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Hilflosigkeit im Umgang mit persönlichen und gesellschaftlichen Problemen und Blockaden bestimmen unseren Alltag. Wir haben uns in unserem Denken und Handeln verrannt, stehen auf dem Abstellgleis. Es wird Zeit, aktiv neue Wege zu gehen. Der für den 21.12.2012 vorhergesagte Paradigmenwechsel, findet wirklich statt. Erkenntnisse und Thesen des britischen Biochemikers und Zellbiologen Rupert Sheldrake verändern grundlegend unser Weltbild. Die von ihm nachgewiesenen morphischen Felder sind der entscheidende Impuls, der sich auf alle Bereiche des Lebens auswirkt. Wir sind Teil dieser Umstellung, jeder einzelne, ob wir wollen oder nicht. Eingebunden in persönliche Erlebnisse und Erfahrungen seiner täglichen Arbeit, nimmt uns der "Heiler" und Lehrer Uwe Knudsen mit auf eine unglaubliche Forschungsreise in eine für viele noch fremde Wirklichkeit im Reich der morphischen Felder und der Quantenheilung. Was er dort erlebte, hat nicht nur sein eigenes Leben grundlegend verändert. Es öffneten sich zunehmend Türen zur Lösung unserer heutigen Probleme, und der Schlüssel dazu ist die eigene Seele, die Entfaltung und Entwicklung der menschlichen Persönlichkeit.
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Veröffentlichungsjahr: 2015
Uwe Knudsen
Bitte einsteigen!
Die Geschichte
einer unglaublichen Forschungsreise
im Sog einer neuen Zeit
© 2015 Uwe Knudsen, D – 24994 Medelby
Umschlag:
Bild von Grethe Knudsen, Befreiung Paris 1997
Northern Concepts - Agentur für Werbung
Verlag: tredition GmbH, Hamburg
1. Auflage 2015
ISBN: 978-3-7323-2744-7 (Paperback) ISBN: 978-3-7323-2745-7 (Hardcover) ISBN: 978-3-7323-2746-1 (e-Book)
Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Verlages und des Autors unzulässig. Dies gilt insbesondere für die elektronische oder sonstige Vervielfältigung, Übersetzung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichmachung.
Der Autor hat hier die Erfahrungen aus seiner Arbeit im Bereich des geistigen Heilens zusammengetragen. Dennoch erfolgen alle Angaben ohne Gewähr. Der Verlag und der Autor können keinerlei Haftung für etwaige Schäden oder Nachteile übernehmen, die sich aus der praktischen Umsetzung der hier im Buch vorgestellten Gebete ergeben sollten. Hinweise zur Selbsthilfe können im Krankheitsfall den Gang zum Arzt oder Heilpraktiker nicht ersetzen.
Inhalt
Vorwort
von Peter Vertens
Teil 1:
Einleitung
1.
Bitte einsteigen! – Der Zug fährt gleich ab.
2.
„Die Frage stellt sich nur: - Wann ist 2012?“
- vom Quanten-Atom zu den morphischen Feldern
3.
Der Zug in Richtung Zukunft - Aufbruch in eine neue Zeit
4.
„Du hast deinen Platz noch nicht gefunden!“
- etwas über mich selbst
5.
Jetzt kann es gleich losgehen!
Teil 2:
Aufbruch in eine fremde Welt
- eine unglaubliche Forschungsreise beginnt
6.
„So geht es nicht weiter!“ - die Suche nach der Ursache
7.
Mit dem Pendel arbeiten
8.
Heilen durch die Kraft des Geistes
9.
Karma Clearing - die Geheimnisse der Lichtarbeit
10.
Lernwege
10.1
Grundlegende Gebete
10.2
Meister fallen nicht vom Himmel
10.3
Eigene Forschung
10.4
Mein kleines Gesundheitssystem
10.5
Schwingungen, die Grundlage von Gesundheit
10.6
Auf der Suche nach den Festplatten des Lebens
- von der einfachen Datendatei bis zur „Cloud“
11.
Zwischenstation!
- Wohin hat mich die Reise bloß geführt?
Teil 3:
Die blockierte Persönlichkeit
- und die Angst vor dem Tod
12.
Ja, wir haben uns verrannt - im Denken und im Handeln
13.
Meine Persönlichkeit
- ein Zusammenspiel von Körper, Seele und Geist.
13.1
Ach, was sind wir doch alle krank
- die belastete Persönlichkeit
13.2
Was sind wir doch alle gesund
- wir haben nur ein paar Blockaden
14.
Von der Angst vor dem Tod, und von dem ewigen Leben
15.
Kinderängste, die wir ernst nehmen sollten
16.
Wir, die gespaltenen Persönlichkeiten
16.1
Wer sind die Seelen, die uns belasten?
16.2
Besetzungen und ihre Auswirkungen
17.
Viele, sehr viele brauchen Hilfe
- doch wie kann ich ihnen helfen?
17.1
Forschung im Reich der Geister
17.2
Geschichten aus dem Alltag
- und ewig grüßen verlorene Seelen
17.3
Forschen und handeln
- im Grenzbereich des unseres Denkens
17.4
Die Ausleitung von verlorenen Seelen
- von der Hilfe zur Selbsthilfe
Teil 4:
Im System gefangen
18.
Lehrer und geistiges Heilen
- zwei Welten, die nicht zusammenpassen
19.
Morphische Beziehungsfelder
19.1
Das Prinzip der morphischen Beziehungsfelder
19.2
Beispiele zu belasteten Beziehungsfeldern
19.3
Das Miteinander in einer Klassengemeinschaft
20.
Problemkinder gibt es nicht
- es gibt nur blockierte Persönlichkeiten
21.
Im Hamsterrad der Systeme
- Warum kommen wir einfach nicht weiter?
21.1
Die geteilte Gesellschaft
21.2
Exorzismus – der unglückliche Weg der Kirche
21.3
Gemeinsam auf dem Abstellgleis
22.
Auf der Suche nach einer Lösung
- vom geschlossenen System zum offenen System
Teil 5:
Die Aufräumhilfe
- eine Hilfe zur Entfaltung der Persönlichkeit
- eine Hilfe zur Selbsthilfe
23.
Das Prinzip der Aufräumhilfe
24.
Die Vorarbeit
25.
Die Beratungssitzung
25.1
Die Einführung in die Beratungssitzung
25.2
Das Karma Clearing
25.3
Körperliche Blockaden auflösen und heilen
25.4
Störungen in der Schule und am Arbeitsplatz
25.5
Das Ergebnis der Aufräumhilfe im Überblick
26.
Der Monatstreff - eine Hilfe zur Selbsthilfe
27.
Heilen und anderen helfen - kein Spiel ohne Grenzen
Teil 6:
Zukunft neu denken
- der Zukunft eine Chance, eine neue Richtung geben
28.
Wohin soll die Reise eigentlich gehen?
28.1
Neue Grundlagen für die Zukunftsgestaltung
28.2
Die Zukunftswerkstatt - Zielsetzung und Spielregeln
29.
Das persönliche Zukunftsbild
- ein erster Schritt vom Traum zur Wirklichkeit
29.1
Betriebsberatung im Zeichen einer neuen Zeit
- ein persönliches Entwicklungsprojekt
29.2
Familien- und Jugendhilfe auf neuen Wegen
29.3
Inklusion - eine Chance für die Kinder und die Schule
30.
Gedanken zu einer besseren Zukunft
- ein Zukunftsprojekt zum Mitmachen
31.
Und wo bleibst du selbst? Gedanken zu meiner Person
- zu meinem Leben und meinem zu Hause
Teil 7:
Anhang
Danksagung
Literaturverzeichnis
Schlussbetrachtung zum Buch
Die Befreiungshilfe - eine Aufräumhilfe für Menschen in Not
Vorwort
„Rumms“ hat es am 21.12.2012 nicht gemacht. Das oftmals zitierte apokalyptische Ende des Maya-Kalenders ist nicht eingetreten. Aber etwas hat sich geändert, das spüren wir alle. „Der Schleier hebt sich“, wie es in dem gleichnamigen Orbs-Film von Hope und Randy Mead heißt.
Auch unsere Kinder spüren diese neue Energie und haben Schwierigkeiten, sich in der Welt zu orientieren. Was früher vielleicht als frech oder aufmüpfig bezeichnet wurde, dem haben Wissenschaftler heute einen Namen gegeben: ADHS oder Hyperaktivität. Und dagegen gibt es ja, Pharmaindustrie sei Dank, eine Pille. Hellsichtige Menschen allerdings, die die farbige Aura von Kindern sehen können, bezeichnen diese als Regenbogenkinder, Kristallkinder oder Diamantkinder mit speziellen Fähigkeiten. Unsere Lehrer in den Schulen haben nun eine Herkulesaufgabe zu meistern, um allen Kindern gerecht zu werden. Viele resignieren dabei und gehen mit Burnout nach Hause. Andere haben neue Ideen, wie mit diesen Kindern umzugehen ist. So auch der Lehrer Uwe Knudsen, Autor dieses Buches. Er hat erkannt, wie er orientierungslosen Kindern und Erwachsenen helfen kann, ihren Weg in dieser neuen Zeit zu finden.
Jenseits der Aufregung um 2012 geschieht tatsächlich, physikalisch messbar und wissenschaftlich nachvollziehbar, eine Wandlung. Immer mehr Wahrheiten kommen ans Licht und immer grausamer werden die Nachrichten, die uns die Medien täglich präsentieren. Aber wir spüren, dass etwas nicht stimmt. Die Manipulationen werden leichter durchschaubar, die abnehmende Magnetosphäre und das abnehmende Erdmagnetfeld bieten derzeit die perfekten Voraussetzungen dafür.
Ein Teil des kollektiven Erwachens besteht darin, dass uns die widernatürlichen Symptome der Weltsituation zunehmend bewusst werden. An uns selbst fällt uns auf, dass wir unser Denken und Handeln immer öfter hinterfragen, ob es vom Herzen kommt. Der innere Wunsch „heil“ zu sein wird immer größer. Wir spüren, dass der Griff zur Pille nicht die ersehnte Heilung bringt und dass Globuli und Tropfen vom Heilpraktiker auf Dauer auch nicht zielführend auf dem Weg zur inneren Heilung und Befriedung sind.
Durch die Bewusstseinserweiterung vertrauen heute immer mehr Menschen der uralten spirituellen Heilweise von Gebeten, die die körpereigenen Heilenergien weckt.
Uns sollte bewusst sein, dass die wichtigsten Veränderungen, die jetzt anstehen, nicht von der Politik kommen, sondern von uns Menschen.
Also steigen wir ein, in Uwe Knudsens „Geschichte einer unglaublichen Forschungsreise im Sog der neuen Zeit“, denn selbst die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt.
Danke lieber Leser, dass du dabei bist…
Bei mir hielt dieser Zug, von dem im Verlauf des Buches zu hören ist, im Februar 2013.
Uwe Knudsen hielt in unserem „Verein zur Förderung der Geobiologie“ einen Vortrag mit dem Thema: Mama! - ich glaube die böse Marie ist weg. Von „Geistern“ besessen, von „Geistern“ befreit - ein Thema das uns alle betrifft!
Als Rutengänger war ich bei meiner Arbeit schon oft mit dem Phänomen „Verlorene Seelen und Hausgeister“ in Berührung gekommen und konnte meinen Klienten auf meine Weise auch helfen. Im Laufe des Vortrages stellte uns Uwe aber ein komplettes, universelles Heilsystem für bzw. gegen alle denkbaren Ungemache und Unpässlichkeiten im Leben vor. Ich war begeistert! Getreu meinem Motto: „Mehr wissen - besser leben,“ organisierte ich sofort eine Gruppe von acht interessierten Personen. Nur wenige Wochen später fand das Ausbildungsseminar in unserem Hause statt.
Seitdem benutze ich dieses Heilsystem fast täglich für meine Familie und meine Klienten. Oftmals kommen Erfolgsrückmeldungen schon am nächsten Tag, manchmal später, manchmal nie. Dann zweifele ich, suche Erklärungen - und plötzlich erzählt mir jemand: „Ach der mit seinem Bauchspeicheldrüsenkrebs, der sitzt längst wieder auf seinem Trecker.“
Welch ein grandioses Gefühl, anderen Menschen mit Bitten und Gebeten helfen zu dürfen.
Danke Uwe!
Peter Vertens
Teil 1:
Einleitung
1. Bitte einsteigen! – Der Zug fährt gleich ab.
Mit einem dumpfen Schlag fällt eine Tür ins Schloss und langsam setzt sich der Zug wieder in Bewegung durch die verschneite Dezemberlandschaft. Ich döse so still vor mich hin und registriere beiläufig, dass wieder zwei Reisende zugestiegen sind.
Langsam füllt sich der Zug, von Halt zu Halt.
- Ach, wie liebe ich meine Arbeit! - Ich freue mich, wenn ich sehe, wie offen und frei eine junge Frau geworden ist, die vorher von Depressionen geplagt wurde. - Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, wenn man eine Nachricht erhält: „Die Leberwerte sind wieder in Ordnung, ich brauche keine neue Spenderleber“. - Es ist überwältigend, wenn sich ein Vater mit Tränen in den Augen bedankt, weil man seinem Sohn und somit der ganzen Familie wieder Hoffnung und Vertrauen geben konnte. – Es ist einfach schön, Menschen helfen zu können und zu sehen, wie sich diese Hilfe auch auf das Umfeld der Personen auswirkt.
Wenn einer leidet, leiden viele andere mit.
Fünf Jahre arbeite ich nun schon als Heiler, und fast täglich werde ich mit kleinen und größeren „Wundern“ konfrontiert. Rückblickend ist es allein schon ein kleines Wunder, dass ich neben meinem Beruf als Lehrer überhaupt die Zeit und die Kraft finden konnte, eine solche Entwicklung durchzumachen. Dabei geht es nicht nur um die Ausarbeitung eines „neuen oder eigenen“ Konzeptes zum Heilen, sondern vielmehr um meine eigene persönliche Entwicklung, denn schnell wurde mir klar, dass ich mir auf Grund meiner neuen Tätigkeit und neuen Fähigkeiten nichts einbilden durfte. - Jeder kann Zugang dazu finden, es ist nur eine Frage der persönlichen Einstellung und der Übung.
Es gibt nur zwei Arten, sein Leben zu leben: Entweder so, als gäbe es keine Wunder, oder so, als wäre alles ein Wunder.
Albert Einstein
Und in diese wunderbare, fremde Welt bin ich „zufällig“ und recht unvorbereitet hineingeraten. „Wo soll das bloß hinführen?“, meinte meine Frau, als sich die ersten Erfolge einstellten. Für uns und viele Menschen um uns herum war es nicht immer leicht, offen mit dem Thema „Heilen“ umzugehen, und so hielt ich mich zurück und arbeitete im Stillen. Die vielen täglichen Erlebnisse mit den Klienten wurden langsam zu Erfahrungen und es wuchs in mir die Erkenntnis, dass unsere Welt ganz anders funktioniert, als ich es bisher zu denken gewagt hatte.
Wie vielen Menschen ist es vor mir genauso ergangen? Sie haben bewusst oder auch zufällig über den Tellerrand hinaus sehen können und ihre eigenen Erfahrungen gemacht. Als sie diese jedoch mündlich oder schriftlich ihrer Umwelt mitteilen wollten oder mussten, weil es sich um zum Teil äußerst wichtige Erkenntnisse für den Einzelnen oder auch für die Gesellschaft handelte, wurden ihre Beiträge in vielen Fällen als spirituelle Ausschweifungen oder als Spinnereien abgetan, aus „Angst“ vor Scharlatanen und Zauberei, mit der Begründung, dass es sich dabei nicht um wissenschaftlich belegbare bzw. untersuchte Erkenntnisse handelt, oder dass dabei Techniken oder Vorgehensweisen angewandt wurden, die nicht von der Schulmedizin anerkannt sind.
– Sind wir immer noch dort, wo man einst glaubte, die Welt sei eine Scheibe, über deren Tellerrand man nicht hinausschauen dürfe? Haben es sich unsere wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Systeme, die angeblich unsere Welt steuern, so festgesetzt, dass ein neues Denken verhindert werden soll? - Oder war es bloß nicht der richtige Zeitpunkt für eine doch schon längst überfällige Erneuerung, von der alle Welt spricht und die uns von vielen als notwendiger Paradigmenwechsel angekündigt wurde.
- Paradigmenwechsel, wieder ein so unauffälliges Wort, dessen wirkliche Auswirkung man kaum mit Worten beschreiben kann.
Meinen Schülern würde ich es vielleicht als vollständige Umkehrung oder Veränderung erklären, als ob der Straßenverkehr von einem Moment auf den anderen von Rechtsverkehr auf Linksverkehr umgestellt werden würde, Sommer und Winter sich genauso vertauschen wie Tag und Nacht und vieles mehr, und all dieses geschieht gleichzeitig, - an einem Tag, in einem bestimmten Augenblick. - Das geht doch gar nicht, das muss doch wachsen, sich entwickeln.
Im Hintergrund höre das dumpfe Fahrgeräusch des Reisezuges und meine Gedanken wandern weiter zu dem, was ich in den letzten Jahren erlebt habe:
Bilder und Personen tauchen vor meinem inneren Auge auf und ich sehe die interessiert lauschenden Gesichter bei meinem ersten Vortrag in der Heilpraktikerschule in Flensburg im Herbst 2012. Der Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt und ich erkannte, dass zunehmend mehr Menschen offen sind für neue Wege auf der Suche nach alternativen Denkansätzen und Lösungen, denn so kann es mit uns Menschen, mit der menschlichen Gesellschaft und der durch uns so belasteten Umwelt nicht weitergehen.
Viele sahen diesen notwendigen Paradigmenwechsel in Zusammenhang mit dem Datum 21. Dezember 2012. Doch dieser Tag war gestern, als ich in diesen Zug einstieg, und viele haben für sich diesen Zeitpunkt und die ganze Hysterie um diesen Tag bereits als unnötige „Angstmache“ zu den Akten gelegt und möchten wieder zur Tagesordnung übergehen.
So mancher Wissenschaftler hingegen ist nachdenklich geworden und reagiert heute schon ganz anders, wenn es um unsere Zukunft und die Weiterentwicklung unserer Menschheit geht.
So der Biophysikers Dieter Broers (Broers, 2009) in seinem 2009 veröffentlichten Film “(R)Evolution 2012“:
2. „Die Frage stellt sich nur: - Wann ist 2012?“
Für Dieter Broers und eine zunehmende Zahl von Wissenschaftlern ging es also nicht mehr darum, ob diese umwälzende Veränderung eintreten wird, sondern nur noch um das „Wann?“ und „Wie?“, und so erwartete Dieter Broers, dass wir in Bezug auf diese Fragen im Laufe des Jahres 2012 weiter Klarheit gewinnen würden.
Er ging davon aus, dass die Erkenntnisse und Thesen des britischen Biochemikers und Zellbiologen Rupert Sheldrake unsere Welt und unser Weltbild grundlegend verändern werden. Die von ihm nachgewiesenen morphischen Felder sind anscheinend der entscheidende Impuls, sie wirken sich auf alle Bereiche des Lebens aus, - und wir alle sind und werden Teil dieser Umstellung, jeder Einzelne, ob wir wollen oder nicht.
Die Untersuchungen von Rupert Sheldrake basieren auf den Erkenntnissen der Quantenphysik von Max Plank (1900), Albert Einstein (1905), Nils Bohr (1913) und anderen, die somit den eigentlichen Anstoß zur Revidierung unseres Weltbildes gegeben haben. Der Ausgangspunkt für das Phänomen 2012 würde demnach um 1900 zu finden sein.
Sicherlich fanden die Forschungsergebnisse der Quantenphysik Anerkennung in Fachkreisen und man sprach auch vom Quantensprung in der Wissenschaft. Im Bewusstsein der Wissenschaftler in anderen Forschungsbereichen, wie in der Medizin, und im Bewusstsein der Menschen allgemein, fanden sie jedoch nicht die entsprechende Aufmerksamkeit.
Aus heutiger Sicht erscheint uns diese Nichtbeachtung unverständlich, doch selbst in der Schule heute findet die Quantenphysik bis zum 10. Schuljahr keine Berücksichtigung. Die ist im Lehrplan nicht vorgesehen und auch viele Physiklehrer sind im Lehrplandenken gefangen und sich der wirklichen Tragweite der Quantenphysik nicht bewusst. Dabei sprechen die Erkenntnisse von damals, doch eine deutliche Sprache:
Um die Beschaffenheit und Funktionsweise unserer Welt zu verstehen, war ein Blick auf die allerkleinsten Bausteine notwendig und das Ergebnis stellte die bisherige Physik und ihre materiellen Naturgesetze auf den Kopf.
2.1 Das Quanten-Atom
(u.a. Depenza,2012)
•
Materie und Energie:
Das Quanten-Atom besteht nur zu 0,00001 % aus Materie und zu 99,99999 % aus Energie,
materiell gesehen sind Atome also eher „nichts“ als „etwas“.
•
Der Beobachter-Effekt:
Die kleinsten Teilchen des Atoms auf der Ebene der Elektronen sind im Quantenfeld als unsichtbare Welle (Energie) vorhanden, mit dem Potential, überall als Teilchen auftauchen zu können.
Wenn ein Betrachter jedoch seine Aufmerksamkeit auf ein Elektron und eine Position richtet, dann taucht es auch dort sichtbar als Teilchen im uns bekannten Raum-Zeit-Gefüge auf.
•
Die Quantenverschränkung:
Zunehmend mehr Versuche belegen, dass gleichartige Wesen durch die Atome verbunden sein können. Wird so ein Kontakt zwischen zwei Atomen einmal aufgebaut, so stehen sie in Zukunft, jenseits von Raum und Zeit immer miteinander in Verbindung, auch wenn man sie räumlich über tausend Kilometern voneinander trennt.
Die Quantenphysik stellte somit fest, dass wir Menschen wesentlich stärker miteinander verbunden sind, als wir es uns bisher vorstellen konnten, und dass der Geist die Materie beeinflussen kann. Spätestens hier hätte man erkennen können, dass die Trennung von Materie (Wissenschaft) und Geist (Religion) in zwei voneinander unabhängige Bereiche nicht mehr dem Erkenntnisstand der Zeit entsprach.
Doch erst die Untersuchungen von Rupert Sheldrake im Bereich der Biologie und in der Bewusstseinsforschung erbrachten den vielleicht entscheidenden Durchbruch. „Sheldrake konnte an zahllosen wissenschaftlich exakt untersuchten Beispielen aufzeigen, dass alles, was lebt – und das gilt für die Welt der Atome ebenso wie für uns Menschen und den gesamten Kosmos -, von morphischen Feldern gesteuert wird, die ein Gedächtnis besitzen und in Resonanz mit Feldern gleicher Art unabhängig von Raum und Zeit wirken und sich entfalten können.“ So fasst Kurt Allgeier in seinem Buch „Götter, Engel und Propheten“ die Erkenntnisse zusammen. (Allgeier, 2011)
Kann es wirklich sein, dass sich unsere so aufgeklärte und moderne Gesellschaft total verrannt hat, dass ihre gewachsenen Strukturen und somit unser Denken auf Annahmen basieren, die sich jetzt als grundlegend falsch erweisen? Kann es wirklich sein, dass die verschiedenen Religionen mit ihren Vorstellungen der wirklichen „Realität“ wesentlich näher kommen als unsere so wissenschaftlich orientierte Welt?
Meine Aufmerksamkeit fällt, wie von fremder Hand gelenkt, auf zwei Mitreisende, die mir gegenüber sitzen und die sich angeregt über die morphischen Felder und deren Bedeutung für unser Dasein unterhalten. Der eine hat sich anscheinend sehr intensiv mit diesem Thema beschäftigt und in einem Buch dargestellt.
2.2 Zur Theorie der morphischen Felder
(Allgeier, 2011)
Die Grundlage:
•
Unsere sichtbare und begreifbare Welt, in der wir im Raum-Zeit-Gefüge leben, können wir mit unseren Sinnen erfassen.
•
Parallel dazu existiert eine geistig-seelische Welt, die unsere materielle Welt durchdringt, formt und steuert.
Der Begriff: “morphisch“ oder “morphogenetisch“?
•
Das Wort “morphisch“ bedeutet im Griechischen „formgebend“.
•
Der Begriff “morphogenetisch“ beschreibt die Formung und Entwicklung der Organe und Gewebe in der Biologie.
Das Gedächtnis der Natur, des Universums:
•
Nach uralter indischer Überlieferung wird in der Akasha Chronik alles Geschehene in einer feinstofflichen Ebene festgehalten.
•
Das gesamte morphische Feld (Quantenfeld) entspricht dem. Es ist jedoch weit mehr als eine reine Bibliothek bzw. Datenbank.
Die morphischen Felder steuern die gesamte Schöpfung:
-
Wie das elektromagnetische Feld Eisenspäne ordnet, so ordnen die morphischen Felder lebende Organismen u. deren Verhalten.
-
Jedes lebende Wesen, ob Pflanze, Baum, Tier oder Mensch, besitzt einen Geist, ein morphisches Feld, das es lenkt.
-
Energetische Impulse aus diesem Feld steuern die Entwicklung und Spezialisierung einer befruchteten Eizelle von einem sich nur kopierenden Zellhaufen zu einem komplexen Lebewesen.
Gleichartige Felder kommunizieren miteinander durch Resonanz:
-
Eine E-Saite einer Bassgeige schwingt automatisch mit, wenn ihr Ton auf einem anderen Instrument erklingt (Resonanz).
-
Von einem morphischen Feld gehen Wellen aus, die von einem gleichartigen Feld aufgenommen werden können.
-
Atome, Lebewesen, Partner, die zueinander in Beziehung stehen, sind somit ständig miteinander verbunden. Gedanken, werden verstanden, ohne darüber zu sprechen.
Morphische Felder sind hierarchisch geordnet:
•
Wir erschaffen ständig mit jedem Gedanken, mit jeder Äußerung und jeder Emotion eigene neue morphische Felder, die wiederum ihren Platz im morphischen Feld der Familie finden.
•
Die einzelnen Familien-Felder gehen wieder auf in einem höheren und weiterentwickelten Feld, bis hin zum Feld des Ortes, des Landes, der Erde, der Galaxie, des Universums.
•
Das allumfassende Gesamtfeld, das alles steuert, ist ein in sich gewachsenes Feld. Es hat sich selbst entwickelt. Alles, was lebt oder auch lebte, hat zu dieser Evolution beigetragen.
Morphische Felder können zu eigenen Persönlichkeiten werden:
•
Ständige Wiederholungen verstärken die energetischen Felder
•
Ein Talent entwickelt sich zum Könner. Unkontrollierte Freizeitaktivitäten werden zu Gewohnheiten und eventuell zur Sucht.
•
Diese geistig-energetisch erschaffenen Felder können zu eigenen Persönlichkeiten werden, zu Göttern und Engeln, zu politischen, sozialen oder religiösen Kraftzentren.
Polternd überquert der Zug einen Fluss, - es hat aufgehört zu schneien und beim Blick aus dem Fenster verspüre ich eine tiefe innere Freude über die so friedlich und ausgeglichen wirkende Winterlandschaft.
Unwillkürlich denke ich an das hoffnungsvolle Bild, das der französische Jesuitenpater Pierre Teilhard de Chardin (1881 – 1950) in seiner Vision von einer neuen Menschheit von morgen zeichnete. Er erwartete einen Evolutionssprung der Menschheit, weil wir Menschen nur überleben können, wenn wir die Fähigkeiten entwickeln, die schon immer in uns schlummerten. (Allgeier, 2011) Es ist ein Zukunftsbild, das mit Hilfe der Erkenntnisse und Thesen von Rupert Sheldrake schneller Realität werden könnte, als wir es uns noch vor wenigen Jahren haben vorstellen können.
2.3 Die neue Menschheit, - wie könnte sie aussehen?
(Allgeier, 2011)
Unser Bewusstsein und unsere Fähigkeiten werden sich mit einer Schwingungserhöhung wesentlich erweitern:
•
Wir werden feinfühliger, spüren belastende Schwingungen.
•
Man weiß, was der andere denkt und fühlt.
•
Wir spüren jeden Betrug und jede Lüge; wir können uns auf Gesten und Worte verlassen; das Miteinander baut auf Vertrauen
•
Die Liebe wird somit vollkommen sein, ohne Scheidungen.
•
Auch Verbrechen und Kriege wird es nicht mehr geben.
•
Wir werden gesund sein und uns selbst heilen können.
•
Wir haben Zugriff auf das gesamte Wissen des Seins; Schulen werden überflüssig, setzen neue Schwerpunkte.
•
Jeder kann in die Zukunft sehen und sich entsprechend vorbereiten und verhalten.
Der Glaube wird zum Wissen, Religionsgrenzen verschwinden:
•
Der Glaube wird zur absoluten Zuversicht.
•
Erfahrungen und Erlebnisse mit Gebeten an eine göttliche Kraft oder an die Kraft der Natur stützen das Vertrauen.
Die Grenzen zwischen Diesseits und Jenseits fallen:
•
Lebewesen sind beseelt; Seelen können wiedergeboren werden.
•
Fest steht: Es gibt ein Leben nach dem Tod; die Seele „lebt“ weiter.
•
Wir können mit Verstorbenen kommunizieren und sie sogar in den Arm nehmen.
•
Wir können unsere Seele vom Körper trennen und mit ihr auf Reisen gehen.
Wir Menschen werden uns als Organismus erleben:
•
Wir sind miteinander durch morphische Felder verbunden.
•
Keine Worte, Gedanken und Emotionen gehen jemals verloren.
Wir Menschen sind aktiver Teil der Schöpfung:
•
Wir können mit unserer Gedankenkraft das Leben beeinflussen.
Was für viele noch sehr fremd klingt, ist für andere schon Wirklichkeit und wir müssen jetzt erkennen, dass von sehr vielen Menschen im Laufe der Geschichte genau diese Situation und ihre Auswirkungen auf unser Leben vorhergesagt wurden.
Im Großen wie im Kleinen hatten sie durchaus sinnvolle und realistische Gedanken und Lösungen entwickelt, doch sie fanden nicht die Beachtung, die sie eigentlich verdienten.
Die Entdeckung der morphischen Felder hat die Verhältnisse schlagartig und grundlegend auf den Kopf gestellt. Immer mehr Wissenschaftler springen nun auf den Zug auf. Offene Fragen lassen sich jetzt anhand der veränderten Perspektive erklären. Neue und spannende Forschungsgebiete tun sich plötzlich auf, mit ungewöhnlichen Forschungsverfahren und überraschenden Erkenntnissen.
Halt! - Mit einem Schlag werde ich aus meinem Traum gerissen, ich bin hellwach.
Was hatte ich eben noch geträumt?
„Immer mehr Wissenschaftler springen auf den Zug auf“.
- Da ist es nun, mein Bild, mein Symbol, meine Erklärung für den Paradigmenwechsel. Seit Langem habe ich danach gesucht, eigentlich von dem Zeitpunkt an, als ich den Entschluss fasste, dieses Buch zu schreiben, und nun sehe ich es deutlich vor mir:
Es ist ein Zug! – Es ist der Zug, in den ich am Freitagabend, dem 21. Dezember 2012 eingestiegen bin. Es ist die erste Fahrt einer neuen Zugverbindung, die erst wöchentlich und später dann, mit steigender Nachfrage, zunehmend oft fahren soll.
3. Der Zug in Richtung Zukunft - Aufbruch in eine neue Zeit
Ach, wie viele Pioniere haben sich bisher in diese fremde und unerforschte Region “Zukunft“ vorgewagt? Meist reisten sie alleine oder in kleinen Gruppen, als Außenseiter gegen den Strom der Gesellschaft und der sogenannten Wissenschaft und für viele war es ein recht anstrengendes und gefährliches Unterfangen.
Sie sammelten Reiseerfahrungen, die sie jedoch nur teilweise erklären konnten, weil sie so nicht in unsere Welt passten.
Mit der Entdeckung der morphischen Felder tauchen nun neue Erkenntnisse auf und es öffnete sich ein Tor in Richtung Zukunft.
Der Paradigmenwechsel, der Evolutionssprung findet also wirklich statt, bekommt jetzt eine Richtung und nimmt langsam Fahrt auf.
„- Und plötzlich bist du mittendrin“, denke ich, „sitzt selbst in diesem Zug“.
Die Puzzleteile meines Lebens passen mit einem Mal zusammen, ergeben einen Sinn und ich fühle mich als Teil dieser Entwicklung. Ja, ich habe einiges zu erzählen von meiner ungewöhnlichen Forschungsreise im Reich der morphischen Felder, im Sog einer neuen Zeit, und es überkommt mich ein Gefühl der Hoffnung, ja, der Zuversicht, dass ich hier im Zug Menschen finde, die an meiner Geschichte teilhaben wollen. Sei es zur Bestätigung bzw. Vertiefung eigener Erfahrungen oder zur persönlichen Weiterentwicklung, weil meine Geschichte im Grunde unsere Geschichte ist. Eine Geschichte auf dem Weg in eine neue Zeit.
- Und du, lieber Leser, bist jetzt auch dabei und das Buch, das du in der Hand hältst, ist dein Ticket für eine Reise in diese Zukunft.
Mein Blick schweift durch das Großraumabteil und ich erkenne zu meiner Überraschung viele bekannte und liebgewonnene Gesichter. Menschen, die mich in den letzten Jahren begleitethaben, als Klient, als Kursteilnehmer, als interessierter Gesprächspartner oder als Autor eines Buches, das mir auf meinem Weg geholfen hat. Alles Menschen, die wie ich beseelt sind von der Vorstellung einer anderen und besseren Welt, und es herrscht eine eigenartige Aufbruchsstimmung und ein Gefühl der Gemeinsamkeit und Offenheit.
Kaum, dass mir diese Gedanken durch den Kopf gehen, da entdecke ich, dass eine große Gruppe von Menschen nicht dabei ist: Es sind die Menschen, die scheinbar jede Veränderung scheuen und krampfhaft an ihrem alten Wissen und ihren Gewohnheiten festhalten; Menschen, die jede Diskussion und Versammlung nutzen, um sich persönlich und ihr Wissen darzustellen; Menschen, die immer von dem richtigen und dem falschen Weg sprechen; Menschen, die kaum in der Lage sind ihren Blickwinkel zu verändern, um ihre blinden Flecken und Blockaden zu erkennen; Menschen, deren „EGO“ zu beherrschend ist, um offen und ehrlich anderen Menschen zuzuhören und von ihnen lernen zu können.
Unwillkürlich denke ich an die Prophezeiungen von Celestine und an die Aufforderung, stets im Einklang mit der Wahrheit das bewusste Gespräch zu suchen (Redford, 2012).
Ein Gespräch auf der Suche nach der höheren Wahrheit, in dem sich durch den Austausch persönlicher Erfahrungen neue Erkenntnisse entwickeln; - ein „neuer“ wissenschaftlicher Ansatz für ein gemeinsames Lernen und eine gemeinsame und respektvolle Weiterentwicklung.
Ach, - ich bitte um Entschuldigung, - ich habe mich ja noch gar nicht vorgestellt.
4. „Du hast deinen Platz noch nicht gefunden!“ - Etwas über mich selbst.
Uwe Knudsen, Jahrgang 1952. Ich bin verheiratet und wir haben zwei erwachsene Kinder. Wir leben im echten Norden Schleswig-Holsteins, im deutsch-dänischen Grenzraum.
Eigentlich bin ich Lehrer und ich bin wirklich gerne Lehrer, doch das Leben hat anscheinend auch noch anderes mit mir vor.
Ein Leben lang habe ich Ideen entwickelt, Projekte geplant, Aktionen durchgeführt, habe mich für meine Schule und meine Schüler, aber auch in Vereinen und Organisationen eingesetzt.
Ein grundlegender Gedanke und eine treibende Kraft war dabei immer das „Wir“ in Form von unsere / meine Schule oder unsere / meine Klasse. Auch in Bezug auf unseren Freundeskreis und meine Familie dachte und lebte ich so. Für meine Frau war es nicht immer leicht und Grenzen der Belastbarkeit wurden so manches Mal erreicht,- ein wesentlicher Aspekt, den es zu berücksichtigen gilt, wenn ich an mögliche Auswirkungen dieses Buches denke.
Kurz gesagt, ich habe meine Ideen gelebt und teilweise auch gekämpft, - und es gab viele davon, kleine und große Ideen und nicht jede Idee ließ sich so ganz einfach verwirklichen. So habe ich oftmals Begrenzungen und Enttäuschungen erlebt, habe schmerzhafte, aber gleichzeitig auch lehrreiche Erfahrungen sammeln dürfen, auf die ich im Hinblick auf meine persönliche Weiterentwicklung nicht verzichten möchte.
„Du hast deinen Platz noch nicht gefunden“, sagte eine Lehrerin zu mir, als ich wieder einmal eine Niederlage erlebt hatte. Damals war ich Schulleiter auf Probe an einer deutschen Schule in Dänemark, absolvierte aber gleichzeitig auf Wunsch des Schulträgers ein Studium im Bereich „Professionelle Leitung“ und erhielt dabei eine Ausbildung auf Grundlage des „systemischkonstruktivistischen Denkansatzes“. Dieses Studium war eine tiefgreifende Erfahrung, die mein Denken und Handeln von da an erheblich beeinflusste. Das erste Ziel der Ausbildung im Hinblick auf meine Schulleitertätigkeit war somit erreicht, jedoch hatte mich niemand ausreichend darauf vorbereitet, wie ich die neuen und aus meiner Sicht sinnvollen „professionellen“ Gedanken an mein Lehrerkollegium weitergeben konnte, das noch fest in seinem rein wissenschaftlich fundierten „alten“ Denken verankert war.
Ich glaube, ich wäre unter anderen Voraussetzungen ein guter, einfühlsamer und vor allem ein pädagogischer Schulleiter geworden, aber mein Scheitern war somit vorprogrammiert und so kehrte ich im Sommer 2004 nach zweijähriger Schulleitertätigkeit als einfacher Lehrer zurück an meine „alte“ Realschule Schafflund. Zurück in eine altbekannte Umgebung, aber ich selbst hatte mich verändert. Mit einem Mal fühlte ich mich nicht mehr zu Hause in „meiner Schule“, wie ich sie mehr als 20 Jahre lang und immer auch mit einem gewissen Stolz genannt hatte.
Kaum zurück im deutschen Schulsystem, so eröffneten sich neue Möglichkeiten, mich mit meinen pädagogischen Erfahrungen und den in Dänemark erworbenen Kompetenzen einzubringen. In Schleswig-Holstein sollten Gemeinschaftsschulen entstehen und unsere Schule wurde im Rahmen dieser Schulreform eine von sieben Modellschulen. Im Sommer 2007 war es so weit.
Was jedoch als große Reform angekündigt wurde, erlitt das gleiche Schicksal wie so viele andere sogenannte Reformen, die unternommen wurden, um ein bestehendes System zu verändern. Leidtragende waren im ersten Augenblick wieder einmal die beteiligten Menschen, die Lehrer, Schüler und Eltern, für die die Umstellung zur Belastung wurde. Sommer 2008: Mit Verdacht auf „Burnout“ musste ich am Ende des Schuljahres vier Wochen pausieren. - Burnout, ein typisches Lehrerschicksal, und viele kehren dann nicht mehr in den Beruf zurück.
Für mich war’s also fünf vor Zwölf, – höchste Zeit zum Umdenken!
Doch, wer macht das schon? – Wirklich bewusst habe ich meine Umstellung nicht vollzogen. Wenn ich jedoch rückblickend die folgenden Jahre betrachte, so wird für mich eine unglaublich zielgerichtete, tiefgehende und trotzdem mich nicht überfordernde Entwicklung sichtbar. Mit dem Wort Zufall ist das nicht zu erklären.
Der erste Schritt war, dass ich eine Art des Unterrichtens kennenlernte, die mir als Lehrer und vor allem auch meinen Schülern den Stress nahm, der sonst wesentlicher Bestandteil des Schulalltages war. Eine konsequente Umstellung der Arbeitsweise war die glückliche Grundlage dafür, dass ich neben der Schule noch Zeit fand für ein neues zusätzliches Betätigungsfeld, in dem ich dann auch zunehmend die notwendige Ausgeglichenheit und Kraft erhielt, die ich brauchte: Ich entwickelte mich zum „Heiler“.
Was mit dem vorsichtigen Versuch, für mich und meine Familie um Gesundheit zu bitten, begann, entwickelte sich schnell zu einem eigenen Gesundheitssystem. Doch nicht genug damit, es eröffnen sich jetzt plötzlich Sichtweisen, Wege und Möglichkeiten, die den Bereich der persönlichen Gesundheit weit überschreiten.
Es geht plötzlich um Fragen zu bedrückenden gesellschaftlichen Problemen und ich erkenne zunehmend, dass mein Ausflug in den Bereich des Heilens mich selbst zielgerichtet zurückführen wird zu meinem Ausgangspunkt,
zu meinem Beruf, zu meiner „Berufung“ als Lehrer.
5. Jetzt kann es gleich losgehen!
Der Zug hält wieder, eine ältere, allein reisende Frau steigt hinzu und findet noch einen letzten Sitzplatz. Sie lächelt mir zu, aber irgendwie wirkt sie bedrückt. Alle Plätze sind jetzt besetzt und das bereits bei der ersten Fahrt dieser neuen Zugverbindung.
In wenigen Augenblicken werde ich meine Geschichte erzählen und mir gehen noch einige Gedanken durch den Kopf, was ich bei meiner Erzählung zu bedenken habe und worauf ich die Zuhörer vorbereiten sollte:
-
Um Offenheit muss ich bitten und darum, dass diese möglichst über die ganze Zeit aufrecht erhalten wird, denn zu sehr sind wir alle gefangen in unserem alten Denken.
Je mehr wir von einem wissenschaftlichen Studium geprägt sind, umso schwerer fällt uns diese Offenheit.
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Ich werde die Zuhörer einfach mit euch ansprechen, und bei vielen von euch wird sich euer Bewusstsein und euer Denken in Zusammenhang mit meiner Erzählung verändern. - Ein ganz normaler Effekt beim Lernen.
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Es ist zu erwarten, dass während meiner Erzählung die eigenen Gedanken unentwegt Verbindungen zu der eigenen Situation ziehen werden.
Neue Sichtweisen und Möglichkeiten tun sich auf.
-
Meine Erkenntnisse basieren auf den Erfahrungen und Erlebnissen mit ca. 3000 Personen, für die ich in den letzten fünf Jahren „gearbeitet“ habe. Als Lehrer blicke ich auf eine fast 40-jährige Berufserfahrung zurück, eine Zeit, die ich heute unter einem ganz anderen Blickwinkel betrachten kann. – Ihr werdet es ja sehen.
-
Meine persönlichen Erkenntnisse werden hier nach bestem Wissen und Gewissen vorgestellt. Die Forschung ist auf diesem Gebiet noch im Fluss und meine Hinweise können im Krankheitsfall den Gang zum Arzt oder Heilpraktiker nicht ersetzen. Eine Haftung des Autors für die Anwendung der vorgestellten Methoden ist ausgeschlossen.
Ein Pfiff ertönt und eine Stimme meldet sich im Lautsprecher:
„Bitte einsteigen!
– Der Zug in Richtung Zukunft fährt jetzt ab!“
Teil 2:
Aufbruch in eine fremde Welt,
- eine unglaubliche Forschungsreise beginnt.
Langsam setzt sich der Zug in Bewegung und man macht es sich wieder bequem, voller Erwartung und Vorfreude auf die nächste Erzählung. Es ist jetzt Samstagnachmittag, am 22.12.2012.
Die Beschreibung der morphischen Felder und deren zum Teil dramatische Konsequenzen für unser Denken und Leben haben in unserer kleinen Runde deutlich ihre Spuren hinterlassen, und jetzt fällt der auffordernde Blick der Mitreisenden auf mich und ich spüre regelrecht ihre Frage:
„Und was hast du uns über die Zukunft zu erzählen?“
Diese Aufforderung habe ich ja erwartet und trotzdem bin ich wie immer etwas aufgeregt, wenn ich vor mehreren Menschen etwas über mich und vor allem über meine Arbeit erzählen soll.
So aufgeregt, dass ich ganz und gar vergesse, die Zuhörer vor meiner Erzählung auf einige wichtige Dinge vorzubereiten.
Mit leicht zittriger Stimme fange ich an zu erzählen:
Gehen wir nun gemeinsam einige Jahre zurück in der Zeit, in den Herbst 2007. - Eine Zeit, in der ich von morphischen Feldern, Quantenphysik und alternativen Heilverfahren noch keine Ahnung hatte. – Eine Zeit, in der die Welt für mich und meine Frau Angela noch relativ in Ordnung war.
Ich hatte sehr wohl eine ehrfürchtige Beziehung zur Natur, von einer wirklichen Beziehung zur Kirche und zu einem Gott konnte man nicht sprechen. Diese Beziehung war eher wie die eines Konfirmanden, der hofft, dass zumindest der Pastor an Gott glaubt.
Ein kleines Buch mit einem Loch, in dem sich ein Pendel befand, lag verstaubt im Bücherregal (Schirner, Pendel-Set, 1999).
- Ein Geschenk meiner Schwester Vera, die schon einige Jahre als Heilerin tätig war. Manchmal bekommt man halt Geschenke, mit denen man nichts anfangen kann. Dabei hatte ich sehr wohl das Gefühl, dass ich vielleicht auch pendeln könnte, aber dazu war wirklich keine Zeit.
Es häuften sich auch langsam die Fragen von Kollegen und Freunden, wie lange ich noch arbeiten müsse, und so machte ich mir zunehmend Gedanken über die Zeit nach der Pensionierung. Eine Zeit, die ich gemeinsam mit meiner Frau genießen wollte und auch weiterhin will, mit reichlich Gelegenheit zum Angeln, zum Reisen, zum Leben.
Doch das Leben hatte anscheinend auch noch anderes mit mir vor.
6. „So geht es nicht weiter!“ - Auf der Suche nach der Ursache.
Einen jungen Bekannten coachte ich bei seiner Diplomarbeit und eines Abends kam er zu mir mit den Worten: „Ich schaff meine Diplomarbeit nicht, ich kann mich nicht mehr konzentrieren und die Schmerzen in den Fingergelenken sind nicht auszuhalten!“
Seit Längerem klagte er über Schmerzen in den Gelenken und hatte sich deshalb auch in ärztliche Behandlung begeben. Wie üblich leitete der Hausarzt ihn weiter an eine Fachkraft, an einen Experten, und die Diagnose hieß: „Ja, du hast Rheuma, hier hast du 300 Tabletten, und wenn die aufgebraucht sind, dann meldest du dich wieder.“ - Keine Ursachenforschung, - keine nähere Beratung, - keine Behandlung.
6 Tabletten pro Tag solle er nehmen, erfuhr ich von ihm. Er stand also unter dem Einfluss starker Medikamente und hätte wahrscheinlich auch nicht Auto fahren dürfen.
Die Fertigstellung der Diplomarbeit war plötzlich in den Hintergrund gerückt und gemeinsam wollten wir nun auf Ursachensuche gehen, denn eines stand fest: „So geht es nicht weiter!“
– Dass ein solcher Gedanke, dass diese gemeinsame Zielsetzung zwischen dem jungen Bekannten und mir der entscheidende Impuls sein würde, der mein weiteres Leben bedeutend prägen sollte, konnte ich damals nicht ahnen. Es war der Beginn einer unglaublichen Forschungsreise, die mein anerzogenes und erlerntes Weltbild, mein persönliches Denken und Handeln, kurz gesagt, meine Einstellung zum Leben, mein Bild von mir und meiner Persönlichkeit grundlegend verändern würde.
Ursachenforschung? – Sofort kam mir das Pendel-Set in den Sinn. Mit Hilfe des Pendels stellten wir nun eine sehr hohe Strahlungsbelastung fest. Laut Pendeltafel lag diese im lebensbedrohlichen Bereich und wurde durch eine Wasseraderkreuzung und durch Elektrosmog verursacht.
An Hand einer selbsterstellten Pendeltafel ermittelten wir außerdem eine Vergiftung durch Medikamente und eine starke Belastung durch Süßigkeiten und Chips. Heute weiß ich es besser, die Ernährungsprobleme standen in Zusammenhang mit einer Glutamat-Unverträglichkeit.
Mit dem Ziel, die Belastungen deutlich zu verringern, wollten wir die Werte täglich mit dem Pendel überprüfen und erstellten einen Handlungsplan, der wöchentlich besprochen und angepasst wurde. Unter dem Bett legten wir spezielle Korkmatten aus, um so die Wasseradern abzuschirmen, die Elektrogeräte stellten wir nachts ab, die Ernährung wurde umgestellt und die Tabletten wurden langsam „mit Hilfe des Pendels“ reduziert. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen, denn nach 5 Wochen war der junge Mann frei von Schmerzen und Beschwerden. Eine Woche später brauchte er keine Tabletten mehr.
Aber auch unter anderen Gesichtspunkten war diese Episode von Bedeutung, denn für mich selbst begann ein neuer Lebensabschnitt, der Einstieg ins Pendelzeitalter.
7. Mit dem Pendel arbeiten. - Mein Schlüssel zur inneren Ruhe.
Was hat ein Pendel mit der inneren Ruhe zu tun? Ganz einfach: Nichts ist erfolgreicher als der Erfolg, und dieser Spruch sollte sich bald bewahrheiten.
Versucht euch einmal in die Situation eines Anglers zu versetzen, der mit einer selbst gebundenen Fliege einen Lachs fangen will.
Angeln beruhigt, sagt man, aber das Gegenteil ist oftmals der Fall. Ein unerfahrener Fliegenfischer wird nämlich von Zweifeln und ständiger Unsicherheit geplagt: Sind die ersten Lachse überhaupt schon aufgestiegen? – Beißen die Fische bei Ostwind, bei Regen, wenn die Sonne scheint? - Habe ich die richtige Fliege, die richtige Hakengröße, die richtige Farbe? - Fische ich mit der besten Technik und in der richtigen Wassertiefe?
Ihr schmunzelt, denn es ist eine Situation, wie wir sie fast alle in irgendeiner Weise in unserem Alltag erlebt haben, wenn uns eine tiefe Unsicherheit und Unruhe befällt, die eine Entspannung und wahre Freude gar nicht aufkommen lässt.
Eine solche Verunsicherung war beim Fliegenfischen in Ansätzen auch bei mir vorhanden, und so kam mir der Gedanke, dass ich, wie bei den gesundheitlichen Problemen meines jungen Bekannten, auch hier mit Hilfe des Pendels meine Fragen beantwortet bekommen könnte.
So fing ich an im Bereich meines Hobbys zu forschen.
Ich entwickelte Pendeltafeln, stellte Fragen aller Art und erhielt dazu Antworten. - Antworten, deren Richtigkeit immer wieder bestätigt wurde. Ein erstes grundlegendes Ergebnis meiner Bemühungen war eine eigene überschaubare Fliegenkollektion.
Ob ich heute mehr Fische fange als vorher, ist sicherlich eine berechtigte Frage, die ich nicht mit einem eindeutigen „Ja“ beantworten kann, denn es ist schon ein sehr spezielles Hobby, bei dem es nicht nur um die Menge der gefangenen Fische geht.
Das viel wesentlichere Ergebnis ist jedoch, dass ich beim Angeln zur Ruhe komme und voller Vertrauen und Zuversicht jede Minute am Fluss und in der Natur genießen kann. Die Fliege, die ich mit Hilfe des Pendels ausgewählt habe, ist und bleibt die beste Wahl, bis sich zum Beispiel die Wettersituation grundlegend verändert.
Diese einjährige „Forschungsarbeit“ mit dem Pendel war eine gute Übung für mich. So kamen die Antworten zunehmend schneller und wurden immer deutlicher angezeigt. Es hat sich eine Intuition entwickelt, dass ich die Antworten schon erfasse oder spüre, bevor ich meine Fragen fertig formuliert habe. Das Pendel ist heute zu einem Hilfsmittel, zu einem wichtigen Werkzeug geworden, mit dem ich sehr bewusst und demutsvoll umgehe. Jede Frage muss einen ernsthaften Hintergrund haben.
Wenn ich mit dem Pendel arbeite, erscheint es regelrecht so, als ob ich mich mit dem Pendel unterhalte, ohne dass ich das Ergebnis ständig überprüfen oder anzweifeln muss. Die Pendelarbeit hat sich für mich zu einer besonderen Form des Zwiegespräches entwickelt, zu einem direkten Gespräch zwischen mir und der „göttlichen Kraft“, die scheinbar mein Leben führt und begleitet.
Dass ich auf all meine Fragen eine Antwort bekam, war für mich schon eine besondere und merkwürdige Situation. Auf der einen Seite nahm ich es dankbar an, gleichzeitig erfüllte es mich mit so viel Ehrfurcht, dass ich selbst Grenzen für meine Fragen spürte oder setzte. Ich „wollte“ nicht aus Übungs- oder Demonstrationszwecken eine bestimmte Karte aus einem Kartenspiel erpendeln.
Ich wollte, bewusst oder unbewusst, nichts unternehmen, wodurch ich diese gerade neu entdeckte Fähigkeit aufs Spiel setzte. Eine Fähigkeit, für die ich heute mit Hilfe der morphischen Felder eine Erklärung finde, deren Konsequenzen für uns und unsere Zukunft von gewaltiger Bedeutung sein werden. Das Pendel ist ja nur ein Hilfsmittel auf dem Weg zur Bewusstseinserweiterung, wo wir dann vielleicht alle Zugang zum gesamten Wissen des Seins haben. Was wird geschehen, wenn wir dann alle wissen, dass es keine Geheimnisse mehr gibt, wenn wir die Ursachen für unser Leiden so erfragen und abstellen können, oder wir so eventuell auch in die Zukunft sehen können?
Was geschieht dann zum Beispiel mit unseren Glücksspielsystemen, wenn wir die Lottozahlen erpendeln oder sogar vorhersagen können?
7.1 Hinweise zum Umgang mit dem Pendel
u.a. Schirner,1995 ; Knudsen 2013
Die Grundlage:
•
Es gibt ein übergeordnetes morphisches Feld (Quantenfeld), das Gedächtnis der Natur, in dem alle Informationen gespeichert sind.
Die Pendelfähigkeit:
•
Jeder Mensch kann mit dem Pendel arbeiten.
•
Alle Lebewesen besitzen die dazu notwendige Strahlenfühligkeit.
•
Das morphische Feld der persönlichen Pendelfähigkeit entwickelt sich Schritt für Schritt. Die Ergebnisse werden klarer und sicherer.
•
Das Ergebnis drückt die geistig-seelische Entwicklungsstufe aus.
•
Eine innere Demut, Dankbarkeit und Ehrfurcht sollten fester Bestandteil und Grundlage der Pendelarbeit sein.
•
Ein Einstiegs- und ein Abschlussritual unterstützen die Arbeit.
Blockaden und Störungen:
•
Blockaden, die den „Pendler“ oder den Raum belasten, beeinträchtigen die Pendelergebnisse erheblich.
•
Störzonen am Arbeitsplatz können die Ergebnisse beeinflussen.
Das Pendel als Forschungswerkzeug:
-
Mit der zunehmenden Anerkennung der Theorie der morphischen Felder wächst auch die Akzeptanz gegenüber einer qualifizierten Pendelarbeit und deren Pendelergebnissen.
8. Heilen durch die Kraft des Geistes - Gesundheit denken!
8.1 Eine Lichtmeditation macht den Anfang
Die Fähigkeit mit dem Pendel zu arbeiten war schon eine wichtige Grundlage für meinen weiteren Weg, Der nächste Anstoß, der mich zum geistigen Heilen führte, kam jedoch durch meine Frau Angela. In einer Gruppe von Gleichgesinnten befasste sie sich mit Entspannungstechniken und alternativen Heilmethoden.
Ende April 2009 brachte sie von dieser Mittwochsgruppe eine Lichtmeditation in Form einer CD und einen Abaris Handpfeil mit nach Hause. Den Abarisstab beschrieb Angela mir als eine Art Wundergerät, dass man nur gezielt auf einen belasteten oder verletzten Körperteil richten müsse, um dann in kürzester Zeit Linderung oder sogar Heilung zu erfahren. Mit dem Abaris solle man negative feinstoffliche Schwingungsfelder beeinflussen können.
„Etwas Entspannung würde auch dir gut tun“. Dieser Satz liegt mir irgendwie noch im Ohr, doch ich bin mir nicht sicher, ob er so von Angela ausgesprochen wurde oder ob es eine innere Aufforderung war, die mich erreichte. Eigentlich hatte ich wieder einmal keine Zeit, und trotzdem musste ich mich mit dem Abarisstab und der CD beschäftigen.
Nach einer zwanzigminütigen Lichtmeditation, einer geführten Entspannungs- und Heilungseinheit, in der gezielt die einzelnen Körperteile bearbeitet wurden, fühlte ich mich wohltuend entspannt. Hierbei wurde mit dem heilenden goldenen Licht gearbeitet, das den Körper durchströmt. Jetzt kamen mir meine kleinen Leiden in den Sinn, von denen ich natürlich reichlich hatte: eine häufiger vorkommende Kopfgrippe, die tagelang durch das Gesicht und durch den ganzen Kopf wanderte, das rechte Knie, das sich nach einer Kreuzband-OP nicht mehr ganz strecken oder beugen ließ. 13 kleine körperliche und gesundheitliche Störungen notierte ich so auf einem Zettel.
Wenn ich gezielt eine „Lichtarbeit“ betreiben würde, könnte ich dann diese Leiden beheben? Diese Frage beschäftigte mich, und typisch, schließlich bin ich ja Lehrer, hatte ich innerhalb weniger Minuten am PC meinen ersten Behandlungsbogen erstellt.
Datum: 26.04.2009.
Mit Hilfe des Pendels erfragte ich nun für meine gesundheitlichen Probleme den entsprechenden Prozentwert. Die Frage war wieder: „Wie stark bin ich belastet?“ Weitere Fragen folgten:„Wie lange soll eine Behandlung dauern und wie oft und mit welchem Abstand soll sie durchgeführt werden?“
So führte ich nun meine ersten Behandlungsversuche an mir selbst durch. Ich hörte die instrumentale Lichtmeditation, bat gleichzeitig um das goldene kosmische Licht, dass es mit seiner heilenden Kraft den Bereich des Leidens durchströmte und zielte dabei mit dem Abarisstab auf den betreffenden Körperteil.
8.1.1 Bitte um die heilende kosmische Lichtenergie
Liebe Gotteskraft!
Ich bitte um eine Verbindung
mit der Urquelle im Universum
und bitte um die goldene kosmische Energie.
Ich bitte darum,
dass die goldene kosmische Energie
als heilende göttliche Kraft
meine(n) (Körperteil)durchströmt
und dort ihre heilende Wirkung entfaltet.
Ich bedanke mich
bei der kosmischen Energie
für die Unterstützung.
Danke!
Leichte sichtbare und spürbare Erfolge stellten sich in der folgenden Zeit ein. Diese zeigten sich auch in den mit dem Pendel erfragten Belastungswerten, jedoch von einer wirklichen Heilung konnte nicht die Rede sein. Auch hatte ich bei der Frage nach der Belastung stets ein ungutes Gefühl. - Zufrieden war ich nicht.
8.2 Es wird Zeit umzudenken, - aus Krankheit muss Gesundheit werden.
Natürlich! – Ich war gefangen im typischen Fehlerdenken, das uns allen über die Jahre in der Schule anerzogen wurde. Es dreht sich doch immer um die Vermeidung von Fehlern. Gut ist nur, wer keine Fehler macht. Wahre Freude kann sich so kaum entfalten, wir werden geprägt von der Angst vor Fehlern und vor dem Versagen. Das Gleiche spiegelt sich auch im Alltagsleben wieder: Wir reden von Krankheiten, von Krankenhäusern und von der Krankenkasse. Wir beschäftigen uns so stets mit der Krankheit, die uns lähmt und einschränkt, anstatt dass wir uns mit dem positiven Bild von Gesundheit, Zuversicht und Vertrauen befassen.
„Hundertprozentig gesund“, dachte ich und das war die Lösung. Von nun an fragte ich nicht mehr nach der Belastung, sondern stets nach dem Gesundheitszustand (GZ) in Bezug auf das jeweilige Thema. Dementsprechend änderte ich auch meine Pendeltafel und die zukünftigen Behandlungsbögen.
8.2.1 Die Pendeltafel zum Gesundheitszustand (GZ)
8.3 Günther Johannsens hilft weiter: - „Durch die Kraft des Geistes.“
Die Umstellung zum Gesundheitsdenken war sicherlich ein wichtiger Punkt, aber es mussten trotzdem noch einige Bausteine fehlen, die dann zu einer wirklichen Heilung beitragen könnten.
Von einem zunehmenden Forschungstrieb befallen, befand ich mich in einer Probierphase, ohne genau zu wissen, wo das hinführen sollte, und mein Wissen reichte bei Weitem nicht aus, um effektiv zu arbeiten, doch die Hilfe ließ nicht lange auf sich warten.
Es war wieder Angela, die wenige Tage später erneut etwas von ihrer Mittwochsgruppe mitbrachte: Diesmal war es ein Buch mit dem Titel: „Durch die Kraft des Geistes“ von Günther Johannsen, einem Heiler, der in Angeln, im nordöstlichen Teil Schleswig-Holsteins, ganz in unserer Nähe lebte und arbeitete (Johannsen, 2008). Er war dabei, sich von der Arbeit als Heiler zurückzuziehen, und hatte seine Erfahrungen und Erkenntnisse aus einer über dreißigjährigen Heilertätigkeit in diesem Buch niedergeschrieben. Eine wahre Fundgrube, wie sich bald herausstellte, die mit neuen Perspektiven und Gedanken wesentlich zu meiner eigenen Weiterentwicklung beitrug.
So entnahm ich dem Buch, dass die entscheidenden Grundlagen von Gesundheit zum einen die richtige Einstellung der Schwingung eines Körperteils bzw. eines Organes ist, die ich später die lokale Lebensschwingung nannte, und zum anderen eine ausreichende Energieversorgung, damit sich die Körperzellen am betreffenden Ort laufend zielgerichtet erneuern können.
„Krankheit“ entsteht demnach, wenn diese körperlichen Einstellungen durch störende Schwingungen aus dem Gleichgewicht gebracht werden, wenn uns also auf Grund von Blockaden oder negativen Energiefeldern nicht die volle Lebensenergie zur Verfügung steht.
Zur Einstellung der richtigen Schwingung benutzte Günther Johannsen einen Orgonstrahler, ein Gerät, das einem das Zusammenspiel von Schwingung und Gesundheit und somit das Prinzip der Quantenheilung eindrucksvoll verdeutlicht.
Mit Hilfe eines Pendels ermittelte er die passende Frequenz, d.h. die richtige Information, die dann auf den Orgonstrahler übertragen wurde. Anschließend bestrahlte er die zu behandelnde Person über den Solarplexus. Kam es zu einer Resonanz, so traf oft nach wenigen Minuten eine Heilung oder besser gesagt eine Normalität in dem belasteten Körperteil ein.
Günther Johannsen sprach dabei von einer göttlichen Ordnung, die das Leben und vor allem die Gesundheit steuert. Er beschrieb unser Immunsystem und unsere Selbstheilungskräfte als ein hochintelligentes und wandlungsfähiges Steuerungssystem, das ein hohes geistiges Potential besitzt, das immer bestrebt ist, uns jeden Schaden vom Leib zu halten. (Johannsen, 2008)
Was Günther Johannsen hier mit wenigen Worten ausdrückte, war nichts anderes als eine Beschreibung der morphischen Felder von Rupert Sheldrake, aber davon wusste ich damals ja noch nichts und so übersah ich deren Bedeutung.
Etwas anderes bewegte mich viel mehr, und das war der Begriff „göttliche Ordnung“ und Johannsens Beziehung zur Religion und zu Gott.
„Für mich ist eine Religion ein »nicht von Gott gewollter Verein«.“ Dieses war eine der Aussagen im Buch, die sich bei mir festgesetzt haben. „Warum sollte Gott religiös sein?… Hätte ER eine Religion, müsse ER sehr bald auch Grenzen ziehen.“ (Johannsen, 2008)
Religionen sind, nach Günther Johannsen, von Menschen geschaffene Vereine, die sich gegenseitig abgrenzen. Nein, wenn es einen Gott oder eine göttliche Kraft gibt, dann ist ER für alle da, dann ist seine Kraft in uns allen, in jedem von uns.
Plötzlich erkannte ich mich selbst und meine eigene Einstellung zu „Gott“ in diesen Zeilen wieder. Es gibt eine Kraft, die so groß ist, die über oder besser in allem ist, die uns hilft, wenn wir um Hilfe und Heilung bitten,- eine wahrlich „göttliche Kraft“, die „Gotteskraft“.
Die neuen Erkenntnisse und Informationen beschäftigten mich doch sehr und so fragte ich diese Gotteskraft: “Brauche ich einen Orgonstrahler, um die richtige Schwingung einzustellen?“
Mein Pendel antwortete mit einem deutlichen „Nein!“
Ich war doch etwas überrascht, denn ich war im Grunde schon bereit die 400 € auszugeben, die dieses Gerät damals kostete.
Was nun? - Mir fiel die nächste Frage ein und ich sprach sie auch gleich aus: „Reicht es, wenn ich um die Einstellung der richtigen Schwingung bitte?“ - Ein eindeutiges „Ja“ war die Antwort.
Sollte es also möglich sein, allein durch die Kraft der Gedanken eine Heilung herbeizuführen? Kann es sein, dass Günther Johannsen mit dem Orgonstrahler ein Hilfsmittel gefunden hatte, das er im Grunde gar nicht brauchte? War er damals noch nicht so weit, oder hatte er nur aufgehört weiter zu denken? – Kann es sein, dass unsere Grenzen vor allem im eigenen Kopf entstehen und dass uns viel mehr möglich ist, als wir es uns vorstellen können?
Ich begann nun die einzelnen Informationen, die neuen Bausteine, zusammenzutragen, um daraus eine Bitte um Heilung zu erstellen. Mit dem Pendel überprüfte ich laufend die Qualität jeder einzelnen Formulierung und des Gebetes insgesamt. So entstand mein erstes Gebet zur Einstellung der lokalen Lebensschwingung und der optimalen lokalen Energieversorgung. (vgl. 8.3.1)
Zur Eröffnung der Behandlung bzw. als Einstieg diente damals das Vaterunser, das ich anfangs auch als Dankgebet benutzte.
Als Anrede im Gebet wählte ich „liebe Gotteskraft“ (100%), ich hätte auch „liebe göttliche Kraft“ (100%) nehmen können.
Die Anrede „Vater unser“ erreichte bei mir nur einen Wert von 80%, vielleicht weil ich persönlich den Begriff „Vater“ zu sehr mit einer Person verbinde. Etwa 2 Jahre später, nachdem eine Klientin meinte, dass es bei Knudsen doch etwas zu „heilig“ war, überprüfte ich die Anredeform „liebe Kraft der Natur“. Das Pendel zeigte 100% an, ich konnte also ohne Weiteres diese Anrede oder „liebe Kraft des Universums“ einsetzen. Ein Hinweis, der den Klienten hilft, die lieber ein naturorientiertes als ein religiöses Bewusstsein pflegen.
8.3.1 Einstellung der lokalen Lebensschwingung
Liebe Gotteskraft!
Ich habe Beschwerden im(Organ /Körperteil)
und bitte um deine Hilfe.
Ich bitte darum, dass in allen betroffenen Bereichen die lokalen Lebensschwingungen optimal eingestellt werden.
Ich bitte darum, dass alle abweichenden Schwingungen ausgeleitet oder angepasst werden.
Ich bitte darum, dass die maximale Energieversorgung in allen betroffenen Bereichen gewährleistet ist.
- Danke!
Insgesamt ist der Spruch in dieser Form optimal (100%).
Würde man jedoch die Energieversorgung vergessen, so hätte er nur einen Wert von 70%, die Zellen würden sich nicht regenerieren. Der Erfolg dieses Gebetes war enorm, denn alle meine kleinen gesundheitlichen Störungen lösten sich innerhalb kurzer Zeit auf. Meine Kopfgrippe war wie weggeblasen und selbst mein Knie konnte ich plötzlich wieder vollständig strecken.
Meine Frau erzählte mir ein paar Tage später von einer neuen Hautcreme, die sie leider nicht vertragen konnte.
Mir kam ein neuer Gedanke:
- Wenn man durch Gedankenkraft die lokale Schwingung bei sich selbst und auch im Körper einer anderen Person einstellen kann, ist es dann vielleicht auch möglich, eine belastende oder negative Schwingung zu beeinflussen?
In wenigen Augenblicken war die folgende Bitte formuliert, die ich dann auch gleich ausprobierte.
8.3.2 Reinigung von belastenden Schwingungen
Liebe Gotteskraft!
Von dieserHautcremegehen Schwingungen aus, dieAngelabelasten und ich bitte um Hilfe.
Ich bitte darum,
dass die negativen Schwingungen neutralisiert werden, und dassAngeladieseCremevon nun an vertragen kann.
- Danke!
Wir waren in der Stube und meine Frau konnte nicht glauben, was hier geschah. Sie lief ins Bad um ihre Hautcreme mit Hilfe ihres Pendels zu überprüfen. Auf ihre Frage: „Kann ich diese Creme vertragen?“ erhielt sie jetzt ein „Ja“, als sie auf mein Anraten die Frage stellte, ob sie die Creme vor 5 Minuten vertragen konnte, lautete die Antwort wieder „Nein“.
– „Wo soll das bloß hinführen?“, war ihr einziger Kommentar.
In kürzester Zeit erfuhr und erlebte ich so die enorme Bedeutung der eigenen und der uns umgebenden Schwingungen für unsere persönliche Gesundheit. Ich erkannte, wie bei meinem Bekannten die körpereigene Grundschwingung Nacht für Nacht durch die Wasseraderkreuzung unter seinem Schlafbereich gestört wurde.
Aber was war mit dem zweiten Faktor, der ihn belastete:
- seine Unverträglichkeit gegenüber Süßigkeiten und Chips?
Auch hier fand ich bei Günther Johannsen eine Erklärung:
„Alle Substanzen, die der menschliche Körper aufnimmt, sei es als Speise oder auch nur durch die Schleimhäute, hinterlassen ihre Informationen in unserem System auf feinstofflicher Ebene.“ (Johannsen, 2008)
Alles, was wir so aufnehmen, wird durch unser Immunsystem ständig überprüft, mit den gespeicherten Informationen verglichen. Auf Neues und Gefährliches reagiert der Körper sofort mit Abwehr. Diese im Körper, in den Körperzellen gespeicherten Informationen, die von Mensch zu Mensch unterschiedlich sind, sind somit ein weiterer wichtiger Baustein unserer Gesundheit.
Wenn man also eine Unverträglichkeit erkennt und durch den Verzicht auf Süßigkeiten die Zufuhr vermeidet, so ist schon ein großer Schritt getan. Für eine wirkliche Heilung, für die Behebung der Störung reicht dieses jedoch noch nicht aus.
Wenn jedoch einige Menschen auf diese Stoffe negativ reagieren, die für andere gar kein Problem darstellen, wenn manche so sehr unter Heuschnupfen leiden, andere aber überhaupt nicht, dann ist vielleicht die gespeicherte Information das größere Problem und nicht unbedingt der Stoff selbst. Was würde geschehen, wenn wir diese negativen und belastenden Zell-Informationen löschen könnten?1
8.3.3 Befreiung von Allergien und Unverträglichkeiten
Liebe Gotteskraft!
(Name)leidet unter Allergien und Unverträglichkeiten und ich bitte für(sie / ihn)um Hilfe.
Ich bitte darum,
dass die optimale Funktion des Körpers wieder hergestellt wird, frei von jeglicher Allergie und Unverträglichkeit,
(auch von den Grundallergien Weizen und Milch.)
Ich bitte darum,
dass alle in den Zellen gespeicherten fehlerhaften Informationen, die allergische Reaktionen und Unverträglichkeiten auslösten oder auslösen könnten, jetzt ausgeleitet werden.
- Danke!
Die Wirksamkeit dieses Spruches erlebte ich wenige Tage später. Angela litt schon seit vielen Jahren unter Heuschnupfen und verschiedenen anderen Allergien und bei einem Mai-Spaziergang im Park traten die Symptome wieder auf. Ich zog mich etwas von unserer Gruppe zurück und bat die göttliche Kraft um Hilfe. Nur wenige Schritte weiter hörten bei ihr die Symptome auf und bis auf wenige kurze Momente, auf die ich später eingehen werde, ist Angela seitdem frei von Heuschnupfen und auch die übrigen Unverträglichkeiten haben sich mittlerweile aufgelöst.
Was geht in einem vor, wenn man feststellt, dass plötzlich Dinge geschehen, für die man keine Erklärung hat, dass man Gesundheit für sich, aber auch für andere wünschen kann und dass sich diese Wünsche dann auch noch erfüllen? Wie geht man damit um, wenn man sich in ein neues Gebiet vorwagt und sich mit einem Mal in einer ganz anderen Welt wiederfindet, die nicht zu der Welt passt, in der man eigentlich zu Hause ist oder besser zu Hause war?
Es fällt mir unheimlich schwer, meine damalige Situation, meine Gefühle und Gedanken in Zusammenhang mit den neuen Erfahrungen zu beschreiben, denn im Grunde habe ich im ersten Augenblick nicht viel darüber nachgedacht, oder war überhaupt Zeit dazu? Ich hatte mich auf eine Entdeckungsreise eingelassen und wurde nun immer tiefer hineingezogen in die Welt des Heilens. Dieses geschah weder planlos noch zufällig, sondern die Impulse für eine Weiterentwicklung waren aus meiner jetzigen Sicht sehr zielgerichtet. Personen, Erlebnisse, Begegnungen und einige wenige Bücher fügten sich fortlaufend aneinander und brachten mir immer wieder neue Impulse.
Ein ganz anderer unerwarteter Impuls reißt mich plötzlich aus meiner Erzählung und ich blicke in die aufmerksamen Augen meiner Zuhörer. Ach nein! - Ich habe fast eine ganze Stunde ununterbrochen erzählt und gar nicht bemerkt, dass noch weitere Zuhörer dazugekommen waren, die stehend meinem Vortrag lauschen.
„In zwanzig Minuten wird die Fahrt fortgesetzt!“ tönt es aus dem Lautsprecher. Höchste Zeit für eine kurze Pause.
8.4 Ein medizinischer Insider packt aus, - Insiderwissen für alle (Yoda, 2008)
Zwanzig Minuten später haben alle pünktlich wieder ihren Sitz- bzw. Stehplatz eingenommen. Zwei Mitreisende unterhalten sich noch angeregt über Ärzte, unser Gesundheitssystem und über den erschreckenden und unverantwortlichen Umgang mit Tabletten: „ Wenn mein Arzt mir eine zusätzliche Tablette verschreiben will, so soll er mirzuerst sagen, auf welche andere Tablette ich dann verzichten kann. – Mehr als fünf Tabletten täglich dürfen es nicht werden!“ Zustimmend nickte ich den beiden zu:„Genau das ist das Thema, auf das ich als nächstes stieß! - Die Forschungsreise ging also weiter!“
Ende Mai 2009 stolperte ich über ein weiteres Buch, „Ein medizinischer Insider packt aus“, das mir zum einen neue und zum Teil erschreckende Einsichten in die Welt der Systeme eröffnete, mit deren Hilfe unser sogenanntes Gesundheitssystem und die heutige Medizin kontrolliert und gesteuert wird. Zum anderen brachte es mich aber vor allem auch in Bezug auf das Heilen und auf meine persönliche Entwicklung weiter.
Der Autor dieses Buches2 hatte verschiedene Forschungsergebnisse und Arbeitshypothesen zur Verbesserung des Gesundheitswesens in Ansätzen vorgestellt. Er kam jedoch am Ende zu dem niederschmetternden Fazit, dass die großen Erfolge, die mit diesen neuen Verfahren möglich wären, die Welt in dramatischer Weise verändern würden. Die über Jahrzehnte gewachsenen Systeme würden in sich zusammenbrechen. - Eine Revolution, die so keiner haben möchte bzw. die so keiner verantworten könnte. Die einzige Chance sah der Autor in der Unterstützung der weltweit ständig größer werdenden Gemeinde der „Seher“.
Nur wenn sich immer mehr Menschen zu Sehern entwickeln, lassen sich die Systeme stoppen, denn Ärzte können Sehern keine Medikamente mehr verordnen, die Symptome unterdrücken sollen. Sie wären gezwungen, sich an ihre Patienten (oder besser ausgedrückt, an die Natur) anzupassen und nicht umgekehrt, wie es heute ist. (Yoda, 2008, S. 179ff)
Als ich diese Zeilen zum ersten Mal las, war mir die wirkliche Bedeutung und die Brisanz dieser Gedanken nicht so bewusst wie später, als ich mich erneut damit befasste.
In wenigen Punkten hatte der Autor am Ende des Buches die Prinzipien von Gesundheit zusammengefasst, um dann den Leser mit folgenden Zeilen „allein“ zu lassen: „Wenn Sie die Prinzipen auf der nächsten Seite verinnerlicht haben, dann haben sie die große Chance, wieder gesund zu werden oder bis ins hohe Alter gesund zu bleiben….- Sie nur zu lesen reicht nicht aus! Erst wenn Sie diese in ihr tägliches Leben integrieren, werden sie Ihnen zu einem Lebensglück verhelfen, wie Sie es heute noch für absolut unmöglich halten. Das verspreche ich ihnen!“ (Yoda, 2008, S. 181ff)
8.4.1 Prinzipien in Bezug auf Gesundheit(Auswahl): (Yoda, 2008)
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Die Natur (Evolution) hat grundsätzlich Recht.
Dieser Satz ist die Basis einer jeden Therapie.
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