Das Glück des Genießens - Ute Rademacher - E-Book

Das Glück des Genießens E-Book

Ute Rademacher

4,7

Beschreibung

Vielen Menschen geht im fordernden Alltag die Fähigkeit zu genießen verloren. Dadurch steigt die Tendenz zu Ersatzbefriedigungen aller Art. Die Autorin entlarvt vertraute Annahmen über das Genießen als Irrtümer und vermittelt auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse aus der Positiven Psychologie und den Neurowissenschaften ein neues Verständnis für die Kunst echten Genießens. In spielerischen Übungen lernen die Leser die praktische Anwendung.

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Seitenzahl: 214

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Ute Rademacher

Das Glück des Genießens

Sich spielerisch des Lebens freuen

Impressum

© Verlag Herder Freiburg im Breisgau 2013

Alle Rechte vorbehalten

www.herder.de

Umschlagkonzeption: Agentur RME Roland Eschlbeck

Umschlaggestaltung: Verlag Herder

Umschlagmotiv : © Helder Almeida – iStockphoto.com

ISBN (E-Book) 978-3-451-34569-2

ISBN (Buch) 978-3-451-06480-7

Inhalt

Kapitel 1: Vom Muss zum Genuss

Sich von falschen Glaubenssätzen befreien

Kapitel 2: Von Sinn und Sinnlichkeit

Ein Plädoyer für das wahre Genießen

Kapitel 3: Genießen – aber richtig

Der Schlüssel zum Glück oder Hamsterrad der Gelüste

Kapitel 4: Welcher Genusstyp bin ich?

Die vielfältigen Facetten der Persönlichkeit

Kapitel 5: Sail away – es kann losgehen

Einfache Übungen fürs Genießen ohne schlechtes Gewissen

Kapitel 6: Kopfkaviar – kann das Gehirn genießen?

Spannende Erkenntnisse der Neurowissenschaften

Kapitel 7: Vom Quälgeist zur Kraftquelle

Wie Sie innere Hindernisse in Kraftquellen verwandeln und damit auch zum Wohle anderer beitragen

Anmerkungen

Kapitel 1 Vom Muss zum Genuss

Sich von falschen Glaubenssätzen befreien

»Enjoy« – mit einem strahlenden Lächeln stellt mir der blonde Lockenkopf einen knackigen Salat mit scharf angebratenen Gambas vor die Nase. Wie das duftet! Die Frühsommersonne scheint mir auf die Nasenspitze, und das Kleid, das ich heute zum ersten Mal aus seinem Winterquartier befreit habe, flattert fast aufmüpfig um meine noch blassen Unterschenkel. Natürlich werde ich es genießen – wie könnte ich nicht?, denke ich mir, als der erste Happen in meinem Mund landet. Wer würde diesen Moment nicht genießen? Entspannte Stimmung, sanfte Sonnenstrahlen und ein vorzügliches, leichtes Mahl. Und doch gibt es viele Menschen, die sich nicht in diese Verlegenheit bringen würden. Weil zu Hause die Wäsche wartet, die Sonne auch morgen noch scheint und die Reste im Kühlschrank dringend gegessen werden müssen.

Vielen Menschen ist in ihrem fordernden Alltag die Fähigkeit zu genießen mehr und mehr verloren gegangen. Das Gefühl, ständig noch etwas erledigen zu müssen, lässt keinen Spielraum fürs Genießen. Wir müssen Sport machen, weil wir ein paar Kilo abnehmen wollen, statt uns an der Bewegung an sich zu erfreuen. Wir meinen, den neusten Blockbuster sehen zu müssen, weil alle darüber reden, obwohl wir eigentlich lieber zum zwanzigsten Mal gemütlich auf dem Sofa unseren Lieblingsfilm sehen würden. Ein übervoller Terminkalender, unrealistisch lange To-Do-Listen, hohe Erwartungen anderer und von uns selbst machen eine »Genusskultur« schwer möglich. Dauerhafte Anspannung und ein stressgeprägter Lebensstil können im Extremfall zu Burn-out und Depression führen, die sich unter anderen Symptomen durch eingeschränkte oder völlig verschüttete Genussfähigkeit auszeichnen. Dinge, die einem früher Spaß gemacht haben, geraten im Vergleich zu den vielen Aufgaben und Terminen ins Hintertreffen oder werden nur noch lustlos, mechanisch oder angespannt ausgeführt. Anstatt die Stimmung des morgendlichen Spaziergangs zu genießen, wachsen im Kopf anstehende Aufgaben wie das Unkraut im Vorgarten. Das gemäßigte Joggingprogramm artet zum Marathontraining aus, als wollten wir unserer inneren Müdigkeit einfach davonlaufen. Um den täglichen Herausforderungen noch fitter begegnen zu können, gehen wir zusätzlich drei Mal pro Woche ins Poweryoga. Natürlich mit einem Lunchpaket in der Sporttasche, das gefüllt ist mit Sandwiches aus selbst gebackenem Brot und frisch geschnittenen Gemüsesticks. Kein Wunder, dass sich da nicht die erwünschte – und dringend benötigte – Entspannung einstellt!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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