verbindungs-Offiziere hier tätig sein werden. Gespräche hierzu wurden schon mit der Regierung von Bajor geführt,<< erklärte Admiral Kromm, als sie sich in einen anderen Teil, der Station begaben.

>>Mir ist natürlich bewußt, dass das momentane technische Personal von Deep Space Nine nicht ausreichend ist, um eine solche Station zu betreiben,<< merkte Macentosh an, während sie mit einem Turbolift, auf eines der unteren Decks fuhren, um zu sehen, wie die Arbeiten im Dockhangar vorangingen.

Sie verließen den Turbolift, auf Deck 63 und gingen zu einem der späteren Räume, die zur Aussichtslounge werden sollten und setzen ihr Gespräch fort.

>>Die Station soll zwar erst, in einem Jahr offiziell ihren Dienst aufnehmen. Aber nach Informationen, die der Geheimdienst erlangt hat, sind das Dominion und die Borg, fast wieder bei ihrer alten stärke! Und es ist eigentlich nur eine Frage der Zeit, wann sich der eine oder andere dazu entschliesen sollte, die Föderation wieder anzugreifen. Wir haben zwar auch nicht gerade geschlafen und haben uns weiter entwickelt, aber wir wissen nicht, wie es bei den Borg aussieht, da sie unsere Schiff meiden anzugreifen. Hingegen beim Dominion, sieht es etwas anders aus. Sie haben eines unsere Schiffe zwar angegriffen, aber es war unseren Leuten möglich, das Schiff zu entern und in eine unserer Station zu bringen,<< sagte nun Commander Zichner, da der Admiral gerade, mit einem der Techniker sprach, der an einem der Terminal arbeitete, die sich in diesem Bereich befand.

>>Commander, es hieß doch, die Borg seinen ausgerottet? Wegen dem Dominion hingegen, mache ich mir keine allzu großen Sorgen, da wir im Gamma-Quadranten zehn Sektoren überwachen von hieraus und es patrollieren ja auch noch Schiffe, entlang der Grenzen,<< entgegnete der Commodore.

Der Admiral, hatte nur einen Teil des Gespräches mit bekommen und gesellte sich wieder zu ihnen.