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Zickenkrieg bei zwei Forscherinnen und ein geheimnisvoller Tod. Kann man Magnetteilchen nachweisen oder nicht und wo sind die Forschungsergebnisse zu den UV-Strahlen geblieben? Mitten in der korsischen Macchia entbrennt ein Streit und Chevog, ein MQM-Spezialist des ausgehenden einundzwanzigsten Jahrhunderts, muss aufpassen, dass er sich nicht mit einer tödlichen Seuche infiziert. Bei der Aufklärung des Todesfalls ist er auf Zusammenarbeit und modernste Technik angewiesen. Und die Speicher-Probleme des Großcomputers wegen einer Supernova lassen ihn bei seiner Aufklärungsarbeit kalt...
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Seitenzahl: 18
Veröffentlichungsjahr: 2015
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Gabi Delpy
Chevog auf Korsika
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Inhaltsverzeichnis
Titel
Erster Tag
Zweiter Tag
Dritter Tag
Impressum neobooks
„Wie hast du mich gefunden?“ Veronnika sitzt an einem Holztisch im Schatten eines großen, alten Baumes. Es ist zwölf Uhr mittags und sehr heiß. Vor ihr steht ein großes Glas Bier und eine gerade angeschnittene Pizza. Messer und Gabel in beiden Händen sind aufgerichtet und sie sieht Barray neugierig und geradewegs in ihre dunkelbraunen großen Augen. Die Angesprochene ist vor wenigen Augenblicken aus dem Fluggleiter gestiegen, der sie im Automatik-Betrieb zu der Pizzeria mitten in die Einsamkeit der unbewohnten korsischen Macchia geflogen hat. Sie steht vor dem Tisch und mustert alles. Ein Sechserpack Bier mitten in einem Eisfeld neben dem alten Holztisch belustigt sie. Ihre Arbeitskollegin muss aufpassen, dass der antike und klapprige Holzstuhl nicht kippt. Entschlossen ergreift sie den Stuhl, der vor dem Tisch steht, dreht die Lehne zum Tisch und setzt sich. „Warum fragst du nie, warum ich dich wo und wann gefunden habe. Warum fragst du immer, wie ich dich gefunden habe.“ Entgegnet sie einfach.
„Vielleicht hast du Recht. Vielleicht ist es falsch, dass ich immer nach dem „Wie“ frage. Statt nach dem wann, warum, wo.“ Veronnika weist auf die Getränke, unter denen Barray Wasser erspäht, fordert sie auf, sich selbst zu bedienen und kaut das abgeschnittene Stück Pizza gründlich durch.
„Natürlich hast du den Servo abgeschossen.“ Stellt Barray nüchtern fest. Beherzt greift sie zum Mineralwasser und gießt sich ein. „Der Zentralcomputer hat dich gefunden, obwohl ich deine Macke nicht gemeldet hatte.“ Barray erinnert sich, wie Veronnika, sie und zwei Bekannten Monate zuvor ausgegangen waren. Damals hatte ihre Programmierungs-versierte Freundin sich damit amüsiert, den Servo-Roboter des Restaurants zu überlisten und funktionsuntüchtig zu machen. Barray schätzt die einfachen Maschinen und mag solche Handlungsweise nicht. „Der Zentralcomputer hatte eine Vermutung zu deinem Aufenthalt, die sich gerade richtig erweist.“ Setzt sie überflüssiger Weise hinzu.
