5,99 €
In diesem Buch findet man Sprüche, kurze
Gedichte und Klugscheißereien zu
vielen Lebenssituationen.
Das E-Book Dallos Tagessätze wird angeboten von BoD - Books on Demand und wurde mit folgenden Begriffen kategorisiert:
Dichtung,Humor,Böse,Liebe,Leben
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Seitenzahl: 56
Veröffentlichungsjahr: 2026
In diesem Buch findet man Sprüche, kurze Gedichte und Klugscheißereien zu vielen Lebenssituationen.
Reinhold Tebtmann, geboren 1949 in Münster, schreibt seit über 60 Jahren Liedertexte sowie lustige und kritische Gedichte.
Für alle
Maulhelden
Klugscheißer
Neunmalkluge
Dummschwätzer
Für diese Eröffnungsfeier
Der Olympischen Spiele
Am 26.07.24 in Paris
Muss es einen neuen
NOBEL PR E I S
Für Kunst geben
Menschliches und Unmenschliches
Glaube und Unglaube
Freunde und Feinde
Junge und Alte
Familie und Nachbarn
Leben und Sterben
Liebe und Hass
Welt und Umwelt
Dies und Das
Manchmal passiert mehr als des Menschen Wille
Manches geschieht durch des Teufels Brille
Manchmal weckt man zum Leben die Toten
Weil man dem Teufel die Stirn geboten
Einige werden nur zum Helden erkoren
Weil sie mit dem richtigen Namen geboren
Doch Held wird nur - wer trotz Angst mit Mut
Zur richtigen Zeit – das Richtige tut
Lasst uns feiern
Und lasst es knallen
Von Helgoland bis Bayern
Denn die Würfel sind gefallen
Wir haben überlebt
Sind das alte Jahr quitt
Haben es “ad Acta“ gelegt
Nur die Träume nehmen wir mit
Gefangene haben die Wahl
Wenn sie ihre Schuld einsehen
Ob schuldig oder nicht das ist egal
Kann man Erleichterungen zugestehen
Wer als Straftäter sich fügt
Der kann auf Bewährung setzen
Doch ein Unschuldiger der nicht lügt
Muss dafür die volle Haftzeit absitzen
Durch ständige Wiederholungen
Werden Lügen niemals wahr
Das sind Feststellungen
Die scheinen klar
Lüge oft und laut
Den Menschen-Herden
Werden Lügen so vertraut
Dass sie zur Wahrheit werden
Wann wird es ZEIT zu verschwinden
Werde ich die ZEICHEN sehen
Kann ICH mich überwinden
Außer Landes zu gehen
Panik spüre ich in mir
Die DEMOKRATIE zerbricht
Leben nur noch in Nazi – Manier
Sage keiner: Das WUSSTE ich nicht
Ihr fragt mich - können wir reden
Ist doch klar - aus meiner Sicht
Doch Vorurteile sind dagegen
Reden ÄNDERT sie nicht
Du bist…!! - Du musst…!!
Ihr wollt indoktrinieren nur
Nein mir fehlt einfach die Lust
An Besserwisserei á la Dieter Nuhr
Ja – es war die Hölle
Ich stand kurz vor dem KO
Noch lauter als die Victoriafälle
Hörte ich die Trompeten von Jericho
Es ist wie eine Folter
Mein Kopf zittert und bebt
Nur schnell weg – holterdiepolter
Und doch – ich habe die MRT überlebt
So geht Meinungsfreiheit
Sage ich dir: Olympia mag ich
Ist es nur ein Teil meiner Freizeit
Und die Entscheidung sehr persönlich
Doch sag ich dann zu dir
Ich mag die Paralympics nicht
Dann bin ich heute jetzt und hier
Nur der menschenverachtende Rassist
Eine Bekannte von mir
Ist Apothekerin von Beruf
Ich glaubte immer fest von ihr
Dass Bildung ihre Erkenntnis schuf
Ich lernte mit der Zeit
Dass Glaube hier nichts gilt
In ihren CHATS ging sie zu weit
Sie übertraf sogar den Hass der BILD
Niemand scheitert gern
Scheitern bedeutet versagen
Dadurch ist jeder Erfolg so fern
Schadenfreude ist kaum zu ertragen
Erfolg war deine Maxime
Jetzt bersten Lebensachsen
Dann sagt plötzlich eine Stimme
Scheitern ist die Chance zu wachsen
Heute – in meinem Lieblingslokal
Setzte mein Wirt sich zu mir
Leider hab ich keine Wahl
Und heute sage ich dir
Ich möcht‘s vermeiden
Denn das gefällt mir nicht
Einige werden darunter leiden
Zum Jahresende mache ich dicht
Mein letzter Tag
Nun war er endlich da
Schwer in meinem Magen lag
Die Planlosigkeit fürs neue Jahr
Auf meiner Suche
Nach einem Stammlokal
Überlege ich noch und fluche
Stammkneipenwechsel ist eine Qual
Die Stammgästeabschiedsfeier für mich
Zeigte in meinem ‘La Gondola d’Oro‘
Trennungen tun weh - an sich
Das weiß man - unisono
Auf der Abschiedsparty
Kannte ich alle auf der Liste
Und bei Yesterday von McCartney
Sah ich so einige Tränen der Gäste
Gehe ich im neuen Jahr
Wie gewohnt ins Stammlokal
So finde ich nur eine Tapasbar
Nicht mehr das Lokal meiner Wahl
Ich fühle große Trauer
Lebte hier – Jahr für Jahr
Erinnerung liegt auf der Lauer
Da – wo ich so lange zu Hause war
Hab versprochen es dir zu besorgen
Dir fehlten ein paar Latten im Zaun
Ich war nicht ganz dicht am Morgen
Und frühstückte gerade einen Clown
Von all den guten Geistern verlassen
Kann doch keiner mehr richtig ticken
Im Schrank fehlen mir einige Tassen
Und wo ist der Mut zu meinen Lücken
Ich hatte einen wirren Traum
Seine Eindrücke blieben sehr vage
Daran erinnern konnte ich mich kaum
Doch beschäftigt mich eine große Frage
Ein Bild war deutlich und klar
Nur ein Name auf einem Computer
Obwohl es doch ein Hirngespinst war
‘Frag ich seitdem - wer ist ‘Toni Stuter‘
Wenn Politiker die wir wählen
Als Hakenkreuze sich entpuppen
Die nur auf dumme Wähler zählen
Riecht man braunverseuchte Lumpen
Diese Untermensch-Erzieher
Werden nur Nazilügen erzählen
Seid vorsichtig es wird wie früher
Wenn wir die ‘Ewig Gestrigen‘ wählen
Wir waren stolz auf die Asylgesetze
Fühlten uns so großherzig und gut
Gegen Verfolgung oder Hetze
Schützt der deutsche Mut
Dies werden wir beenden
Keiner wird zu uns gezwungen
Wegen unserer Angst vor Fremden
Sind wir nun stolz auf Abschiebungen
Schon wieder musste ich mich erregen
Ein Nazi beklagte sich ziemlich laut
‘So werden wir niemals überleben‘
Demokratie hat alles versaut‘
Der Nazifreund aus der AfD
Erregte über Schlachthöfe sich
Ich sagte ihm: ‘Das tut jedem weh‘
Menschen zu schlachten störte ihn nicht
Verachtung und Hohn und Hass tun weh
Schuld daran trägt nicht die BILD
Und es ist auch nicht die AfD
Denn nur der Nutzer zählt
Ohne Lesende keine BILD
Und ohne Wählende keine AfD
Wenn das ‘Miteinander‘ wieder gilt
Ist unsere Demokratie eine gute Idee
Manchmal denk ich zurück
An die Abenteuer alter Zeiten
Ich sang auf der Bühne mein Stück
Mein Kumpel versuchte es zu begleiten
Doch war er oft betrunken
Er blätterte den Text nicht um
Ich habe das nächste Lied gesungen
Und er spielte nochmal den letzten Song
Ich schau aus meinem Fenster
Die Sonne lacht der Tag ist schön
Weiße Wolken tanzen wie Gespenster
Ich kann viele fröhliche Menschen sehen
So manche sehen hinauf zu mir
Sie winken und ich höre sie lachen
Die Herzenswärme die ich dann spür
Können Sonnenstrahlen niemals entfachen
Regierungen schicken Soldaten zum töten
Mutig vergewaltigen sie und zerstören
Tapfer metzeln sie Alte und Föten
Weiber wollen sie winseln hören
So werden neue Helden geboren
Es bleibt nur Sterben oder Siegen
Der Frieden hat seinen Wert verloren
Wieder mal aus dem Paradies vertrieben
Ich bin in so manch langer Nacht
Mit großer Furcht im Herzen
Immer wieder aufgewacht
Mit Seelenschmerzen
Träume die verheißen
Dein Glück das einmal war
Wird heut dein Herz zerreißen
Vergangenheit rechnet ab - in bar
Mit ein paar alten Schulkameraden
Zogen wir durch einige Kneipen
Redeten über unsere faden
Und guten alten Zeiten
Augen und Ohren waren
In den alten Zeiten besser
Greise von fast achtzig Jahren
