Erhalten Sie Zugang zu diesem und mehr als 300000 Büchern ab EUR 5,99 monatlich.
Die Sternenflotte im späten 25. Jahrhundert, das vorerst letzte Schiff Namens Enterprise ist außer Dienst gestellt. Schon bei einem ihrer ersten Testflüge wird die U.S.S. Amazonas, unter der Leitung von Captain Ferdinant Karpuz, überraschend von einem vorerst unbekannten Gegner angegriffen. Es kommt zu einem Kampf, den die Amazonas vorerst für sich entscheiden kann. Man stellte fest, dass es sich um Tholianer handelte. Nun musste man erstmal herausfinden, weshalb sie wieder Schiffe der Föderation angriffen. Hierfür schickte die Föderation, die Amazonas und weitere Schiffe in den Sektor, wo sich die Tholianer aufhalten sollten. Ob sie dort herausfinden, was die Tholianer vorhaben?
Sie lesen das E-Book in den Legimi-Apps auf:
Seitenzahl: 142
Veröffentlichungsjahr: 2017
Das E-Book (TTS) können Sie hören im Abo „Legimi Premium” in Legimi-Apps auf:
Eine Story über die Föderation
im 25. Jahrhundert von
Theodor Chiout
basierend auf Star Trek
einer Idee von
Gene Roddenbarry
Vorwort
Prologe
Kapitel
Kapitel
Kapitel
Kapitel
Kapitel
Kapitel
Kapitel
Kapitel
Kapitel
Kapitel
Kapitel
Kapitel
Epolog
Dieses Werk entstand schon in Teilen ende der 1990iger Jahre, als Basis für ein Rollenspiel an denen sich viele Star Trek begeistere interaktiv beteiligt hatten.
Das ganze entstand aus einer Laune heraus, da man über den Videotext-Chat bei Sat.1 auf einer Seite speziell für Science-Fiktion begeistere, verschiedene Charaktere gespielt hatte und fast jeden Tag neue Missionen erfunden haben, in unseren kleinen Universum.
Die Handlung spielt in einer alternativen Zeitlinie, in der Zukunft, der Föderation und Sternenflotte, wodurch einige Ereignisse nicht so abgelaufen sind, wie man sie aus den Serien und Filmen vielleicht kennen mag.
Die Story in diesem Werk mag etwas Lückenhaft sein, aber hier haben noch viele verschiedene Leute ihren beitrag dazu geleistet. Nicht jeder hat seine Charakteren bis zum Ende durchdacht. Fragen bleiben an vielen Stellen offen. Fragen, auf die ich immer wieder versucht habe, noch ein-ige Antworten zu erhalten.
Darum möchte ich mich auch bei denen Bedanken, die sich aktiv, aber auch passiv an der Entwicklung beteiligt haben.
Aktiv haben sich da, Werner Kersjes beteiligt, er hat einen Missions-Bericht für die U.S.S. Draconis NCC-91475 verfaßt. Leider kam darin die Beschreibung, der Umgebung und Personen etwas kurz und ich musste versuchen, diese Lücken zu füllen, so gut es mir eben möglich war.
Dann war da noch Ferdi Karpuz (selbst kein Star Trek-Fan gewesen), er hat einen Teil der Schiff der Republic-Klasse erstellt. Man merkt zwar gleich an den Namen der Schiffe, das er nicht allzuviel von Star Trek verstand, aber dies sollte ja auch nicht die Voraussetzung für seine Hilfe sein. Sondern mir einfach nur etwas Arbeit abnehmen, da ich die Story zuerst nur für die wenigen schrieb, die an dem Rollenspiel teilgenommen hatten. Dann wurden es doch immer mehr Leute, die sie auch haben wollten. Außerdem wurde er dann auch, der Namens-Geber für die Figur des Captain Ferdinant Karpuz.
Dann sind da noch die vielen Personen die früher mit in dem Sat. 1 Videotext-Chat waren, dem sogenannten Star Trek-Holodeck, die mich durch ihre Texte immer wieder teilweise aufs neue inspiriert hatten, weiter zu schreiben.
Und zum Schluß das Team von McDruck, das mir sämtlich Farpkopien meiner Bilder bearbeitet hatte und die Freunde, die mich sonst noch in irgend einer Form unterstützt hatten.
Ihr müßt mir einen Teil meiner Schreibfehler entschuldigen, aber ich hatte die Story ursprünglich, auf einer Schreibmaschine geschrieben und dies war keine elektrische und zeigte mir auch nicht an, wenn mir ein Schreibfehler unterlaufen war, da mir das Maschine schreiben ja auch nicht gerade leicht fiel.
Aber dafür, dass ich die Story mit einer Schreibmaschine getippt hatte (so wie es auch die Schriftsteller früher getan hatten), war es von mir eine bemerkenswerte Leistung, da ich nie ein guter Deutsch-Schüler war und mir auch hin und wieder meine Legasthenie im Weg stand.
Zum Glück gibt es aber den Duden, in verschiedenen Auflagen und der hat mich das ein oder andere mal hoffentlich gerettet.
Mittlerweile ist das ganze Werk, von Papier auf Datenträger gewandert und ich hoffe, das ich dabei viele meiner Fehler selbst korregiert habe.
Aber leßt es selbst, auf den folgenden Seiten.
Die Entwicklung der Föderation im 25. Jahrhundert und die Abenteuer der U.S.S. Amazonas
Wir schreiben das Jahr 2493, die Föderation gehört jetzt zur größten Vereinigung von Welten, nach der ersten Föderation, mit nun mehr als 200 Welten.
Das klingonische Reich, war Ende 2445 der Föderation beigetreten, da ihre Resurcen jetzt völlig am Ende waren.
Das romulanische Imperium, war mit der Föderation eine Allianz eingegangen, um 2449.
Somit herrschte die Föderation über die größten Teile des Alpha- und Beta-Quadranten.
Außer das cardassianische Reich, es immer wieder versuchte, gegen die Föderation zu intrigieren, obwohl sie seit dem Sieg über die Gründer, unter dem Schutz der Föderation standen.
Im 25. Jahrhundert standen der Sternenflotte über 15.000 Schiffe zur Verfügung, die in Dienstgestellt waren. Weitere 9500 Schiffe befanden sich in Depo's des S.F.P.S.D.'s.
Der S.F.P.S.D. war mittlerweile, für den Bau und die Entwicklung neuer Schiffs-Klassen zuständig. Das neuste Projekt war die Amazonas-Klasse. Sie wurde in den Werften der Flottenstützpunkte, in den Systemen Beta Portulan und Talos gebaut.
Die Amazonas-Klasse wurde zu den schweren Kreuzern gezählt, die alles was die Sternenflotte bisher in Dienst gestellt hatte, bei weitem übertreffen sollte.
Auch die temporale Ermittlungs-Behörde der Föderation hatte an Bedeutung gewonnen und befand sich nun auf dem gleichen Planeten, wie auch der Wächter der Ewigkeit. Damit man Eingriffe in die Geschichte, sofort wieder berichtigen konnten, die gegen die Föderation und ihre Bürger gerichtet waren.
Auch die Geheime Unterabteilung des Sternenflotten-Sicherheitsdienstes, Sektion 31 war stärker als jemals zuvor an allen Missionen innerhalb der Sternenflotte beteiligt.
Das die Sektion rund ein Jahrhuntert zuvor zerschlagen wurde, ist ein Gerücht was man nur zu gerne aufrecht erhält. Wie könnte man sonst besser die Bürger und ihre Rechte schützen.
Logbuch des Captain's: Sternzeit 50212,1 Der Testflug der U.S.S. Amazonas NX-19700 ist bisher ohne Zwischenfälle verlaufen. Das Schiff hat bisher alle seine Erwartungen bei weitem übertroffen. Der Antrieb und das Interphasen-Tarnsystem arbeiten ohne Fehlfunktionen. Nicht so, wie es bei den alten Systemen häufiger der Fall war. Die Waffensysteme und der Multivektor-Angriffsmodus werden morgen in aller frühe getestet. Ende des Logbuchseintrages. Captain Ferdinant Karpuz, kommandierender Offizier der U.S.S. Amazonas NX-19700.<<
Auf der Brücke der Amazonas, es ist kurz vor Schichtwechsel. Captain Karpuz erteilt dem Diensthabenden-Offizier noch ein paar Anweisungen, für die Nachtschicht auf der Brücke.
>>Lieutenant Drexler, sie haben das Kommando auf der Brücke, bis morgen früh. Führen sie, wärend der Nachtschicht, die Sensor-Analysen auch weiterhin durch. Vielleicht treten ja doch noch irgendwelche Fehler auf, die uns bis jetzt entgangen sind.<<
>>Ja, Sir. Ich wünsche ihnen eine geruhsame Nacht, Captain,<< antwortet Lieutenant Drexler und begab sich von seiner Station zu der des Captains.
Captain Karpuz begab sich zu einem der Turbolifts, die sich zu beiden hinteren Seiten befanden und von der Brücke wegführten. Aber es gab auch noch zwei weitere, im vorderen Teil der Brücke, aber deren Zugänge lagen hinter der Wandabdeckung und wurden nur im Notfall geöffnet.
Im Turbolift lehnt er sich an die Wand der Kabine, um erstmal abzuschalten, bevor er dem Computer sein Zielpunkt mitteilte.
>>Deck 8, Sektion 23A.<<
In Gedanken fügte er hinzu.
Warum erkennen diese Dinger nicht, wenn man müde ist und sich einfach nur in seinem Quartier hinlegen will.
Wie er in seinem Quartier eintraff, das eigentlich schon ziemlich groß und sehr Komfortabel eingerichtet war, begab er sich zu seinem Bett, das in einem separaten Schlafzimmer, neben dem eigentlichen Wohn- und Arbeits-raum stand und legt sich darauf und schlief sofort ein. Er wurde erst wieder wach, als auf dem gesamten Schiff die Alarm-Sirenen los heulten und das Schiff von irgendwelchen Objekten erschüttert wurde.
Er schnellt hoch und aktiviert das Interkom, um einen Status-Bericht von der Brücke zu forderen.
>>Sir, die Sensoren sind ausgefallen und wir werden von einem unbekannten Schiff angegriffen,<< meldete Lieutenant Drexler, dem man die Anspannung anhörte.
>>Ich komme sofort auf die Brücke! Haben sie schon den Hauptmaschinenraum benachrichtigt,<< entgegnete Captain Karpuz und nahm sich seine Uniform-Jacke, um sich auf den Weg zur Brücke zu machen.
>>Ja, Sir. Commander Sommers arbeitet schon daran die Sensoren wieder einsatzbereit zu bekommen.<<
Keine fünf Minuten später traff Captain Karpuz auf der Brücke ein, um sich selbst ein Bild von der Lage zu machen und das Kommando, über die Brücke wieder selbst zu übernehmen.
>>Ich übernehme wieder das Kommando, um 0400. Lieutenant Monroe, vermerken sie das im Schiffs-Logbuch.<< Lieutenant Monroe war ebenfalls erst vor zwei Minuten auf der Brücke wieder erschienen, da sie eigentlich erst in zwei Stunden wieder auf der Brücke dienst gehabt hätte.
Lieutenant Commander McConnels gab zu Bericht, das der Multivektor Angriffsmodus von dem fremden Schiff beschädigt wurde, als die Schilde noch nicht aktiv waren und somit vorerst ausgefallen war.
Da der Testflug in Sektoren statt fand, die als Sicher galten, wurde darauf verzichtet, die Tests mit aktivierten Schilden durchzuführen.
Captain Karpuz, gab dem Taktischen- und Waffen-Offizier McConnels, den Befehl Phaser und Photonentorpedos bereit zu machen.
>>Wo bleiben diese verdammten Sensoren! Ohne sie, sind wir Blind wie die Maulwürfe,<< sprach er nun doch etwas erregt in das Interkom, um eine Antwort aus dem Maschinenraum zu erhalten.
>>Die Sensoren werden in neunzig Sekunden wieder Online sein. Beim Multivektor Angriffsmodus wird es wohl noch zwanzig Minuten dauern,<< meldete sich Commander Sommers aus dem Hauptmaschinenraum.
Kurz darauf meldete sich der bolianische Wissenschafts-Offizier Lieutenant Margot.
>>Sir! Die Sensoren arbeiten wieder. Ich aktivere wieder den Hauptschirm. Ich überprüfe auch die Daten-Bänke der Sternenflotte, ob es schon einmal Kontakt zu diesem Volk gab.<<
Die Abfrage der Daten-Bänke nahm einiges an Zeit in Anspruch, da über dreihundert Jahre Sternenflotten-Geschichte abgefragt werden mussten.
>>Lieutenant Drexler, fliegen sie Ausweichmanöver Sirra sieben, damit Lieutenant Commander McConnels die Phaser auf deren Antrieb und Waffensysteme ausrichten kann!<<
Lieutenant Commander McConnels wollte von Captain Karpuz wissen, ob sie auch die Torpedos auf das Ziel abfeuern sollte, aber dies lehnt er erst einmal ab, da er noch keine Daten über seinen Gegner hatte. Die Sensoren arbeiteten zwar wieder, aber sie hatten ihre volle effizents noch nicht wieder erreicht und konnten deshalb nicht das Innere des fremden Schiffes scannen.
>>Lieutenant Monroe, versuchen sie eine Kommunikationsverbindung zu dem fremden Schiff herzustellen,<< sagte Captain Karpuz und dreht seinen Sessel zu ihr ein.
>>Es gibt keine Reaktionen von dem fremden Schiff, Captain,<< entgegnet sie.
>>Versuchen sie es weiter Lieutenant.<<
Da meldet sich Lieutenant Margot wieder zu Wort.
>>Captain, die Daten liegen nun vor. Es handelt sich da draußen, um ein tholianisches Schiff. Die Sternenflotte hatte vor mehr als hundert Jahren das letzte mal Kontakt zu diesem Volk. Die Tholianer haben damals einen Außenposten der Föderation überfallen, da sie ihn für sich beansprucht hatten. Bei diesem zusammen treffen gab es damals nur einen Überlebenden.<<
>>Wer war dieser Überlebende,<< fragte Captain Karpuz nach, da er sich nicht die ganzen Ausführungen von Lieutenant Margot nun im einzelnen anhören wollte.
>>Einen Moment Sir. Bei dem Überlebenden scheint es sich um einen Offizier Namens Kyle Riker gehandelt zu haben, sein Sohn wurde später Admiral William Riker von der Raumflotte. Wenn ich noch etwas anmerken darf Sir, jede Begegnung mit den Tholianern sah für die Föderation nicht gut aus,<< entgegnet er auf die Frage des Captains.
>>Gibt es irgendwelche Daten darüber wie man mit den Tholianern fertig werden kann, wenn ja, dann überspielen Sie sie zur Taktischen-Station,<< erwiderte Captain Karpuz, ohne sich darum zu kümmern, was Margot ihm zuletzt gesagt hatte.
>>Leider nicht Sir. Die Tholianer sind in ihrem verhalten genauso Erbarmungslos, wie es früher die Klingonen und auch die Borg waren,<< antwortet Lieutenant Margot promt.
Von der Taktischen-Station meldete Lieutenant Commander McConnels, dass das Phaserfeuer auf das tholianische Schiff kaum Wirkung zeigte.
>>Captain, wir sollten nun doch in Erwägung ziehen, Torpedos einzusetzen,<< sagte Lieutenant Commander McConnels mit leichtem Druck in ihrer Stimme, da sie nicht mit dem Vorgehen von Captain Karpuz einverstanden war.
>>Nein noch nicht Commander, erhöhen sie die Kapazität der Phaser um sechs Prozent. Lieutenant Monroe, melden sich die Tholianer immer noch nicht auf unseren Ruf,<< sagte Captain Karpuz, der seine Ruhe immer noch beibehielt.
>>Nein, immer noch keine Reaktionen, von dem tholianischen Schiff, auf unsere Rufe, Captain,<< antwortete sie und auch in ihrer Stimme war leichte Nervosität zu spüren.
>>Erfassen die Sensoren mittlerweile irgendwelche relevanten Daten von dem tholianischen Schiff, Lieutenant Drexler,<< erkundigte sich Captain Karpuz bei ihm.
>>Nein, da unsere Sensoren immer noch nicht das Innere des Schiffes scannen können,<< antwortete Lieutenant Drexler und nahm ein weiteres Ausweichmanöver vor, damit die Tholianer weniger Treffer erzielen konnten.
Wie soll man nur mit einem Gegner fertig werden, über den man so gut wie nicht weiß, obwohl so ging es uns auch einst mit den Borg. Ich hab doch mal etwas auf der Akademie über die Tholianer erfahren.
Ach ja jetzt fällt es mir wieder ein. Captain James T. Kirk war doch einst mal mit den Tholianer zusammen getroffen. Was würde wohl der Legendäre Captain Kirk in dieser Situation machen, wenn er ein solches Schiff wie die Amazonas hätte? Schließlich ist dies heute eine ganz andere Situation, wie sie vor mehr als zweihundert Jahren herrschte, bei der ersten Begegnung mit den Tholianern.
>>Captain, unsere Schilde sind auf achtundachzig Prozent gefallen,<< meldete Lieutenant Commander McConnels und unterbrach so die Gedanken des Captains, für einen kurzen Moment.
Ich werde wohl doch Torpedos einsetzen müssen, da die Tholianer auf eine diplomatische Lösung nicht reagieren.
>>Feuern sie eine Salve Photonen-Torpedos auf die Tholianer ab und bereiten sie den Abschuß von Quanten-Torpedos vor McConnels,<< sagte Captain Karpuz nun sogar mit etwas mehr Elan, in der Stimme.
>>Mit vergnügen Sir,<< antwortete Lieutenant Commander McConnels und nahm die entsprechenden Änderungen für den Torpedowerfer vor.
Die Amazonas feuerte ihre Salve Torpedos auf das tholianische Schiff ab und auf dem Hauptschirm beobachtete die Crew, wie sie auf die Schilde des tholianischen Schiffes traffen und sie nur, um zehn Prozent schwächten.
>>Commander, feuern sie eine weitere Salve Quanten-Torpedos auf die Tholianer ab,<< ergänzte Captain Karpuz seinen Befehl.
Auch die Quanten-Torpedos richteten bei dem tholianischen Schiff kaum Schäden an.
>>Sir, die Schilde der Tholianer werden schwächer, sie haben noch vierundsiebzig Prozent,<< meldete nun Lieutenant Commander McConnels.
>>Unsere haben aber auch noch siebenundsiebzig Prozent. Aber wir können in etwa neun Minuten den Multivektor-Angriffsmodus wieder aktivieren.<<
>>Die Crew's für den Multivektor-Angriffsmodus sollen sich auf ihre Posten begeben,<< erteilte Captain Karpuz den Befehl über das Interkom.
Die Tholianer sind wirklich ein sehr zähes Volk, wie es einst die Klingonen und die Romulaner waren. Unsere Schilde fallen zwar ständig unter dem Angriffsfeuer der Tholianer, aber ihre fallen schneller, als unser bei Gegenmaßnahmen. Leider kann ich keine weiteren Schiffe zur Verstärkung rufen, da dieser Testflug noch als Geheim gilt. Die ersten Flug-Tests sollten offiziell erst in drei Wochen beginnen, wenn die Draconis ebenfalls fertig gestellt gewesen wäre, damit man beide Schiffe hätte zusammen Testen können. Man hat bei beiden Schiffen auf unterschiedliche Komponente gesetzt und sie sollten zueinander getestet werden.
>>Sir, die Schilde der Tholianer sind nur noch zu elf Prozent in Takt, aber unsere haben auch nur noch siebzehn Prozent ihrer Stärke,<< traff eine weitere Meldung von der Taktischen-Station ein.
McConnels richtete die Phaser und Ziel Erfassung der Torpedos neu aus, als das tholianische Schiff seinen Kurs erneut ändert.
>>Sir, das tholianische Schiff nimmt direkten Kurs auf uns und beschleunigt. Für Torpedos sind sie schon zu nah!<<
>>WAS!<< entfuhr es Karpuz und in diesem Moment, ging ein leichter, kaum spürbarer Ruck durch das gesamte Schiff und es teilte sich in seine vier Angriffs-Module, die nun dem tholianischen Schiff ausweichen konnten.
Dies war in letzter Sekunde, denn ein paar Sekunden später, wäre das tholianische Schiff mit der Amazonas kollidiert. Die Module flogen ein Ausweichmanöver und feuerten nochmal sämtliche Phaser, auf das tholianische Schiff ab, nachdem sie den Befehl von Captain Karpuz dazu erhalten hatten.
>>Feuert auf ihre Waffen, den Antrieb und den Rest ihrer Schilde, sowie sie ausfallen Traktorstrahl einsetzen! Ich will dieses Schiff nach Starbase 219 bringen, wenn mög-lich. Damit wir endlich etwas gegen die Tholianer in der Hand haben.<<
Die Bestätigungen des Befehls, kamen aus den anderen Modulen fast sofort, auf der Brücke ein.
>>Sir, ihre Schilde und Waffen sind soeben ausgefallen, ihr Antrieb arbeitet nur noch mit einem viertel seiner Leistung. Ich aktiviere unseren Traktorstrahl,<< meldete nun Lieutenant Commander McConnels und in ihrer Stimme schwang Befriedigung, über diesen doch knappen Sieg mit. >>McConnels, achten sie darauf, das sie sich nicht noch selbst zerstören und uns mitnehmen, da dies unsere jetzigen Schilde nicht mehr aushalten würden,<< sagte Captain Karpuz, um ihren aufkommenden Übereifer etwas zu bremsen.
>>Natürlich Sir, aber unsere Sensoren können in dieser Art nichts entdecken, obwohl wir nun einen groß Teil ihres Schiffes scannen können. Es lässt sich auch nicht feststellen, ob sich überhaupt Tholianer an Bord befinden,<< entgegnete McConnels und Lieutenant Margot bestätigt die Aussage des Taktik-Offiziers.
>>Gut, dann bringen sie das Schiff in Shuttlehangar vier. Die Schiffe sollen sich, für den Zusammenschluß und Rückflug bereit machen,<< erteilte Karpuz den neuen Befehl.
>>Das Schiff befindet sich nun in Shuttlehangar vier und ist mit einem Typ achtzehn Kraftfeld gesichert<< meldete Lieutenant Commander McConnels nach einigen Minuten.
>>Lieutenant Drexler, setzen sie einen Kurs zu Sternenbasis 219,<< sagte Karpuz zu ihm und lehnte sich nun in seinem Sessel zurück, um sich nun die Ruhe zu gönnen, die ihm dieser Vorfall gekostet hatte.
>>Kurs liegt an Captain,<< bestätigt Lieutenant Drexler, der dies auch an die anderen Module übertragen hatte, neben der Sequenz, die auch das Schiff wieder zusammen setzen sollte.
>>Energie!<<
Während die Amazonas in den Warptransit beschleunigte, setzten sich die Module wieder zu ihrer stattlichen Form zusammen.
Logbuch des Captains: Sternzeit 50312,7 Unser Schiff hat bei dem Kampf, gegen das tholianische Schiff einige Schäden hinnehmen müssen. Ich glaube mit zwei tholianischen Schiffen, wären wir zu diesem Zeitpunkt nicht fertig geworden, da im Ernstfall einige Systeme immer noch nicht so miteinander arbeiten, wie sie es sollten.
