Dämonen II - Can Emilien Genc - E-Book

Dämonen II E-Book

Can Emilien Genc

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Beschreibung

Dieses Buch ist der zweite Teil und somit die Fortsetzung vom Buch Dämonen welches Giso auf seinem Weg der magischen Abenteuer begleitet.

Das E-Book Dämonen II wird angeboten von BoD - Books on Demand und wurde mit folgenden Begriffen kategorisiert:
Magie,Mittelalter,Abenteuer,Dämonen,Fantasy

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Seitenzahl: 59

Veröffentlichungsjahr: 2025

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Inhaltsverzeichnis

VORWORT

KAPITEL 1

KAPITEL 2

KAPITEL 3

KAPITEL 4

KAPITEL 5

KAPITEL 6

KAPITEL 7

KAPITEL 8

VORWORT

Zu Beginn dieses Projekts möchte ich mich bei ein paar Leuten bedanken und teilweise auch entschuldigen. Nun denn, liebe Mutter, Tante und sogar Grosscousine, ich habe euch dreien speziell viel zu verdanken, da ihr eigentlich alles an meinem Buch gemacht habt. Als ich vor fast genau einem Jahr mit dem damaligen Projekt begann, wusste ich nicht im Geringsten, wie ich die Sache angehen sollte, und ich schrieb einfach wild drauflos, ohne je auf das Pacing oder den gradlinigen Verlauf der Geschichte zu achten, was schlussendlich zu einem »Büchlein« ernannt wurde. Die fehlende Planung wird auch grösstenteils der Grund dafür sein, dass die Geschichte des ersten Buches fast exklusiv in der Vergangenheit spielt. Um zum Vorwort zurückzukehren, möchte ich jedoch noch einmal erwähnen, wie ich ausserhalb des Schreibens eines Word-Dokuments tatsächlich nichts anderes tat, als meine eigene Grammatik zu korrigieren und meine wirren, viel zu langen Sätze in ein paar kleinere zu zerteilen. Die ganze Geschichte von wegen professioneller Kontrolle bis hin zu einer tatsächlichen physischen Ausgabe meines Buches habe ich ausschliesslich meinen drei werten Familienmitgliedern zu verdanken, was ich eigentlich vorhabe, diesmal zu ändern, in diesem Sinne einfach eine gute Planung einzuhalten. Unter anderem möchte ich natürlich all meinen Freunden danken, die nicht gelacht haben, als ich von einhundert Seiten geträumt habe (diese habe ich übrigens nicht erreicht), die mir irgendwelche lustigen, aber auch hilfreichen Ideen an meinen hohlen »Grind« geworfen haben, als ich sie am dringendsten brauchte. Zu Niemandes Überraschung muss ich leider zugeben, dass ich nicht wirklich einen Drang dazu verspüre, mich bei meiner Sekundarstufenlehrperson zu bedanken, auch wenn diese pädagogisch sowie rein schulisch ausserordentlich fähig war, und wahrscheinlich immer noch ist, empfand ich es nicht gerade so, als ob ich bei der Projektarbeit wirklich unterstützt wurde. Natürlich muss man sagen, dass man mir wohl kaum helfen konnte, ich sass schliesslich nur zuhause vor dem Monitor und hämmerte ein wenig auf der Tastatur herum. Wenn ich nun auf die damalige Situation zurückblicke, habe ich das Gefühl, dass ich doch ein wenig mehr Unterstützung von meiner damaligen Betreuung hätte beanspruchen können, oder besser sollen. Momentan meine ich jedoch, aus dieser Erfahrung gelernt zu haben, und weiss, wen ich wofür ansprechen kann und wie ich eine einigermassen funktionale Planung auf die Beine stellen kann und diese dann auch noch fachgerecht exekutieren kann. Hiermit wäre alles gesagt, was gesagt werden muss, und eigentlich auch alles, was gesagt werden kann. Falls dies hier von jemandem gelesen wird, der mein anderes Buch noch nicht gelesen hat, kann ich nicht wirklich mehr als eine Empfehlung aussprechen, falls man sich tatsächlich für so etwas interessiert.

KAPITEL 1

»Bevor du weiterliest«, meinte Giso zu Bertha, »es wird langsam kalt, meinst du nicht? Und wir haben fast kein Holz fürs Feuer mehr.« Bertha sah ihren Kumpanen verwirrt an, zog die Augenbrauen zusammen und zuckte die Schultern, während sie leicht den Kopf schüttelte, eine erwartungsvolle Geste, da ihr Giso wieder nur Rätsel statt Worte zuspielte. Giso war auch ein wenig verwirrt, er wusste nicht wirklich, wieso er das tat, doch nach ein paar Sekunden brachte er den Mut auf, um zu fragen, diesmal komplett ohne irgendwelche dazwischen gestreuten Ausreden und Erklärungen. »Na im Bett ist es wärmer.« Bertha wusste im Gegenzug auch nicht wirklich wie reagieren. Sie sah Giso kurz in die Augen, öffnete den Mund, sagte dann aber nichts. Zu verstehen, warum Giso diese Bitte in den Raum stellte, schien sie nicht, doch Giso tat es wohl genau so wenig, zumindest nicht bewusst. Eigentlich erwartete Giso eine gewisse Spannung in der Luft, diese liess ihn jedoch hängen, als Bertha relativ neutral reagierte. »Klar, geh du doch voraus, hm?« Er musste sich ein Schmunzeln verkneifen, und als er sich dessen bewusst wurde, sackte ihm auch ganz schnell das Herz in die Hose. Wieso freute ihn das so? Langsam ging er auf die Treppe zu, warf einen kurzen Blick über die Schulter und lächelte Bertha warm an, als er sie das Buch liegen lassen sah, sie erwiderte die Miene und ging ihm hinterher. Einen Augenblick später sass Giso auf dem Bett, ein wenig beschämt, aber immer noch mit diesem komischen Gefühl im Magen. Für einen Moment dachte er darüber nach, was er zu Essen hatte, nicht dass er noch vor Bertha aufs Bett kotzte, doch dann merkte er, dass dieses Gefühl nicht direkt aus seinem Magen entsprang, doch wohl eher aus seinem Kopf. Bertha hingegen warf sich aufs Bett, Hände hinter dem Kopf verschränkt, die Augen geschlossen und ruhig atmend. Sie machte kurz ein Auge auf, um einen Blick auf Giso erhaschen zu können, nur um zu sehen, was er gerade am machen war, und sie ertappte ihn auf frischer Tat dabei, wie er sie ansah. Giso zuckte ein wenig zusammen und sah weg, was würde Bertha von ihm denken, wenn sie merkte, wie er sie angestarrt hatte. Diese jedoch stellte sich dumm und sah ihn nur ein wenig verwirrt an, liess ein ruhiges »Hm?« raus und als Giso mit einem gepressten »Nichts, wollte nur sehen, ob du schon eingeschlafen bist« antwortete, glaubte sie zu wissen, was los war. Daraufhin musste sie grinsen, was Giso persönlich nahm. »Was? Tu nicht so, ich meins ernst!« Bertha liess ihre Augen geschlossen, antwortete jedoch mit einem abwinkenden »Ja natürlich«, wobei ihr das Schmunzeln einfach nicht vom Gesicht fallen wollte. Giso entschied sich dazu, seine Ehre zu verteidigen, da er Berthas unseriöse Antwort als Beleidigung nahm. »Warum würde ich dich sonst ansehen wollen?« Er dachte, den Konter gefunden zu haben, und grinste schon breit, doch leider interpretierte Bertha seine Aussage nicht so wie geplant. Sie spürte einen Stich an ihrer Seite und ihr Lächeln verschwand langsam. »Hast ja recht«, sagte sie und sass auf. Giso sah sie fragend an und als er dann realisierte, was er gesagt hatte, war er hin- und hergerissen. Er wusste nicht, ob er ihr diesen idiotischen Gedanken ausreden sollte. »Eigentlich sollte ich schon … Aber wieso denn überhaupt? Sie weiss doch, dass ich sie nie hässlich nennen würde oder?« Und dann klickte es bei ihm. Er würde ihr das natürlich nie sagen, weil er so dachte, was ihn dann zum Erröten brachte. »Ich meins nicht so Bertha!« Sie sah ihn leicht vorwurfsvoll und auch ein wenig enttäuscht an, stand dann auf und als Giso den Mund aufmachte, um zu fragen, wo sie denn hinginge, drehte sie sich nochmals um und lächelte ihn ein wenig traurig an: »Ich habe das Buch vergessen!« Giso war am Boden zerstört. »Wie habe ich das jetzt verschissen?! Genial Giso, wirklich genial Mann. Du weisst doch, dass du in solchen Situationen aufpassen musst! Hüte deine Zunge Mann! Das war das erste Mal, als ich in so einer Situation war, woher soll ich die Erfahrung nehmen? Bertha kommt wieder, Schnauze jetzt!«