Das Bild der Wissenschaft in der Öffentlichkeit - Alexandra Schmidt - E-Book

Das Bild der Wissenschaft in der Öffentlichkeit E-Book

Alexandra Schmidt

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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Soziologie - Wissen und Information, Note: 2,7, Universität Hamburg (Fakultät für Erziehungswissenschaften), Veranstaltung: Planung, Organisation, Management und Finanzierung, Sprache: Deutsch, Abstract: „Noli turbare circulos meos“, „Störe meine Kreise nicht“ (Stein 1999) soll Archimedes einem römischen Soldaten zugerufen haben, als der ihm seine in den Sand gezeichneten geometrischen Zeichnungen zertrat. Die Folge, mündlicher Überlieferung nach, war der Tod durch die Hand des Soldaten. Ob dies nun schon als frühes Meinungsbild der Öffentlichkeit hinsichtlich der Wissenschaft gewertet werden kann, sei dahingestellt, doch das Unverständnis und die bisweilen dadurch entstehende negative Haltung zu Themen und Formen der Wissenschaft, könnte man darin zumindest ableiten. In meiner Hausarbeit möchte ich mich mit eben diesem alltäglichen Bild der Wissenschaft in unserem Jahrzehnt beschäftigen. Nach einem kurzen historischen Abriss der Entwicklung der modernen Wissenschaft in Europa, möchte ich verschiedene ausgewählte öffentliche Veranstaltungen von Universitäten vorstellen. Im Anschluss daran dann das aktuelle Verhältnis von Wissenschaft und Öffentlichkeit beleuchten und mit meinem Fazit enden.

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Veröffentlichungsjahr: 2016

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Inhaltsverzeichnis

 

1. Einleitung

2. Historischer Einblick in die moderne Wissenschaft

3. Öffentliche Wissenschaftliche Veranstaltungen

3.1 Zum öffentlichen Vorlesungswesen der Universität Hamburg

3.2 Universität Hamburg – Ringvorlesung 1982

3.3 Universität Hamburg – Allgemeines Vorlesungswesen 2013/14

3.4 Lange Nacht der Universität 2014 der LMU-München

3.4 „Öffentliche Wissenschaft“ der Universität Oldenburg

4. Das Bild der Wissenschaft in der Öffentlichkeit

5. Fazit

6. Literaturverzeichnis

 

1. Einleitung

„Noli turbare circulos meos“, „Störe meine Kreise nicht“ (Stein 1999) soll Archimedes einem römischen Soldaten zugerufen haben, als der ihm seine in den Sand gezeichneten geometrischen Zeichnungen zertrat. Die Folge, mündlicher Überlieferung nach, war der Tod durch die Hand des Soldaten. Ob dies nun schon als frühes Meinungsbild der Öffentlichkeit hinsichtlich der Wissenschaft gewertet werden kann, sei dahingestellt, doch das Unverständnis und die bisweilen dadurch entstehende negative Haltung zu Themen und Formen der Wissenschaft, könnte man darin zumindest ableiten.

2. Historischer Einblick in die moderne Wissenschaft

 

Obwohl in der Einleitung mit Aristoteles begonnen, möchte ich , der Relevanz für diese Hausarbeit wegen, kurz daraufhin weisen, dass das Bild, welches wir von der Wissenschaft haben, doch am ehesten durch die moderne Wissenschaft entstanden ist.

 

Der Beginn der modernen Wissenschaft kann wohl mit der Abnabelung der Menschen in Europa des 1600 Jahrhunderts, von dem durch die Kirche bestimmten Weltbildes, angesehen werden. In diesem Jahrhundert entwickelten sich die Prämissen moderner Wissenschaft, die bis heute Bestand haben (Vgl Zilsel 1976 in Faulstich 2008).

 

Der Wissenschaftsjournalist Rüdiger Vaas fasst dieses 1999, anlässlich einer von Theologen und Wissenschaftlern geführten Diskussion im Smithsonian Museum of Natural History in Washington, treffend zusammen:

 

„Als Nikolaus Kopernikus, Johannes Keppler und Galileo Galilei die Erde aus dem Zentrum stießen, war das nicht nur ein naturwissenschaftlicher Durchbruch. Es war der Umsturz eines Weltbildes und zugleich ein Zusammenprall zwischen einer neuen Methode des Erkenntnisgewinns auf der einen Seite und religiösen Traditionen und Doktrinen auf der anderen.“ (Vaas, 1999, S. 42)

 

Besonders zu erwähnen ist hier der Universalgelehrte Galileo Galilei (1564-1642), dessen Schaffen in die Zeit der Reformation fällt. Er führt die Wissenschaft in ein neues Zeitalter und dies nicht nur durch die Tatsache, dass er den allgemein hin ihm zugesprochenen Satz „Und sie (die Erde) bewegt sich doch“ prägt, und somit eine ganze Weltanschauung aufbricht.

 

Als Philosoph, Astronom, Mathematiker, Physiker, Ingenieur und begabter Schriftsteller, erlangt er schon zu Lebzeiten Mythoscharakter (Hornung online 2014). Zu seinen allgemein bekanntesten Erfindungen gehört ein nach ihm benanntes Thermometer (noch heute als Designobjekt in Wohnzimmern zu finden) und die Feststellung, dass Zeit durch die Schwingung eines Pendels messbar ist (Sonar 2011). Im Laufe seines Wirkens legt er durch diese Erfindungen und Erkenntnisse Grundsteine für spätere Arbeiten, wie zum Beispiel die Isaak Newtons.