Corona ist ja nur ein Tier - Martin Riedler - E-Book

Corona ist ja nur ein Tier E-Book

Martin Riedler

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Beschreibung

Willst du wissen, wie Corona und Humor zusammenpassen!? Das erfährst du in dieser Schatztruhe aus 33 Geschichten zur COVID-19-Krise. Diese sind zwar kurios aber dennoch real. Sie sind tierisch und menschlich zugleich. Jede einzelne Geschichte ist mit einer lustigen tierischen Karikatur illustriert und wird von einer "weisen Eule" humorvoll erzählt. Ein "schlauer Fuchs" erklärt danach, was wir aus dieser Geschichte lernen können. Die 3 Autor*innen des Buches haben persönliche Erlebnisse und andere Kuriositäten aus dem näheren und weiteren Umfeld gesammelt. Mit diesen Erzählungen wollen sie dich zum Schmunzeln, aber auch zum Nachdenken anregen. Verfasst wurden diese von - einer der ersten Corona-Genesenen, - einer Sozialarbeiterin, - einem Corona-Dunkelziffer-Patienten, der trotz aller Bemühungen Dunkelziffer blieb. Sie möchten Anregungen schaffen, was Personen, Organisationen und öffentliche Einrichtungen in Zukunft aus solchen Situationen lernen können. Dabei soll der Humor nicht zu kurz kommen. Denn Humor kann helfen, schwierige Zeiten leichter zu überstehen und unsere innere Widerstandsfähigkeit zu steigern.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 99

Veröffentlichungsjahr: 2020

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Angelika Nigl – Anita Riedler – Martin Riedler

Corona ist ja nur ein Tier

33 tierisch lehrreiche Kuriositäten zur COVID-19 Krise

© Juni 2020 Angelika Nigl, Anita Riedler, Martin Riedler

Kapfenberg, Österreich

https://www.coronabuch.com/

https://www.facebook.com/thecoronabook/

Autor*innen: Angelika Nigl, Anita Riedler, Martin Riedler

Lektorat: Liesmarie Liegl (Klinische und Gesundheitspsychologin)

Korrektorat: Erna Riedler (Diplomierte Krankenpflegerin)

Verlag: tredition GmbH, Halenreie 40-44, 22359 Hamburg

ISBN:

978-3-347-07791-1 (Paperback)

978-3-347-07792-8 (Hardcover)

978-3-347-07793-5 (e-Book)

Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Verlages und der Autor*innen unzulässig. Dies gilt insbesondere für die elektronische oder sonstige Vervielfältigung, Übersetzung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichmachung.

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek:

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Warum es dieses tierisch kuriose Buch gibt!?

Warum es für alle Menschen auf dieser Welt geschrieben ist!?

Warum das Buch ein Schatz für uns alle ist!?

1. Verunsicherung vor den Beschränkungen

Warum sich Würmer über die ganze Erde verteilen!?

Warum der Maulwurf keine Angst vor Corona hat!?

Warum ein fröhlicher Pinguin kein Kaffeekränzchen machen sollte!?

Warum Schlangen die Arme beim Husten nicht benutzen können!?

Warum niedliche Elefanten auch sehr ansteckend sein können!?

Warum Hamster alles in ihre Backen stopfen!?

Warum Mücken farbige Tupfer hinterlassen!?

2. Verhalten während der Einschränkungen

Warum sich kleine Ferkel mit voller Aufregung um die Zitzen der Muttersau drängen!?

Warum viele Pferde virtuelle Scheuklappen haben!?

Warum Mäuse der Mausefalle entkommen!?

Warum es gefährlich ist, wenn sich Schwanenpärchen trennen müssen!?

Warum eine Kuh "Muh" macht und viele Kühe "Mühe"!?

Warum wir uns in der Schafherde am Wohlsten fühlen!?

Warum auch Tauben vorübergehend arbeitslos sind!?

Warum der Wolf die Schafe fest im Griff hat!?

3. Verwirrung bei den Erkrankungen

Warum kranke Affen Thymian-Honig-Zitronen-Tee brauchen!?

Warum das Ei doch vor der Henne da war!?

Warum das Chamäleon-Familientreffen zu einem Rätsel wurde!?

Warum der Strauß seinen Kopf gerne in den Sand steckt!?

Warum Hasen Haken schlagen!?

Warum Lemminge sich selbst in den Tod stürzen!?

4. Auswirkung auf das Zusammenleben

Warum sich Vögel in Käfighaltung die Federn ausrupfen!?

Warum man sich auch vor kleinen Löwen in Acht nehmen sollte!?

Warum durchgebrannte Zootiere eine feurige Stimmung verbreiten können!?

Ein Babyschweinchen als Lebensretter bei Teammeetings im Home-Office!?

Warum Igeleltern jetzt besonders viel Arbeit haben!?

Warum das hässliche Entlein nun endlich hässlich sein darf!?

Warum Kängurubabys manchmal falsch im Beutel stecken!?

Warum der Bussard plötzlich in den Sturzflug fällt!?

5. Lockerung der Maßnahmen

Warum Ameisen eine Ameisenstraße bilden!?

Warum Eulen manchmal weiser sind als ältere Menschen!?

Warum Lamas auch beim Eis essen spucken!?

Warum es zu Löchern im Spinnennetz kommt!?

Perspektiven für die Zukunft

Vorwort

Warum es dieses tierisch kuriose Buch gibt!?

 Ich bin die weise Eule und freue mich, dich durch das Buch zu führen!

Wie 33 meiner besten tierischen Freunde darf auch ich einen Teil erzählen. Nämlich, warum unsere 3 menschlichen Zweibeiner dieses Buch geschrieben haben und wer sie überhaupt sind.

Sie haben alle 3 in der Coronakrise teils unglaubliche Geschichten erlebt, welche sie sehr beschäftigt haben. Diese persönlichen Erlebnisse haben sie gesammelt und weitere Kuriositäten aus dem näheren und weiteren Umfeld in Form von lehrreichen Tiergeschichten zusammengestellt.

Als

• eine der ersten Corona-Genesenen,

• Sozialarbeiterin und

• Corona-Dunkelziffer-Patient, der trotz aller Bemühungen Dunkelziffer blieb,

ist es ihnen ein Anliegen, dass Personen, Organisationen und öffentliche Einrichtungen aus diesen kuriosen Corona-Fällen lernen können.

Das allein klingt schon kurios? Dann freut es mich, meine 33 tierischen Freunde und unsere 3 menschlichen Zweibeiner umso mehr, wenn wir alle für unser Zusammenleben nach der Krise etwas mitnehmen können, sodass wir aus dieser weiser und stärker hervorgehen.

Die 33 Geschichten sind dabei jeweils unterteilt in

• eine einzigartige tierische Karikatur,

• eine humorvoll geschriebene Tiergeschichte,

• die Auflösung durch die Eule, wie die Geschichten entstanden sind und

• die Überleitungen vom Fuchs zu „was lernen wir daraus“.

Warum es für alle Menschen auf dieser Welt geschrieben ist!?

Das Beste ist: Wir alle können dieses Buch als unseren Schatz ansehen. Egal

• ob du alt oder jung bist,

• ob du Weiblein, Männlein oder *lein bist,

• welcher Religion du angehörst,

• welche Weltanschauung du hast,

• welchen Hobbies du nachgehst,

• ob du die Schule abgebrochen oder studiert hast,

• aus welchem Land du kommst, und vor allem auch,

• welche Einstellung und Erfahrung du mit der schwersten (Gesundheits-)Krise des 21. Jahrhunderts hast.

Warum das Buch ein Schatz für uns alle ist!?

Weil unsere 3 Zweibeiner vor allem eines damit erreichen wollen: Uns allen neuen Mut geben für die Zeit während und nach der Krise.

Wie soll das gehen? Wir schauen uns dazu Aussagen von weisen Persönlichkeiten an:

• Humor verwandelt Schmerz in Freude. Er ist eine letzte Waffe der Wehrlosen. (Sigmund Freud)

• Humor ist die Lust zu lachen, wenn einem zum Heulen ist. (Werner Finck)

• Humor stärkt den religiösen Glauben in der Not. (in Anlehnung an Dietrich Bonhoeffer)

Es soll also auch der Humor nicht zu kurz kommen, wenngleich meinen 33 tierischen Freunden, meinen 3 Zweibeinern und mir bewusst ist, dass diese Krise viel Leid mit sich bringt.

Somit scheint Humor in Zeiten von Krankheit, Tod, Arbeitslosigkeit oder anderen belastenden Ereignissen auf den ersten Blick alles andere als angemessen.

Auf den zweiten Blick kann Humor aber hilfreich sein, um schwierige Umstände besser zu überstehen. Humor kann unsere Resilienz, das ist unsere innere Widerstandsfähigkeit, steigern. Auch die oben zitierten berühmten Persönlichkeiten waren sich dieser positiven Wirkung von Humor auf die menschliche Psyche in schwierigen Zeiten bewusst und haben dies mit ihren Zitaten zusammengefasst.

Und nun bist du bestimmt schon gespannt auf die Geschichten!? Dann starte gemeinsam mit mir los!

 Deine weise Eule und ihre 3 menschlichen Zweibeiner!

1. Verunsicherung vor den Beschränkungen

Los geht’s! Nun kann unsere gemeinsame Reise beginnen. Ich bin die weise Eule und begleite dich durch das Buch. Den Kapiteln habe ich Epochen zugeordnet. Der Bussard gibt dir dabei einen Überblick über die 33 Geschichten, indem er über die Kurve der Corona-Fallzahlen fliegt.

Die erste Epoche beginnt mit den Würmern und der Verteilung des Virus über die Erde. Weiter geht es mit dem Maulwurf, der den Virus nicht sehen kann. Es folgt der Pinguin, der ohne Furcht vor dem Virus bei Kaffee und Kuchen sitzt. Danach folgen Schlange und Elefant, die hustend in der Apotheke und im Geschäft herumirren. Der Hamster muss sich anschließend mit ausreichend Klopapier eindecken. Letztendlich erzählt dir die Mücke, warum sich der Virus ohne Beschränkungen schnell ausbreiten kann.

Und nun wünsche ich dir viel Spaß mit den Geschichten der ersten Epoche!

Warum sich Würmer über die ganze Erde verteilen!?

Eine hungrige Schar Vögel war auf Futtersuche. Unter einem Holzstapel wurden sie schließlich fündig. Gut versteckt erspähten sie eine große Anzahl an Würmern und freuten sich sehr über diese schmackhafte Gaumenfreude. Damit hatten sie gar nicht gerechnet und daher lief ihnen umso mehr das Wasser im Schnabel zusammen.

Geschickt versuchten sie, so viele Würmer wie möglich einzuheimsen. Am liebsten hätten sie alle mitgenommen, denn keiner wusste, wann es die Gunst des Schicksals noch einmal so gut mit ihnen meinen würde. Die Vögel stopften, so schnell sie konnten, ihre Schnäbel voll und flogen beglückt davon. Allerdings konnten sie während des Fluges nicht die gesamte Beute halten. Etliche Würmer fielen daher vom Himmel wieder auf die Erde.

So kam es, dass sich viele andere gefiederte Artgenossen auf die Würmer stürzten und vor lauter Gier ebenfalls zu viele in ihre Schnäbel nahmen. Das hatte zur Folge, dass sich die Würmer immer mehr und mehr auf der ganzen Welt verteilten.

 Wie entstand diese Geschichte?

Die Geschichte soll die Verbreitung des Virus auf der ganzen Welt darstellen. Die Vögel symbolisieren die Flugzeuge, in denen infizierte Menschen rund um die Welt reisten. Viele von ihnen wussten gar nicht, dass sie den Virus bereits in sich trugen. Zum einen, da ein Großteil der Infizierten keine oder nur leichte Symptome zeigte. Zum anderen, da COVID-19 schon einige Tage bevor Krankheitszeichen sichtbar werden, ansteckend sein kann. Dadurch lässt sich eine Ausbreitung der Krankheit letztlich auch sehr schwer kontrollieren.

Viele unterschätzten anfangs die Gefahren. Schließlich befindet sich China, wo der Virus erstmalig nachgewiesen wurde, in weiter Ferne. Doch in Zeiten der Globalisierung und des damit verbundenen enormen Luftverkehrs kann eine Verbreitung sehr schnell vonstattengehen. Auch 100 Jahre zuvor konnte sich die im deutschen Sprachraum unter "Spanische Grippe" bekannte Pandemie weltweit ausbreiten. Sie forderte mehr Todesopfer als der erste Weltkrieg. Damals vermehrte sich der Virus unter anderem in den großen Soldatenlagern und wurde über den Schiffsverkehr auf der ganzen Welt verteilt.

 Was lernen wir daraus?

Vergleicht man die "Spanische Grippe" und COVID-19 miteinander, stellt man schnell eine Gemeinsamkeit fest: Große Menschenansammlungen und die weltweite Mobilität führten in beiden Fällen zu einer rasanten Ausbreitung der Viren. Falls sich in Zukunft ein ähnliches Szenario ankündigen sollte, müsste man möglichst rasch an beiden Faktoren ansetzen.

Durch die Überarbeitung von Pandemieplänen könnten Maßnahmen bei zukünftigen ähnlichen Ereignissen besser vorbereitet werden. Unter anderem ist es auch notwendig, dass weltweit eine ausreichende Versorgung mit Schutzausrüstungen und lebensnotwendigen medizinischen Geräten sichergestellt ist.

Wir sollten sowohl an die ferne als auch an die nahe Zukunft denken. Auch in Ländern mit derzeit geringen Fallzahlen kann sich die Lage rasch wieder ändern. Dann müssten von Seiten der Länderverantwortlichen rechtzeitig angemessene Maßnahmen gesetzt werden.

Warum der Maulwurf keine Angst vor Corona hat!?

Ein Maulwurf bemerkte ein starkes Beben der Erde, während er fleißig in seinem Bau arbeitete. Voller Neugier schaute er aus seinem Erdloch heraus und sah, wie viele seiner Artgenossen davonliefen. Sie rannten alle in dieselbe Richtung. Einer davon rief ihm zu, er solle sich in Sicherheit bringen, da ein starker Sturm aufgezogen war und dieser alles wegfegen würde, was nicht niet- und nagelfest sei. Durch das laute Gepolter der davonlaufenden Maulwürfe konnte er nicht alles verstehen. Das Tierchen dachte sich, dass die anderen sicher nur übertreiben. Trotzdem schaute er sich das Geschehen interessiert an. Plötzlich hörte er die Maulwürfe nur mehr rufen, dass sie noch schneller laufen und sich unter der Erde verkriechen sollen. So laut es konnte, rief das Tierchen seinen ängstlichen Artgenossen entgegen, dass es keine Angst vor dem Sturm hätte.

Nun wurde der Erdbewohner neugierig und wollte wissen, was es mit der Panik seiner Kumpels auf sich hatte. Mutig trotzte der Maulwurf dem Sturm und lief ihm entgegen. Der Wind fegte ihm um die Ohren und wurde immer stärker. Viele Blätter und andere Sachen flogen unkontrolliert umher. Plötzlich konnte er nichts mehr sehen, da ihm ein Tuch vor sein Gesicht gefallen war. Der Erdbewohner versuchte, dieses zu entfernen. Doch der Wind war schon so stark, dass es ihm trotz großer Bemühungen nicht gelang. Erst als der Sturm seine Richtung änderte, konnte sich der Maulwurf vom Tuch befreien. Das Schauspiel, das ihm dann geboten wurde, ließ ihn für einen Moment erstarren: Das Zentrum des Maulwurforkans erhob sich direkt vor ihm. Er sah, wie die Maulwürfe und deren Hügel verschluckt wurden und nicht mehr auftauchten. Da verstand der Erdbewohner endlich, warum die anderen aus großer Furcht davonliefen. Auch er bekam nun Angst und rannte um sein Leben.

Irgendwann verzog sich das Unwetter. Der Maulwurf war erleichtert, denn die starken Böen hatten ihn nicht erwischt. Doch er wusste, dass nicht alle so viel Glück gehabt hatten. Lange musste der Erdbewohner noch darüber nachdenken, dass das Entkommen im letzten Moment sehr knapp war und er sich schon längst davor in Sicherheit hätte bringen können. Andere konnten nicht so schnell laufen wie er, weil sie alt oder krank waren. Diese hatte der Sturm leider erwischt.

 Wie entstand diese Geschichte?

Der Maulwurf lebt in einem dunklen Tunnelsystem. Seine Bauweise fällt immer wieder, teils ärgerlich für Gartenbesitzer, durch seine Auswürfe in Form von Maulwurfshügeln auf. Einerseits ist er intelligent genug, dass er große Katzen als Gefahr erkennt. Andererseits ist er zu blind, um die noch größere Gefahr des heftigen Sturms wahrzunehmen, welcher in der Geschichte den Virus darstellt.