Brettspiele - Heiko Fritschen - E-Book

Brettspiele E-Book

Heiko Fritschen

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Beschreibung

Valerie, eine junge und hübsche Italienerin, wird von der Polizei an einem Strand festgenommen und einem Verhörspezialisten vorgeführt. Obwohl sie sich in Gefahr befindet, trotzt sie der Situation und stellt sich ihrem Gegenüber. Doch warum ist sie so sicher, dass Ihr nichts passiert, und wer ist sie? Ist sie wirklich eine Außerirdische? Oder wurde alles von langer Hand geplant? Lassen Sie sich auf ein Katz-und-Maus-Spiel ein, das Ihnen eine verwunderliche Lösung für alle Fragen menschlichen Verhaltens liefert.

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Seitenzahl: 19

Veröffentlichungsjahr: 2019

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Heiko Fritschen

Brettspiele

Kammerspiel

 

 

 

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Inhaltsverzeichnis

Titel

Szene 1

Szene 2

Szene 3

Szene 4

Impressum neobooks

Szene 1

Der Raum hat keine Fenster, nur einen kleinen Spiegel an der Tür. In der Mitte stehen ein Tisch und zwei Stühle, darauf eine Flasche Wasser und zwei Gläser. Eine Frau in Gefängniskleidung wartet zurückgelehnt auf das was kommen soll.

Die Tür öffnet sich und ein Mann in Anzug und mit einer Mappe betritt den Raum, nimmt gegenüber der Frau Platz und öffnet die Mappe.

Malkon neutral: „Guten Tag! Frau Valerie Chella, das ist Ihr Name?“

Valerie freundlich: „Das stimmt.“

Malkon: „Sie sind ein Mensch?“

Valerie zögert kurz, bevor sie antwortet: „Sicher.“

Malkon: „Wissen Sie, warum Sie hier sind?“

Valerie: „Lassen Sie mich überlegen. Gestern Nacht war ich schwimmen und sehr unfreundliche Herren oder auch Damen haben mich aus dem Wasser gezogen und mich festgenommen.“

Malkon erklärend: „Sie waren unbekleidet!“

Valerie: „Schon, ich war im Meer schwimmen. Ich hatte aber keine Ahnung, dass es in Ihrem Land ein solches Problem ist.“

Malkon: „Ist es nicht. Die Herren dort draußen sind der Meinung, dass Sie eine Außerirdische sind, die mit einem Raumschiff hier gelandet ist.“

Valerie: „Und gleich werde ich mich in ein grünes, schleimiges Monster verwandeln und Sie verschlingen. Hören Sie zu, am Strand müssten mein Kleid und Papiere liegen. Allein mein Kleid dürfte mehr kosten, als Sie in einem Monat verdienen. Suchen Sie die Sachen, und wir können alles klären.“

Malkon: „Das wurde gemacht, es wurde nichts außer dem Raumschiff gefunden.“

Valerie: „Vielleicht trägt der Außerirdische jetzt meine Kleidung und hat meine Papiere? Vielleicht hat sie auch jemand mitgenommen und verkauft sie jetzt auf dem Markt?“

Malkon: „Es wäre hilfreich, wenn Sie kooperieren würden.“

Valerie: „Was soll ich tun? Mich entschuldigen, dass ich schwimmen war?“

Malkon: „Nein, ich möchte, dass Sie meine Fragen beantworten.“

Die Frau lehnt sich zurück und nickt.

Malkon: „Beginnen wir noch einmal. Sie sind Valerie Chella, geboren in Verona, Italien?“

Valerie: „Ja.“

Malkon: „Sie sind zwanzig Jahre alt?“

Valerie: „Sicher, aber das fragt man eine Frau nicht.“

Malkon nickt ein paarmal.

Malkon: „Ich mache hier nur meinen Job.“

Valerie: