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"Der Cliffhanger erzählt die Geschichte von Pressedfield, einem Filmemacher der einen Dokumentarfilm über die Flammen in Australien drehen will. Hierbei steht ihm Sally, die 24-jährige Botanik-Studentin zur Seite. Sie will auf der Reise etwas von dem seltenen Kraut "Sinuichi" sammeln um dessen Wirkung näher zu untersuchen." : `Duke` VW-T3 Camper
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Seitenzahl: 160
Veröffentlichungsjahr: 2021
CliffhangerFeel d. timeIch widme dieses Buch;
Meinen Großeltern,
meinen Eltern.dem Netz des Myzelsund den Freunden des Dudes...
I
Inhalt:Sally und der DukeChuckle‘n Knuckles GeschichteDer WindDie Mungo OaseDas BootDas Meerder Flammen.Die KlippeDer FallDie WellenDie InselDie HöhleDas AufwachenDie DreiDer FlugDer SommerDie KlippePilotenfluchtDer FallstuhlDer Strand der ErinnerungDie anderen Welten:Das Landungs-Problem;Perspektiven ProblemeDer Kristall der Wahrheit:Grüne PflanzenSpace Dukedie Saarbank-ChillerDer MondmannDonnerwetterEXPLOSIONHimmelsfallDas letzte ManöverFür den Falldes FallensMoon-Jumper
Vorwort:
Dieses Buch ist um es kurz zu machen der Versuch herauszufinden was passiert, wenn man einem Ultra-Ego freie Hand lässt. Spoiler-Warnung; toxische Arroganz hat seinen Preis…
Sally und der Duke<<Pressedfield, ein insbesonderefür den „Cliffhanger“ weltweit geschätzter Autor,versucht sich mittlerweile als Dokumentarfilmer.Für sein neuestes Werk „Inferno“, muss er sein Personal erweitern, weil er feststellen musste,dass er sehr wahrscheinlich wegensowohl Myzel als auch Deus, kein Nerv mehr für neue Professionen zur Verfügung stehen hat.Im „Inferno“ soll sich alles um denEINDEUTIG VOM MENSCHEN VERURSACHTEN KLIMAWANDEL drehen. Hierfür sucht der Regisseur ein bis zwei Crewmitglieder die bereit sind mit ihm eine Reise nach Australien zu unternehmen,um im Herzen des Brandes die fraktalen Flammen an der Mungo Oase zu filmenund so die Welt vorm drohenden Selbstmord der menschlichen Zivilisation zu warnen.“Kosten für Fahrt und Logie übernimmt der Produzent.“>>Sally Bowie, eine 24-jährige Botanik-Studentin liest zwischen Interesse und Verwirrung hin und her gerissen,jene Zeilen die schon mehrere Monate an der Pinnwand ihrer Universität aushängen.Unser Planet istkurz davor an seinem Fieber zu erliegen.Aber das ist noch kein Grund mit einem Fremdem und eindeutig Größenwahnsinnigenbis nach Australien zu reisen, um dort ein Feuer zu filmen.Die interessanten Teile dieses Aushangs sind zum einen:“Kosten für Fahrt und Logie übernimmt der Produzent.“und zum Anderem die zwei kleinen Worte „Mungo-Oase“.Sally kennt dieses Gewässer aus ihrem Buch:“112-psychoaktive Pflanzen und Pilze“,dort soll nämlich die äußerst seltene Pflanze; „Sinuichi“ wachsen, die beim Rauchen eine halluzinogene Wirkung entfachen soll.Sie würde selbstverständlich die Kräuter der Pflanze nicht rauchen, sondern die entsprechenden Blütenteile vaporisieren* (Erhitzen bis die Wirkstoffe verdampfen)und inhalieren,was um einiges gesünder ist, weilsie so Zielgenau den Siedepunkt verschiedener Moleküle temperaturgenau finden und dokumentieren kann.So lassen hoffentlichauch neue Rezeptoren in ihrem Gehirn entdecken und benennen.In ihrem Buch steht außerdem:“Schon Graf Zeppelin ist beim Versuch gescheitert Sinuichi anzubauen, weil die Pflanze eine Verbindung enthält [“acensium“] die bei 177 °C einen Dampf erzeugt der um das eine millionste leichter ist, als normale Luft. Es wäre technisch zwar möglich und um einiges sicherer gewesen den „Sinuichi-Dampf“ statt Helium in Zeppelins zu füllen aber,das große Problem an der Pflanze war zum einen ihre schiere „Unauffindbarkeit“da sie nur regional sehr begrenzt wächstund zum Anderen dieses Halluzinogene-Problem.Leider ist Sinuichi nicht mal auf dem Schwarzmarkt erhältlich,sie wächst nur in den jetzt vom Feuer betroffenen Gebieten.Für die Aborigineswar die Pflanze ein Mittel, um mit ihren Göttern zu sprechen.Aber der bei uns sogenannte Wohlstandmuss ja zwangsläufig allein schon aus Gründen fehlender Balance die Feuer der Hölleentfachen.Vielleicht muss sie sogar aussterbenwenn sich niemand um ihr Weiterleben schert.Sally liebt Pflanzen aber noch viel mehr als Pflanzen liebt sie Experimente.Erste Durchbrüche erzielt sie mit dem verantwortungsvollen Umgang von Blauem Lotus und aztekischem Traumkraut,ersteres konnte sie in ihrem Freundeskreis schon fast als Alkohol-Ersatz etablieren.Sie hasst Alkohol und konnte nie verstehen wie sich Menschen anscheinend nur aus Gründen der Sucht versuchen selbst (regelmäßig und freiwillig) zu vergiften, wenn es nicht auch diverse Kräuter gibt, mit denen man bessere Resultate erzielen kann, ohne sich selbst großartig zu Schaden.Wochen lang schlendert sie,am Campus vorbei und stellt sich oft die Frage ob dieserPressedfield mittlerweile einen Partner für seine Expedition gefunden hat.Beim dritten Mal vorbeigehenwird dann der Entschluss gefasst,,diesen Irren rufe ich jetzt mal an,noch keiner hat vor mir sich seine Nummer gezogen,niemand sonst hat die Reise erwogen,hoffentlich hat dieser Pressedfield nicht gelogen.Für Zweifeln zu spät,keine 3 Sekunden die Nummer gewählt,schon den Autor am Gerät:Pressedfield:“Pressed Production‘s hier wie kann ich helfen?“Sally:“Spreche ich mit Herrn Pressedfield?“Pressedfield:„Ja das tun sie, sind sie hier um sich als Schauspielerin zu bewerben?Wenn ja, wie alt sind sie und wie lautet ihr Name in dieser Welt?“In dieser Welt?Gefällt es ihm sich lustig zu machen,oder will der Typ mich nur verarschen?Sally:“Mein Name ist Sally Bowie, ich bin 22 und habe ihrePressedfied:(unterbricht Sally)“Das SIE können, sparen wir uns“
Sally:(fährt Sally fort)“Deine Anzeige gelesen und wollte wissen ob du noch jemanden für den Dreh in Australien brauchst.“Pressedfield:“Ah Australien, vorab hast du diesen Sommer 3 Monate, genauer gesagt von November-Februar Zeit?“Er scheint noch keinen zu haben,aber was will er denn erwarten?Dieses ganze Unterfangen,voll beladen mit Wahn.Als wohl ist mein Wahn, nicht nur noch stärkerdenn meiner hat Sinn,das Studium der Kräuter,die Wissenschaft der Pflanzen,in meinen Synapsen tanzen lassen, vielleicht die einzige Chance,auf Sinuichi,Jetzt oder nie.Bevor es noch in den Flammen verbrennt,als trauriger Haufen Asche endet.Die letzte Frage,ich ihn nicht zu stellen wage,ist er Professionell?Ob eine List ist in dieser Sache informell?Ich schalte schnell:Sally:„Zeit hätte ich,nur muss ich wissen ob es in Ordnung für dich ist, wenn ichmir während den Dreharbeiten etwas zu trinken genehmige.“Pressedfield:„Nun Wasser ist bei der Hitze zu empfehlenoder sprichst du von Zucker, Koffeinoder gar alkoholhaltigen Getränken?“Sally:„Letzterem“Der Alkohol,ein Feind der Profession,der Profi arbeitet nicht mit Amateurenwenn er einer ist,gibt es jetzt eine Predigt anzuhörenund ich werde nicht enttäuscht.Pressedfield:„Alkohol ist statistisch gesehen die Droge die den meisten Schaden an Menschenund ihrem Umfeld anrichtet,zwar nehmen mich die wenigstens ernst aber Nikotin, Zucker und Fast-Food teilen sich den zweiten Platz dicht gefolgt von Amateurfilmen wie sie auf YouTube und im TV-Programm laufen.Auf Platz 4 sind dann Meth, Crack und Heroin.Den Fünften erzielt der Mischkonsu“Sally:(unterbricht den Autor)Schon gut,ich denke ich kann meinen Flachmann auch daheimlassen.Beindruckend,Viel Wahres dran,leider zu theatralisch dieser Mann.Doch als Dokumentarfilmer wer weiß?Nachher kommt noch eine spannende Doku bei raus.Pressedfield:(beruhigt)„Schön, dass das Abenteuer nicht allein ruft.“Sally:„Bitte was?“Pressedfield:„Sally BowieSchick mir mal bitte einen Lebenslauf.“Und mit diesen Worten legt er auf.Ich hab’s immer noch drauf.Gleich wird er sich treffen mit zwei Members des Teams,von denen einer ein Praktikum in der Schweiz anfangen wird und des Zweiten Entlassung mittlerweile unvermeidbar scheint,außerdem muss Matthew noch die Drohne vorbereiten.einen Monat später....Pressedfield fährt einen roten VW-T3 Dieseleiner der Gründe wieso ihn Sallyimmer wieder kritisiert und mit diesem Camper auf die globale Erwärmungaufmerksam machen zu wollen sendet ihrer Meinung nach eher zweifelhafte Signale.Der Fahrer ignoriert seine Partnerin,er ist der Überzeugung,dass er sich im Namen seiner Profession mehr oder weniger alles erlauben kann.So ist es selbstverständlich;dass ein Filmemacher,der genug Menschenauf die essenzielle Notwendigkeitaufmerksam macht,mit der Natur und den Ressourcendieses Planetenvernünftig umzugehen:#o2>co2#safeamsterdamm (muss ja hoffentlich nicht erklären, wieso der Green Harbour dieser Welt in Gefahr ist)#saferainforrest(Grüne Lunge brennt)#safevenedig(sind die ältesten Filmfestspiele der Welt ihr Geisteskranken)#safetheworld(unser Haus brennt und man müsste ziemlich ignorant sein die ignorieren zu können.)dann kann er sich selbst nach Adam Riese ein größeres Stück dieses stinkenden-CO2-Kuchens gönnen.#safeaustralien...Wenn er mindestens 10 Millionen Menschen vom Umweltbewussten denken überzeugt,darf er eben so viel an Ressourcen verbrauchenund eben so viel mehr CO2 in die Atmosphäre ballern.Ich bin da grundlegend anderer Meinung,erstens werden in dieser Ideologie weder echte Utilitaristische Denkweisen berücksichtigt,noch handelt es sich nicht um echte deontologistische Maximen da seine Zahlenauf purer Arroganz beruhen.Außerdem wird es Menschen geben, die an ihm zweifeln werden, wenn ervon einem Leben predigt, für das er sich selbst aber zu fein ist.Aber wenn sie Pressedfield auf die Doppelmoral und dieoffensichtlichen Denkfehler aufmerksam zu machen versuchtfängt er wieder an von seinem Masterplanzu erzählen, was man:UMBEDINGT VERMEIDEN SOLLTE, denn wenn er einem anfängt von seinem Plan zu erzählenweiß jeder der ihn kennt, dass alle seine Gedankenfür den Rest des Tages sichnur noch um diese ominöse Verschwörungdrehen werden.Uns „anderen „normalen“ „einfachen“ Menschen wird dann in einer vonEitelkeit, Arroganz und Größenwahn nur sotriefenden Sprache nicht geradeunsubtil klargemacht,wieso er sich eben das Erlauben darfwas er sich gerade gönntsowohl materiell als auch sprachlich,aus Gründen die sich allerdings erst in ein paar Jahren offenbaren werden.Es hat was mit Filmen zu tun, soviel gibt er immerhin preis aber wo er Schauspieler, Budget und Crew auftreiben wird,weiß er wahrscheinlich selbst noch nicht?Und ob er wirklich fähig ist ein Buch,geschweige denn ein Dreh-Buch zu schreiben, ist auch sehr stark zu bezweifeln,den „Cliffhanger“ konnte ich jedenfalls nirgendwo finden und es scheint auch,dass er für das Inferno ebenfalls ohne Drehbuch arbeiten will.Pressedfield hat seinen Bus den Duke getauftund mittlerweile bin ich mir sicher, dass er nicht nur zu faul ist seinen sogenannten „Freund“ sauber zu halten, nein er musste sich mehrere für, zwar ihn logische Lügensysteme überlegenwelche den verantwortungslosen Umgang mit diesem einst sicher recht prächtigen Gefährt zuließen,sobald man ihn darauf aufmerksam macht, kann man sich wieder das Masterplangespräch anhören, weshalb man irgendwann die grobe Unordnung im Wohnmobil zu ignorieren anfängt.Pressedfield hat einen Platz auf einer Fähre besorgt, die uns zusammen mit seinem Bus in Melbourne absetzten, wird.Auf die berechtigten Fragen nach umweltfreundlicheren Wegen zu den Bränden gibt mir der Regisseur zur Antwort;“Ich finde der Ritt zum Inferno, hat etwas so Poetisches, dass ich es mit meinem Duke persönlich machen muss“In dieser Hinsicht muss ihm Recht geben:“In der Dokumentation über das Feuer hätte es einen starken Effekt, wenn der einst so arrogant kaltherzige Produzent seinen geliebten Camper aufgibt, weil er sich selbst in Dantes Hölle gewagt hat und das Wachs in seinen Flügelnanfängt in jener Hitze an zu schmelzenfür die er mit seiner Denkweise ebenfalls Verantwortung trägt.“Am anderen Ende der Welt angekommen war unschwer zu erkennen in welcher Richtung die Flammen auf uns warteten.Berghohe Rauchsäulen sind schon vom Meer aus zu sehen. Auf der lodernden Insel angelegt liegt ein zwar vertrauter aber dennoch erschreckend intensiver Geruch in der Luft.Auf dem Schiff wurde dieser Geruch noch von dem des stinkenden Dieselmotors überschattet, aber nun da ich mir zu Fuß und an Land ein paar Bilder von der Rauchsäule versuche zu machen, ist dieser bestialische Gestank eines fahrlässig ermordeten Waldes nicht mehr aus der Nase zu bekommen.Unterdessen entlädt der Chef seinen Bus, von der Fähre.Pressedfield wartet am Steuer seines Dukes drauf, dass man ihm erlaubt in den Hafen einzufahren.In Gedanken versunken denkt er an all die Abenteuer die er mit seinemGefährten bestritten hatte:Die Erste Fahrt noch als Beifahrer, wie ich ihn mit meinem Vaterim Norden abgeholt hat, Dann die lange Zeit in dem ich ihn noch nicht fahren durfte.Oft hat er mir erzählt,wie er sich auf die Rückbank gesetztund vorgestellt hat,wie er ihn verändern würde wennerst mal das Geldder Filme ankommt:“Erst stellte ich mir vor,wie ich ihn fahren werdeund weil das irgendwann langweilig wurdewie ich ihn fliege würde.“Fliegen schaffe ich bis dato nicht,aber irgendwann kam der Tag an dem ich das „Ungeheuer“lerne zu steuern.Das Lenkrad eines Treckers,ein Hochdachauf dem Kopfan Board einen Herd und Topf,und wie wird der Duke eingeweiht?In einer Kaiserstadt auf einem Feld,Tagelang nur gechillt.Gegrillt,Legenden werden geschrieben.Augen zu Augen auf,dann gehts weiter mit Kaffeeund Sandwiches jeden Morgendas Fazit das erahnen lässt,kein gutes Geschäft...Kurz darauf rückt der Dukewieder ins Zentrumeines naiven Paares,beide schon lange verfalleneinem ANDEREN Wahn.bisder Blitz und das Eis,zerreißt die einstso traute Zweisamkeit.Zur folge: man wird Mehr als einmal breit.Jetzt wisst ihr Bescheid,doch seid ihr nicht bereit.Die Kälte der Einsamkeit der Alk sorgt dafür dasder Duke bald wird krank.Der Autor das Feld,versteckt sich in seiner Welt,um der Wahrheit zu entfliehen,und er muss sich EingestehenKlippen, Campingstühleund selbst sein Duke,können nichts bedeuten;wenn niemand dieses Schauspiel kann sehen.Ein Matrose mit einer leuchtend orangenen Weste gibt den in der Schlange wartenden Autos ein Handzeichen und an den aufsteigenden Abgasen war deutlich zu erkennen, dass die ersten Wagen das Boot verlassen.<<Der Duke ist gekommen,um sich Verantwortung zu stellen,ich will glauben,ich muss hoffen,es darf eigentlich nur so sein,dass die Situation ist nicht weiter schlimm,nicht die Schuld meines Freunds,den ich aber ohnehin habe nicht verdient, >>Pressedfield startet den Motorwie schon tausende Male zuvor,fast hoffe ich das er verstummt.Pressedfield tritt die Kupplung, zieht den Anlassungsschalter, fetzt den ersten Gang rein und dreht den Schlüssel im Zündschloss.Duke: „TschokaTschokaToschocococoococococococoocococooc.......“[Man stellt sich den Flammen, die man selbst entfacht hat oder man lebt nicht in derselben Welt wie ich- übersetzt von JOLY.]Chuckle‘n Knuckles GeschichtePressedfield wird mit jedem Meter, dem wir der den Flammen näher kommen schweigsamer.Bei der Planung des Films und der Handvoll privater Treffen vor der Reise habe ich seine Eigenarten mittlerweile kennen und zu tolerieren gelernt, wobei er es einem manchmal wirklich schwer macht ihn ernst zu nehmen beziehungsweise ihm überhaupt zuhören.Was er sagt klingt so als könnte es Sinn machen, aber nur in einer Welt die weit davon weg ist was sich so der durchschnitts Mensch am Tag denkt.Auffällig ist auch, dass ich manchmal das Gefühl hatte, das mehrere Versionen von ihm existieren, die sich adaptiv an Situationen anpassen. Wie Gänge, die er automatisch benutzt,er begründete dieses seltsame Verhalten mit Myzel und Deus. Nach meinen von Angst und Skepsis durchdringenden Blicken erklärt er mir offen und ehrlich, dass er mehr oder weniger seine Persönlichkeit freiwillig gespalten hat,das zweite Mal dass ich an der mentalen Verfassung meines Chefs zu zweifeln beginne.In einem beruhigenden Tonfall erklärt er mir weiterhin, dass er lediglich Verfechter von Freud‘s:“Ich, Es und Über-Ich Theorie ist und er hat seinen „Mitbewohnern“ Namen verpasst.Beängstigend ist auch, dass er sich philosophische Erklärungen für diese 3 Charaktere hat,einfallen lassen; welche allerdings zu beunruhigend sind, um großartig lange über sie nachdenken zu können ohne verrückt zu werden ;)Ich bin mir nicht sicher ob das nicht schon reicht um als psychisch krank zu gelten, sollte aber eigentlich keinen allzu großen Schaden anrichten?Leider konnte man das nicht gerade von den Flammen behaupten.Eine Mondlandschaft,die nur noch aus schwarzgrauer Asche zu bestehen scheint und wo einst die grünen Giganten ragten, sind nur noch verkohlte Streichhölzer betrauern.Pressedfield überkommt seine mir mittlerweile bekannte melancholische Aura, ein Zustand, in dem er nicht reden kann weil seine Gedanken sich einer speziellen Art der Meditation widmen, die ich noch nicht gänzlich verstehe.Dieses Mal scheint es noch extremer zu sein und nach den ersten 3 Stunden durch die komplett zerfickte Umgebung fange ich schon selbst an, in eine Version dieses Modis zu verfallen, bei einer 1 zu 4 Chance eine Antwort zu bekommen fängt man auch irgendwann kein Gespräch mehr an.Und weil es sich nicht lohnt zum 1000 Mal den Drehplan und zum Millionsten Mal mein Kräuter-Buch zu lesenwill ich eigentlich ein Nickerchen machenaber ein Anhalter dessen Kleidung so durchdrungen von Asche ist, dass es so wirkt als hätte er eine Mitfahrgelegenheit wirklich nötig schlendert am Wegesrand vorbei.Pressedfield und ich tauschen blicke aus :“du kannst dich mit ihm hinten unterhalten, frag wo er hin will und ob er uns etwas über die Flammen erzählen kann.“Der Duke hält einige Meter vor dem Einheimischen. Sally dreht ihren Stuhl und schiebt lässig die seitliche Schiebetür auf. Ein Mann normaler Größe, normale Haare, im Grund unauffällig aber von Asche nur so übersäte Kleidung und einem Blick, der Niemanden wirklich anzusehen scheint begrüßt uns mit einer verträumten Trauer in seiner Stimme:Chuckle Knuckle:“Mein Name ist Chuckel Knuckel,einsamster Mann der Inselwer seid ihr und wo wollt ihr hin?Sally:“Wir sind auf dem Weg zur Mungo Oase und wollen einen Bericht über die Flammen filmen,dürfte ich sie dafür interviewen?“Chuckle Knuckle:“Ihr wollt die Hölle filmen?Was soll das jetzt noch bringen,die Welt sie brennt,meine ist nur noch AscheSally:“Ja, aber wenn wir einen Film drehen, der die Welt überzeugtdann können wir verhindern, dass die Brände noch schlimmer werden.“Chuckle Knuckle:“Der Mensch keine Chance gegen die Rache der Natur, wenn sie sich mit den Kräften des Himmels gegen ihn verschwört,der Mensch er hat gerichtetdie Erde, sie wird vernichtet.“Sally:“Ja aber wenn wir es schaffen genug Menschen darauf Aufmerksam zu machen;dass unsere Einstellung zum Klima sich ändern muss und wir auf Kohlekraft, Autofahren, und bestenfalls Fleisch essen verzichten.“Chuckl Knuckle:“Auf Autos verzichten,im Outback undenkbar,wir brauchen 4 Räder,und ein Lenkrad.“Sally:“Gut meinetwegen aber selbst diese gilt es zu differenzieren;Diesel und Übergroße-Motoren,heizen auf den PlanetenWasserstoff und Elektro gefüttert mit erneuerbaren Energien,dass uns eines Tages wieder Wind, Sonne und die Ströme ziehen.“Pressedfield:„Unser Mechaniker des Teams,begeistert sing das Lied,von dem Motor des Hybrid.“Chuckle Knuckle:“Gut gesagtaber nicht getan,der Wagen hier stinkt schlimmer als Methan,ihr wollt sein die Beschützer unseres Planeten,dann doch lieber zu den alten Göttern beten.“Sally stört die Wahrheit in der Kritik des Alten, schon oft genug hat sie auf die sehr eindeutige Fakten-Lage hingewiesen, aber er hat ihr nie richtig zugehört. Sie würde sich am liebsten bei Chuckle Knuckle gehörig über ihren Chef auslassen. Leider fällt einem das nicht so leichter, wenn die betreffende Person in Hörweite sitzt.Andererseits eine gute Gelegenheit ihn mal, am Rauch schnuppern zu lassen.Sally:(zum Fahrersitzt gewendet)“Eyy Chef, der gute Chuckle meint gerade, dass du unseren Planten mit deinem Bus zerstörst, willst du ihm nicht erklären warum der „Duke“ ein essentieller Stepp in deiner Filmemacher Karriere ist?“Der Camper stoppt so ruckartig, dass Chuckle Knuckle auf mich geschleudert wird. Pressedfield öffnet seine Tür und schwingt sich vom Fahrersitz auf den verkohlten Boden während Sally vom Beifahrersitz ans Steuer rutscht.Pressedfield:„Mr Knuckle“Chuckle Knuckle:“Einfach nur Chuckle Knuckle „Pressedfield:“Also gut,ich bin ein Autor, der sich auf einer Reise befindet und auf dieser Reise ist es notwendig,“Chuckle Knuckleunterbricht ihn:“Du sagst du bist auf einer Reise, hat dich jemand auf diese Reise geschickt oder hast du dich entschlossen auf die Reise zu gehen.“Pressedfield:(verwirrt von der Frage und möglichst viele Interpretationen durch den Kopf gehendentschließt er sich wie gewohnt zwang und krampfhaft das Gespräch Richtung Profession zu lenken.)„Ich selbst habe mich dafür entschieden,
