Das Drachenamulett - Melanie van Roosendaal - E-Book

Das Drachenamulett E-Book

Melanie van Roosendaal

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Beschreibung

Jelena will ihre Freundin Heike besuchen, doch als sie das Haus verlässt, verändert sich die Welt um sie herum. Aus Häusern werden Bäume, aus Lampen wachsen Blätter. Winzige Wesen verwandeln die Welt in eine Wildnis. Jelena erreicht ihre Freundin durch einen Gedanken an sie wie Zauberei. Sie erzählt und zeigt ihr die Veränderungen. Mithilfe Heikes Amulett, welches die Form eines Drachen hat, finden sie das Portal in die andere Welt, aus der die kleinen zauberhaften Wesen herkamen. Was wird die beiden in der anderen Welt wohl erwarten?

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Veröffentlichungsjahr: 2023

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Kapitel 1 - Die Verwandlung
Kapitel 2 - Das Portal
Kapitel 3 - Hilfe naht

Wortzähler: 7669

 

 

 

 

 

 

 

Drachenamulett

Weltenwandlung

 

 

von

 

Melanie van Roosendaal

 

 

 

 

 

 

Melanie van Roosendaal

Melanie Volkmann

Hanssenstr. 10

24106 Kiel

 

 

 

Kapitel 1 - Die Verwandlung

An einem schönen sonnigen Morgen, als die Sonne zum Himmel stieg und das Land erhellte, glitzerte der Himmel leuchtend auf. Dieses Leuchten zog sich über das ganze Land und verwandelte die Städte, Dörfer und Straßen. Aus den Häusern wurden Bäume, aus den Straßen einfache Wanderwege und die Schilder wurden Sträucher und Büsche. Da sah man plötzlich etwas um den neu entstandenen Strauch herumfliegen. So klein wie ein Schmetterling, aber mit vielen strahlend bunten Farben. Das Wesen schien hinter sich eine Spur voller bunter glitzernder Strahlen zu hinterlassen, die jedoch nach einiger Zeit wieder verblasste. Einige Zeit später verschwand die Spur und löste sich in Luft auf. Es waren wohl mehrere tausend Wesen, die man entdecken konnte, wenn man sich umschaute.

Ein junges Mädchen namens Jelena wollte an diesem Morgen zu ihrer Freundin im Nachbarort, den sie jedoch nur mit dem Zug erreichen konnte. Als sie die Tür öffnete, bemerkte sie erst einmal, dass sich etwas verändert hatte. Erst nach wenigen Sekunden registrierte sie, was sich alles verändert hatte. Denn drinnen, in ihrer Wohnung, war von der Veränderung nichts zu vernehmen. Die Häuser waren zwar nun Bäume, aber in den Bäumen war noch alles so, wie bisher in den Häusern.

Jelena blickte um sich. Alles hatte sich hier draußen verändert. Und schwirrend flog ein kleines Wesen an ihr vorbei. Es waren viele Wesen, die um die Häuser flogen und die Häuser in Bäume verwandelten.

Es kam ihr wie in einem Traum vor.

Als sich eines der Wesen auf eine frisch entstandene Blüte setzte und eine kurze Pause machen wollte, ging Jelena leise und vorsichtig an dieses Wesen heran. Als sie nah genug war, erschrak dieses und versteckte sich unter einem Blatt. Jelena spürte die Angst des Wesens, sodass sie es vorsichtig und leise ansprach.

„Wer bist du denn du kleines Wesen?“

Doch das Wesen antwortete nicht und versteckte sich weiterhin zitternd unter seinem Blatt. Also versuchte sie es noch einmal, in der Hoffnung, das Vertrauen des Wesens zu gewinnen.

„Ich will dir nichts tun, nur mit dir reden. Was ist hier passiert? Das warst du doch, oder?“

Doch das Wesen reagierte immer noch nicht, es versteckte sich lieber weiterhin unter seinem Blatt, welches gerade noch zu einem Haus gehörte. Kurz darauf hörte Jelena ein leises Summen, welches immer lauter zu werden schien. Mit einem Mal flogen viele Hunderte solcher Wesen um ihre Ohren. Da erschrak Jelena und ging in Deckung, was aber nicht viel nützte, denn die Wesen schienen sie nun zu verfolgen und anzugreifen. Da bekam es Jelena mit der Angst zu tun. Aber eine kleine piepsende Stimme rief: „Nicht! Sie hat mir nichts getan!“

Daraufhin hörten die Wesen auf, Jelena zu verfolgen, und flogen zu dem einzelnen Wesen, welches sich die ganze Zeit unter dem Blatt versteckte. Selbst Jelena drehte sich dem Wesen zu, da die Stimme aus dessen Richtung zu kommen schien.

Das einzelne Wesen versuchte zu erklären, was passierte und warum es sich versteckte. Es sprach wahrscheinlich mit der Königin des Volkes, so glaubte Jelena. Leider war die Stimme des kleinen Wesens so hoch und piepsig, sodass Jelena nur Bruchstücke von dem Gespräch mitbekam. Sie wollte aber auch nicht näher treten, denn sie hatte Angst, erneut angegriffen zu werden.

Nach einigen Minuten kamen die Wesen vorsichtig auf Jelena zu und begutachteten sie. Dann entschuldigte sich eines der Wesen im Namen aller.

„ Es tut uns leid, aber wir wurden heute schon mehrere Male angegriffen, deshalb mussten wir so reagieren. Die Menschen auf dieser Welt sind uns nicht gerade freundlich gesinnt. Alle glauben, wir wären wie wilde Tiere, aber das sind wir doch gar nicht, wie du vielleicht schon selber festgestellt hast?

---ENDE DER LESEPROBE---