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Leseratten, denen eine Kurzgeschichte reichen, sind hier goldrichtig. Viele Kurzgeschichten in einem kleinen Buch können euch bestimmt ausreichen :)
Das E-Book Brains Kurzgeschichten wird angeboten von BoD - Books on Demand und wurde mit folgenden Begriffen kategorisiert:
Drachen,Fantasy,Abenteuer,Krimi,Freundschaft
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Seitenzahl: 111
Veröffentlichungsjahr: 2026
Wundersame Startgeschichte
Das Pferderennen
Die Drachen und das Spiel
Die drachenstarke Reise ins Ich
Flo im Open-Air-Kino
Minigeschichte
Krimitrilogie
Ein drachenstarkes Familienabenteuer
Noras drachenstarker Kindergeburtstag
Das singende Duo?
Ein Treffen??
Weihnachtsfest bei den Drachen
Mittwoch früh in Frankfurt. Flo gähnt, nimmt vorsichtig das Trikot aus Ramonas Schrank und ruft ihr zu. „Ramona! Das Trikot passt dir wirklich gut. Ich glaub, du bist damit das DING im Sport. Ich glaub an dich.“ „Du bist süß“, sagt Ramona.“ „Ich muss nun wirklich los. Bis Nachmittag dann.“ Flo gibt ihr noch Kuss und Haarkrauln und winkt ihr zu. Ramona läuft zu Flos Auto und blickt nochmals zu ihm. Im Auto winkt Ramona Flo nochmals zu und gibt Vollgas ...
Flo ist zurück im Haus und sucht das Sofa auf. Flo hört Schwarzwaldradio und sagt sich. Ramona schafft das schon. Kurz danach schläft Flo…
Ramona ist am Sportplatz, springt aus Flos Auto und schaut sich um. „Ich bin zum Glück da. Das ist ja schön.“ Am Sportplatz sind fünf Jurys da: „Ramona. Komm mal zu uns.“ Ramona läuft zur Jury und fragt, was los ist und ob was nicht stimmt.
„Wo ist Flo?“
„Flo ist zu Haus, warum?“
„Ach nur so. Bring ihm das mit.“
Ramona staunt „Ist das süß. Hab Dank. Ähm … was ist das?“
„Das ist das Trikot von Flo.“
Ramona lacht: „Von wann ist das Trikot?“
„Ach, das ist schon uralt, Ramona.“
„OK – Passt ihm das wirklich und“ … Ramona lacht mit. Komische Geschichte, oder? Naja – hier fehlt auch der Buchstabe E :)
Es ist ein sonniger Mittwoch. Drachenmutter Ophelia ist mit ihrer Tochter Jade im Finale beim Pferderennen qualifiziert. Das Rennen gegen vier andere Jockeys beginnt um 18 Uhr. Vater Aris und Sohn Bobo bereiten den Drachinnen ein leichtes Essen aus Fisch und Nudeln vor und bitten sie zu Tisch. Aris sieht sich nochmals die Kontrahenten an und schmunzelt: „Sandrahier, Müsli, Hallöchen und Annettchen. Das sind ja lustige Namen. Ich bin gespannt, ob sie mit euch mithalten können.“
„Wir müssen aufpassen“, meint Ophelia. „Sie haben schon mehrere Trophäen gewonnen. Wir können froh sein, dass wir überhaupt mitmachen dürfen. Zum Glück hat Jades Schatz Flo höflichst beim Veranstalter Miz & Lartin nachgefragt und das OK erhalten.“
Nach dem Essen machen sich alle Startklar und fliegen zur Rennbahn in Slotastanien. Während des Fluges erkennt Aris, wie aufgeregt Jade ist. „Keine Angst, Töchterchen. Du gibst dein Bestes und …“ „Aber …“, unterbricht Jade ihren Vater. „Was ist, wenn ich letzter werde. Dann lacht mich mein Schatz aus und erzählt es jedem.“
Aris macht vor Jade eine Schraube in der Luft und lacht. „Sowas wird Flo nie machen. Er ist doch ein netter Mensch. Wenn er gemein zu dir ist, werfe ich ihn wieder in die Enz.“
Darauf sieht Jade ziemlich finster zu ihrem Vater. „Hör mit dem Quatsch auf!! Bei unserem ersten Date hast du ihn bereits in den Fluss geworfen, nur weil er mir einen Abschiedskuss geben wollte und …“
„Hört endlich auf!“, brüllt Bobo und zeigt nach vorne. „Wir sind da. Bitte benehmt euch jetzt. Was sollen die Menschen von uns denken?!“
Wortlos landen die vier vor der Rennbahn. Während Aris zum Bierstand tapst, stellt sich Bobo am Stand mit Bratwürsten an.
Jade und Ophelia gehen zu den anderen Jockeys und stellen sich höflich vor. Jade sieht zu ihrem Schatz, der ihr lächelnd zuwinkt. Nun kommen zwei Männer mit dicken Seilen, um die Flügel der Drachen festzubinden. Aris wollte fauchend auf die Herren zugehen, aber Flo stellt sich vor ihn. „Sie müssen es Fairnesshalber machen. Sonst dürfen sie nicht teilnehmen. Willst du das?!“
Grummelnd geht er wieder an seinen Platz und trinkt sein Bier aus. Bobo kommt mit 20 Bratwürsten und bietet den beiden etwas an. Er ruft zu den anderen Jockeys, ob sie auch eine haben möchten. Hallöchen und Müsli kommen mit ihren Pferden angetrabt und greifen dankend zu. Aris spitzt die Ohren und hört, dass Müsli die falschen Zügel für das Rennen genommen hat, die dafür nicht zugelassen sind. Er reicht Flo seinen Bierhumpen und flitzt zu Müsli. Bobo und Flo verstehen nur einen Bruchteil, aber können sich vorstellen, was Aris vorhat. Er breitet seine Flügel aus und fliegt in einem beachtlichen Tempo davon.
Keine 20 Minuten später landet er bei Müsli und reicht ihr die zugelassenen Zügel. Mit Humor fragt er in die Runde, ob noch etwas benötigt wird. Lachend verneinen es alle, aber bedanken sich für die nette Geste.
Es ist 18 Uhr. Jade und Ophelia stellen sich mit den Jockeys an ihre Startplätze und warten auf den Startschuss. 3 Runden werden gelaufen.
PENG – Das Rennen startet und alle laufen los. Erstaunlicherweise sind alle gleich schnell. Jade und Ophelia haben sich im Mittelfeld eingereiht, während Müsli nach der ersten Runde ihrem Pferd die Sporen gibt und einen kleinen Abstand zum Rest holt. Doch die anderen lassen Müsli nicht alleine, und sind wieder ganz dicht hinter ihr. Nach der 2. Runde legt Ophelia einen Zahn zu und rennt mit einem Tempo an den anderen vorbei – Jade versucht mitzuhalten, schafft es aber nicht. Die letzte lange Gerade hat Ophelia bereits geschafft, und freut sich bereits über den möglichen Sieg. In ihren Gedanken stolpert sie über ihre eigenen Beine. Da ihre Flügel angebunden sind, kann sie sich nicht in die Lüfte erheben und knallt auf den Boden. Während die vier Jockeys vorbeireiten, stoppt Jade voller Sorge und bleibt bei ihrer Mutter. Müsli dreht sich um und sieht zu Jade und Ophelia. Darauf wird sie langsamer und ruft zu Hallöchen, Annettchen und Sandrahier. Sie nicken und geben ihren Pferden die Sporen … direkt zu den Drachinnen. Sie springen von ihren Pferden ab und helfen Ophelia auf die Beine. Schmerzerfüllt fragt Ophelia, warum sie nicht das Rennen beenden wollen. Annettchen spricht für alle: „WIR sind ein TEAM, Ophelia. Wir helfen uns immer gegenseitig. Sieh doch zu deinem Mann Aris. Er hat sich auch die Mühe gemacht und Müslis Zügel geholt. Bobo hat uns auch etwas zu Essen angeboten. Soviel Hilfsbereitschaft gibt es leider selten auf der Welt. Jetzt beenden wir zusammen das Rennen, ok?“ Ophelia kann mit Jades Hilfe stehen und humpelt langsam zur Seite. Annettchen und Sandrahier rufen zu den Drachinnen. „Das Ziel ist doch da vorne. Wo wollt ihr hin?
Ophelia wischt sich eine Träne weg. „Es wird aber sehr lange brauchen, bis ich dort zu Fuß ankomme.“
Darauf sehen sich die Jockeys an und zeigen ein breites Grinsen. „Gehen wird etwas dauern, aber wie wäre es mit fliegen?“
Bevor Ophelia etwas sagen kann, binden die vier neuen Freunde die Seile von Ophelia und Jades Flügel weg und fragen, ob sie bei ihnen mitfliegen dürfen. Die Drachinnen nicken und helfen ihnen auf ihre Rücken. Gemeinsam fliegen sie mit Freude über das Ziel…
Starring:
Dracheneltern Aris und Ophelia
Drachenkinder Jade und Bobo
Die Drachen wachen zusammen auf und sehen sich verwundert um. Sie sind nicht mehr in ihrer kuscheligen Höhle. Vielmehr erkennen sie sich in einer trostlosen Landschaft und einem düsteren Himmel wieder. Ein eisiger Wind fröstelt die Drachenkinder, die sich an ihrer Mutter Ophelia wärmen. Links und rechts befindet sich ein tiefer schmaler Abgrund, dessen Ende nicht zu erkennen ist. Der Drachenvater Aris zeigt nach vorne. „Schaut mal. Da hinten befindet sich ein gigantisches Gebäude, was im Felsen eingebettet ist. Eine Tür kann ich auch erkennen. Vielleicht kommen wir dort wieder zurück. Ich schau es mir mal an.“ Bobo und Jade bleiben weiterhin zitternd bei Ophelia, während sich der Vater auf den Weg macht. Er versucht, seine Schwingen zu nutzen, um sich den langen steinigen Fußmarsch zu ersparen, aber bleibt verwundert stehen. Die Kinder sehen mit Ophelia zu Aris und rufen, ob alles in Ordnung wäre. Er dreht sich schwitzend zu seiner Familie. „Ich…ich kann nicht fliegen. Meine Flügel kann ich nicht zum Fliegen bewegen.“
Darauf versuchen es Ophelia und die Kinder – vergebens. Ophelia sieht geschockt zu ihrem Mann. „Was zur Hölle ist passiert? Wo sind wir hier?“ Er schüttelt verzagend den Kopf. „Ich weiß es nicht mein Schatz. Lass uns zusammen zu diesem Bauwerk im Felsen gehen. Vielleicht erfahren wir, wo wir gelandet sind.“
Es ist ein steiniger Weg und jeder Schritt strengt die Kinder an. Darauf nehmen die Eltern Jade und Bobo auf den Rücken und gehen weiter.
Als sie vor dem Felsen angekommen sind, springen die Kinder von den Rücken der Eltern. Sie sehen sich die Tür an, die weder Griff noch Glocke hat. Aris sieht sich die Pforte genau an und kann den Spalt in der Mitte erkennen. Er drückt und spürt den schweren Widerstand. Er ruft seine Familie her und alle drücken gemeinsam dagegen.
Mit viel Kraft schaffen sie es, das Tor zu öffnen und schleichen herein. Von Innen kommt durch wenige Fackeln ein schwaches Licht entgegen. Aris geht voran und Ophelia achtet auf die Kinder.
Nachdem sie wenige Meter durch den langen düsteren Korridor gegangen sind, hören sie hinter sich ein lautes knarzendes Geräusch. Sie drehen sich ruckartig um und sehen, wie sich das Tor mit einem dumpfen Schlag schließt. Der Versuch, diese erneut zu öffnen, schlägt fehl. „Was ist das nur für ein Ort“, winselt Jade. „Ich will wieder nach Hause. Ich habe Angst.“ Ophelia sieht zu ihrer Tochter.
„Vielleicht bekommen wir am Ende des Ganges die Antwort. Da vorne wird es immer heller.“
10 Minuten später stoßen sie auf einen großen rundlichen erwärmten Raum, der durch viele Fackeln beleuchtet wird und jedes Detail zu erkennen zeigt. Aris fällt neben vielen Bücherregalen eine geschlossene Tür und eine goldene Tafel auf. Er winkt seine Familie her und liest vor.
Ihr sucht die Freiheit in dieser Welt.
Die Möglichkeit sei euch gewährt.
Sucht die Scatter für jeden 3 Stück.
Nur so habt ihr das Glück.
Die Tore zu durchqueren.
Beeilt euch. Die verbliebende Zeit zeigt eine Sanduhr
Wenn die Zeit abläuft, bleibt ihr dort - für immer. Schafft es einer, seid ihr alle gerettet. Das Spiel beginnt – Mitran der Zauberer.
Aris liest den Rest der Tafel stumm weiter…
„was bedeutet das“, fragt Bobo. Ophelia denkt nach und sieht zu Aris. „Ist es das, was ich glaube?“ Aris nickt und erklärt es den Kindern. „Passt auf. JEDER von uns muss in diesen Räumen oder Bereichen bestimmte Dinge finden, die sich Scatter nennen. Es soll magische Portale geben, die man nur durchlaufen kann, wenn man Drei dieser Symbole in den Klauen hält.“
Jade fragt, ob man nicht mit nur zwei Symbolen durchgehen kann. Aris verneint es. „So wie es aussieht, nicht. Wenn die Zeit der Sanduhr abgelaufen ist, versteinert das Portal, und die noch nicht durchgegangen sind, bleiben für immer gefangen. Das scheint ein Spiel der schlimmsten Art zu sein.“
Ophelia sieht mit einem kleinen Lächeln zu den Dreien. „Ein Gutes hat es aber. Spiele kann man gewinnen. Wenn es einer von uns schafft, sind wir alle gerettet…“
In der Mitte fällt allen eine Goldene Sanduhr auf, die sich auf mysteriöse Weise erhebt, umdreht und den Sand nach unten rieseln lässt. Aris dreht sich zu den Kindern. „Passt auf. Wir haben Zeit, bis der Sand heruntergerieselt ist. Jeder sucht drei goldene Bücher und flitzt damit durch dieses Portal!“ Bobo geht zum leuchtenden Portal und meint. „Vielleicht kann man auch SO durchgehen“ und versucht es. Erschrocken sehen die anderen, wie er mit einem Rückschlag viele Meter nach hinten fliegt und schmerzerfüllt am Boden aufkommt. Ophelia hilft ihm auf und fragt, ob er sich verletzt hat. Bobo reibt sich den Hintern. „Mir geht es gut, Mama. Lass uns diese Bücher finden.“ Alle suchen angestrengt an allen Ecken. Jade zeigt nach oben. „Ich sehe welche.“ Da die Schränke höher als Aris und Ophelia sind, hebt der Drachenvater Jade hoch. Sie wirft die 5 goldenen Bücher nach unten, die Aris vor das Tor kickt. In der Zeit haben Ophelia und Bobo vier weitere gefunden.
Aris blickt auf die Sanduhr, wo die Hälfte bereits durchgerieselt ist. „Wir brauchen noch drei weitere. Schnell! sucht weiter!“
Jade und Bobo flitzen im Raum hin und her und suchen in den kleinen Ritzen.
Jade jubelt und zieht zwei weitere goldene Bücher heraus – es fehlt nur noch eins. „ICH HABS!“, ruft Ophelia und hält es in ihren Klauen. Jeder schnappt sich drei Bücher und geht auf das leuchtende Portal zu. Aris holt Luft, geht durch und verschwindet. Ophelia und die Kinder machen das Gleiche und flitzen hindurch.
Sie finden sich an einem großen See und sehen sich um. Jade zeigt auf ein großes Schild, was an einem Baum befestigt ist. Direkt daneben befindet sich die goldene Sanduhr, die sich erhebt und sich umdreht – der Sand rieselt …
Aris liest schnell das Schild; Ophelia betrachtet das Gewässer und das Portal.
„Jetzt wird es Nass“, spricht Aris. „Wir müssen aus dem Wasser Barsche fangen. Für den Ausgang benötigt jeder drei. Lasst uns schleunigst beginnen.“ Sie springen ins Wasser und schwimmen los.
Zum Glück sind Drachen hervorragende
