Dallos Tagessätze - Reinhold Tebtmann - E-Book

Dallos Tagessätze E-Book

Reinhold Tebtmann

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Beschreibung

In diesem Buch findet man Sprüche, kurze Gedichte und Klugscheißereien zu vielen Lebenssituationen.

Das E-Book Dallos Tagessätze wird angeboten von BoD - Books on Demand und wurde mit folgenden Begriffen kategorisiert:
Dichtung,Humor,Böse,Liebe,Leben

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 56

Veröffentlichungsjahr: 2026

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Zum Buch

In diesem Buch findet man Sprüche, kurze Gedichte und Klugscheißereien zu vielen Lebenssituationen.

Zum Autor

Reinhold Tebtmann, geboren 1949 in Münster, schreibt seit über 60 Jahren Liedertexte sowie lustige und kritische Gedichte.

Für alle

Maulhelden

Klugscheißer

Neunmalkluge

Dummschwätzer

Für diese Eröffnungsfeier

Der Olympischen Spiele

Am 26.07.24 in Paris

Muss es einen neuen

NOBEL PR E I S

Für Kunst geben

Inhalt

Menschliches und Unmenschliches

Glaube und Unglaube

Freunde und Feinde

Junge und Alte

Familie und Nachbarn

Leben und Sterben

Liebe und Hass

Welt und Umwelt

Dies und Das

Menschliches

und

Unmenschliches

Manchmal passiert mehr als des Menschen Wille

Manches geschieht durch des Teufels Brille

Manchmal weckt man zum Leben die Toten

Weil man dem Teufel die Stirn geboten

Einige werden nur zum Helden erkoren

Weil sie mit dem richtigen Namen geboren

Doch Held wird nur - wer trotz Angst mit Mut

Zur richtigen Zeit – das Richtige tut

Lasst uns feiern

Und lasst es knallen

Von Helgoland bis Bayern

Denn die Würfel sind gefallen

Wir haben überlebt

Sind das alte Jahr quitt

Haben es “ad Acta“ gelegt

Nur die Träume nehmen wir mit

Gefangene haben die Wahl

Wenn sie ihre Schuld einsehen

Ob schuldig oder nicht das ist egal

Kann man Erleichterungen zugestehen

Wer als Straftäter sich fügt

Der kann auf Bewährung setzen

Doch ein Unschuldiger der nicht lügt

Muss dafür die volle Haftzeit absitzen

Durch ständige Wiederholungen

Werden Lügen niemals wahr

Das sind Feststellungen

Die scheinen klar

Lüge oft und laut

Den Menschen-Herden

Werden Lügen so vertraut

Dass sie zur Wahrheit werden

Wann wird es ZEIT zu verschwinden

Werde ich die ZEICHEN sehen

Kann ICH mich überwinden

Außer Landes zu gehen

Panik spüre ich in mir

Die DEMOKRATIE zerbricht

Leben nur noch in Nazi – Manier

Sage keiner: Das WUSSTE ich nicht

Ihr fragt mich - können wir reden

Ist doch klar - aus meiner Sicht

Doch Vorurteile sind dagegen

Reden ÄNDERT sie nicht

Du bist…!! - Du musst…!!

Ihr wollt indoktrinieren nur

Nein mir fehlt einfach die Lust

An Besserwisserei á la Dieter Nuhr

Ja – es war die Hölle

Ich stand kurz vor dem KO

Noch lauter als die Victoriafälle

Hörte ich die Trompeten von Jericho

Es ist wie eine Folter

Mein Kopf zittert und bebt

Nur schnell weg – holterdiepolter

Und doch – ich habe die MRT überlebt

So geht Meinungsfreiheit

Sage ich dir: Olympia mag ich

Ist es nur ein Teil meiner Freizeit

Und die Entscheidung sehr persönlich

Doch sag ich dann zu dir

Ich mag die Paralympics nicht

Dann bin ich heute jetzt und hier

Nur der menschenverachtende Rassist

Eine Bekannte von mir

Ist Apothekerin von Beruf

Ich glaubte immer fest von ihr

Dass Bildung ihre Erkenntnis schuf

Ich lernte mit der Zeit

Dass Glaube hier nichts gilt

In ihren CHATS ging sie zu weit

Sie übertraf sogar den Hass der BILD

Niemand scheitert gern

Scheitern bedeutet versagen

Dadurch ist jeder Erfolg so fern

Schadenfreude ist kaum zu ertragen

Erfolg war deine Maxime

Jetzt bersten Lebensachsen

Dann sagt plötzlich eine Stimme

Scheitern ist die Chance zu wachsen

Heute – in meinem Lieblingslokal

Setzte mein Wirt sich zu mir

Leider hab ich keine Wahl

Und heute sage ich dir

Ich möcht‘s vermeiden

Denn das gefällt mir nicht

Einige werden darunter leiden

Zum Jahresende mache ich dicht

Mein letzter Tag

Nun war er endlich da

Schwer in meinem Magen lag

Die Planlosigkeit fürs neue Jahr

Auf meiner Suche

Nach einem Stammlokal

Überlege ich noch und fluche

Stammkneipenwechsel ist eine Qual

Die Stammgästeabschiedsfeier für mich

Zeigte in meinem ‘La Gondola d’Oro‘

Trennungen tun weh - an sich

Das weiß man - unisono

Auf der Abschiedsparty

Kannte ich alle auf der Liste

Und bei Yesterday von McCartney

Sah ich so einige Tränen der Gäste

Gehe ich im neuen Jahr

Wie gewohnt ins Stammlokal

So finde ich nur eine Tapasbar

Nicht mehr das Lokal meiner Wahl

Ich fühle große Trauer

Lebte hier – Jahr für Jahr

Erinnerung liegt auf der Lauer

Da – wo ich so lange zu Hause war

Hab versprochen es dir zu besorgen

Dir fehlten ein paar Latten im Zaun

Ich war nicht ganz dicht am Morgen

Und frühstückte gerade einen Clown

Von all den guten Geistern verlassen

Kann doch keiner mehr richtig ticken

Im Schrank fehlen mir einige Tassen

Und wo ist der Mut zu meinen Lücken

Ich hatte einen wirren Traum

Seine Eindrücke blieben sehr vage

Daran erinnern konnte ich mich kaum

Doch beschäftigt mich eine große Frage

Ein Bild war deutlich und klar

Nur ein Name auf einem Computer

Obwohl es doch ein Hirngespinst war

‘Frag ich seitdem - wer ist ‘Toni Stuter‘

Wenn Politiker die wir wählen

Als Hakenkreuze sich entpuppen

Die nur auf dumme Wähler zählen

Riecht man braunverseuchte Lumpen

Diese Untermensch-Erzieher

Werden nur Nazilügen erzählen

Seid vorsichtig es wird wie früher

Wenn wir die ‘Ewig Gestrigen‘ wählen

Wir waren stolz auf die Asylgesetze

Fühlten uns so großherzig und gut

Gegen Verfolgung oder Hetze

Schützt der deutsche Mut

Dies werden wir beenden

Keiner wird zu uns gezwungen

Wegen unserer Angst vor Fremden

Sind wir nun stolz auf Abschiebungen

Schon wieder musste ich mich erregen

Ein Nazi beklagte sich ziemlich laut

‘So werden wir niemals überleben‘

Demokratie hat alles versaut‘

Der Nazifreund aus der AfD

Erregte über Schlachthöfe sich

Ich sagte ihm: ‘Das tut jedem weh‘

Menschen zu schlachten störte ihn nicht

Verachtung und Hohn und Hass tun weh

Schuld daran trägt nicht die BILD

Und es ist auch nicht die AfD

Denn nur der Nutzer zählt

Ohne Lesende keine BILD

Und ohne Wählende keine AfD

Wenn das ‘Miteinander‘ wieder gilt

Ist unsere Demokratie eine gute Idee

Manchmal denk ich zurück

An die Abenteuer alter Zeiten

Ich sang auf der Bühne mein Stück

Mein Kumpel versuchte es zu begleiten

Doch war er oft betrunken

Er blätterte den Text nicht um

Ich habe das nächste Lied gesungen

Und er spielte nochmal den letzten Song

Ich schau aus meinem Fenster

Die Sonne lacht der Tag ist schön

Weiße Wolken tanzen wie Gespenster

Ich kann viele fröhliche Menschen sehen

So manche sehen hinauf zu mir

Sie winken und ich höre sie lachen

Die Herzenswärme die ich dann spür

Können Sonnenstrahlen niemals entfachen

Regierungen schicken Soldaten zum töten

Mutig vergewaltigen sie und zerstören

Tapfer metzeln sie Alte und Föten

Weiber wollen sie winseln hören

So werden neue Helden geboren

Es bleibt nur Sterben oder Siegen

Der Frieden hat seinen Wert verloren

Wieder mal aus dem Paradies vertrieben

Ich bin in so manch langer Nacht

Mit großer Furcht im Herzen

Immer wieder aufgewacht

Mit Seelenschmerzen

Träume die verheißen

Dein Glück das einmal war

Wird heut dein Herz zerreißen

Vergangenheit rechnet ab - in bar

Mit ein paar alten Schulkameraden

Zogen wir durch einige Kneipen

Redeten über unsere faden

Und guten alten Zeiten

Augen und Ohren waren

In den alten Zeiten besser

Greise von fast achtzig Jahren