Dakota Krieger - Marion Selbmann - E-Book

Dakota Krieger E-Book

Marion Selbmann

4,9

Beschreibung

Eine Reihe mysteriöser Verbrechen versetzt die Bevölkerung einer sächsischen Stadt in Angst und Schrecken. Junge Frauen werden Opfer eines erbarmungslosen Serienkillers, in den umliegenden Wäldern scheint ein riesiges Raubtier sein Unwesen zu treiben und in einem Badesee verschwinden zahlreiche Opfer spurlos in der dunklen Tiefe. Keiner der Fälle lässt sich auf den ersten Blick rational erklären. Dakota Krieger - eine junge Kommissarin mit außergewöhnlichen Fähigkeiten - ermittelt in drei spannenden Mystery-Geschichten für die Sonderkommission der Kriminalpolizei. Dabei stößt sie immer wieder an die Grenzen der menschlichen Vorstellungskraft... Ein spannendes Lese-Erlebnis - nicht nur für Mystery-Fans

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Seitenzahl: 162

Veröffentlichungsjahr: 2013

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Marion Selbmann

Dakota Krieger

Kommissarin mit Biss

Verlag Robin Hermann

Impressum

Alle Rechte vorbehalten

© 2013 Verlag Robin Hermann, Chemnitz

e-Book-Ausgabe 2013

Illustration: Marion Selbmann

Layout: Verlag Robin Hermann

Lektorat: Thomas Uhlig

ISBN 978-3-940860-14-9 (e-Book)

ISBN 978-3-940860-13-2 (Print-Ausgabe)

www.verlag-rh.de

Danksagung

Dank all denen, die an mich geglaubt haben und mir auf unterschiedlichste Weise geholfen haben.

Ebenfalls bedanke ich mich bei meinen Mitstreitern des Ersten Chemnitzer Autorenvereins.

Nicht zuletzt danke ich meiner Familie. Für die Geduld, die meine Liebsten mit mir hatten.

Marion Selbmann

Prolog

Mein Name ist Dakota Krieger, ich bin 28 Jahre alt. Bis zu meinem Unfall, bei welchem meine Kniescheibe zertrümmert wurde, habe ich Leistungssport getrieben. Nach meiner Ausbildung zur Physiotherapeutin packte mich der Ehrgeiz und ich meldete mich zum Medizinstudium an. Ich habe zwei, wie ich meine, gravierende Fehler. Ich bin ein schlechter Verlierer und ich rauche ab und zu Zigarillos. Ich wollte immer mindestens zwei Kinder haben und einen Mann, der mich genau so akzeptiert, wie ich nun mal bin. Aber dann kam alles ganz anders.

Ich rannte den Waldweg entlang. Mit der rechten Hand drückte ich die kleinen Wunden an meinem Hals zu, aus denen mein Blut wie ein Rinnsal drang. Der bleiche Mond hockte wie ein fettes Ungetüm am Himmel, jederzeit bereit, sich auf mich zu stürzen.

Er hatte mich tatsächlich gebissen, dieser schöne Mann mit den kobaltblauen Augen, braunem, etwas längerem, lockigem Haar und den markanten Gesichtszügen. Er war mit mir in die Nacht hinausgegangen, um mich im Angesicht des kalten Mondes in den Hals zu beißen. Warum ich? Diese Frage hätte ich mir stellen sollen. Warum hatte er gerade mich angesprochen? Viele jüngere und wahrscheinlich attraktivere Frauen waren an diesem Abend in der kleinen Bar am Rosenhof gewesen.

Ich kann nicht sagen, wie lange ich ohne Bewusstsein auf dieser Parkbank gelegen hatte. Sicher waren es nur einige Minuten gewesen. Als ich wieder zu mir kam, standen ein paar Teenager um mich herum und lachten. Sie dachten, ich sei betrunken. Ein Mädchen rief: »Igitt, die blutet ja.« Dann wollte ich nur noch nach Hause.

Mit viel Glück erwischte ich die letzte Bahn. Außer einem betrunkenen Mann mittleren Alters saß niemand darin. Danach lief ich bis zu meinem Haus, um anschließend in meiner Wohnung wieder ohnmächtig zu werden.

Die darauffolgenden zwei Wochen verbrachte ich fast ausschließlich in meinem Bett. Ich aß zu wenig, rauchte und trank dafür zu viel. In mir veränderte sich etwas. Der Ton meiner Stimme wurde schärfer und ich konnte plötzlich jedes Wort hören, das in der Nachbarwohnung gesprochen wurde. Ich sah Details in meiner Umgebung, welche kein normaler Mensch hätte sehen können. Obwohl ich nur faul herum lag, bildete sich meine Muskulatur besser aus, als auf dem Höhepunkt meiner aktiven Laufbahn. Eines Nachts verspürte ich den Drang, durch den Wald zu laufen. Ich war schnell und ausdauernd wie eine Raubkatze. Spätestens, als ich wie ein Eichhörnchen auf eine Tanne kletterte, wurde mir klar, dass ich nun anders war - etwas Besonderes.

Seither sind fünf Jahre vergangen, in denen ich mein Leben komplett umgekrempelt habe. Studiert habe ich doch noch, allerdings nicht Medizin. Mein Name ist Dakota Krieger, ich arbeite für die Sonderkommission der hiesigen Polizei.

___________

Rache aus dem Jenseits

Schweißgebadet saß Sonja in ihrem Bett. Hatte sie nur geträumt oder war da noch jemand in ihrer Wohnung? Sie fühlte die Spannung im Raum. Eigentlich war sie kein ängstlicher Mensch. Doch seit sie in der neuen Wohnung lebte, hatte sie das Gefühl, nicht allein zu sein. Das ließ ihr jedes Mal einen Schauer über den Rücken laufen.

Erst am Abend zuvor hatte sie das Gefühl gehabt, jemand oder etwas atmet ihr direkt ins Ohr. Der Fernseher hatte sich von selbst eingeschaltet, das Pendel der Uhr im Wohnzimmer war plötzlich stehen geblieben und die Tür des Badezimmers war von allein zugegangen. Aber mit wem sollte sie darüber sprechen?

Es war stockdunkel im Zimmer und Sonja bereute bereits, das Rollo herunter gelassen zu haben. Die Straßenlaterne vor dem Fenster hätte wenigstens etwas Licht in den Raum geworfen. Ganz vorsichtig bewegte sie sich, um an die Nachttischlampe neben dem Bett heranzukommen. Sie betätigte den Schalter und ein zartes Licht breitete sich im Schlafzimmer aus. Kerzengerade saß die junge Frau in ihrem Bett und schaute ungläubig auf die Tür zum Flur. Diese stand offen, dahinter gähnte ein schwarzer Tunnel.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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