Böse Mädchen - Andy Richter - E-Book

Böse Mädchen E-Book

Andy Richter

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Beschreibung

Mal ehrlich: Was gibt es für einen Mann Schöneres, als eine Partnerin, die sich wie ein böses Mädchen benimmt, ihren erotischen Wünschen freien Lauf lässt und ihn mit ihrem ungezügelten Verlangen in den siebenten Himmel katapultiert? Und was gibt es vor allem Besseres für eine junge Frau, sich einfach zu nehmen, was sie begehrt? Ohne Rücksicht auf Regeln und Anstand und mit der Gewissheit, dass gute Mädchen zwar in den Himmel kommen, böse sich diesen aber einfach auf Erden holen können! 30 erotische Kurzgeschichten erzählen von diesen frechen Ladys, deren Heißhunger auf pure Sinnlichkeit und heißen Sex einfach unersättlich ist. Und wehe, wenn es etwas Süßes in der Nähe ist, dass sie vernaschen wolen

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böse

mädchen

30 Kurzgeschichten

Das Titelbild steht in keinem Zusammenhang mit dem Inhalt des Buches.

© Copyright Carl Stephenson Verlag, Schäferweg 14, 24941 Flensburg Alle Rechte vorbehalten einschließlich der Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Medien E-Mail: [email protected] Internet: www.stephenson.de

eBook-Produktion: GGP Media GmbH, Pößneck Besuchen Sie uns auf www.stephenson.deEin großes erotisches Verlagsprogramm erwartet Sie dort.

Inhalt

Alles nur gespielt?

Call me!

Corinnas Tagebuch

Klassentreffen

Der Zahnarzt

Die Freundin des Freundes

Gegenüber

Ein unschlagbares Angebot

In meinem Mund

Nach der Schule

Nastassja

Wenn Träume wahr werden

Vorsorgeuntersuchung

Wahrheit oder Pflicht

Was Frauen wollen

Heißer Sex in der Wanne

Die Autopanne

Zu dritt

Strafe muss sein!

Dusch-Fantasie

Schöne Bescherung!

Jung und unverdorben

Die neue Perle

Süßes Geheimnis

Zwischen Himmel und Erde

Der „Küchenbulle“

Feierabend mit „sexy End“

Scharfe Revision

Erotische Knüppelschaltung

Antonias Hochzeitsreise

Alles nur gespielt?

Mark Later

Die Beine waren angewinkelt und weit auseinandergespreizt. Die Füße stützten sich fest auf das Laken. In Erwartung dessen, was dort kommen würde.

Die Männer standen in der Reihe und warteten geduldig auf ihren Einsatz. Hoch aufgerichtet und zur Aktion bereit, stand das Werkzeug der Lust.

Die Gesichter der Männer, die warteten, schauten auf die Frau, die bereitwillig die Lanzen ihrer Geschlechtsgenossen aufnahm.

Es kam dem Zusammenspiel eines Motors gleich. Ähnlich dem Zylinder, der sich in den Kolben drückt, schoben sich die Männer in sie rein.

Sie drängte sich ihnen entgegen und wartete ungeduldig auf die Explosion. Ihr war es sehr recht, benutzt zu werden. Bewusst genoss die Frau ihr, in den Augen mancher Menschen, unmoralisches Verhalten.

Es verhalf ihr zu höchstem Lustgewinn.

Schwere Leiber pressten sich auf sie. Manche Männer stützten und überdehnten ihre Beine mit den Armen. Damit sie sie noch tiefer empfangen konnte.

Das Ergossene ließ ihren Unterleib ertrinken …

Wild stimmte der Leib in den Rhythmus der männlichen Unterteile mit ein. In diesem Moment entstand der Eindruck, als schien sie nur für die Lust gemacht zu sein. Verführerisch lächelnd nahm sie den Nächsten in sich auf.

Diesmal gab ihr Körper die Geschwindigkeit vor. Er ließ dem Mann keine Chance zu dominieren.

Die Hand winkte den ersten in der Reihe der Männer zu sich. Bestimmend nahm sie seine Lanze in die Hand. Die Lust, die sich auf seinem Gesicht zeigte, gab ihr ein Gefühl der Macht.

Es führte sie zu einem Orgasmus von vielen.

Er drängte sich ihr entgegen. Es war ihr klar, was der Mann wollte. Wissend lockte sie ihn mit der Zunge. Aber zum Ziel seiner Begierde kam er nicht. Die Hand behielt ihn und drückte erst einmal zart zu. Sie genoss es, ihn zappeln zu lassen.

Die Flüssigkeit der Sünde war ihr die liebste. Es konnte nicht genug sein.

Mit der noch freien Hand winkte sie den Nächsten zu sich heran. Fordernd und die Regie übernehmend, öffnete sich weit der Mund.

Der Mann wusste genau, was er zu tun hatte. Um es ihr zu erleichtern, schob er ihr ein zweites Kissen unter den Kopf.

So kam sie leichter zum Ziel ihrer geilen Gedanken. Ihre Wangen beulten sich aus unter der „süßen Last“, die sie zu tragen hatten. Sie warf dem Besitz, den ihre Hand umschloss, einen mitleidigen und traurigen Blick zu.

Der Mann bemerkte ihren Blick sehr wohl und sah, wie sich der Mund der Frau wieder mit wachsender Begeisterung dem Penis des anderen widmete. So zusehen zu müssen und selbst nicht von dem Mund in Besitz genommen zu werden, ließ ihn aufstöhnen. Viel zu viel seiner Flüssigkeit versickerte ungenutzt in der Matratze.

Die Frau registrierte die zunehmende Feuchtigkeit in ihrer Hand. Abrupt wandte sich der Kopf dem vernachlässigten, sehr, sehr steifen Schwengel zu.

Gierig lutschend versuchte sie, ja nichts mehr von der ihr so wichtigen Flüssigkeit zu verlieren.

Ihre Lust schwoll zu nicht endenden Höhepunkten an. Nichts würde sie in diesem Augenblick lieber tun, als sich bedienen zu lassen und zu bedienen.

Er bohrte sich immer tiefer in den Mund mit den vollen Lippen. So tief war er bis jetzt selten eingedrungen. Ihre Augen strahlten ihn mit einer unglaublichen Lust an, es war ihm unmöglich, es noch länger aufzuschieben. Nun nahm die Frau ihn völlig in Besitz. Es ging nicht mehr tiefer. Die schön geschwungenen Lippen hatten schon Kontakt mit seinen Schamhaaren aufgenommen.

Das zusätzlich leichte Ziehen ihrer Finger an seinen Hoden ließ ihn sich in ihr ergießen.

Die Augen verdrehend, wandte sich die junge Frau von ihm ab. Der andere Mann stand immer noch wartend neben ihr. Er hatte selbst Hand angelegt.

Der Unterleib wurde nach besten Kräften bedient. Der nächste Mann tauchte in ihre Vagina ein.

Seine Größe spürte sie deutlich. Mehr hätte nicht reingepasst. Ihr Körper zitterte vor Lust.

Der vernachlässigte Mann wurde stürmisch mit dem Mund bearbeitet, während sich der Unterleib dem anderen entgegendrängte. Jeden Zentimeter seiner Härte auskostend.

Die in der Reihe verbliebenen Männer wurden jetzt doch unruhig. Zwei von ihnen wendeten sich der schlanken, zierlichen Frau auf Brusthöhe zu.

Mit den Händen befriedigten sie sich selbst. Beide kamen fast gleichzeitig und ergossen sich auf den knabenhaften Brüsten.

Sie kam sich vor wie in einem Traum. Reflexartig nahmen Mund und Unterleib alles auf.

Der ständige Wechsel der Männer machte sie fast verrückt. Sie hätte sich gewünscht, dass es erst der Anfang wäre. Ein Anfang, der nie endet.

Der Unterleib schwoll an und ab. So, wie ihre Höhepunkte kamen und gingen. Der zweite Mann, der ihren Mund bis jetzt gespürt hatte, brachte ihn zum Kochen. Die Nachhut kam und sein Orgasmus versorgte die Frau auf das Beste.

Sie bedauerte die Männer darum, dass sie nicht zu so multiplen Höhepunkten fähig waren wie sie als Frau.

Die Männer, die den Unterleib so trefflich ausgekostet hatten, ließen sich nicht mehr zählen.

Ihr Mund forderte den nächsten Mann zum Duell. Wie ein Maler erkundete die Zunge jede Linie und versuchte das Profil der Steifheit nachzuzeichnen.

Bei der Eichel verweilte sie besonders lange und diese dankte es mit dem Ergebnis, das die Frau so liebte.

Die letzten drei standen in der Reihe und spielten mehr oder weniger unbewusst an sich herum.

Der Wechsel am Unterleib wurde wieder vollzogen. Die Nässe spiegelte sich im Scheinwerferlicht.

Mit vor Lust verzerrtem Gesicht winkte die Frau die beiden Männer zu sich. Kniend nahmen sie auf Höhe des Kopfes Platz. Mit den geübten Griffen ihrer Hände verwöhnte die Frau die beiden Penisse.

Provozierende Blicke warf sie den beiden zu. Langsam wurden die Hände feuchter. Sie hatten ihre Arbeit gut gemacht.

Der Mund öffnete sich und die zwei Penisse verschwanden einer nach dem anderen darin.

Einer der letzten Höhepunkte erfasste die Frau.

Das Gefühl, zwei mit dem Mund zu befriedigen, ließ ihr Innerstes erzittern.

Die Lippen klammerten sich an ihnen fest und versuchten ein Vakuum zu erzeugen.

Sie lutschten genüsslich an den Freudenspendern.

Aus dem Hintergrund rief eine Stimme: „Aufnahme beendet.“

Die Scheinwerfer wurden gelöscht. Die Frau machte sich auf den Weg zum Badezimmer.

Die Männer, die sie an diesem Tag das erste Mal kennengelernt hatten, würden sich wohl noch lange fragen, ob sie wirklich Lust gehabt hatte. So echt hatte sie gewirkt.

Call me!

Marie Sonnenfeld

Genüsslich streckte ich mich auf meinem weichen Sofa aus. Das melodische Klingeln ließ mich von meinem Buch aufblicken, mit dem ich die Zeit zwischen den Anrufen überbrückte.

„Ja, hallo, hier ist Monique?“, hauchte ich in die Sprechmuschel meines Telefonhörers, woraufhin ich eine aufgeregte Männerstimme am anderen Ende wahrnahm.

„Hey, bist du so heiß, wie du klingst?“, fragte diese ohne weitere Umschweife und unser Gespräch nahm seinen lustvollen Lauf. Es steuerte geradewegs auf ein Ende zu, welches ungeduldig von meinem Anrufer herbeigesehnt wurde. Mein Gesprächspartner wurde schärfer und schärfer, als ich ihm meinen Körper und das hauchzarte Negligé beschrieb, das ich mir gerade lustvoll von meiner Haut streifte. Das tat ich tatsächlich, da ich es auch für mich brauchte, mich wahrhaftig zu entkleiden, um in eine erotische Stimmung zu kommen. Auch liebte ich es, dabei nur diese besonders zarten Wäschestücke zu tragen, die mehr durchblicken ließen, als sie verhüllten.

Detailliert beschrieb ich es ihm und sparte dabei nicht mit Lauten höchsten Genusses. Sein Stöhnen war die zufriedene Antwort, die ich darauf bekam, und als ich ihm ebenfalls stöhnend, nur leiser, schilderte, was ich gerade mit meinem Körper tat, wie feucht und erregt ich inzwischen sei, keuchte er in mein Ohr, dass er bald käme. Ich heizte ihn mit verruchten Worten weiter an, beschrieb ihm meine Klit, dass ich sie gerade hart unter meinem Finger spüren würde, und erzählte ihm wohlig seufzend von meinen aufgerichteten Brustwarzen, die mir kribbelnde Schauer durch den Körper jagten. Ein lautes Aufstöhnen am anderen Ende, sein „Monique, jetzt! Ja!“ und mein zufriedenes Schnurren als Antwort darauf. Noch ein paar liebe Worte, zu dieser Zeit ein „Gute Nacht“ und das Gespräch war zu Ende.

Erneut wandte ich mich meinem Buch zu. Doch so recht konnte ich mich nicht konzentrieren, da ich, trotzdem es nur ein Job war und ich ihn schon fast ein Jahr machte, doch auch immer etwas von dieser heißen, geilen Stimmung mitnahm, wenn ich auflegte. Ich streichelte mich noch ein wenig weiter, massierte meine feste Liebesperle sanft, bis ich durch erneutes Telefonklingeln unterbrochen wurde.

Wieder meldete ich mich mit verführerischer Stimme: „Hallo, hier ist Monique.“

Und auch diesmal war wieder eine maskuline Stimme am anderen Ende.

„Hey, Monique, ich habe Lust, große Lust“, teilte diese mir tief und sinnlich mit. „Und ich hoffe, du auch“, fügte sie noch hinzu, worauf ich ohne zu zögern und absolut wahrheitsgemäß mit einem verwegenen Ja antwortete.

Er sprach weiter, erzählte mir von seinem einsamen Abend allein im Haus und von seiner harten Erektion, die nur auf eine Frau wie mich warten würde. Er klang gut. Seine Stimme trug mich regelrecht fort. Aber irgendwie kam sie mir auch bekannt vor. Ich musste nicht lange überlegen, sofort war mir klar – diese Stimme kannte ich. Sie gehörte zu meinem gut aussehenden Nachbarn, zwei Häuser weiter, von dem ich wusste, dass er verheiratet war. Was nun? Sollte ich es wagen? Sollte ich mich zu erkennen geben? Ich entschied mich dafür, denn ich stellte mir die Situation noch erheblich peinlicher vor, wenn es irgendwann anderweitig herauskommen würde.

„Nicolas? Bist du es?“, fragte ich deshalb zögerlich.

Am anderen Ende wurde es still, sicher stutzte er und überlegte, woher die Frau in der Telefonsexline ihn wohl kennen könnte.

Statt einer Antwort kam von ihm der Ansatz einer verwunderten Gegenfrage: „Woher weißt du …?“

„Ich habe deine unverwechselbare Stimme erkannt“, erklärte ich.

„Und du?“, fragte er noch immer vollkommen irritiert.

„Ich bin es, Ann-Sophie. Deine Nachbarin, zwei Türen weiter rechts“, klärte ich ihn auf.

Was ich nun hörte, war ein tönendes Gelächter am anderen Ende des Telefons.

„Das gibt’s doch gar nicht!“, staunte er weiter, noch immer lachend.

Ich stimmte in sein Lachen mit ein und hielt diesen verqueren Anruf damit für erledigt. Ich rechnete insgeheim noch mit seiner kurzen Bitte um Diskretion, die für mich ohnehin selbstverständlich war, und bereitete mich innerlich schon wieder auf den nächsten Kunden vor, als er plötzlich sagte: „Du, hör mal …“

Jetzt stutzte ich zur Abwechslung.

„Ja?“

Er räusperte sich kurz und sagte dann leise: „Es fing so verführerisch an und Lust habe ich noch immer …“

Ich begann zu verstehen. Ja, warum nicht? Er musste wissen, was er tat, und vor allem war es sein Gewissen und seine Ehe. Ich war zu allem bereit, schließlich bekam ich Geld für seinen Anruf und zum anderen spürte ich auch in mir noch immer die Lust lodern.

Nach dem letzten Gespräch hatte ich mir mein kurzes schwarzes Negligé wieder übergestreift und so beschrieb ich es nun Nicolas, als er mich fragte, was ich gerade tragen würde. Nicolas war ein Telefonpartner, der aktiv mitmachte, der mir auch von sich erzählte und der mir fast die Führung des Gesprächs aus der Hand nahm, indem er mir leise stöhnend sagte, was er mit dem Stückchen Stoff auf meiner Haut machen und wo er mich darunter überall streicheln würde. Es machte Spaß mit ihm und es machte mich feucht, sehr feucht. Meine Lust wurde immer größer, seine auch, wie er mir tief in mein Ohr raunte. Seine Worte lösten bei mir eine zarte Gänsehaut aus und ich streichelte meine Liebesknospe dabei ein wenig fester. Das sagte ich ihm und auch, dass ich mir gut vorstellen könnte, ihn jetzt tief in mir zu spüren, wie ich es fast jedem meiner Anrufer ins Ohr flüsterte. Hier hatte ich allerdings nicht mit Nicolas’ Spontaneität gerechnet, denn nur wenige Minuten und einige lustvolle Seufzer später klingelte es an meiner Haustür.

Ich entschuldigte mich kurz bei ihm, legte das Telefon beiseite und zog mir meinen roten Seidenkimono über. Dann ging ich zur Tür. Nach dem Öffnen sah ich ihn mit dem Handy am Ohr davorstehen. Er lächelte, klappte es zu und trat zu mir in den Flur. Dann gab er der Haustür einen Schubs, sodass sie schwungvoll hinter ihm ins Schloss fiel.

Verwegen grinsend schaute ich ihn an. Ich freute mich, dass er mich wörtlich genommen hatte und jetzt hier mit der gleichen Lust, wie ich sie auch in mir spürte, vor mir stand. Sein Hemd war offen, sodass ich seine gebräunte Brust mit den wenigen dunklen Haaren sehen konnte. Zudem hing es unordentlich aus der Hose heraus, die vorn im Schritt eine beachtliche Ausbeulung aufwies. Nicolas zog mich in seinen Arm und raunte in mein Ohr: „Du glaubst doch wohl nicht, dass ich deiner verlockenden Einladung widerstehen konnte?“

Mit diesen Worten streifte er, meinen Hals und meine Schulter küssend, den Kimono immer weiter herunter. Mir gefiel, was er tat, und ich schmiegte mich dicht an ihn. Mein schlanker, aufreizender Körper eng an seinem, meine Finger, die seine Brust hinunterstreichelten. Nicolas stöhnte auf, als ich seinen Gürtel öffnete und ihm dabei in die Augen sah.

Der Kimono glitt zu Boden, das Negligé folgte ihm nur eine Minute später. Unbekleidet stand ich vor Nicolas und genoss das Gefühl. Ich war mir meines attraktiven Körpers durchaus bewusst. Nicolas betrachtete mich unverhohlen und machte keine Anstalten, seine Erregung dabei zu verbergen. Im Gegenteil, er legte meine Hand erneut an seine prall gefüllte Hose und öffnete Knopf und Reißverschluss unter ihr. Dann schob er meine Finger hinein.

Eine große Wärme empfing sie und sofort fühlte ich seinen harten großen Penis, der sich meiner Hand entgegendrängte. Ich umschloss ihn zärtlich und begann, zart über seinen Schaft zu reiben. Nicolas schloss die Augen und stöhnte tief. Mit der anderen Hand entkleidete ich auch ihn komplett, was er nur zu gern geschehen ließ. Ich streifte das geöffnete Hemd von seinen Schultern und die offene Hose von seinem Hintern. Seine Boxershorts folgten umgehend und schmiegten sich ebenfalls um seine Knöchel. Ich ging vor ihm in die Knie, nahm seinen aufgerichteten Phallus aber nicht in den Mund, wie er es erwartet hatte. Stattdessen küsste ich seine Hoden und schob meine Hand in seine dunklen Schamhaare über seiner Peniswurzel, um diese zu streicheln.

Nicolas nahm meinen Kopf in seine Hände. Er versuchte ihn in die Mitte zu schieben, sodass er sich in meinen Mund versenken konnte, aber diesen Gefallen tat ich ihm nicht, noch nicht. Ich leckte und liebkoste weiterhin seine prallen Hoden, die sich bereits in höchster Erregung an seinen Körper herangezogen hatten. Nicolas stellte seine Beine weiter auseinander, wobei er aus dem linken Hosenbein stieg, und stöhnte bei jeder Berührung meiner Zunge auf seiner weichen Haut genussvoll auf. Seine Hände wühlten in meinem blonden Haar. Irgendwann bat er mich beinahe flehend: „Bitte, Ann-Sophie, nimm ihn in den Mund, bitte!“

Seine Stimme klang rau und voller Wollust. Ich sah zu ihm hoch und begegnete seinem dunklen Blick. Dann schloss ich meine Augen und öffnete meine Lippen ein kleines Stückchen. Ich fühlte plötzlich, dass er seine feste heiße Eichel hineinzudrängen versuchte. Ungeduldig, voller pulsierender Lust. Ein wenig musste ich grinsen angesichts meiner Machtposition, die ich innehatte, obwohl ich es war, die kniete.

Erst war es nur meine warme nasse Zungenspitze, die seine Eichel sanft berührte, dann umschloss wenig später mein ganzer Mund sein bestes Stück. Ich saugte erst vorsichtig, dann immer fester, bis ich spürte, dass Nicolas an der Grenze seiner Selbstbeherrschung angelangt war. Sein Phallus bebte und stand kerzengerade vor meinem Gesicht, als ich ihn wieder aus meiner feuchten, massierenden Mundhöhle entließ. Ich erhob mich und sogleich presste Nicolas mich wieder fest an sich. Ich aber wand mich aus seinem Arm und ging vor ihm her in Richtung Schlafzimmer. Er stieg komplett aus den Hosen, streifte auch Socken und Schuhe von seinen Füßen und folgte mir. Ich spürte ihn hinter mir, als ich lasziv mit den Hüften wiegend vor ihm herging. Mir war klar, dass ihn nur noch ein einziger Wunsch beherrschte, nur noch der, endlich mit mir zu schlafen. Ich spürte es an seinem Blick in meinem Rücken und ich fühlte diesen Wunsch ebenso brennend auch in mir.

Ich ließ mich auf mein Bett fallen und zog Nicolas mit zu mir herunter. Er nahm meine Brüste in seine Hände und knetete die aufgerichteten Knospen.

„Du bist unglaublich sexy, Ann-Sophie“, flüsterte er dabei atemlos und schloss im nächsten Moment seine Lippen um eine Knospe.

Zärtlich biss und leckte er an ihnen, dabei schob er sich sanft auf mich. Ich nickte und lächelte, wusste ich doch, was er meinte. Meine Hände lagen auf seinem knackigen Hintern, als ich meine Schenkel unter ihm weit spreizte und er fast wie von selbst in mich hineinglitt. Zuerst nur mit der Eichel, dann drang er auch mit dem Rest seines stattlichen Penis tief in mich ein. Er schob sich stöhnend in meine feuchte Mitte, die in genau diesem Moment noch etwas feuchter wurde. Nicolas fühlte es deutlich und stöhnte in diesem Moment besonders laut auf. Er bewegte sich daraufhin schneller, wobei er immer wieder tief in mich eindrang. Kraftvoll und außer Atem schliefen wir miteinander, uns gegenseitig dem Orgasmus entgegenpeitschend.

Es dauerte nicht lange, da kündigte er sich auch schon süß ziehend in meinem Unterleib an. Ich schrie einmal spitz auf und gab mich auch schon den Wogen und dem grandiosen Gefühl meines Höhepunkts hin. Nicolas schaute mir dabei zu, mit seiner Selbstkontrolle kämpfend. Er bewegte sich in diesem Moment nicht, tauchte dafür aber hinterher umso ungestümer wieder in mein enges Paradies ein, als er spürte, dass meine Lust mich bereits mit sich fortgerissen hatte. Jetzt ging es auch bei ihm sehr schnell. Nur noch wenige harte Stöße, dann vergrub er sein Gesicht an meiner Schulter und kam in einem überaus heftigen Orgasmus, der sehr lang andauerte und gar nicht mehr zu enden wollen schien. Nicolas stöhnte noch einmal laut auf und sackte ermattet auf mir zusammen.

Wir mussten eingeschlafen sein, denn als ich wieder aufwachte, lachte mich ein sonniger Morgen durch das Fenster an. Ich blickte zur Seite, aber er war nicht mehr da. Mich aufsetzend, lauschte ich in die Wohnung hinein. Auch in Bad und Küche waren keine Geräusche von Nicolas zu hören. „Ach, ist doch klar, er musste ja wieder zu seiner Frau zurück“, murmelte ich ganz pragmatisch, als ich mich zurücklegte und mir noch einmal die Decke bis zum Hals hochzog.

Die Erinnerungen an den gestrigen Abend kamen zurück und lächelnd ließ ich sie vor meinem inneren Auge noch einmal Revue passieren. Ja, Nicolas war aufregend – und so heiß! Seine Hände, diese tollen dunklen Augen und dann sein herrlich großer Penis! Ich geriet auch im Nachhinein noch einmal ins Schwärmen.

Da ich irgendwann aber doch gern wissen wollte, wie spät es bereits war, drehte ich mich auf die Seite, um zum Wecker zu schauen. Was ich dann sah, ließ mein Herz höherschlagen: Auf dem Nachttisch lag ein Zettel. Er hatte mir eine Nachricht dagelassen! Ich nahm das Papier in die Hand und sah, dass er eine Adresse mit einer Uhrzeit notiert hatte. Wollte er sich noch einmal mit mir treffen? Ich hatte auf jeden Fall Lust dazu und schaute noch einmal auf das Blatt in meiner Hand.

„Es war unvergesslich!“, hatte er noch hinzugefügt.

Ja, dachte ich, das finde ich auch!

Auf dem Weg zu unserem Treffpunkt sah ich schon von Weitem, dass es sich um ein Hotel handelte, und als ich an der Rezeption nach seinem Namen fragte, bat man mich in Zimmer 68, da ich dort bereits von ihm erwartet werden würde.

Kaum hatte sich die Tür hinter mir wieder geschlossen, umfingen mich seine Arme auch schon. Er drückte mich fest an sich und entschuldigte sich dafür, dass er noch in der Nacht so überstürzt wieder gehen musste. Ich lächelte ihn süß an.

„Mach dir doch deshalb keine Gedanken!“

Unsere Gesichter näherten sich einander und zum ersten Mal küssten wir uns. Es war traumhaft schön! Seine Lippen saugten sanft an meinen und seine Zunge fühlte sich wunderbar weich und warm an. Wir versanken in einem langen Kuss und langsam zogen wir uns Stück für Stück aus. Unsere Erregung stieg immer weiter an. Wir wollten einander wieder so sehr wie in der vorangegangenen Nacht. Wollten wieder diese unbezwingbare Leidenschaft und dieses pure Verlangen spüren.

Auf dem weichen Bett fielen wir übereinander her und ich wurde durch seine Zärtlichkeit und seine intensiven Berührungen von einem Hochgefühl zum nächsten katapultiert. Nicolas schlief wundervoll und voller Begierde mit mir, bis auch seine Erregung in einer überwältigenden und gefühlsintensiven Explosion ihren Höhepunkt fand. Er stöhnte laut auf, als sich jeder Muskel seines Körpers anspannte und er sich in mir ergoss. Als ich mich dann auf seine Brust legte, um auszuruhen, strich er mir mit seinen Fingern durchs Haar und sanft meinen Rücken hinunter.

Sollte ich Skrupel haben wegen seiner Frau, die ich fast täglich in unserer Straße sah?

Nein, die hatte ich nicht, darüber sollte er sich von mir aus Gedanken machen. Ich wollte nur den Spaß mit ihm, den ich an diesem Nachmittag in dem Hotelzimmer und auch zu vielen anderen Gelegenheiten noch reichlich bekam. Und wenn wir uns nicht sehen konnten, er aber Lust nach mir hatte, konnte er natürlich jederzeit auf meiner Sexhotline anrufen. Nur hatte er dafür ab sofort eine eigene Nummer – meine private …

Corinnas Tagebuch

Andy Richter

Sie hatte es auf dem Couchtisch liegen gelassen.

„Mein Tagebuch“, las ich halblaut und schmunzelte.

Corinna führte also ein Tagebuch. War das ein Überbleibsel aus der Pubertät, in der Mädchen ihre geheimsten Gedanken, Wünsche und Probleme einem ab gegriffenen Büchlein anvertrauen, das sie dann hüten wie ihren Augapfel?

Ich gebe zu, ich war versucht, das Buch an mich zu nehmen und zu lesen, was Corinna mit ihrer hübschen runden Handschrift dem diskreten Pubertätsbegleiter anvertraut hatte. Gleichzeitig aber empfand ich es als Vertrauensbruch, die intimen Beichten Corinnas verstohlen zu lesen und sie damit quasi zu entweihen.

Brennende Neugier und innere Ablehnung stritten sich in mir. Natürlich hätte ich nur zu gerne gewusst, ob sie darin auch beschrieben hatte, wie ihr erstes Mal war, wie sie ihre erste Liebe, die vielleicht noch unbeholfenen Zärtlichkeiten empfunden hatte, wie sie entjungfert wurde …

Allein schon der Gedanke daran war erregend genug, meine Neugier zu steigern.

Vielleicht wollte sie mich auch nur auf die Probe stellen, indem sie das Tagebuch offen hier liegen gelassen hatte und nun wartete, wie ich reagieren würde? Oder wollte sie etwa, dass ich in ihrem Tagebuch las?

Einige quälende Minuten vergingen, in denen ich Kaffee trank, eine Zigarette rauchte und nachdenklich auf das rosafarbene Tagebuch starrte. Entschied ich mich fürs Lesen, konnte unsere frische Beziehung abrupt enden, weil sie sich hintergangen fühlte – oder Corinna erregte der Gedanke daran, dass ich ihre geheimen Wünsche und Sehnsüchte aus dem Büchlein erfuhr und sie am Abend, wenn sie aus dem Büro zurückkehrte, überraschte, indem ich ihr einen ihrer Träume erfüllte.

Ließ ich das Tagebuch unbeachtet liegen und bewies so meine Charakterfestigkeit, konnte mir das Corinna als Gleichgültigkeit auslegen und auf den Gedanken kommen, ich interessiere mich nicht für sie.

Zwei Zigaretten und eine weitere Tasse Kaffee später entschied ich mich für eine nüchterne und praktische Lösung. Ich rief Corinna im Büro an.

„Du hast dein Tagebuch auf dem Couchtisch liegen lassen“, sagte ich. „Soll ich es wieder in die Schublade deines Schreibtisches legen?“

Ich wusste, dass sie schmunzelte, und sah vor mir die hübschen Grübchen in ihren Wangen.

„Hast du es gelesen?“, wollte sie wissen.

„Nein, habe ich nicht. Du weißt, dass ich das nicht tun würde.“

„Warum denn nicht?“

„Weil ein Tagebuch etwas ganz Intimes ist, das keinen anderen etwas angeht.“

Nach einer kurzen Pause meinte sie: „Ich habe gewusst, dass du das sagen wirst.“

Also doch ein Test. Sie hatte mich nur auf die Probe stellen wollen.

„Aber …“, begann ich, als sie mich unterbrach.

„Lies es!“

„Du meinst, ich … soll es lesen?“, erwiderte ich.

„Ja, lies es. Ich komme heute etwas früher nach Hause. Und ich bin gespannt darauf, wie es auf dich wirkt.“

Na schön. Sie hatte mir nicht nur erlaubt, das Büchlein zu lesen, sondern mich geradezu darum gebeten, fasste ich meine Gedanken nach dem Telefonat zusammen. Mein Blick fiel auf das geheimnisvolle Buch, das vielleicht spannende Gedanken und Ideen Corinnas enthielt. Ich würde es also lesen.

Bevor ich zur Tat schritt, holte ich noch einmal Kaffeenachschub und machte es mir anschließend auf der breiten Couch bequem. Dann griff ich zu dem schon etwas abgewetzten Büchlein, lehnte mich zurück und begann zu lesen.

Die ersten Einträge, da war Corinna 13, waren zunächst etwas scheu zu Papier gebrachte Jungmädchensorgen. Sie berichtete über die Schule und den Zickenkrieg mit der einen oder anderen Freundin. Es war, als hätte sich zwischen Corinna und ihrem neuen Tagebuch in den ersten Monaten erst das notwendige Vertrauen bilden müssen. Waren die anfänglichen Einträge noch etwas schüchtern und zurückhaltend, kam Corinna später, da musste sie gerade 16 sein, viel deutlicher auf alles zu sprechen, was sie bewegte.

Ein Oberstufenschüler namens Mike war ihr Schwarm, mit dem sie auch den ersten Zungenkuss tauschte und im Gegensatz zu dem Gefühl bei anderen Jungs keinen Ekel empfand, sondern eine erotische Spannung. Einige Wochen später schrieb sie, dass sie mit Mike an einem Badeweiher gewesen sei:

„Er hat mein Bikini-Oberteil geöffnet und streichelt meine Brüste. Das erregt mich. Ich spüre es im Bauch kribbeln. Mike will, dass ich ihn anfasse. Ich bin neugierig, zittere vor Aufregung. Ich habe noch nie einen erigierten Penis in die Hand genommen. Er ist ganz hart und dick. Aber er fühlt sich schön an.“

Nun wurde es wirklich interessant. Begierig las ich weiter: Ich spüre seine Zunge an meinen Nippeln, die ganz fest und prall werden, wenn er daran leckt. Auf einmal fühle ich Mikes Hand zwischen meinen Beinen. Mein Herz schlägt aufgeregt. Mir ist so heiß. Seine Hand streichelt meinen Schamhügel. Mike fängt an, meine Scham zu massieren. Ich werde ganz wuschig. Das ist ganz anders, als wenn ich mich selbst streichle da unten. Es erregt mich viel heftiger. Ich glaube, ich habe eben gestöhnt, weil er meine Perle berührt hat.

Sein Glied bebt so sehr. Ich schiebe die Haut vor und zurück. Die Eichel ist so prall. Ich frage mich nur, wie er mit diesem mächtigen Ding in meine Scheide eindringen kann. Wenn er nur nicht so groß wäre! Ich glaube, er ist viel zu groß. Ich bin ja noch Jungfrau. Und gleichbeim ersten Mal ein so dicker Penis – das muss ziemlich schmerzhaft sein. Ich traue mich nicht …“

Während ich las, stellte ich mir die Situation vor. Corinna liegt im Gras und zittert vor Erregung unter seinen Händen. Es muss qualvoll für sie sein, hin und her geworfen zwischen lustvollem Verlangen und der Angst vor dem ersten Mal.

„Aber seine Hand macht mich verrückt. Ich lasse zu, dass er den Bikinislip nach unten schiebt. Jetzt spüre ich seine Finger an den Schamlippen. Mike küsst mich wild und heftig. Ich halte sein Glied umklammert. Wenn er jetzt versucht, in mich zu dringen, weiß ich nicht einmal, ob ich mich wehren würde, so sehr wünsche ich es mir …“

Die Vernunft ist, wie ich den folgenden Zeilen entnehmen kann, dann doch stärker als das brennende Verlangen nach mehr. Der aufs Äußerste erregte Mike, der in diesen reizvollen Spielen offensichtlich schon einige Erfahrung gesammelt hat, begreift, dass er Corinna überfordert, wenn er jetzt darauf drängt, dass sie einwilligt, es mit ihm zu machen. Er bekennt, dass er kein Gummi dabei hat. Einerseits sei sie erleichtert, schrieb Corinna. Aber sie kann nicht gegen die heftige Erregung an.

„Er führt meine Hand und zeigt mir, wie er am meisten Lust empfindet, wenn ich sein Glied streichle, die Haut hin und her schiebe und seine Eichel zart streichle. Dann will er wissen, ob ich es schon einmal mit dem Mund gemacht habe. Ich muss ihn ziemlich dumm angesehen haben. Sollte ich dieses dicke Ding in den Mund nehmen? Als ich seine Finger zwischen meinen Schamlippen fühle und die irrsinnigen Lustgefühle empfinde, die er da auslöst, vergesse ich alle Bedenken …“

Ausführlich schildert sie, wie er sich auf den Rücken legt und sie sich so über ihm platziert, dass sie ihm ihren zauberhaften Schoß direkt über dem Mund öffnet, während er ihr Anweisungen gibt, sein Glied behutsam zu küssen und dann zwischen die Lippen gleiten zu lassen. Ich wünschte mir, an seiner Stelle gewesen zu sein. Die Bilder, die ich mir vorstellte, waren so plastisch und intensiv, dass sich mein Glied sofort erhob und steif wurde.

„Jetzt leckt er meine Schamlippen – ich zittere heftig. Ich kann meine Bewegungen kaum noch kontrollieren. Die Hitze in meinem Unterleib ist unerträglich. Alles kribbelt. Und wenn er mich mit seiner geilen Zunge an der Klitoris berührt, möchte ich aufschreien. Ich glaube, ich bin noch nie so feucht da unten gewesen. Um Mikes großes Glied zwischen die Lippen zu nehmen, muss ich den Mund weit öffnen. So hart er ist, er gleitet leicht hinein. Ich taste mit der Zunge um seine Eichel und höre Mike stöhnen. Dann lasse ich den dicken Riesen tief in den Mund gleiten und nehme seine Kugeln in die Hand. Das macht ihn ungeheuer scharf. Und mich ermutigt es, so weiterzumachen.“

Einige Absätze weiter unten schrieb sie, dass Mike sie mit der Zunge und einem Finger, mit dem er in sie eingedrungen ist, zur Raserei bringt, während sie sich an seinem Harten redlich abmüht und ihm paradiesische Lust verschafft.

„Wir keuchen und stöhnen alle beide. Er leckt mich so heftig, dass ich nur noch schreien möchte vor Geilheit. Und ich spüre, wie sich sein Dicker aufbäumt. Und plötzlich schießt es heiß aus ihm heraus, während Mike sich heftig streckt und mit einem ächzenden Laut reagiert.“

Ich begriff. Sie war eine Meisterin der oralen Liebe. Das hatte sie mir mehrfach bewiesen. Und sie kostete es ganz und gar aus, wenn wir uns gegenseitig mit der Zunge verwöhnten. Dieses erregende Spiel mit Mike wiederholte sie öfter, wie sie schrieb. Aber Mike war es nicht, der sie entjungferte.

Ihr Tagebuch war ein erotisches Schatzkästlein. Je mehr Erfahrung sie in Sachen Sex sammelte, desto mehr Vergnügen bereitete es ihr. So beschrieb sie in dem Tagebuch alle Einzelheiten, was sie empfand und wie sie sich fühlte, wie sie der Erregung lauschte, wenn sie mit einem jungen Mann zusammen war. Sie beschrieb auch ihre Fantasien, wenn sie abends in ihrem Bett liegt und sich selbst streichelt, während sie sich vorstellt, mit ihm zusammen zu sein und seine zärtlichen Liebkosungen auf ihrem Leib zu spüren.

„Ich denke gerade daran, wie er mich anfasst und meinen Venushügel streichelt. Es macht mich heiß. Seit vier Monaten nehme ich die Pille. Rolf ist tapfer. Er hat mir ein Attest gezeigt, dass er völlig gesund ist. Soll ich es mit ihm machen? Ich glaube, ich bin schrecklich verliebt in Rolf. Wir haben nun so oft Petting gemacht und uns geleckt … Er versteht es, mich verrückt zu machen vor Verlangen. Meine große Schwester hat mir einen Dildo geschenkt. Er ist nicht so dick wie Mikes Harter. Aber er ist sehr lang. Ich habe mich gestreichelt und den Dildo dann mit Gleitcreme eingerieben. Aber ich habe mich noch nicht entschließen können, ihn einzuführen … Doch am Eingang habe ich ihn gespürt und mit ihm an meinen Schamlippen und an meiner Perle gerieben. Es war sehr aufregend. Anschließend habe ich heftig masturbiert und einen wundervollen Orgasmus erlebt …“

Das drängende Verlangen, es endlich mit einem Mann zu machen, sich ihm ganz und gar hinzugeben und dabei höchste Lust zu empfinden, bewog Corinna einige Wochen später, nun alle Angst über Bord zu werfen und sich von Rolf entjungfern zu lassen.

„Rolf hat am Wochenende sturmfreie Bude. Wir wollen diese Chance nutzen. Dieses Mal werde ich die Jungfernschaft verlieren. Ich will es. Mit den Fingern habe ich das Häutchen schon gedehnt. Hoffentlich schmerzt es nicht zu sehr, wenn er in mich kommt …“

So kündigt sie ihre Absicht an. Sie will endlich zur Frau gemacht werden und das Zusammensein mit einem Mann ganz und gar auskosten. Sie hasst es, dass sie sich immer wieder von ihren Bedenken davon hat abbringen lassen. Ich blätterte einige Seiten weiter. Da fand ich dann die Schilderung:

„Er hat es ganz romantisch gemacht in seinem Zimmer. Kerzen flackern, leise Musik sorgt für eine angenehme Geräuschkulisse. Er hat mich langsam aus gezogen und meinen Körper mit Küssen übersät. Ich glaube, ich war ein wenig ungeschickt, als ich seinenGürtel geöffnet habe. Eine Niete springt ab. Aber wir achten nicht darauf. Ich liege auf seinem Bett, während Rolf davor auf dem Boden kniet und meine Schamlippen leckt und die Schenkel streichelt … Ich will sein Glied spüren und es küssen. Endlich liegt auch er auf dem Bett. Ich nehme sein steif gewordenes Glied zwischen die Lippen und beginne es zu liebkosen. Dabei spüre ich Rolfs Hand an meiner Mitte. Seine Berührungen sind so zärtlich …

Das Streicheln und Massieren meiner Scham haben mich feucht werden lassen. Wenn das so weitergeht, brauche ich vermutlich keine Gleitcreme … Sein Atem streichelt über meine Scham. Seine wilde Zunge drückt und massiert meine Klitoris und macht mich total heiß vor Gier …

Ich fiebere dem Augenblick entgegen, wo er in mich eindringt. Das ist heftiger als schrecklicher Durst … Mir ist ganz heiß. Ich mache Rolf mit meiner Zunge verrückt. Er rollt mit dem Unterkörper hin und her, wenn ich die Zungenspitze auf seiner festen Eichel kreisen lasse und dabei mit den Nägeln seine Lustkugeln kraule. Da ist er sehr empfindlich …

Ich spreize meine Schenkel weit auseinander, als er vor mir kniet. Sein Harter steht prall von ihm ab. Wie wird er sich in mir anfühlen? Lustschauer laufen über meine Haut. – Komm doch! Komm schon!

Endlich spüre ich die Spitze seines harten Zauberstabs an meiner feuchten Scheide. Ich fasse ihn an, bewege ihn behutsam durch meine erwartungsvolle Höhle.

Unglaublich erregend. Und dann führe ich ihn zum Eingang in meine vor Verlangen brennende Scheide. Gefasst darauf, dass ich gleich einen kurzen, heftigen Schmerz spüren werde, zwinge ich mich, entspannt zu bleiben. Dann soll es weniger schlimm sein.

Rolf ist behutsam und sehr lieb. Er schiebt den harten Penis ein Stück hinein und verharrt dann … Ich kann es kaum noch aushalten … Jetzt drückt seine Eichel gegen die Jungfernhaut. Es spannt ein wenig … Ja, stoß doch endlich zu, dann habe ich es überstanden … Er lässt mich zappeln. Gemein. Ich bin so furchtbar erregt … Ja, jetzt stößt er zu. Ich spüre einen kurzen Stich, dann ist meine Scheide jäh ausgefüllt mit seinem pulsierenden Glied … Was für ein wunderbares Gefühl! Das leichte Brennen, das ich spüre, wenn er sich hinein und heraus bewegt, geht unter in dem fantastischen Empfinden, das er mit seinem Glied in mir auslöst … Ich bin jetzt eine Frau! Und ich genieße das voller Freude und mit einer Lust, wie ich sie noch nie empfunden habe. Sie ist viel intensiver und heftiger als alles, was ich bisher kennengelernt habe …“

Corinna schrieb sich ihre Begeisterung bis ins letzte Detail von der überschäumenden Seele. Mich fesselte das Lesen so sehr, dass ich gar nicht bemerkte, wie die Zeit verging. Ich war von ihren eindringlichen Schilderungen so gefangen und erregt, als wäre ich persönlich dabeigewesen.

Plötzlich stand Corinna vor mir im Zimmer. Sie lächelte lüstern.

„Du liest noch immer?“

Ich legte das Tagebuch weg und erhob mich. „Und? Hat es dich angemacht?“, fragte sie schelmisch.

Ich nahm ihre Hand und drückte sie gegen mein hartes Glied. „Spürst du es?“

Corinna seufzte wohlig und zog mit einem Ruck den Reißverschluss auf. Geschickt befreite sie meinen Freudenstab aus der Hose. Dann streifte sie behände ihren Slip herunter.

„Komm, lass es uns machen!“, flüsterte sie mir heiß ins Ohr. „Den ganzen Tag über habe ich mir vorgestellt, wie geil du beim Lesen meines Tagebuches wirst. Und ich hatte unendliche Lust auf dich.“

Während Corinna noch redete, zog sie mich zur Essecke.

Ich umfasste ihre Taille und hob sie auf den Tisch. Corinna legte sich auf den Rücken. Als sie die Beine hob und die Schenkel spreizte, lag ihre vom Nektar der Lust feuchte köstliche Frucht zum Pflücken bereit vor mir. Ich trat einen Schritt vor und setzte an.

Wie eine lang ersehnte Erlösung kam es mir vor, als ich meinen Harten in ihren hitzigen Schoß drückte, der so begehrend auf diesen Moment gewartet hatte.

Unsere aufgeheizte Fantasie hatte Corinna und mir schon solche Erregung verschafft, dass wir uns mit wilden Stößen begegneten, unsere Leiber heftig aneinanderprallen ließen und bis in die Grundfesten unseres Wesens von der übermächtigen Geilheit erschüttert wurden.

Als sie im rasenden Orgasmus unverständliche Worte stammelte, als ich die zarte, in Wellen auf- und abschwellende Umklammerung ihrer Scheide an meinem Penis spürte, schlug die Wollust auch über mir zusammen. Mein Glied bäumte sich heftig auf und ergoss sich in ihrer Lust …

Klassentreffen

Ulla Jacobsen

Frustriert hielt sich Bettina an der leeren Weinflasche fest, stierte ins Leere. Severins Anruf hatte sie in eine schwere Depression gestürzt. Seine Dienstreise verlängerte sich nochmals. Kam er denn gar nicht mehr heim?!

Verflixt und zugenäht: Sie war eine junge Frau, die ihre Bedürfnisse hatte! Nur sein Geld auszugeben war auf Dauer auch nicht der ultimative Kick! Zerknirscht stellte sie fest, dass ihr Liebesleben kränkelte. Denn wenn er schon mal kurz nach Hause kam, war er abgespannt, müde, lustlos …

Als sie mit einer neuen Flasche zurück ins Wohnzimmer schlurfte, schreckte sie das Klingeln des Telefons auf. Ihr Herz hüpfte vor Freude: Bestimmt war es Severin, der ihr mitteilen wollte, dass er doch eher zurückkehren könnte!

„Sorry, Betty, dass ich noch so spät anrufe“, meldete sich ihre Busenfreundin Ines.

„Schon gut“, brummte Bettina enttäuscht.

„Ich störe hoffentlich nicht bei einem knisternden Rendezvous?“

Nach einer längeren Pause knurrte Bettina: „Leider nein. Severin ist immer noch unterwegs.“

„Ach, du Ärmste! Ich habe Neuigkeiten, die könnten dich aufmuntern.“

„Versuch es …“

Mit beschwingter Stimme plapperte Ines los: „Stell dir vor, Betty: Unsere alte Schulfreundin Uta ist wieder in der Stadt!“

„Uta Klödensagg?“, fragte Bettina, „Das verrückte Huhn, das kurz vor dem Abi den Direx verführt hat?“

„Genau die!“

„Das hätte das Flittchen mal besser zwei Jahre eher machen sollen, dann wäre mir der fiese Latein-Pauker erspart geblieben.“

„Stimmt. Der Typ wurde versetzt. Da hat die dralle Musiklehrerin die Liaison mit Uta besser weggesteckt.“ Ines kicherte albern: „Wegstecken musste sie bei Uta so einiges …“

„Ach, ja … Du meinst die spektakuläre Affäre auf unserer Abschlussfahrt – wir haben die beiden doch heimlich beobachtet. Berti hat Fotos gemacht, wie sie … hui, hui, hui – ja, die Lesbennummer war doch wirklich ultraheiß!“

„Auf was spielst du an? Auf die raffinierten Zungenspiele oder wie sie sich gegenseitig mit diesen obskuren Riesendildos verwöhnt haben?“

„Die Musiklehrerin röchelte jedenfalls wie ein angeschossenes Tier.“

„Ja, denn die Triebtäterin vom Dienst trieb sie zur Ekstase. Würde mich nicht wundern, wenn die Lehrerin unserer Uta heute noch glühende Liebesbriefe schreiben würde“, lachte Ines laut am anderen Ende. „Heiliges Kanonenrohr! Das waren wirklich wilde Zeiten, was?“

„Seitdem bist du doch mit Berti zusammen. Auf der Parisfahrt hat es ja zwischen euch das erste Mal so richtig gefunkt, oder Ines?“