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Die Idee zu diesem Werk entstand auf einer Trommel-Reise. Stefan, der seinen neuen Weg, als Schamane für sich in der Corona-Zeit entdeckt hat, hat sich viele Gedanken über die momentane Situation gemacht. Aber auch über sein Ziel des Lebens. Was ist mit uns in dieser aussergewöhnlichen Zeit passiert? Haben wir uns verändert, wenn ja, wie? Welche Einflüsse haben uns geprägt? Diese und viele andere Fragen möchte Stefan mit Hilfe von 43 weiteren Autoren im Buch der 44 beantworten und diese Zeit beschreiben. Denn jeder von den Autoren hat seine eigene Geschichte zu erzählen und möchte Sie daran teilhaben lassen. Vielleicht inspiriert es Sie, zur Selbstreflektion? Die Autoren nennen in ihren Texten weder den eigenen Namen, oder woher sie kommen, und wie viel Geld sie haben. In Ihren Geschichten geht es ausschliesslich um ihre Gefühle und emotionale Erfahrungen. Vielleicht hat die eine oder der andere ein neues ICH in dieser Zeit erfahren. Vielleicht finden Sie sich in den Geschichten wieder? Jeder der Autoren hat seinen eigenen Stil, manche haben noch gar keine Schreiberfahrungen. Manche erfüllen sich ihren grossen Wunsch, endlich die eigene Geschichte der Welt mitzuteilen. Deshalb ist das Buch so einzigartig, wie eine Wiese voller Blumen. Jede Geschichte ist so besonders. Ist mit viel Liebe, mit Hingabe und positiven Energien geschrieben worden. Deshalb ist dieses Buch so lesenswert: es urteilt und wertet nicht, es spricht in 44 Kapiteln aus dem Herzen. Für Sie zum Nachfühlen.
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Seitenzahl: 315
Veröffentlichungsjahr: 2022
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Das Buch der 44
ICH 30
ICH 48
ICH 56
ICH 23
ICH 43
ICH 63
ICH 40
ICH 46
ICH 24
ICH 42
ICH 23
ICH 23
ICH 40
ICH 37
ICH 52
ICH 46
ICH 50
ICH 44
ICH 45
ICH 34
ICH 50
ICH 40
ICH 42
ICH 53
ICH 47
ICH 50
ICH 54
ICH 34
ICH 20
ICH 53
ICH 55
ICH 47
ICH 46
ICH 30
ICH 50
ICH 43
ICH 26
ICH 35
ICH 54
ICH 40
ICH 41
ICH 35
ICH 26
ICH 28
Um ehrlich zu sein, ich mag keine Vorworte. Ich will, dass die Geschichte beginnt. Erste Seite und rein in das Vergnügen. Bei diesem Buch kann ich euch nicht einfach drauflos lesen lassen.
Dieses Vorwort soll eine Erklärung zur Entstehung dieses Buches abgeben, wie es zu diesem Werk voller Geschichte kam. Ja Geschichte, weil es sich dabei um Werke in der Geschichte des 21.
Jahrhunderts handelt, dazu später mehr.
Es war ein nasser Sommer und ich saß, nach mehreren erfolglosen Versuchen das Feuer zu entfachen, endlich am wärmenden Feuer vor meiner Hütte im Wald. Ich nahm die Trommel in die Hand und dachte darüber nach, was ich sie fragen könnte. «Was ist eigentlich mein Weg?» kam plötzlich als Frage auf. Darauf trommelte ich los und begab mich auf die Reise zu meinem Kraftort, um dort mit den Tieren eine Antwort auf diese Frage zu finden. Mein Krafttier, eine sehr alte und weise Schildkröte, führte mich in den Wald. Dort tauchte eine alte Schleiereule auf, ich spürte die Anwesenheit des Großen Geistes.
So stand ich nun vor dem großen Ungewissen. Erst erstarrte ich, dann stellte ich meine Frage. Die Antwort kam so klar wie nie zuvor.
„Schreib ein Buch!“ „Was, ich ein Buch? Wie soll ich das machen?“
Fragte ich reflexartig.
„Nicht alleine!“ Gab die Eule zur Antwort und flog davon.
So stand ich da und wusste nicht mehr als zuvor. Ich überlegte lange, über was und mit wem ich dieses Buch schreiben sollte. Wieso nicht über das Jetzt. Nun, was passiert mit den Menschen während so einer interessanten Zeit? Wir leben gerade in einer sehr spannenden Zeit.
Wieso nicht über unsere Wahrnehmung während des Geschichtsträchtigen Ereignisses schreiben. Also ging ich los und suchte Menschen die bereit waren mit mir über das zu schreiben.
Doch wie viele? Für diese Frage ging ich nochmals in mich und es kam klar die Zahl 44.
Ein wunderbares Werk ist entstanden. Das sind von Herzen geschriebene Texte von Menschen. Menschen, wie du und ich.
Menschen, die in einer Zeit gelebt haben, in der es einen großen Wandel auf der Welt gab. Sie haben diese Zeit von Anfang 2020 bis November 2021 rekapituliert und in einer, beziehungsweise in ihrer Geschichte niedergeschrieben. Es soll nicht Werten oder Urteilen. Es soll das erlebte erzählen. Ein jeder erlebte diese spannende Zeit anders. In diesem Buch sind 44 Geschichten, Erlebnisse und noch mehr Empfindungen und Wahrnehmungen aufgeschrieben.
Sie machen dieses Buch so einzigartig, wie eine Wiese voller bunter Blumen.
Liebe Leser viel Freude, Einfühlsamkeit und Liebe wünschen wir dir beim Lesen unserer Geschichten.
Single
1 Kind
Künstlerin
Die Sonne scheint. Der Himmel ist strahlend blau, einer der seltenen Tage, wo keine einzige Wolke zu sehen ist. Ich liege unter einer Eiche ganz weit oben auf einem Berg, umgeben von strahlend grünem Gras.
Um mich herum fliegen Schmetterlinge und unter mir befindet sich ein spinnen-netzartiges Bunkersystem mit Raketenabschussanlagen.
Dies ist auch mein persönliches Sinnbild für 20/21. Die Grenzen zwischen Leid und Glück waren noch nie so dicht aneinander. In einem Moment scheint dir die Sonne ins Gesicht, im anderen Moment zündet eine Rakete unter dir. Die letzten zwei Jahre waren definitiv vollgepackt mit Herausforderungen, haarsträubenden Momenten und vielen neuen, bisher nie da gewesenen Möglichkeiten, um neue Wege einzuschlagen.
Aber erst mal zurück zum Anfang 2020 …
Ich saß mit meiner Tochter bei Freunden, als wir im Fernsehen zum ersten Mal mit dem Thema COVID konfrontiert wurden. Wir alle waren verunsichert und bekamen Angst, wie sich die Lage entwickeln könnte.
Wir verfielen regelrecht in Angst durch Unwissenheit. Doch es dauerte nicht lange, bis die Angst wieder verfliegen durfte. Ich hatte mich innerhalb von drei Monaten so tief informiert wie in dreizehn Jahren Schulzeit nicht. Je mehr ich mich informierte, desto mehr wurde mir das spinnen-netzartige Konstrukt der manipulierten Angstpolitik dahinter klar! Im Internet begegnete mir immer wieder der Spruch. Covid dient dazu alles zu hinterfragen, ALLES! So startete ich meine Reise in die komplett neue Weltansicht und erarbeitete mir mein eigenes Wissen innerhalb eines Jahres, unabhängig und selbstständig. Genug Zeit hatte ich ja :) Mich selbst zu informieren half mir das warum hinter allem zu verstehen. Wenn auch ich längst noch nicht alles weiß, eines ist mir im letzten Jahr bewusst geworden: Glaube nichts, hinterfrage alles und wenn du nicht kritisieren darfst, ist es nicht dein Freund. Wir leben in einer Zeit, da ist Wissen eine Holschuld. Wir haben alle die Möglichkeit uns zu informieren und nicht alles ohne hinterfragen anzunehmen und umzusetzen, ganz besonders dann nicht, wenn wir uns selbst schaden!
Hinterfragen, informieren, handeln. Das tat ich. Ich muss schon sagen, Kino fehlt mir nicht wirklich, dafür muss ich nur raus auf die Straße, um die unglaublichsten Dinge zu erleben. Ein einschneidendes Erlebnis war für mich, als die Maskenpflicht eingeführt wurde, da wurde zum ersten Mal meine persönliche Grenze als Mutter und als Mensch erreicht. Zum Glück fand ich schnell einen Arzt, der mir aufgrund gesundheitlicher Probleme durch das Tragen der Maske für mich und meine Tochter, ein Maskenbefreiungsattest ausstellte. Doch ich durfte schnell erleben, dass mit diesem Attest Glück und Leid sehr nah beieinander lagen. Wie viele menschlich herablassende Momente durfte ich in Supermärkten, Tankstellen, Bäckereien, Restaurants und so weiter erleben. Ich konnte jeden Tag mehr wahrnehmen, wie tief die Angst in den Menschen sitzt. Es gab sogar Momente, wo ich mit meiner Tochter bedroht wurde. Ich solle doch gefälligst eine Maske anziehen, wenn ich mich und meine Tochter schon nicht schützen würde, dann soll ich doch wenigstens auf die Anderen Rücksicht nehmen. Für mich ist in so einem Verhalten kein Funken Menschlichkeit zu finden, regelrecht nur eine Fernsteuerung, durch den Mainstream und die Politik, die mit der Angst es tatsächlich geschafft hat, die Massen zu manipulieren und zu kontrollieren und sie zu so einem lebensverachtenden Verhalten zu bewegen. In solchen Momenten, wenn ich mit einem derartigen Verhalten konfrontiert wurde, segne ich die Situation mit Liebe und versuche den mir gegenüberstehenden mit Weisheit und Klarheit aufzufüllen. Das fiel und fällt mir natürlich nicht immer leicht, im Gegenteil. Aber da gibt es einen schönen Spruch: Ich kann nicht ändern, was mir passiert! Aber ich kann ändern, wie ich darauf reagiere! Und Feuer mit Feuer zu bekämpfen war noch nie eine gute Lösung, nimm lieber ein Liter Wasser, auch wenn er schwer zu tragen ist, um das Feuer zu löschen. Mit Liebe zu antworten ist immer ein heilsamer Weg. Jedoch heißt dies nicht, dass ich alles mit mir machen lassen muss. Grenzen aus Liebe sind wichtig und richtig! Auch wenn das in manchen Fällen heißt, man stellt sich gegen die Meinung seines Arbeitgebers, seiner Familie, Freunde, Schule, etc. Nachdem die Maskenpflicht auch in Schulen durchgehend eingeführt wurde und ich meine Tochter durch ihr Attest davon befreien lassen konnte, begann der Kampf Der Kampf um mein Kind und ihre Rechte! Die Schule probierte wirklich alles, um uns davon zu überzeugen, meiner Tochter in der Schule eine Maske anzuziehen! Doch sie merkten schnell, dass sie damit bei uns auf Granit bissen! Meine Tochter wurde ab diesem Zeitpunkt, während den Pausen, wie ein Tier im Zoo weggesperrt, während dessen andere Kinder in der Pause draußen spielen konnten, musste sie alleine im Flur sitzen bleiben, bis die Pause beendet war. Man hat an allen Ecken und Kanten versucht, uns auszuschließen und uns bloßzustellen! Ein weiteres Beispiel beim Schwimmunterricht: Sie durfte am Anfang nicht teilnehmen, da sie im Schulbus trotz Maskenbefreiungsattest nicht von der Schule bis ins Schwimmbad mitfahren durfte, bis von mir dann der Vorschlag kam, dass ich meine Tochter von der Schule abhole und gemeinsam mit ihr, mit dem Fahrrad zum Schwimmbad fahre. Ab da durfte sie am Schwimmunterricht teilnehmen. Es war eine sehr schwere Zeit für mich, als Mutter zu sehen, wie meine Tochter mit solch verachtendem Verhalten umgehen muss. Ich fragte sie jeden Tag nach der Schule, möchtest du noch weiter in die Schule gehen? Sie sagte immer ja, mein starkes Mädchen! Sie sagte, um meine Freunde zu sehen, ist es das alles wert! Trotzdem wollte ich mich mit dieser Situation nicht zufriedengeben, dass meine Tochter alleine in der Pause weggesperrt wird und wir jedes Mal mit dem Fahrrad zum Schwimmbad fahren mussten.
Also recherchierte ich nach einem Anwalt, der sich mit Schulrecht auskannte und der ebenfalls gegen die Maßnahmen der Maskenpflicht an Schulen war. Mit Erfolg, es dauerte drei Tage, dann durfte auf Druck dieses tollen Anwalts per Eilschreiben an die Schulleitung, meine Tochter endlich im Schulbus zum Schwimm-unterricht mitfahren. Zusätzlich durfte sie sich zwei bis drei Freunde aussuchen, die mit ihr im Flur die Pause verbrachten. Wenn das auch nicht zurück zur Normalität war, war es immerhin ein Gewinn für meine Tochter. An dieser Stelle möchte ich noch mal sagen, dass wir als Eltern die Pflicht haben, für unsere Kinder und deren Rechte zu kämpfen. Es wird kein anderer für uns tun, wir müssen ins eigene Handeln kommen und uns mit den richtigen Menschen verbinden, gemeinsam sind wir stark und stärker! Ich kann mich noch ganz genau an den Tag erinnern, als ich vor Ende der Sommerferien eine Mail der Schule bekam, die Testpflicht ist raus! Um am Schulunterricht teilnehmen zu können muss ein Negativnachweis vorliegen. Bis heute sind wir ungetestet und das wird auch weiterhin meine radikale Einstellung dazu bleiben. Noch im selben Moment, als ich dieses Schreiben der Schule fertig las, setzte ich ein Schreiben auf, indem ich meine Tochter für den Distanzunterricht anmeldete.
Das war meine Grenze der Liebe, die ich für meine Tochter setzte!
Schule war für meine Tochter, als auch für mich als Mutter, keine Option mehr. Ich fand den Gedanken schon immer schön, meine Tochter selbst zu unterrichten und am besten noch dazu mit ihr auf Reisen zu gehen. Mit dem Distanzunterricht eröffneten sich uns neue Wege, neue Möglichkeiten. Und ich muss euch sagen, ich bin unendlich dankbar für diesen neuen Weg. Nicht nur, dass sich meine Tochter schulisch mehr denn je gebessert hat, klar da sie raus aus dem Vergleich und Druck ist und sich in meinen Händen frei entfalten kann. Ihre Freunde trifft sie jetzt nachmittags. Sie selbst sagt Mama, du bist die beste Lehrerin und mit dir ist alles leichter und macht viel mehr Spaß. Da geht einem natürlich das Mutterherz auf! Auf Reisen können wir aktuell durch die momentane Lage noch nicht, aber wir sind und bleiben guter Hoffnung, dass sich die Dinge zum Guten weiter entwickeln werden. Mein Fazit zu den letzten Jahren: Ich kann verstehen, dass Veränderungen nicht immer leicht sind und man braucht gewiss viel Mut und eine Prise Vertrauen, dass sich die Dinge zum Guten fügen. Was ich nicht verstehen kann ist, wenn man seinen Job, seine Verpflichtungen, über das eigene Wohl und das Wohl seiner Kinder stellt! Klar ich habe leicht reden, war ich doch früher schon nur Hausfrau und Mutter, bedingt durch eine schwerwiegende chronische Krankheit war es für mich nicht allzu eine große Umstellung zu sagen, mein Kind bleibt zu Hause und geht nicht mehr in die Schule! Ich musste keinen Job kündigen, kein Auto verkaufen, kein Haus verlieren, um mir das zu ermöglichen. Aber letztendlich bleibt doch immer nur eine Frage: Was ist uns wichtig im Leben?
Und egal in welcher Situation man steckt, am wichtigsten sollte doch das Wohl der Liebsten sein, die eigene Familie und vor allem die Kinder. So wie ich am Anfang sagte hinterfragen, informieren, handeln! Zum Handeln gehört auch Grenzen setzen und Dinge zu beenden und sie loszulassen, um damit Platz für neue Wege und womöglich bessere Möglichkeiten freizuräumen. Zum Schluss richte ich meine Worte an alle Eltern, Neinsager, Freidenker, selbstbestimmte Querdenker und System abgewandte Ihr seid alle Lichtkrieger da draußen. Bleibt stark, kämpft weiter für euch, kämpft weiter für eure Kinder, kämpft weiter für EURE Freiheit, verliert auch in schweren und dunklen Zeiten nicht den Mut. Ihr seid diejenigen, warum die Sonne weiter scheint und ihr entschärft jede Bombe mit Zauberkraft, bevor sie explodiert.
Danke, Ihr seid die wahren Superhelden.
Verheiratet
2 Kinder
Pharmazeutin
Was für eine große Freude hat sich in mir aufgetan, als ich gefragt wurde, ob ich Teil dieser Buchgemeinschaft werden möchte, ja ja ja!
Alles in mir ging sofort in Resonanz und ich habe keine 3 Sekunden für meine Entscheidung gebraucht. Das will und muss doch hinaus in die Welt, so rief es in mir. Die letzten zwei Jahre beinhalten die wertvollsten und mich zutiefst bewegendsten Ereignisse, die meine Ent-wicklung in Lichtgeschwindigkeit angekurbelt und mir meinen Seelenpfad aufgezeigt haben. Und alles begann damit, dass ich mich vor etwa 2 Jahren bewusst intensiver für das Feld der geistigen Welt geöffnet habe. Ich stand eines Morgens auf und erklärte meinen geistigen Begleitern und Engeln: „Hallo, ich bin jetzt da. Ich bin bereit, beim großen Wandel und Aufstieg der Erde und der Menschheit zu helfen. Lasst mich in eurem Namen dienlich sein. Ich habe zwar keine Ahnung wie, doch wenn ich eine Aufgabe hier zu erfüllen habe, dann zeigt sie mir jetzt.“
Und damit nahmen die Ereignisse, die Erkenntnisse, die Führung und Wunder ihren Lauf.
Ich lernte in der Akasha Chronik zu lesen und war dadurch in der Lage mit meinen Engeln zu kommunizieren. Was für ein Geschenk!
Ich erhielt in Form des automatischen Schreibens plötzlich Antworten auf meine Fragen, und war dadurch immer wieder in der Lage, mit einem erhöhten Adlerblick auf die Geschehnisse bei mir und im Außen blicken zu können. Ganz schnell durfte ich für mich verstehen lernen, dass all das, was ich im Außen wahrnehme, genauso stattfinden MUSS, damit eine neue Welt die neue Welt überhaupt entstehen kann. Immer wieder hatte ich mich zuvor, mit Blick auf das Weltgeschehen gefragt: Wie bloß soll eben dies geschehen? Und da kam der Virus und sorgte dafür, dass die gesamte Menschheit zum Stillstand kommen durfte. Jeden hat es getroffen, jeder Mensch dieser Erde bekam die Möglichkeit, innezuhalten und still zu werden, um mehr bei sich selbst anzukommen. Und ich erhielt in einem solch stillen Moment den Impuls, ich solle Reiki lernen. Und wenn ich eines in dieser Zeit lernen durfte, dann, dass es unumgänglich ist, meinen Impulsen nachzugehen und ihnen vertrauensvoll zu folgen.
So begann ich, neben meiner Arbeit in der Apotheke, die Reiki Ausbildung zu machen und die Art und Weise, wie ich auch hier zu genau dem richtigen Lehrer, zur genau richtigen Zeit und mit genau den für mich dort passenden Seelen geführt wurde, ließ mein Vertrauen immer mehr wachsen, in Allem behütet und begleitet zu sein. Die ersten Behandlungen, die ich gab, blieben im Familienkreis, bei Freunden und Nachbarn und als eine gewisse Sicherheit in mir entstanden war, wie es sich mit den Energien, die mich durchlaufen verhält, bekam ich die Botschaft, ich solle nun bei den Energie Übertragungen die Akasha Chronik der zu behandelnden Personenöffnen, mich also mit den geistigen Begleitern und Schutzengeln derjenigen verbinden. „Okay, keine Ahnung, was das bewirken soll, aber ich mach’s.“ Das Feld, das sich mir dann eröffnete, durchzieht mich auch heute noch mit tiefster Demut und Dankbarkeit und ich beginne zu erkennen, welch unendlich gesegnete Wesen wir doch sind und mit was für einer Kraft und Selbstheilungsgabe wir eigentlich ausgestattet sind haben wir doch nur vergessen, das zu leben. Und so erweitert sich mein Gebiet. Mit jeder Behandlung darf ich neue Felder öffnen und ins Spüren kommen, wie unendlich die Schöpferkraft ist, die in uns verborgen liegt.
Irgendwann begann ich zu bemerken, dass jede Person, die zum Behandeln zu mir kam, ein Thema mitbrachte, das auch in mir eine tiefe Resonanz auslöste und ich durfte spüren, dass jede Reiki Übertragung, die ich gab, auch mich ein Stück weit in die Heilung brachte. Noch ein Geschenk, und was für ein Großes! Meine Demut und Dankbarkeit wuchsen und wächst mit jeder Behandlung. Es kommen immer die richtigen Menschen zum auch für mich richtigen Zeitpunkt zu mir. Diese Erkenntnis durchzieht mich mit einer kindlichen Freude und Neugier, die jede Reiki Übertragung zu einer Überraschung werden lässt. Mitte dieses Jahrs dann meldete ich, als Nebenerwerb, mit der Energie Arbeit meine Selbstständigkeit an. Was für einen Schritt für mich! Niemals hätte ich das für mein jetziges Leben in Betracht gezogen. Es war wie ein Anlegen von Flügeln für mich, das Weitergeben dieser Energien der „Hilfe zur Selbsthilfe“ auch anderen Menschen nun ganz offiziell möglich zu machen. Mein Verstand ist in diesen Momenten ad acta gelegt, denn von diesen Dingen hat er noch keine Ahnung. Es ist Neuland für uns, wir dürfen es aber in unsere Erinnerung zurückholen und dieses Neuland wieder für uns entdecken. Es ist, als würde ich ab und zu durch ein Schlüsselloch schauen und einen Blick erhaschen dürfen, auf das, was wir wahrhaftig sind und auf das, was für uns möglich ist, wenn wir uns dafür öffnen. Und ja, für viele auch in meinen Familien, und Bekanntenkreis ist es angstschürend und existenziell, wenn unser bisher gelebtes Weltbild ver-rückt wird und eine neue Wahrheit ans Licht kommt. Und doch darf ich erleben, dass es sich auszahlt, wenn wir den Mut aufbringen, diesem neuen Weg zu folgen ohne zu wissen, wohin er uns führt und was er für uns bereithält. Noch völlig beseelt von den sich mir neu zeigenden Welten und Dimensionen bekam ich dann (ich war scheinbar soweit) den nächsten Impuls: mit einer Schamanen Ausbildung zu beginnen.
Und auch hier gab ich nach und war auch, wie sollte es anders sein, zur genau richtigen Zeit, mit den richtigen Seelen am richtigen Ort.
Diese Ausbildungen und Begegnungen haben mich zutiefst berührt und tun es noch. Mehr und mehr wird mir bewusst: Ich bin hier, um mit den Seelen, die mir auf meinem Weg begegnen, diesen Übergang von der 3. in die 5. Dimension zu erleben und mit Licht und Liebe zu unterstützen. Es geht um die Heilung von jedem von uns. Der Frieden im Außen, beginnt in den eigenen 4 Wänden, wie Karl Jaspers es so passend formuliert. Wenn wir im Außen eine heile Welt sehen möchten, müssen wir bei uns selbst beginnen. Und die Heilung beginnt und schreitet voran, sie hat mich auf den Weg gebracht, mir alte Glaubensmuster und Blockaden aufzuzeigen, zu durchfühlen und mit Hilfe der geistigen Welt nach und nach zu “durch lichten“. Die letzten 2 Jahre haben mir dabei geholfen, die einzelnen Puzzleteile des großen Ganzen mehr und mehr zusammenlegen zu können und es ist eine große Dankbarkeit und tiefe Demut in mir entstanden, zu erkennen, dass ein Jeder von uns, der zu dieser Zeit hier auf Mutter Erde lebt und inkarniert ist, seinen ganz eigenen Teil dazu beiträgt, an diesem göttlichen Plan des Aufstiegs mitzuwirken.
Die geistige Welt schenkte mir eine wunderbare und mich tief berührende Vision hierzu, die ich gerne abschließend teilen möchte:
Ich befand mich in einer großen erwachten Menschenmenge.
Überall um uns herum waren Farbtöpfe aufgestellt, in allen uns teilweise noch völlig unbekannten Farbnuancen und wir, ein Jeder von uns, hat seine eigene Farbe, die sich für ihn passend und stimmig angefühlt hat, gewählt, um die Erde und das Leben ein weniger bunter zu gestalten. Ein Jeder von uns auf seine Art. Einige färbten sich die Hände und betupften den Boden, andere nur die Füße oder auch ihren ganzen Körper und wir hatten große Freude dabei, unserer Kreativität freien Lauf zu lassen. Einige tanzten und andere‚ wirkten ganz akribisch und dann: kamen neue Menschen hinzu und einige von ihnen waren ganz neugierig, was wir da tun und wollten auch die Welt ein wenig bunter färben und legten los, euphorisch und mit einer für sie neu erwachten Kreativität. Und dann waren da aber auch farblos aussehende Menschen, grau in grau, die nur kurz aufschauten und zu müde waren mitzugestalten und sich einfach irgendwo zwischen uns auf den Boden legten und sich einrollten, wie Embryos es tun. Sie sahen für sich keinen Grund mehr, sich zu beteiligen und wollten einfach nur einschlafen. Dann wurden wir plötzlich wie hochgenommen und ich fühlte mich an ein Puppentheater erinnert, an dessen Ende die Marionetten aus dem Spiel hochgezogen werden.
Und wir erhielten die Möglichkeit aus dieser erhöhten Perspektive heraus nach unten zu schauen. Was sich mir dort zeigte, hat mich nachhaltig berührt und meine Tränen fließen lassen. Vor uns lag ein perfekt gestaltetes, überdimensional großes, rundes Mandala!
All die Farbabdrücke, die ein Jeder von uns dort unten hinterlassen hatte, ergaben im großen Ganzen ein perfekt aufeinander abgestimmtes Mandala-Bild, in dem auch die zusammengerollten grauen Menschen genau richtig eingebettet lagen, um dieses Bild in wahrhaftiger Perfektion zu vervollständigen. Es gibt keine Zufälle und ein Jeder von uns hat mit genau dem, wo er gerade ist und mit dem, was er gerade tut, seinen Auftrag, den er für das große Ganze erfüllt.
So oft denken wir Menschen uns noch klein und haben keine Idee davon, welch großartigen Beitrag wir nur mit unserem Sosein doch in Wirklichkeit leisten.
Am Ende dürfen wir alle auf das perfekte Mandala blicken, an dem ein Jeder von uns mitgewirkt hat und verstehen lernen, wie geführt wir doch eigentlich alle sind.
Ich danke allen, die mich auf dieser ver- rückten Reise begleiten…Namasté
Verheiratet
drei Kinder
Krankenkassenfachwirt a.D, Yogi,
Aktivist, Lernender…
Kalte Dusche und weiter geht’s
Es ist der 24. Dezember 2019. Heiligabend. Heute erscheint wieder mal ein Artikel von mir in einem Online-Magazin, für das ich seit Mitte des Jahres schreibe. Er trägt den Titel „Welche Wünsche Du Dir selbst erfüllen kannst“. Es geht um Wünsche für mich und die Welt, die ich für das Jahr 2020 habe: Mut, Mitgefühl und Menschlichkeit. Ahne ich vielleicht schon etwas von dem, was vor uns liegt? Vielleicht ist es so…
Machen wir eine kleine Zeitreise in den März 2020. Ich bin in einem Ashram im Allgäu. Wir bereiten ein Training vor. Auf der Tagesordnung stehen Einkäufe, putzen und kochen. Bei einem Großeinkauf von Lebensmitteln bin ich mit zwei Yoga-Mönchen in ihren orangefarbenen Trachten unterwegs. Manche Menschen grüßen uns freundlich. Andere betrachten uns mit skeptischen Blicken.
Die beiden sind das gewohnt und ich finde mich damit ab. Auch hier rückt das Thema Corona immer mehr in den Vordergrund. Einige Regale sind nahezu leer. Man spricht von ersten Hamsterkäufen und erlebt das am eigenen Leib. Einige Menschen tragen bereits Masken im Gesicht. Mich beschleicht ein Gefühl, das ich so noch nicht kenne.
Während des Trainings spielt das alles noch eine untergeordnete Rolle. Ich bin zum zweiten Mal dabei und recht viel mit unterstützenden Arbeiten beschäftigt. Und es erreichen mich traurige Neuigkeiten: Unser Hund, der mich seit 13 Jahren auf ausgedehnten Wanderungen begleitete, hat die Daseinsform gewechselt. Er war sehr krank und hat sich entschieden, während meiner Abwesenheit zu gehen. Ich kann nicht physisch dabei sein, da ich zu weit von zuhause fort bin. Eng verbunden sind wir dennoch. Ich klinke mich einige Zeit aus dem Geschehen aus, meditiere viel, gehe in den Wald, gebe der Trauer ihren Raum und blicke voller Dankbarkeit auf unsere gemeinsame Zeit zurück.
Kurz vor dem ersten Lockdown komme ich wieder zuhause an. Jetzt ist Corona in aller Munde. Die Medien sind voll davon. Ich betrachte das Ganze noch eher als Schauspiel. Ich spüre, dass da etwas nicht stimmt und erzähle davon jedem, der es hören oder auch nicht hören will. Bei der Schweinegrippe war das doch ähnlich, oder?
Auch damals wurde viel Angst geschürt. Es ging nicht um die Gesundheit der Menschen, sondern um etwas Anderes: Die Profitgier der Pharmariesen und einiges mehr. Das ist mir inzwischen klar.
Warum soll das jetzt also anders sein? Wo doch wieder die gleichen Protagonisten versuchen Panik zu schüren.
Viele Menschen haben Angst um ihre Gesundheit. Wieder einmal tragen die Medien massiv dazu bei. Ich mache mir da eigentlich keine Sorgen. Meine Familie und ich haben schon viel erlebt. Die Schulmedizin stand uns dabei begleitend zur Seite. Doch helfen und heilen können wir unseren Körper und den Geist nur selbst. Wenn wir nicht unsere Selbstheilungskräfte aktivieren und nutzen, kann kein Arzt und kein Therapeut dieser Welt uns helfen. Wir tragen die Verantwortung für unsere Gesundheit und unser Leben. Das habe ich verstanden. Nicht alle Menschen in meinem Umfeld sehen das so.
Das frustriert mich immer mal wieder und macht mich auch traurig.
In den folgenden Monaten recherchiere und lese ich viel über alles, was mit der Krise zusammenhängt. Vor gar nicht so langer Zeit habe ich den größten Teil meiner Informationen noch aus der Zeitung, dem Radio und den Nachrichten im Fernsehen bezogen. Das hat sich nun gründlich geändert! Damals habe ich auch noch nicht so regelmäßig meditiert. Kann die Meditation tatsächlich dazu führen, dass sich das Denken und Handeln so verändert?
Bin ich noch „normal“? Ja, dem ist so! Mein Kopf fühlt es sich klarer an als jemals zuvor. Es ist schon sehr erstaunlich, was die spirituelle Praxis bewirken kann. Und es sind auch die Dinge, die mir Yoga-Mönche und andere spirituelle Seelen ganz rational vor Augen führen. Schmerzhaft ist nur die Erfahrung, dass ich in den Jahrzehnten meines früheren Lebens viele Dinge nicht sehen konnte oder wollte. Doch warum sollte ich mich nun darauf ausrichten? Im Gegenteil: Ich kann sehr dankbar sein, dass ich diese Inkarnation dafür nutzen darf, diese Dinge zu lernen.
Dankbar bin ich auch für viele Veränderungen in meinem Leben.
Auch diese mögen im ersten Moment schmerzhaft erscheinen. Zu einigen Menschen, die wir schon seit Jahrzehnten kennen, besteht kaum noch Kontakt. Auch zu ein paar Leuten, die ich im erst Laufe der Krise kennengelernt habe, hat sich das Verhältnis wieder abgekühlt. Wir sind in vielen Dingen einer Meinung. Doch wir sind einfach zu unterschiedlich in unserem Verhalten und insbesondere in der Art der Kommunikation. Ich lege viel Wert auf wohlwollenden Begegnungen und einen respektvollen Austausch. Auch bei unterschiedlichen Ansichten sollte das möglich sein. Ich schwinge nicht mit allen Menschen gleich. Auch das ist eine klare Erfahrung, dieser sehr lehrreichen Zeit.
Die folgende Zeit ist weiter geprägt von einer Mischung aus Information durch viel lesen, Medienkonsum und eigenem Handeln.
Auch die Teilnahme an Demonstrationen ist dabei, sogar aktiv mit einem Mikrofon in der Hand und auf der Bühne. Auch eine komplett neue Erfahrung.
Ziemlich schwierig ist es, mit den Familienangehörigen über meine Sicht auf die Dinge zu sprechen. Meine Frau ist mit mir einer Meinung. Dann wird die Luft schon dünner. Manchmal identifiziere ich mich zu stark mit meinen Gedanken und Gefühlen. Es kommen Ängste auf. Nein, nicht die Angst vor einer Ansteckung oder einer Krankheit. Vielmehr davor, dass Menschen in unserem Umfeld das alles so mitmachen, wenig hinterfragen, das Tragen von Masken vollkommen okay und normal finden und sich sogar auf ihre Impfung freuen. Letztlich ist es wohl auch meine ureigene Angst vor Ausgrenzung und letztlich dem Tod, die doch noch irgendwo im Raum steht. Es hilft nichts, diese Angst zu negieren. Ich darf sie in mein Bewusstsein lassen, annehmen und achtsam hinschauen.
Genauso darf ich lernen und anwenden, achtsam mit Menschen umzugehen, die eine andere Meinung haben. Das ist nicht immer leicht. Was sind die Motive für ihr Denken und Handeln? Sind es ähnliche Ängste?
Warum gelingt es ihnen scheinbar nicht, das Spiel zu durchschauen?
Warum hören sie mir nicht zu? Bin ich zu hart in meiner Meinung?
Liege ich damit richtig? Vielleicht ist es auch ihre Angst davor, dass ich heute in vielen Dingen anders denke als früher und mich verändert habe. Wer weiß. Ich weiß, dass ich anderen Menschen meine liebevolle Zuwendung geben möchte. Ich möchte sie schützen und ihnen nicht schaden.
Wenn ich mich im Außen, in Fragen und Diskussionen zu arg verfange, spüre ich ein Absinken meiner Energie und der Schwingung. Ich werde dann müde, traurig und manchmal wütend.
Das wird mir immer bewusster. Tief in meinem Herzen weiß ich, dass es nicht der Weg ist. Ich kann keine anderen Menschen überzeugen, wenn sie es nicht selbst wollen. Sie müssen es selbst erfahren und gehen ihren Weg. Sie haben selbst die Aufgaben zu erfüllen, die ihnen dieses Leben stellt.
Die Spiritualität und die sich daraus ergebenden Lösungen geraten fortan immer stärker in mein Blickfeld. Ich engagiere mich weiter für wahrhaftige, menschliche Werte, eine Welt ohne Krieg, für das Wohl aller Tiere und Pflanzen auf unserer wundervollen Erde. Immer mehr Menschen treten in mein Leben, die auf der gleichen Wellenlänge funken. Viele von ihnen sind Frauen. Einige Männer sind auch dabei und es werden mehr.
Das Licht und die Liebe gewinnen immer mehr an Bedeutung. Es ist wichtig, wohin ich meinen Fokus lenke, welchen Gedanken und Gefühlen ich Raum gebe.
Visionen vom neuen goldenen Zeitalter tauchen auf und werden immer präsenter. Menschen leben im Frieden miteinander, achten und respektieren sich. Sie leben in Gemeinschaften, im vollständigen Einklang mit der Natur, mit allen Tieren und Pflanzen. Gier, Neid, Missgunst und alle nicht förderlichen Eigenschaften gibt es nicht mehr. Die Menschen erkennen die Täuschung und die Illusion, in der sie in den vergangenen Jahrzehnten, Jahrhunderten und gar Jahrtausenden gelebt haben. Alles verändert sich. Kein Stein, der nicht umgedreht und kein menschengemachtes Gesetz, das nicht auf seinen Sinn überprüft wird. Die Erde und alles was auf ihr lebt erblüht in prächtigsten neuen Farben, in Liebe und Glückseligkeit.
Ich darf immer mehr lernen und erfahren. Über gesunde Ernährung, Permakultur, die Wirkung von Heilkräutern und vieles mehr. Über die Auswirkungen von Sonnenstürmen und die Schumann-Frequenz auf den Körper und den Geist. Über die große Schöpferkraft, die wir alle in uns tragen. Über das allumfassende, göttliche, unsterbliche Bewusstsein, das in allem lebt. Über das Universum, die tiefe Verbundenheit, die Liebe und das Licht.
Ich höre auf mein Herz und lasse das höhere Selbst sprechen. Auch der Verstand und das Ego gehören weiter zu mir. Natürlich ist das so.
Sie dürfen sich immer öfter zurückziehen und einfach mitschwingen.
Alte Muster und nicht förderliche Angewohnheiten aus vergangenen Tagen darf ich anschauen und loslassen. Meine Hochsensibilität darf ich liebevoll annehmen.
Immer wieder erden ist wichtig. Barfuß laufen, raus in die Natur und in den Wald. Aktiv sein!
Seit etwas über einem Jahr dusche ich ausschließlich kalt. Nein, nicht nur ein bisschen, komplett kalt! Auch das unterstützt mich und hat eine geradezu magische Wirkung. Es befreit Körper und Geist von negativen Emotionen und tut einfach nur gut.
Wir sind mitten im Oktober 2021. Seit kurzem bin ich Großvater.
Auch wieder komplett neue Gefühle, die ich so noch nicht kenne.
Zumindest nicht aus diesem Leben. Mehr denn je bin ich im Hier und Jetzt, verweile immer öfter in der Stille, um Kraft für Neues zu sammeln. Treffen mit Freunden am Lagerfeuer stehen genauso auf dem Programm wie sinnvolles Wirken und Arbeiten für unsere Projekte.
Was wäre, wenn die letzten zwei Jahre anders gewesen wären? Wie wäre es heute, wenn sich nicht durch die vielen Erfahrungen meine Augen geöffnet hätten? In der Position des Beobachters blicke ich auf eine Realsatire. Krisen hat es in der Menschheitsgeschichte immer wieder gegeben. Bei dieser darf ich nun dabei sein. Die Veränderungen werden immer rasanter. Die Herausforderungen sind da und ich darf an ihnen wachsen.
Für mich ist es keine Krise mehr, sondern eine Chance, die sich der gesamten Menschheitsfamilie bietet.
Die Meditation, die Asanas und die gesamte spirituelle Praxis helfen mir enorm. Das ist und bleibt sehr wichtig für den Weg, der noch vor mir liegt. Ich bin hier noch nicht fertig. Es gibt noch viel zu tun. Ich gehe meinen Weg weiter. Klar, aufrecht, stark und würdevoll. Hoffentlich auch in Zukunft mit vielen liebevollen Menschen an meiner Seite, die ähnlich ticken wie ich. Dafür bin ich sehr dankbar!
Kalte Dusche und weiter geht’s…
Single
Psychologie-Studentin,
Gründerin des Thriving Shakti GoddessCircle
Ein Brief an dich
My Love, ich sehe dich und ich bin so stolz auf dich. Diese Zeit war nicht nur eine Transformation des Lebens für mich, sondern auch für dich, mein Sonnenschein. Ich hoffe zutiefst dich eines Tages zu treffen und dir sagen zu können, wie sehr ich dich liebe. Zuallererst möchte ich dir aber Danken: Für die Seele, die du bist, für deinen Mut dein authentisches Selbst zu sein, für deine Liebe, für deine Geduld, für deine Kraft nicht aufzugeben und für deine einzigartige Energie, die nur du in diese Welt bringen kannst. Danke, dass du dich um deine kostbare Seele kümmerst, denn das hat diese Zeit der Veränderung mich gezwungen zu tun.
Ich erinnere mich. An dem Tag, an dem der erste Lockdown ausgesprochen wurde, war ich auf dem Weg mit dem Fahrrad mit Tränen in den Augen, verzweifelt, schwach und ausgelaugt. Ich fühlte nichts als Leere. Ich war mir bereits bewusst in welcher Position ich mich befand. Ich steckte fest im tiefen Schlamm der Depression.
Chronische Erschöpfung ist etwas was ich bereits Monate zuvor angefangen hatte zu bekämpfen. Nicht erfolgreich genug? Warum muss ich das alles wieder erfahren? Habe ich nichts gelernt? Warum bin ich nicht stärker? Ich bin nicht gut genug. All dies zu erinnern lässt mir gerade Tränen in die Augen fließen. Tränen der Trauer, dass ich jemals so fühlen musste, und Tränen der Freude, weil ich weiß, wo ich jetzt bin und insbesondere wer ich bin. Ich kämpfe in einigen Momenten immer noch mit dem stickigen Schleim von Depression und der schweren Last des Burnouts, aber mein höheres Ich hat gelernt dem “Thank you, but Bye Bitch!” entgegen zu widern und mit einem Zwinkersmiley einen Abgang auf meinen spirituellen High Heels hinzulegen. Falls du dich jemals in der Position einer mentalen Krankheit befindest, sei dir gewiss, dass du alles transformieren kannst; Alles! my Love.
Der Lockdown kam wie ein Segen, ein Geschenk des Universums.
Um es dir zu verdeutlichen: Ich habe meinen stressigen Job als Kellnerin verloren, all meine Prüfungen sind ausgefallen, all meine Termine, die bestimmten, dass ich zu dieser Zeit an diesem Ort sein musste, waren auf einmal weg. Was blieb? Raum für mich. Raum zum Atmen. Genau die Medizin, die ich brauchte und das Universum gab sie mir, denn mein Leiden war zu groß. Ich sah es als einzigartige Chance und wollte das Beste daraus machen. Ich fing an Bücher über Selbstentdeckung und Heilung aus meinem Regal zu nehmen, die ich viel zu lange aufgeschoben hatte zu lesen. Ich fing an mir mehrere Stunden bei meinem Pferd zu nehmen, den ich über alles liebe. Ich fing an zu Atmen, die Sonne auf meiner Haut zu spüren. Und insbesondere fing ich an mir Fragen zu stellen. Alle Fragen! Nach und nach! Das ist eines der größten Geschenke, die du dir selber geben kannst, my Love: Stelle dir alle Fragen, die dir in den Sinn kommen.
Ich studierte also nach ein paar Monaten weiter, trainierte ausgiebig meinen Körper und lud Bewusstsein in meine Gedanken-prozesse ein um diese zu transformieren und stets den Weg des inneren Friedens zu gehen. Das ist alles was ich wollte: innerer Frieden. Zu dieser Zeit war ich noch mit einem Mann in einer sehr codependenten Beziehung. Ich liebte ihn unglaublich doll, von den Tiefen meines ganzen Seins und ich glaube das tue ich auch heute noch. Das schwierige an dieser Beziehung war das Auf und Ab. Wir hatten zuckersüße Momente und das konnte plötzlich eine Wendung nehmen und er wandte sich gegen mich. Er ließ mich fühlen, als ob ich die schlimmste Person auf Erden bin und dass ich es verdient hätte mir selbst weh zu tun. Aufgrund seines eigenen unbewussten Leidens missbrauchte er mich emotional. Das weiß ich jetzt. Damals wollte ich es natürlich nicht wahrhaben. Ich war gefangen in der Falle der Codependenz, dachte ich hätte es nicht anders verdient. Ich war durch mein Kindheitstrauma zu sehr damit vertraut meine Bedürfnisse an zweite Stelle zu stellen, mich anzupassen und meine Mitmenschen, um jeden Preis zufrieden zu stellen. My Love, wenn du fühlst, dass du dich vielleicht in dieser Falle, der Falle der Codependenz befindest, sei dir gewiss, wie wertvoll du bist und wie sehr du mehr verdienst, einfach nur durch dein Sein.
Der Entschluss die Beziehung zu beenden, kam langsam angekrochen. Ich haderte so sehr mit mir, weil ich ihn doch so sehr liebte. Eines sonnigen Tages hatte ich endlich das Telefonat mit ihm.
Ich bekam die Gewissheit in mir, dass es nun Zeit ist. Nach einigen Tagen, an dem er konstant gegen mich war, mich anschrie, mich beschimpfte, mich nur etwas sagen ließ, wenn ich mich entschuldigte für Dinge, die keinen Sinn ergaben, machte ich unter Tränen Schluss, weil ich nicht mehr weiterwusste.
Ich fing an mich selbst zu daten. Noch tiefer ging ich in die Selbstentdeckung, befasste mich mit meinem Trauma, was zu dieser Zeit noch zu einem großen Teil unbewusst war. Ich erinnerte mich.
Ich erinnerte mich was dem kleinen Mädchen, das ich war und immer noch bin, geschah und wie es sich anfühlte. Der tiefe Schmerz in mir, die Scham, kam hervor. Stück für Stück. Tag für Tag. Ich wandte mich in diesen Momenten auf meinem Fußboden, überwältigt vom Schmerz. Meine Hände verkrampft, mein Körper in Unruhe, meine Augen mit Tränen überlaufen. In diesen Momenten nahm ich mein inneres Kind an die Hand und flüsterte ihm zu: “Es tut mir so leid. Es hatte nichts mit dir zu tun, mit deinem Selbstwert. Es war nicht deine Schuld”.
Ich schrieb alles auf, dokumentierte jeden Schritt meiner Heilung, auch wenn sie sich manchmal anfühlte wie Folter. Ich bewundere
