2,99 €
Anfang des Jahres 2020 wird in die Geschichte der Welt bestimmt eingehen. Ein neuer gefährlicher Corona-Virus, COVID-19, verursachte eine globale Pandemie. Betroffen sind Alle, aber besonders ist der Virus für alte und multimorbide Menschen gefährlich. Es ist weder ein medizinisches Fachbuch noch ein Ratgeber. Das literarische Tagebuch zeigt, dass man bei einer schweren Krise, wie zum Beispiel Welt-Pandemie, Ruhe, Glaube und Hoffnung behalten kann und muss. Anstatt Ratlosigkeit, Zorn und Protest; besser im Wort Gottes, Medizin, Kunst und Liebe eine Lösung zu finden.
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Seitenzahl: 31
Veröffentlichungsjahr: 2020
Erklärungen
Erste Motto:
I.
II.
III.
Zweite Motto:
IV.
V.
VI.
Dritte Motto:
VII.
VIII.
Vierte Motto:
IX.
X.
Fünfte Motto:
XI.
XII.
XIII.
Sechste Motto:
XIV.
Nachwort
Verzeichnisse:
Verzeichnis von Musik [VM]:
Verzeichnis von Literatur, Webseiten [VLW]:
Verzeichnis von Firmen und Marken:
Ein Zusammenhang mit lebenden Personen ist nicht vorgesehen.
Die Protagonisten sind literarische Personen, aber leben in einer realen Welt. Aus diesem Grund tragen sie echte Bekleidung, und benutzen auf dem Markt existierende Produkte.
Der Autor hat ohne kommerzielles Interesse die Waren und Leistungen gewählt.
Der medizinische Fall ist eine literarische Fiktion, und hat kein Zusammenhang mit dem Autor.
Jan Otrysko
„Arzt, heile dich selbst!“
Lukas Evangelist, nota bene beruflich Arzt, 4:23
[VLW 1.]
Der erste Tag.
Es ist Montag, Mitte März 2020. Der Tag ist grau, feucht und kalt. Die Temperatur beträgt zwischen 2 °C und 4 °C.
Ich habe weder Fieber noch Husten. Auch bin ich nicht erkältet. Trotzdem fühle ich mich schlecht. Mein Diabetes ist am Entgleisen. Die Blutwerte sind am schwanken. Ich fühle mich nicht gut und bin arbeitsunfähig. Ich werde meine Hausärztin besuchen müssen.
Der in der Nähe der Praxis liegende Parkplatz ist fast leer. Auf der Straße gingen noch einzelne Leute entlang. Alle Geschäfte und Läden sind geschlossen, mit Ausnahme der Post, Apotheken und Bäckereien. Meistens hängen an den Fenstern aktuelle Meldungen.
„Lieber Kunde, es liegt uns am Herzen,
alles zu tun, um unsere Kunden und
Mitarbeiter zu schützen.
Aus diesem Grund folgen wir gerne den
behördlichen Anweisungen und schließen
diese Filiale bis auf Weiteres.
Bleiben Sie gesund.“
Der Warteraum in der Praxis ist so gut wie leer. Die Patienten halten, wenn möglich, einen größeren Abstand. Nun bin ich dran. Die Hausärztin analysiert meine Werte und macht mir einen neuen Behandlungsplan. Ich darf nicht zur Arbeit gehen, das steht fest. Erstens muss ich mehrfach am Tag eine Kontrolle machen, zweitens bin ich ein hoher Risikopatient und bei der Corona-Virus Pandemie wäre die Arbeit für mich sehr gefährlich.
Für mich ist es eine sehr schwere Situation. Ich bin selbst Arzt und wollte in solchen schweren Zeiten, wenn möglich, denn anderen Patienten helfen.
Aber ich habe volles Verständnis für meine Hausärztin. Ich verlangte auch immer von meinen Patienten volles Verständnis.
Unterwegs zum Parkplatz besuche ich noch schnell eine Apotheke, ging dann rüber zur Post. Damit meine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung verschickt wird.
Nach Hause fahrend höre ich im Radio, dass die Pandemie sich weiterverbreitet. In Europa gibt es eine besonders schwere Situation, besonders in Italien und Spanien. In Deutschland sind schon Tausende Menschen infiziert, viele sind bei schweren Lungenkomplikationen verstorben. Beim Weiterfahren schaltete ich meine Mediathek ein. Es läuft eine bekannte „Revolutionsetüde“ von Frédéric Chopin. [VM 4.]
Sehr dynamische, scharfe Töne drücken einen Protest aus. Mein Herz schlägt schneller. Obwohl ich als Arzt zurzeit nicht arbeiten kann, fühle ich eine Solidarität mit allen Kranken und allen, welche ihnen helfen. Ich weiß, dass wir eine Lösung finden werden.
Der Virus gehört zu unserer Natur, wie zum Beispiel Wildtiere. Die Wildtiere sind auch gefährlich für uns, aber ganz viele stehen unter Schutz. Auch mit Viren müssen wir eine entsprechende Lösung finden, wie zum Beispiel Einschränkung unserer Aktivitäten, Einhalten der hygienischen Maßnahmen. Viele Instituten suchen bereits Medikamente und Impfstoffe.
Der zweite Tag.
Am Dienstag weckt mich der Wecker um 07:00 Uhr auf. Ich gehe zum Balkonfenster. Das Wetter ist grau und unangenehm. Es ist kalt, maximal bis zu 5 °C, aber es regnet nicht. Am Horizont kam eine bleiche Sonne zum Vorschein.
