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Am 23.03.2021 begann der erste Lockdown in Deutschland. Am 22.03., am Tag der Ausrufung, beginnt der Musiker, Autor, Fotograf und Blogger in seinem Blog "Trotzkopfdumm" das Kapitel Coronagener Lebens-Wandel. In den folgenden Wochen sammeln sich unter den täglichen Einträgen Gedichte, Aphorismen, biografische Texte, essaystisch-analytische Texte, 2 Songs, mehrere Fotos und manches mehr. All dies nimmt die Leser:inen mit in einen Alltag, in dem sie vieles wiederentdecken und wiedererkennen werden. All dies liest sich sehr vergnüglich, denn Martin Gehrigk gelingt der Spagat zwischen dem Bemühen um äußerste sprachliche und gedankliche Präzision und einer humorvollen, bisweilen sehr poetischen Denk- und Schreibweise.
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Seitenzahl: 124
Veröffentlichungsjahr: 2022
Wahrheit ist ein Versuch.
Dauernd stellt die Wirklichkeit
den Versuchsaufbau in Frage.
Martin Gehrigk
Coronagener Lebens-Wandel
22. März – 15. Juni 2020
Reisen in den Alltag eines Trotzkopfdumm, Bd. 1
© 2021 Martin Gehrigk
Umschlag, Foto: Martin Gehrigk
Fotos im Innenteil: Martin Gehrigk
Lektorat: Ulrike Doebler
Verlag und Druck:
tredition GmbH, Halenreie 40-44, 22359 Hamburg
ISBN
Paperback: 978-3-347-53090-4
Hardcover: 978-3-347-53091-1
e-Book: 978-3-347-53092-8
Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Verlages und des Autors unzulässig. Dies gilt insbesondere für die elektronische oder sonstige Vervielfältigung, Übersetzung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichmachung.
Inhalt
VORWORT
TAG 0 - 85
EPILOG
ANHANG
Vorwort
Die folgenden Texte stammen aus einem Blog. Unter dem Namen „TROTZKOPFDUMM“ veröffentlicht der Musiker, Autor und Fotograf Martin Gehrigk hier literarische, essayistische und biografische Texte. Außerdem Videoclips, Audio-Notizen, Fotos und andere Medien. Die Abstände zwischen den Veröffentlichungen wechseln. Mal folgen mehrere Texte in kurzen Abständen. Mal liegen Wochen dazwischen. Die Texte in diesem Buch sind eine Ausnahme. Beginnend mit dem Tag des öffentlichen Ausrufens eines Lockdowns am 22. März 2021 (Tag 0) findet sich für jeden Tag der darauffolgenden 12 Wochen ein Eintrag. Es ist früh klar, dass die kommende Zeit eine nie dagewesene Prägung haben und auch hinterlassen wird. Das war der Impuls für eine vorübergehende Änderung der Arbeitsweise. Die Leser: innen werden in diesem Tagebuch eigene Erfahrungen gespiegelt finden – so z.B. das Erleben schmerzlicher Kontaktverbote und Abstandsregeln, die Versuche, die Ursachen der Pandemie und ihre Auswirkungen zu begreifen oder den Verlust kultureller Teilhabe durch digitale Aktivitäten zu kompensieren.
Zugleich nimmt der „Coronagene Lebens-Wandel“ seine Leser: innen mit auf die Reise in den Alltag des Trotzkopfdumm, der nicht aufhört, das, was ihm begegnet, zu beobachten, zu reflektieren und es auf seinen Wahrheitsgehalt zu untersuchen. Dabei reist er immer wieder auch in seine Innenwelt und deckt dabei – selbstironisch - eigene Widersprüche und Unzulänglichkeiten auf.
Die Bandbreite der Texte in diesem Band reicht von Aphorismen über Gedichte, Geschichten, Kommentare zu politischen Ereignissen, Kindheitserinnerungen, Schilderungen nächtlicher Träume bis hin zu kritischen und sorgfältig recherchierten Analysen der medialen Begleitmusik zum Pandemiegeschehen. All dies liest sich sehr vergnüglich, denn Martin Gehrigk gelingt der Spagat zwischen dem Bemühen um äußerste sprachliche und gedankliche Präzision und einer humorvollen, bisweilen sehr poetischen Denk- und Schreibweise.
Der Fotograf Martin Gehrigk illustriert seine Reisereportage über das coronagene Leben mit eindrücklichen Fotos. Auf die Fundstelle zweier Songs, die der Musiker während des ersten Lockdowns geschrieben hat, wird verwiesen. Und so wird das Lockdown-Tagebuch „Coronagener Lebens-Wandel“ zu einer Art persönlichem Protokoll einer höchst ungewöhnlichen Zeit.
Tagebuch
Tag 0
Strenge Ausgangsregeln sind beschlossen. Gut, dass es diese Sing-Aktion gibt. Fast wie ein Trost. Ich versuche die Tonart rauszufinden, in der wir alle dann in ganz Deutschland singen und spielen werden. Und ich suche, in welchem Radiosender eine Begleitmusik gespielt wird. Ich meine, ich hätte sowas gelesen. Finde es aber nicht. Schließlich beende ich die Suche. Es ist 18:00. Die festgelegte Zeit. Wir öffnen das Fenster. Die Liebste singt. Ich spiele Klavier. Die Tonart wählen wir selber. „Freude, schöner Götterfunken“.
Das Ganze ist weder flash, noch mob. Wir sind die einzigen weit und breit. Jedenfalls bei uns in der Siedlung. Falls es irgendwo anders anders war: Leute!! Wir waren dabei!!
Tag 1
Coronaide Liebeserklärung
So sehr Verinfiziert Bin ich von dir Dass tief in mir Aufwallend fiebrige Verzückungsmoleküle tollen.
Ich würde keinesfalls - und sei es nur partiäre – Heilung wollen.
Tag 2
Ich lese in den letzten Tagen vermehrt, dass Profifußballer, Trainer und Vorstände auf „Teile ihres Gehaltes“ verzichten. Man wolle in diesen schwierigen Zeiten dafür sorgen, dass der Verein seine Mitarbeiter: innen auch bei ausbleibenden Einnahmen weiterbezahlen kann. Daraus schließe ich, dass er bei finanzieller Schieflage Kurzarbeit für sie anmelden oder ihnen im schlimmsten Fall kündigen müsste.
Frage: Wieso eigentlich den Platzwart entlassen? Würde es nicht viel mehr Einsparung bedeuten, z.B. den Starstürmer zu entlassen?
Frage: Warum nicht für Spieler, Trainer und Vorstand Kurzarbeit beantragen? Der durchschnittliche Spieler bei Schalke 04 verdient 2,4 Millionen € im Jahr. Angenommen, die durch Corona hervorgerufene Krise dauert 2 Monate. In diesen zwei Monaten verdient er 400 000 €. Nehmen wir an, der Verein beantragt Kurzarbeit für ihn, weil er im Moment nur für eine Arbeitsleistung von 50% gebraucht wird. Der Verein müsste dann nur noch 200 000 € für ihn bezahlen, macht bei einem Kader von 25 Spielern 4,5 Millionen € Ersparnis. Mit diesem Geld müssten die kleinen Angestellten im Verein doch 2 Monate bezahlbar sein. Ein bisschen was für die Portokasse bekämen die Spieler und der Trainer und die Vorstands-Mitglieder dann noch zusätzlich per Kurzarbeitsgeld. 60% (ohne Familie) bzw. 67% (mit Familie) der Beitragsbemessungsgrenze von 6900 €.
Wahrscheinlich scheitert dieses Modell daran, dass der Betriebsrat der Spieler zustimmen müsste. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es einen gibt.
Tag 3
Ich bin schon dazu übergegangen, die Experten, die mir täglich via Bildschirm begegnen, zu duzen. Den Christian, den Lothar. Ich würde einen von ihnen gerne mal in Ruhe sprechen. Mit Zeit für eine Antwort.
Wenn ein/e Journalist: in fragt, – was im Übrigen auch ich mich frage –, warum gemessen an der Zahl der Erkrankungen die Zahl derer, die sterben müssen, in Deutschland vergleichsweise deutlich kleiner ist als in anderen Ländern, ist die Standardantwort: Weil in Deutschland sehr viel mehr getestet wird als anderswo. Frage: Wo kann ich mich testen lassen?
Das scheint ja zu helfen.
Tag 4
Von einem warmen Blimmer-Ton begleitet, öffnet sich der Bildschirm und die Enkelin ist zu sehen. Sie liegt auf dem Sofa unter einer Kuscheldecke und windet sich unglücklich. Sie hat sehr schlecht geschlafen, klärt uns die Mama auf. Eigentlich will die Mama mit dem kleinen Bruder im Arm jetzt aus dem Raum gehen wie üblich, damit die Enkelin wie üblich mit uns alleine spielen kann. Aber die möchte das heute nicht. Dass die Mutter bleibt aber auch nicht. Sie will irgendwie nichts und irgendwie alles und irgendwie gleichzeitig und irgendwie geht das nicht. Und beugt sich auf und fällt wieder zurück.
Die Mama macht noch einen Versuch zu gehen. Wir wollen die Enkelin trösten: „Guck mal, wir bleiben doch hier.“ Die Enkelin ist nur noch Klage, die ihre Augen an die Zimmerdecke senden:
„Aber nicht in echt!“
Tag 5
Am frühen Morgen hole ich Brot und Brötchen. Beim Lieblingsbäcker. Die Schlange draußen reicht von der Eingangstür über die Fußgänger-Laden-Straße davor, macht einen Knick und zieht sich dann noch an zwei Häusern entlang. Es sind nur ein paar Menschen. Sie halten tatsächlich die 2m ein. Wir alle scannen immer wieder mal unsere jeweilige Umgebung. O.k. stimmt noch.
Wieder draußen steige ich aufs Fahrrad und bleibe ziemlich genau 2m vor der Ampel stehen. Es dauert eine Weile, bis ich es bemerke.
Tag 6
Lagerkoller? Die Liebste und ich reden irgendwas über Kurzarbeit. Sie fragt sich, was ‚Beitragsbemessungsgrenze‘ bedeutet. Ich fange an auszubreiten, was ich darüber weiß. Mittendrin sagt die Liebste, sie müsse das unbedingt mal googeln. Ich bin starkstrombeleidigt. Äußere das. Sie dann auch. Wir pratten eine ganze Weile. Bis ganz kurz vor die „Jetzt-wird’s-ernst-Grenze“.
Tag 7
Endlich Zeit, die wirklich wichtigen Probleme zu lösen. Z.B. das Problem, dass ich, wenn um den 28. Dezember herum die allerletzte Marzipan-Kartoffel gegessen ist, und es unter meiner Würde ist, dann von den runtergesetzten Restbeständen zu kaufen, weil eben einfach nicht mehr Weihnachten ist, – dass ich dann ein ganzes Jahr warten muss.
Wir kreieren die Marzipan-Kartoffel „Premium Easter Edition.“
Tag 8
Ein Bildrätsel als klitzekleiner Zeitvertreib. Obwohl …: Muss ich mir die Zeit vertreiben? Haut sie mir nicht immer von selber ab?
Tag 9
Die Liebste und ich haben eine kleine Challenge. Wer kreiert den Spruch des Jahres? Manchmal ist er witzig. Manchmal treffend. Manchmal beides. Meistens gewinnt sie.
Einmal, es war zu der Zeit, als eine damals bekannte Baumarktkette mit dem Spruch warb: „Geht nicht gibt’s nicht!“, da ging die Liebste mit einer ungefähren Vorstellung von einem Gegenstand in eben diesen Baumarkt und brachte einem der Berater diese Vorstellung nahe. Sein Kommentar: Mundkräuse. „Gibt’s nicht“. Darauf die Liebste: „Wie?! Geht nicht gibt’s nicht, aber gibt’s nicht geht?“
Heute hat sie den Spruch des Jahres 2020 kreiert. Da sind wir jetzt schon sicher. Er gehört in die Kategorie ‚treffend‘. Man benutze ihn beim Abschied in diesen Tagen:
„Bleib negativ!“
Tag 10
Wörter durcheinander kegeln
Seit gestern geistert ein zartes Ideen-Pflänzchen in meinem Kopf und in meinen Händen herum. Ein Song für Italien. Ein erstes Bruchstückchen von einer Melodie. Eine erste Textzeile.
Ich möchte weiter über den Text nachdenken. Also schlendere ich 2 Stunden am Kanal entlang.
Als sollten die Worte in mir durch die Bewegung durcheinandergekegelt werden. Damit sie sich anders wieder sortieren können.
Tag 11
Wie das ursprünglich mal gedacht war
Es sind einige Dinge auszutauschen mit den Kindern. Konspirativ. Im Treppenhaus oder auf dem Bürgersteig. Also fahre ich zuerst nach Duisburg. Von da nach Düsseldorf. Das alles zu einer Zeit, die früher mal hieß: „Hauptverkehrszeit“, „Rush hour“ auf 1Live. Ich fahre flüssig durch. Auch innerhalb der Städte. Entspannt und zügig. Nirgendwo Stau oder zähfließender Verkehr. Nirgendwo blankliegende Nerven.
Ich bekomme eine Ahnung, wie das mit den Autobahnen ursprünglich mal gedacht war.
Tag 12
Skype-Musizieren
Alle Kinder und Enkel sind mit der Liebsten und mir morgen zum gemeinsamen Musizieren via Skype verabredet. Diverse Video-Clips, die in diesen Corona-Zeiten im Internet kursieren, lassen unsere Phantasie höhenfliegen. Mit der Tochter und ihrem Mann möchte ich heute mal probieren, wie das geht, uns alle per Skype zusammenzuschalten. Wir sind ganz begeistert, als unser aller Konterfeis sich den Bildschirm teilen.
Voller Tatendrang wollen wir gemeinsame Live-Musik probieren. Ich spiele die Akkorde von „Let it be“ auf dem Klavier. Die beiden singen dazu das, was so an rudimentären Textbrocken, aufgescheucht durch die bekannte Musik, aus dem Gedächtnis kullert.
Und sind irritiert. Meine Musik erreicht die beiden jeweils später, als ich sie spiele, und jeweils unterschiedlich später. Beim Rückweg brauchen ihre Töne zu mir auch ein Weilchen. Und unterschiedliche Weilchen. Es ist schlicht unmöglich, so zusammen Musik zu machen. Natürlich gehen wir erstmal davon aus, dass wir
• irgendwas in Skype falschmachen, digital-doof wie wir sind, oder
• unsere alten Computer-Möhren damit einfach überfordert sind, oder
• wir für unser Vorhaben das falsche Programm gewählt haben.
Einige ad-hoc-Lösungsversuche scheitern auch.
Die Begeisterung über unser tolles Vorhaben verpufft in ungläubiger Enttäuschung. Genauso wie die Zeit, die ruckzuck mit der Lösungssucherei verdampft ist.
Wir verabreden, noch einmal getrennt voneinander weiter zu recherchieren, ob es nicht doch irgendeine Möglichkeit gibt. Die anderen – die aus dem Internet – müssen es doch auch geschafft haben.
Tag 13
Die Recherche hat keine Lösung für unser Problem ergeben. Wir machen das Skype-Familien-Musik-Treffen trotzdem. Chaos ist schon fast ein euphemistischer Begriff für das, was dann passiert. Wir schlingern zwischen Verzweiflung und Schlapplachen. Eine ganze Weile. Als wir uns voneinander trennen, sind alle irgendwie zufrieden. Merkwürdig, wie wenig schon reicht, wenn man sich nicht nah sein darf.
Immerhin lernen wir: Die schönen Filmchen, die angeblich Menschen zeigen, die via Internet zusammen musizieren, sind wahrscheinlich Fake. Oder wir möchten einfach glauben, sie würden live zusammen musizieren, so sehr, dass wir ihnen unterstellen, sie produzierten Fake.
Nach unserer Erfahrung geht es „live“ definitiv nicht.
Was ich noch lerne: Ich bin beim Skypen immer wieder aufs Neue irritiert, wenn meine Gesprächspartner: innen entweder so merkwürdig ins Leere blickend wie auf der Suche nach irgendwas aussehen oder mir immer aufs Kinn gucken. Dann verstehe ich: Sie müssen in die Kamera gucken, damit ich das Gefühl habe, sie sähen mich an. War das nicht Lektion 1 beim Selfie-Lernen? Ich muss auch in die Kamera gucken. Dann haben meine Partner: innen das Gefühl, dass ich sie angucke. Aber dann kann ich sie nicht sehen. Und gucke ihnen doch wieder aufs Kinn. Oder ins Leere blickend wie auf der Suche nach irgendwas …
Tag 14
Die Enkelin lernt Tablet. Sie weiß schon, was sie machen muss, um für uns besonders groß zu erscheinen. Ist wichtig, wenn man z.B. Fratzen zieht, um die anderen zum Lachen zu bringen. Manchmal aber verschwindet sie noch aus dem Bild. Dann macht sie z.B. Gymnastik und man sieht nur ab und zu einen Zopf durchs Bild fliegen oder hört Geräusche. Und zwischendurch ruft sie immer – zunehmend aus der Puste – : Seht ihr?!?
N-e-i-n!!
Unsere Antwort hört sie dann nicht. Sie ist einfach zu sehr mit Rumhüpfen beschäftigt.
Tag 15
Italia, solo per te
5Tage in Quarantäne in der Quarantäne. Aus einer Idee ist ein ausgewachsenes Lied geworden. Und ein Videoclip1
Solo per te
(Aprile 2020, parole + musica: M.Gehrigk)
Non parlo l’italiano molto bene
Le mie Parole non sono molto eleganti Ma non e importante perché Cio che voglio dire, dice il mio cuore invece di me.
Ho cantato per gli amici di tempo in tempo
Ho cantato particularmente per I miei figli volentieri
Ho cantato qualche volta nella vasca da bagno
O nella doccia molto forte, sempre solo per me.
Ma oggi, bella Italia, oggi canto solo per te Italia, Italia, Italia, – questo è per te.
Ho pregato quando ero giovanno per una nuova bicicletta
Ho pregato, che l’amore mio me esaudi
Ho pianto, quando l’amore terminava
Ho pianto, quando mio fratello moriva.
Ma oggi, bella Italia, oggi prego e piango solo per te
Italia, Italia, Italia, – questo è per te.
La tua gente, il tuo paesaggio, le tue città
Mi hanno regalato cotanti momenti di felicità
Molto volentieri voglio rimandare qualcosa a te.
E oggi, bella Italia, oggi rimando questa canzone a te
Italia, Italia, Italia, – questo è per te.
Übersetzung:
Nur für dich
(April 2020, Text + Musik: M.Gehrigk)
Ich spreche nicht sehr gut Italienisch Meine Sätze sind nicht sehr elegant Aber das ist nicht wichtig, denn Was ich sagen will, sagt mein Herz für mich.
Ich habe für die Freunde gesungen, - von Zeit zu Zeit
Ich habe besonders gerne für meine Kinder gesungen
Ich habe manchmal in der Badewanne gesungen
Oder in der Dusche, sehr laut, immer nur für mich.
Aber heute, schönes Italien, heute sing ich nur für dich
Italien, Italien, Italien, - dies hier ist für dich!
Ich betete, als ich jung war, für ein neues Fahrrad
Ich betete, dass meine Liebe mich erhört
Ich weinte, als meine Liebe zerbrach
Ich weinte, als mein Bruder starb.
Aber heute, schönes Italien, heute bete und weine ich nur für dich
Italien, Italien, Italien, - dies hier ist für dich!
Deine Menschen, deine Landschaft, deine Städte
Haben mir so viele glückliche Momente geschenkt
Ich möchte sehr gerne etwas zurückgeben an dich.
Und heute, schönes Italien, heute gebe ich dir dieses Lied zurück
Italien, Italien, Italien, - dies hier ist für dich!
1 Der Clip findet sich hier: www.trotzkopfdumm.de/kapitel/coronawochen/coronawoche3/
Tag 16
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