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Du kannst Dein Leben steuern, wie es Dir gefällt oder Du lässt Dich von dem steuern, was Dir von anderen beigebracht wird, doch dann wird Dich das Leben an den Haaren hinter sich herziehen. Nichts von all dem, was sich in Deinem Leben ereignet geschieht zufällig und wärest Du Dir Deiner vollen Macht bewusst, bräuchtest Du keinen anderen Anweisungen zu folgen, als denen, die Du selbst verfügst. Gesundheit oder Krankheit, Erfolg oder Niederlage, alles entscheidet sich in Deinem Inneren und an dem, woran Du glaubst. Woran glaubst Du? Glaubst Du, dass es Zufall ist, dass Du dieses Buch in den Händen hältst? Glaubst Du, dass es möglich ist, etwas anderes zu erleben, als das Bisherige? Ich sage, dass Du alles haben und verwirklichen kannst, was Du willst. Dieses Buch ist nicht weniger als der Fahrschein in die Selbstbestimmung und Freiheit. Es enthält das Wissen und die Methoden, wie Du Dich aus dem Bann der Fremdbestimmung und von den Flüchen der Vergangenheit befreien kannst und Dich auf das besinnst, was Du bist und was Dir Deinem Wesen nach zusteht - Glück, Gesundheit und Wachstum. Wenn Du herausfinden willst, ob es stimmt, was ich sage, dann wird es an Dir liegen, Dich von der Wahrheit zu überzeugen. Dieses Buch ist Deine Einladung für die Verwirklichung Deiner Wünsche und all dessen, wovon Du immer geträumt hast und es nie für möglich gehalten hast. Es wurde geschrieben, um Dich von etwas besserem zu überzeugen. Jetzt liegt es an Dir, ob Du diese Einladung annimmst oder ob Du sie verstreichen lässt. Du bist frei.
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Seitenzahl: 246
Veröffentlichungsjahr: 2020
© 2020 Jivako
2. Auflage, 2020
Autor: Jivako
Verlag & Druck: tredition GmbH, Halenreie 40-44, 22359 Hamburg
ISBN:
978-3-347-12690-9 (Paperback)
978-3-347-12691-6 (Hardcover)
978-3-347-12692-3 (e-Book)
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Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek:
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Inhalt
Ein Wort an die Menschen dieser Zeit
Teil 1: Das Buch der Macht
1. Die Grundlage
2. Dieselbe alte Geschichte
3. Spiegelwelt
4. Grüßen Sie tausendmal am Tag!
5. Wahrheit und Täuschung
6. Ein guter Anfang
7. Die Verfassung eines neuen Lebens
8. Selbstbestimmung oder
Fremdbestimmung
9. Eine unglaubliche Übung
10. Gedanken und Worte
Vier Wege um auf ein höheres Energieniveau zu gelangen:
11. Freiheit und Diktatur
Eine kleine Geschichte von Heiligen und Diktatoren:
Wahr ist, was Du für wirklich hältst
Die Klärung und Bepflanzung des Bewusstseins
12. Inneres Kino
13. Der Schöpfer
Dein Wille geschieht!
14. Das Prinzip der Steuerung
15. Die Aufladung des Körpers
Wo Deine Aufmerksamkeit hingeht, da geht auch Deine Energie hin
Die Aufladung des Körpers
16. Der bewusste Raum
17. Das Verlangen und das Erlangen
Das Verlangen
Das Erlangen
18. Freiheit
19. Ursache und Wirkung
20. Wahrheit und Erfindung
21. Kreatives Denken
22. Dem Mensch geschieht nach seinem Glauben
23. Meisterschaft im Hier und Jetzt
24. Eigenverantwortung
25. Die Zeugung
26. Die Geburt
27. Wahr ist das, wovon Du überzeugt bist
28. Segnungen
29. Die Korrektur
Teil 2: Das Buch der Aufträge
Einleitung
Ursprüngliche Einleitung
1. Die Verfassung meines Lebens
2. Selbstsegnungen
3. Segnungen zur Heilung des Körpers
4. Segnungen zur Heilung anderer
Teil 3: Das Buch der Methoden
1. Methode eins: Die Aufladung des Körpers
2. Methode zwei: Die Arbeit mit Schöpfungsaufträgen
3. Methode drei: Vergebung und Korrektur
4. Methode vier: Die Ehrung des Lebens
5. Methode fünf: Zellatmung
6. Methode sechs: Geist zu Geist
Abschließende Worte
Mein Dank
An Dich
Anhang
Ein Wort an die Menschen dieser Zeit
Dieses Buch entstand in einer Zeit des Übergangs. Als ich damit begann an ihm zu schreiben, lebten die meisten Menschen noch im Glauben an die alte Ordnung, die den meisten von uns ein Leben lang durch die subtile Vermittlung von Scheinwerten und durch generationsübergreifende Erziehungsprogramme beigebracht worden war.
Hierdurch war es gelungen, den Menschen, der seinem Wesen nach absolut frei und unabhängig ist, in die Position eines Befehlsempfängers und Energielieferanten zu bringen, der mit Leib und Leben als Bürge für ein korruptes System zu haften hatte.
Jene Menschen, die es gewagt hatten, an ihrer Freiheit und Selbstbestimmung festzuhalten, wurden indessen zu Systemfeinden erklärt und „im Namen des Volkes“ zur Rechenschaft gezogen. In dieser Weise wurden über Jahrhunderte hinweg unzählige Menschen und sogar ganze Völker ihrer Freiheit und Lebensgrundlagen beraubt.
In diesem Zusammenhang sei all jenen gedacht, die zunächst durch so genannte Glaubenskriege und später durch Wirtschaftskriege um ihre Existenzen gebracht wurden. Alle diese Sanktionen (lateinisch: Heilungen) hatten, auch wenn es stets so suggeriert wurde, nie etwas mit dem Schutz des Gemeinwesens zu tun. Vielmehr dienten sie der Versorgung und dem Erhalt von Mächten, die ihrem Wesen nach ganz und gar lebensfeindlich sind und deshalb auf die Ausbeutung freier Wesen angewiesen sind.
Die rasanten Entwicklung, die zu Beginn des Jahres 2020 ihren Anfang nahm und die im weltweiten Zerfall des bis dahin gültigen und allgemein akzeptierten Verwaltungs- und Glaubenssystems mündete, öffnete vielen Menschen die Augen für die Wahrheit jenseits der Täuschung.
Dieses Buch ist all jenen gewidmet, die an der aktiven Gestaltung ihrer Zukunft interessiert sind und den Willen haben, sich aus dem Bann ihrer alten Programmierung zu befreien. Für Euch habe ich dieses Buch geschrieben.
Jivako
Ursprüngliches Vorwort
Wenn Du glaubst, dass es keine Alternative zu der Realität gibt, die Du bislang erlebst, dann täuschst Du Dich gewaltig.
Stell Dir das Beste vor, das Du Dir vorstellen kannst, dehne es unendlich aus und Du weißt, was Du haben kannst und was Du bist.
Glaubst Du, dass es ein Monopol von Heiligen ist Wunder zu wirken, Kranke zu heilen und das Erforderliche aus dem Nichts zu zaubern?
Ich behaupte, dass Du über grenzenlose Macht verfügst. Sie ist Dein natürlicher Wesenszustand und Verwirklichung ist deren unmittelbare Folge. Ob Du sie nutzen kannst, hängt einzig und allein davon ab, ob Du Dir der Freiheit Deines Wesens bewusst bist oder nicht.
Es ist klar, dass Du das nicht ohne weiteres glauben kannst, da es weder Deiner Erziehung noch Deiner bisherigen Programmierung entspricht. Doch es gibt Wege, wie Du Dich selbst von Deiner Macht überzeugen kannst. Hierfür habe ich dieses Buch geschrieben.
Die Macht ist mit Dir – immer und überall!
Jivako
Teil 1: Das Buch der Macht
1. Die Grundlage
„Ich bin die lebendige Gegenwart, die in diesem Körper wohnt, die ihn steuert und die alles zur Verkörperung bringt, was ich gedanklich verfüge.“
„Ich bin“ ist der Name der Macht, die Dich belebt und die alles zur Gestaltung bringt, was Du mit Deiner Aufmerksamkeit erfasst.
„Ich bin“ ist Dein wahrer Name. Niemand außer Dir kann ihn beanspruchen und Du bist der Einzige oder die Einzige, den er betrifft.
Du hattest ihn bereits, bevor Dir all die anderen Namen gegeben wurden, an deren Bedeutung Du heute glaubst, deren Bedeutungen Du verkörperst und an deren Bedeutung Du trägst.
„Ich bin“ heißt das Bekenntnis zu Dir selbst, als dem freien, kreativen und uneingeschränkten Wesen, das Du in Wirklichkeit bist.
2. Dieselbe alte Geschichte
Wie es Dir heute geht, in welcher Verfassung Dein Körper ist, welche Menschen Dich umgeben und was Du mit ihnen erlebst – all das ist kein Zufall. Dein Leben ist bis ins allerkleinste Detail die Schöpfung Deiner selbst oder genauer gesagt dessen, was Du bislang dafür hältst. Du bist ihr Bauherr, Architekt und zugleich ihr Bewohner.
Hin und wieder magst Du Dich fragen, wie es kommt, dass Dir dieses oder jenes widerfährt. Weshalb Du auf bestimmte Menschen triffst und warum Du dieses oder jenes mit ihnen erlebst. Die Antwort auf diese und alle anderen Fragen liegt in Deinem Inneren.
Deinem bisherigen Leben liegt eine Geschichte zu Grunde. Sie steht Dir ins Herz geschrieben. Sie macht Dich zu der Person, für die Du Dich heute hältst und sie ist das Drehbuch all dessen, was Du bislang erlebst. Es ist eine sehr alte Geschichte. Sie wurde bereits von Deinen Ahnen gelebt, von Generation zu Generation weitergereicht und schließlich an Dich übergeben.
Es ist die Geschichte Deiner Familie, Deines Landes und all jener Mächte, denen Du jemals geglaubt und vertraut hast. Ohne, dass Du es bemerktest, hat sie Besitz von Deinem Denken, Deinem Handeln und Deiner Wahrnehmung ergriffen. Es ist der Glaube an diese Geschichte, der Dich daran hindert, die Freiheit und die Möglichkeiten zu erkennen, die Deinem Wesen entsprechen. Du kannst ihr Dein ganzes Leben widmen, doch das musst Du nicht, denn in Wahrheit hat sie nicht das Geringste mit Dir zu tun.
In Dir ist eine Macht zugegen, die frei von all den Beschränkungen ist, die Dir die Welt vermittelt hat und die Du Dir schließlich selbst auferlegt hast. In ihr liegt alle Freiheit, alles Leben und die volle Macht Deiner Verwirklichung. In ihrem Namen kannst Du Deinem Leben, jeden Sinn, jede Richtung und jede Bedeutung geben, die Du ihm geben willst. Solange Du Dich jedoch an das Kreuz Deiner Geschichte nagelst, wird Dir nichts anderes beschieden sein, als sie zu wiederholen, wie es schon zahllose andere vor Dir taten. Es liegt daher alleine in Deinem Ermessen, ob Du weiterhin der Geschichte der Welt und der Menschen folgen oder ob Du Dich zu Dir und Deinem wahren Wesen bekennen willst.
Der Weg in die Freiheit und Selbstbestimmung führt nach innen. Er führt in die direkte Erfahrung jener Gegenwart, die Du anrufst, wann immer Du denkst „Ich bin.“ Sie ist das sprichwörtliche Leben in Dir, das keine andere Ursache hat als sich selbst. Sie ist Schöpfer Deines Körpers und die Grundlage aller Erfahrungen, die Du in dieser Welt machst. Du bist nichts Geringeres, als die direkte Verkörperung dieser unzerstörbaren Gegenwart. Ihr sind keine Grenzen gesetzt und daher sind auch Dir keine Grenzen gesetzt. Sie kann Dir alles eröffnen, was Du in ihrem Namen verfügst. Das tut sie schon Dein ganzes Leben lang und was immer dabei schief verlief, das geschah entsprechend Deines schiefen Glaubens.
Es gibt unzählige Arten des Glaubens und ich behaupte, dass es nur einen einzigen gibt, der Dich befreien wird. Es ist der Glaube an Dich selbst und die Macht, die Dich zu dem macht, der Du bist – ein freies, schöpferisches und unerschöpfliches Wesen.
Einst wurdest Du geboren und kamst in die Obhut jener Menschen, die Dir all das gaben, was Du damals zum Leben brauchtest. Hierin waren sie offensichtlich erfolgreich und dafür darfst Du ihnen für immer dankbar sein. Neben dem Lebensnotwendigen gaben sie Dir auch vieles andere mit auf den Weg – die Menschen nennen es im allgemeinen Erziehung.
Hierbei ging es im Wesentlichen darum, Dich zu einem Menschen zu formen, der den Erwartungen seiner Umgebung entspricht und die Welt so sieht, wie alle anderen es tun. Was Dir zum damaligen Zeitpunkt jedoch nicht bewusst war, ist die Tatsache, dass es sich bei all den Erklärungen lediglich um die beschränkten Vorstellungen, Gedanken und Überzeugungen derjenigen handelte, die dieses Wissen an Dich vermittelten. Um Dir zu verdeutlichen, worauf ich hinaus will, möchte ich Dir in Erinnerung rufen, was Dir einst über Dich, über andere und über die Welt gesagt und gezeigt wurde.
Vermutlich wurde Dir zum Beispiel erklärt, wer Du bist, wie Du bist, was Du bist, was Du kannst, was Du nicht kannst, was Dir möglich ist und was nicht. Hatten diese Botschaften wirklich etwas mit Dir, Deinem Wesen und Deinen wahren Möglichkeiten zu tun?
Falls Du nach genauer Betrachtung zu dem Schluss kommst, dass sie nichts mit Dir und Deinem Wesen zu tun hatten, dann wäre es nur angemessen, wenn Du sie fallen ließest, denn sie werden Dich niemals befreien und in Deine Wesenskraft erheben. Doch was bliebe von Dir und Deinem bisherigen Leben übrig, wenn Du auf alles verzichten würdest, was Dir beigebracht wurde und woran Du heute glaubst?
Zunächst einmal wärest Du augenblicklich von allen Belastungen frei, die sich aus Deiner persönlichen Geschichte ergeben. Bedenke nur wie viel Leid Du Dir selbst und anderen schon zugefügt hast, weil Du entsprechend Deiner Geschichte wahrgenommen, gedacht, gefühlt und gehandelt hast.
Stell Dir vor, wie unvoreingenommen Du zu denken, zu fühlen und zu handeln fähig wärst, wenn Du nicht länger durch die Konventionen Deiner Familie, Deines Landes und Deines bisherigen Glaubens befangen wärst.
Wie glaubst Du sähe Dein Leben wohl aus, wenn Du frei wärst? Was hätte noch Bedeutung? Was würdest Du tun? Mit wem wärst Du verbunden und auf welcher Grundlage? Wie wäre es, wenn Du frei von allen Verurteilungen wärst, die Du Dir selbst vorhältst und die Dir von anderen vorgehalten werden? Wie wäre es, als ein freies und unbescholtenes Wesen zu leben?
Macht es Dir Angst in diese Richtung zu denken? Erscheint es Dir vielleicht sogar wie ein Verrat an denjenigen, die Dir beibrachten, was Du heute zu sein glaubst?
Das braucht es nicht, denn Du warst bereits am Leben, bevor Du Dir all das zu eigen gemacht hast, von dem Du heute glaubst, dass es etwas mit Dir zu tun hätte. Ganz offensichtlich gab es ein Leben zuvor und ohne jeden Zweifel wird es noch ein Leben geben, wenn Du Dich von allen Programmierungen gelöst hast, die Dir anerzogen wurden. Der einzige Unterschied wird nur darin bestehen, dass Du dann damit beginnen kannst, Dein eigenes Leben und Deine eigene Wahrheit zu leben!
Die schlichte Wahrheit ist die, dass Du am Leben bist. Alles andere ist verhandelbar. Die Worte „Ich bin“ sind der unmittelbare Ausdruck dieser essenziellen Wahrheit und Du wirst alles wissen, was Du wissen musst, wenn Du Dir ihrer wahren Bedeutung bewusst wirst.
Ich bin heißt: „Hier bin ich und ich lebe“.
Wie Du lebst, so behaupte ich, hängt indessen davon ab, welche Bedeutungen Du Dir, anderen und der Welt gibst. Du kannst die besten Bedeutungen geben oder die schlechtesten. Wenn Du möchtest, kannst Du ebenso die aller schlechtesten Bedeutungen wählen. Und obwohl das nichts Gutes bringt, ist es genau das, was die meisten Menschen Tag für Tag tun.
Um krank zu werden, brauchst Du keinen anderen Menschen, der Dir das Leben schwer macht. Du kannst es ganz allein. Wann immer Du denkst „Das Leben ist ungerecht“, „Es geht mir schlecht“, „Ich bin unglücklich“ wirst Du Entsprechendes verkörpern. Wenn Du es nicht glaubst, dann schau auf jene Menschen, die es sich zur Gewohnheit gemacht haben, in solcher Weise zu denken und sieh selbst, was sie zum Ausdruck bringen.
Ich behaupte, dass sich alle Deine Vorstellungen zu greifbaren Realitäten verdichten und dass Du letztlich genau das erlebst, was Du denkst. Deine Vorstellungen bilden den Rahmen, der Deiner Welt ihre Form gibt. Du bist es, der die „Weide“ steckt, in der sich Dein Leben abspielt. Doch es gibt eine Welt jenseits des Zauns, den Du Dir errichtet hast. Ist es nicht so?
3. Spiegelwelt
Es gab eine Zeit, da dachte ich, ich müsse das Leben nehmen, wie es ist. Niemand hatte mir beigebracht, dass ich es selbst bestimmen kann. So kam es, dass ich für viele Jahre in dem Glauben an eine Geschichte lebte, die mir von anderen vorgeschrieben worden war. Hierüber war ich mir allerdings nicht bewusst. Dies begann sich zu ändern, als ich meinem ersten geistigen Lehrer begegnete und seine Erklärungen in die Tat umzusetzen begann.
Als junger Mann wollte ich Rockstar werden und mein Leben auf einer endlosen Konzerttour verbringen. Das erschien mir als die beste Möglichkeit, in relativer Freiheit von gesellschaftlichen Konventionen leben zu können. Mit Spiritualität hatte ich indessen nichts zu tun. Meine Religion hieß Rock and Roll und meine favorisierten Prediger hießen Jerry Lee Lewis, Chuck Berry und Lemmy Kilmister.
Was mich schlussendlich doch dazu bewog, den spirituellen Weg zu gehen, war nicht die Sehnsucht nach Erleuchtung oder nach einem bewussteren Lebensstil, sondern ein gut platzierter Kopfstoß, der mich zwei Schneidezähne kostete und mir zu einer unerwarteten „Schau“ verhalf.
In jenem denkwürdigen Moment, als der Schädel des anderen, knapp unterhalb meiner Nase auf meiner Oberlippe aufschlug, kam mir ein Bild zu Bewusstsein. Der Aufprall hatte es aus dem Regal meiner Erinnerungen geschleudert. Es war der Schnappschuss eines Mannes, der in hohem Bogen durch die Luft flog.
Tatsächlich hatte ich zehn Jahre zuvor vor einem Plakat gestanden, auf dem genau dieses Bild zu sehen war. Irgendjemand hatte es an die Eingangstür zur Turnhalle meiner alten Schule gehängt. Jetzt war das Bild wieder da und bewog mich dazu, nach einer Kampfsportschule zu suchen. Damals war ich zweiundzwanzig Jahre alt.
Ich erinnere mich noch gut an meine erste Trainingsstunde in dieser Schule. Sie wurde zum Beginn eines neuen Lebens und so will ich erzählen, was damals geschah.
Nachdem ich in der Schule, die ich in einem Telefonbuch gefunden hatte, angekommen war und durch den kreisrunden Eingang in die Trainingshalle gestiegen war, setzte ich mich an den Boden und wartete. Langsam begann sich die Halle mit Menschen in schwarzen Kampfanzügen zu füllen, die sich sodann, einer nach dem anderen, mit den Gesichtern zu den Wänden auf den Boden setzten und in anhaltendem Schweigen verharrten. Ich beobachtet das Geschehen.
Schließlich betrat der Meister den Raum. Er fiel mir gleich durch seine aufrechte Körperhaltung und seinen würdevollen Gang auf. Ich fand ihn auf Anhieb „cool“. Wie alle anderen, setzte auch er sich mit dem Gesicht zur Wand auf den Boden und schwieg. Nach ein paar Minuten allgemeiner Stille gab er ein Zeichen, woraufhin sich alle in einer bestimmten, anscheinend streng geregelten Weise im Raum aufzustellen begannen.
Da ich neu und ohne „Rang“ war, wurde mir ein Platz in der äußersten Ecke des Raumes zugewiesen. Andere Länder, andere Sitten, dachte ich. Wieder setzten sich alle auf den Boden, doch diesmal dem Meister zugewandt. Das Training begann wortlos und mit einer Meditation. Da ich zu dieser Zeit noch nicht wusste, was Meditation bedeutet, tat ich einfach das, was ich bei den anderen sah, also nichts. Dann geschah etwas Unerwartetes.
Mit einem Mal wurde ich von einer inneren Bewegung ergriffen. Alles was gerade eben noch fest gewesen war, begann sich nun von innen heraus in einer Art subtilen Vibration zu lösen. Meine Gesichtsmuskulatur bebte und mein Herz überschlug sich. Ich konnte absolut nichts dagegen tun. Schließlich liefen mir die Tränen in Strömen. Währenddessen blickte ich in das Gesicht des Meisters, der in schweigender Vertiefung am oberen Ende des Raumes saß. Dann bemerkte ich, dass es größer und größer wurde und schließlich erkannte ich, dass es das Gesicht jenes Mannes war, den ich als zwölfjähriger Junge auf dem Plakat gesehen hatte. Nun bebte jede Zelle meines Körpers und die Zeit schien still zu stehen. Währenddessen hörte ich eine deutliche Stimme in meinem Kopf, die sagte, dass ich die nächsten Jahre mit diesem Herrn verbringen würde. Ich war fassungslos!
Die folgenden sieben Jahre verbrachte ich in unmittelbarer Nähe meines Lehrers und lernte von ihm. Meine vorerst letzte körperliche Begegnung mit Sonsanim, das ist sein Titel, hatte ich im Jahre 2013. Bei dieser Gelegenheit erklärte er mir, dass unsere Verbindung jenseits der Grenzen von Zeit und Raum begründet sei und dass wir infolgedessen dauerhaft verbunden seien. Für mich sind das keine leeren Worte, sondern es ist meine lebendige Erfahrung.
4. Grüßen Sie tausendmal am Tag!
Die erste praktische Unterweisung, die ich von Sonsanim erhielt, bestand aus einer sehr einfachen Empfehlung, die nichts mit Selbstverteidigung zu tun zu haben schien. Ihren Sinn erkannte ich erst später, doch ich befolgte sie dennoch. Es sollte sich herausstellen, dass die Übung meine bisherige Erfahrung der Welt von Grund auf verändern sollte.
Falls Dir die Geschehnisse zusagen, die ich im Folgenden beschreiben werde, möchte ich Dich dazu ermutigen, meinem Beispiel zu folgen, denn ohne jeden Zweifel würdest Du zu ähnlichen Erfahrungen gelangen. Die Anweisung, die ich damals von Sonsanim erhielt, bestand in einfachen Worten:
„Grüße Sie tausendmal am Tag!
Grüße Sie Opa, grüße Sie Oma, Biene Maja, Drogensüchtige und Alkoholiker. Grüße Sie alle und ohne Unterschied!
Mache Sie keinen Unterschied zwischen König und Bettler. Grüße Sie nicht mit Mund. Grüße Sie mit Herz. Sonst Sie kommen vielleicht in Haus fir Verrickte.“
Des Weiteren erklärte mir Sonsanim bei dieser Gelegenheit, dass die Übung zwar nur eine Technik sei, doch dass sie zu einem gewissen Zeitpunkt zu meiner echten und ehrlichen Erfahrung heranreifen würde. Bis dahin solle ich ganz einfach damit fortfahren zu grüßen und genau dies tat ich. In der folgenden Zeit ereigneten sich merkwürdige Dinge. Ich hatte den Eindruck, dass sich die Menschen mir gegenüber anders verhielten, als sie es bisher getan hatten. Grundlos lächelten mich fremde Menschen auf der Straße an und wo immer ich hinkam, tauchte bald irgendjemand auf, der irgendetwas von mir wissen wollte oder der mir seine Hilfe anbot. All dies erschien mir, wie ein Wunder. Manchmal ging es sogar soweit, dass Autos auf der Straße anhielten, um mich passieren zu lassen. Kurzum, ich erlebte eine völlig veränderte Welt. All das war mir neu und ich darf sagen, dass es mir durchaus gefiel.
Die Welt war sicherlich noch die gleiche wie vor kurzem. Gleichzeitig war sie es nicht. Sie war definitiv freundlicher, freudvoller und vor allem sicherer geworden. Tatsächlich war ich freundlicher, freudvoller und sicherer geworden und die Welt mit mir. Das Einzige, was ich hierzu beigetragen hatte, war, eine geringfügige Veränderung meiner bisherigen Gedanken vorzunehmen.
Bis dahin hatte ich gedacht: „Ihr könnt mich alle mal!“ Nun dachte ich:
„Hallo! Schön Dich zu sehen! Was kann ich für Dich tun?“
Was ich mit dieser Geschichte verdeutlichen will, ist, dass es sehr wohl möglich ist, die Welt zu ändern. Sie wird sich allerdings nur dann ändern, wenn Du bereit dafür bist, Dich selbst oder besser gesagt Deine Gedanken zu ändern.
Im Laufe der Jahre habe ich diese „Technik“ an viele Menschen weitergegeben, die in der Folge zu ähnlichen Erfahrungen gelangt sind. Somit kann ausgeschlossen werden, dass es sich bei all dem lediglich um Zufall handelte. Meine Schlussfolgerung sieht daher folgendermaßen aus:
Wenn Du etwas erleben willst, das Du bisher noch nie erlebt hast, musst Du damit anfangen, etwas zu denken, das Du bisher noch nie gedacht hast.
Wenn Du bereit dafür bist, Deine gewohnten Gedanken zu ändern, wirst Du von anderen Bedeutungen erfüllt sein und dann wirst Du automatisch etwas anderes verkörpern. Was immer Du, durch Deine Gedanken, Worte und Taten, zum Ausdruck bringst, wird Dir von den Menschen in Deinem Umfeld „gespiegelt“ und an dem, was sie Dir spiegeln, erkennst Du, was Du in Dir trägst. Somit kann Dir jeder Mensch in Deinem Leben zu größerer Bewusstheit verhelfen. Sonsanim sagte hierzu lapidar:
„Es ist eine spiegelnde Welt.“
Wenn Du es auf diese Weise betrachten kannst, wirst Du nicht länger von Feinden und Störenfrieden umgeben sein, sondern von Entwicklungshelfern. In diesem Sinne war einer meiner ganz großen Entwicklungshelfer jener Herr, der mir den alles entscheidenden Kopfstoß verpasst hatte, der mich aus meinem „Schlaf“ geweckt hatte. Und wer weiss, was ohne ihn aus mir geworden wäre. Ich habe daher die Wahl getroffen, für immer dankbar für seinen Dienst zu sein.
5. Wahrheit und Täuschung
Durch die einfache Anregung, die ich von Sonsanim bekommen hatte, war es mir tatsächlich gelungen, die Bedingungen in meinem Leben in relativ kurzer Zeit zu ändern und aktiv zum Besseren zu wenden. Das Beste an all dem war, dass ich die Veränderung ganz allein herbeigeführt hatte! Hierfür hatte offensichtlich eine simple, geradezu mechanische Korrektur meiner Gedanken ausgereicht. Dies verhalf mir zu drei befreienden Einsichten:
1. Meine Gedanken wirken sich unmittelbar auf meine Erfahrung der Welt aus.
2. Meine Gedanken wirken sich unmittelbar auf das Verhalten meiner Mitmenschen aus.
3. Ich habe die Macht, meine Gedanken frei zu wählen.
Ich zog daher den logischen Schluss, dass meine Gedanken mächtige und formgebende Instrumente der Schöpfung meiner Welt sind, die ich zu meinem Vorteil und dem Vorteil Anderer nutzen kann.
Heute weiss ich, dass ich durch die Wahl meiner Gedanken direkt auf meine körperliche und geistige Verfassung einwirken und sie willentlich steuern kann. Durch meine Vorstellungen kann ich meinen Körper an jeder beliebigen Stelle aktivieren, heilen und falls ich es wünsche, auch vollständig zur Ruhe bringen. Darüber hinaus kann ich durch die Wahl meiner Gedanken sogar bestimmen, was in meiner Umwelt vor sich geht, denn sie ist letztlich nicht anderes als die Verlängerung oder Ausdehnung meines Körpers.
Heute vergleiche ich Gedanken mit Computerprogrammen. Sie steuern alles in meinem Leben. Von ihnen hängt es ab, was ich tue, wie ich es tue und was dabei herauskommt. Alles was in meinem Leben zum Ausdruck kommt, ist eine direkte Folge dessen, was ich denke. Selbst meine Gefühle sind nur die Folge meiner Gedanken und was meine Umwelt betrifft, so weiss ich, dass sie mir genau das spiegelt, was ich denke – nicht mehr und nicht weniger.
Wenn Du es ebenfalls auf diese Weise betrachtest, wirst Du einsehen, dass Dein Leben nur so gut „funktionieren“ kann, wie es Deine gegenwärtige Software ermöglicht. Ich behaupte, dass es weder an Dir noch an den anderen liegt, wenn die Dinge in Deinem Leben gerade nicht zu Deinen Gunsten verlaufen. Es liegt schlichtweg an Deiner Software. Und für diese brauchst Du Dich nicht zu verurteilen, denn sie hat rein gar nichts mit Dir und Deinem Wesen zu tun. Du hast sie lediglich angenommen und deshalb kannst Du sie auch jederzeit wieder ablegen und durch eine zielführendere ersetzen. Diese Handlung nenne ich „Vergebung und Korrektur“.
Wenn Du die Bedingungen in Deinem Leben verändern, also verbessern willst, dann musst Du damit anfangen zu vergeben und korrigieren oder Du hältst an Deinen Programmierungen fest, doch dann bleibt alles beim Alten. Es ist Deine Wahl, ob Du ein Sklave Deiner Schöpfung bist oder ihr Programmierer.
Ich sehe es folgendermaßen:
Es gibt mich – das freie Wesen. Und es gibt mich – die Programme.
Meine Person ist nichts anderes, als die Summe meiner Programmierungen und diese sind in jeder Weise veränderbar. Mit jeder Programmveränderung, die ich in meinem Inneren vollziehe, verändert sich die Welt. Ich bin der Programmierer meiner Welt. Ich bin der Schöpfer eines selbstprogrammierten Spiels und derjenige, der in ihm agiert, ist die Person, der ich die Eigenschaften und Aufträge gebe, die mein Leben bestimmen. Der wahre Spieler ist jedoch nicht die Person, sondern mein Wesen. Kannst Du mir folgen?
Die Spiel, also die Schöpfung, ist für mich nur insofern interessant, als dass es mir dabei hilft, Level um Level weiterzukommen und Fähigkeiten zu entwickeln, die ich bisher nicht hatte. Weiterkommen heißt für mich, auf eine höhere Stufe der Selbsterkenntnis zu gelangen und die letztendliche Erkenntnis ist die Erkenntnis meines zeitlosen Wesens.
Ich kann mich nun unendlich lange mit meiner Schöpfung und meiner Person identifizieren oder ich besinne mich meines Wesens. Ich für meinen Teil habe mich dafür entschieden, mich auf mein Wesen zu besinnen. Wenn Du Dich nun fragst, worin der Nutzen hiervon liegen soll, dann möchte ich es Dir am Beispiel echter Meisterschaft näher bringen.
Wahre Perfektion, ganz gleich welcher Art, stellt sich ganz natürlich bei jenen Menschen ein, die sich gänzlich von allen Programmen befreit haben. Solche Menschen wirken direkt aus ihrem innersten Wesen heraus und sind daher frei von jeder Befangenheit. In ihren Handlungen gibt es daher keine Lücke, keinen Bruch und keinen Funken Unsicherheit. Das einzige, was in ihrem Tun sichtbar ist, ist die kraftvolle Gegenwart ihres nackten Seins oder Wesens und genau das finde ich interessant und erstrebenswert.
Auch ich kenne Momente, in denen das Wesen zum Vorschein kommt, durch mich handelt und meine Person lenkt. Es sind die glücklichsten und kraftvollsten Momente, die ich überhaupt kenne. In ihnen gibt es weder Zweifel noch Ängste – nur Freiheit, Freude und Energie. Das ist der Grund, weshalb ich mich dafür entschieden habe, das Wesen und nicht die Person in den Mittelpunkt meines Lebens zu stellen. Die Wesenserfahrung ist ganz einfach freudvoller und nützlicher als das Leben der Scheinidentität oder Person.
Ich versichere Dir, dass Du mit jeder Wesenserfahrung, und wenn sie noch so klein ist, an Kraft, Selbstvertrauen und Einsicht gewinnen wirst. Wenn Du Dich nun fragst, wie Du in diese Erfahrung kommst, dann möchte ich es folgendermaßen ausdrücken:
Wenn Dein Wesen zum Ausdruck kommen soll, muss das „Ego“, also die Scheinidentität, weichen und das geschieht ganz automatisch, sobald Du von allem loslässt, was Dich derweil beschäftigt und Deine ganze Aufmerksamkeit nach innen wendest. Sprich mit Deinem Wesen. Rede mit ihm, wie Du mit einem uralten alten Freund reden würdest. Es ist immer gegenwärtig und es kennt Dich, wie kein anderer. Sprich es direkt an und bitte es aus tiefstem Herzen darum, Dir beizustehen und Dich zu leiten. Das tut es sowieso immer, doch nur sehr selten hörst Du ihm zu. Bislang hörst Du meist nur auf das, was Dir Dein Kopf sagt und dieser kennt nur das, was Dir zuvor gesagt und gezeigt wurde.
Wenn Du in dieser Weise vorgehst und es wirklich ernst meinst, wenn Du Glück hast und wenn es Dir tatsächlich gelingt von allem loszulassen, woran Du Dich bislang klammerst, dann wird sich das Wesen zeigen. Dann wird es Dir möglich sein, über Deine persönlichen Begrenzungen hinauszugehen und etwas in Erfahrung zu bringen, das neu und weitaus größer ist, als das, was Du bislang kennst.
Wollte ich es etwas dramatischer ausdrücken, dann müsste ich sagen, dass Du dann bereit dafür sein müsstest, von der ganzen elenden Geschichte loszulassen, mit der Du Dich bislang identifizierst und Dein Leben in den Dienst des Wesens zu stellen. Genau diese innere Haltung ist es, die Sonsanim mit dem Wort „Demut“ bezeichnete.
Leider ist es so, dass die meisten Menschen zu wahrer Demut nur in Momenten der allergrößten Not und Verzweiflung fähig sind. Das sind jene Momente, wenn die Person nicht mehr weiter weiss. Sonsanim machte hierfür die Sturheit verantwortlich und in seiner Funktion als Lehrer, tat er, was immer ihm erforderlich erschien, um die Sturheit seiner Schülerinnen und Schüler zu brechen.
Ein Satz von ihm, an den ich mich bis heute gut erinnere, lautete:
„Sie haben Kopf wie aus Beton – ich habe Kopf wie aus Stahl!“
Und er war immer bereit, diesen zum Einsatz zu bringen. Das tat er jedoch nicht aus Zorn oder aus Gründen der Ungeduld, sondern aus seinem Mitgefühl und im Wissen um die nötige Hingabe des entsprechenden Schülers.
Ein anderer Satz von ihm, der mir in diesem Zusammenhang in Erinnerung kommt, lautete:
„Können Sie Teufel sein? Ich kann!“
Und auch hierzu war er jederzeit fähig, denn Lob und Tadel waren ihm einerlei. Seine Qualifikation, als Mensch und als Lehrer, bestand ganz einfach darin, dass er ohne jede Selbstbegrenzung zu handeln vermochte.
Falls Du keinen solchen Meister hast, der jenseits von „gut und böse“ steht, dann wird es an Dir selbst liegen, Dich aus Deiner gegenwärtigen Programmierung zu befreien. Solange Du nämlich an Deinen Vorstellungen, bezüglich Deiner selbst, anderer und der Welt festhältst, wirst Du nichts anderes erleben können, als Deine eigenen Vorstellungen und Verurteilungen und damit wäre es Dir unmöglich, das Wesen in Dir und in anderen zu erkennen. Im Glauben an Deine „Scheinidentität“ wirst Du nichts anderes als dessen Scheinwahrheiten und damit eine Scheinwelt erleben, die nichts mit der Wirklichkeit zu tun hat.
Eines ist gewiss – solange sich Deine Wahrnehmungen an der Vergangenheit orientieren, befindest Du Dich unter der Kontrolle Deiner alten Programme und dies führt zu nichts anderem, als deren beständiger Wiederholung. Hierin liegt der Grund, weshalb sich die Geschichte der Menschen und der Welt immer und immer wieder auf ein Neues wiederholt. Manche nennen dies Samsara.
